Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Der alte Hund“ von Claudia Savelsberg

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Ursula Rischanek (daisy1190a1.net) 15.12.2019

Liebste Claudia,

als jahrzehntelanger Hundebesitzer, ging mir diese Geschichte sehr nahe. Wie oft kommt es im wirklichen Leben vor, wenn ein alter Mensch gehen muss, und dessen vierbeiniger Weggefährte dann auf welche Art auch immer abgeschoben oder aber auch sogar brutal entsorgt wird.

Dabei ist doch auch für viele gerade ältere Menschen ihr geliebtes Haustier der oftmals einzige Ansprechpartner da die liebe Verwandschaft oft keine Zeit findet oder nur zu den Festtagen um dann die pekuniären Zuwendungen abzuholen. Erst heute habe ich aus den Nachrichten von einem Fall gehört, wo eine Frau, 61, beim Spazierengehen mit ihrem Hund, in einer Parkanlage in Wien einfach auf die brutalste Weise angegriffen und niedergeschlagen und dabei schwerst verletzt wurde. Der Täter konnte ausgeforscht werden.
In welch immer mehr zunehmend verrohten Zeit leben wir, die Frage stelle ich mir jeden Tag erneut wenn man die Schlagzeilen liest oder Nachrichten hört. Und das nicht nur gegen Menschen sondern auch und gerade gegen Tiere, die niemanden etwas getan haben oder Leid zugefügt haben.

Dem alten Hund in Deiner Geschichte sei sein Engel vergönnt, im wirklichen Leben wäre er wünschenswert für viele viele arme Wesen auf dieser Welt!!!

Danke fürs Lesenlassen und ganz liebe Grüße auch an Sammy!!

Uschi + Daisy und Sweety

 

Antwort von Claudia Savelsberg (16.12.2019)

Liebste Uschi, ich danke für deine Zeilen, du verstehst mich wirklich. In der Vorweihnachtszeit wird ja seht oft um Spenden geworben für unterschiedliche Organisationen, die wirklich gut und wichtig sind. Warum wird nie zu einer Spende für Tierheime aufgerufen, die auch eine verdammt gute Arbeit mache und von Spenden leben. Für die Hunde, die dort leben, brauchen die Tierheime Futter und im Winter warme Decken. Ich habe einmal eine Geldspende persönlich in einem Tierheim abgegeben, und da sah ich die Hunde mit ihrem flehenden Blick. Sie hofften alle, dass ich sie zu mir nachhause nehmen würde. Es war fürchterlich und mir kamen die Tränen. Ich meiner Geschichte kommt ein Engel, um den alten kranken Hund in den Himmel zu begleiten. Es ist traurig, aber ich sehe es als Happy-End für diesen Hund Liebe Grüße an das Rudel in Wien schicken Claudia und Sammy, der alte kleine Wolf


Bild Leser

Ingrid Bezold (in.bezoldt-online.de) 15.12.2019

Liebe Claudia,
deine Geschichte passt schön in die Weihnachtszeit. Geht mitten hinein in´s Herz.
Als ich vor Jahren mit meinem Sänger in Valparaiso am Strand spazieren ging, lief uns auch ein süßer Hund von A - Z hinterher. Ich hätte ihn mitgenommen, wenn nicht die "Meistersinger" Aufführungen in Santiago einen Strich durch die Rechnung gemacht hätten.
Dir und deinem Sammy frohe Festtage
LG Ingrid

 

Antwort von Claudia Savelsberg (16.12.2019)

Liebe Ingrid, gerade in der Vorweihnachtszeit glauben viele Menschen an Wunder. Warum sollte ein solches Wunder nicht auch mal einem alten kranken Hund widerfahren. Ein Engel, der ihn nachhause bringt. Dir eine gute Zeit und frohe Festtage Claudia und Sammy


Knorke Knoo (knorkeknooshoodgmx.de) 15.12.2019

Deine Geschichte geht ans Herz und's Mitgefühl, liebe Claudia, trieb mir sogar die Tränen in die Augen, obwohl ich dies nicht beabsichtigte. Zwar bin ich eher Katzen- als Hundefan, mag aber Hunde auch. Es ist grausam, einen alten Hund einfach auszusetzen, ihn wegzuwerfen wie alten Ramsch. Die Familie in der Geschichte ist so herzlos, dass es wehtut. Niemand sollte sein Tier einfach so weggeben, selbst wenn man nicht mehr so viel Zeit für es hat. Es finden sich Möglichkeiten anderer Art. Wiederum hast Du eine wunderschöne Geschichte geschrieben, die zugleich auch ein Gleichnis (oder eine Allegorie?) auf die Menschen ist, die ihre Alten einfach in Heimen versauern lassen und sich kaum noch kümmern. Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass der arme Hund nochmal einen letzten Frühling erlebt, ein paar Jahre bei einer liebevollen Person oder gar Familie, hier ist es "nur" ein Engel, was zwar tröstlich ist aber umso trauriger.
Dennoch oder gerade deswegen ist es sehr erfreulich und immer wieder spannend, Deinen Geschichten sich zu widmen, sie zu lesen.

LG und immer ein lieber Hund. Karl-Konrad

 

Antwort von Claudia Savelsberg (16.12.2019)

Lieber Karl-Konrad, erst mal ein großes Kompliment. Du setzt Dich intensiv mit meinen KG auseinander und schreibst immer wieder ausführliche und fundierte Kommentare, was ich sehr zu schätzen weiß. Warum erlebt der Hund nicht einen letzten Frühling? In der "besinnlichen" (?!?) Vorweihnachtszeit glauben viele Menschen an ein Wunder. Warum sollte solch ein Wunder nicht auch einem alten kranken Hund widerfahren? Ein Engel, der ihn sanft nachhause geleitet. In meinen Augen ist dies schon fast ein "Happy End." Man kann diese Geschichte auch durchaus wie ein Gleichnis lesen, wie Du es angemerkt hast. Wir leben leider in einer "Weg-Werf-Gesellschaft". Alles, was wir nicht mehr brauchen können, wird einfach entsorgt. Mitunter auch ein alter Hund. Vor zwei Jahren starb ein Nachbar, der einen alten Chihuahua hinterließ. Die Töchter wollten/konnten sich nicht um ihn kümmern und wollten ihn sofort einschläfern lassen. Aber kein Tierarzt darf einen gesunden Hund einschläfern. Ich suchte damals ein neues Zuhause für den Hund, ohne Erfolg. Also landete er im Tierheim .... LG Claudia


Bummi (Millozartgmx.de) 14.12.2019

Liebe Claudia, das ist eine wunderschöne Geschichte, die zu Herzen geht. Habe selber Hunde und deine Geschichte hat mich berührt.
LG Monika

 

Antwort von Claudia Savelsberg (15.12.2019)

Liebe Monika, danke für deinen Kommentar. Diese Geschichte kann wirklich nur jemand nachvollziehen, der selbst Hunde hat. Die Menschen glauben in der Vorweihnachtszeit so gerne an Wunder. Warum sollte ein solches Wunder nicht auch einmal einem alten Hund widerfahren? Ein Engel bringt ihn nachhause. LG Claudia


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