Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Krieg und Frieden, doch wir spielten weiter Schluss“ von Margit Farwig

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Margit Farwig (farwigmweb.de) 28.02.2020

Es ist doch seltsam, was vor 70 Jahren gewesen, kann mich doch heute nicht derart bedrücken wie es wohl hier so aussehen soll. Ich hatte überlegt, das überhaupt zu bringen, würde es aber immer wieder tun, auch auf die Gefahr, dass ich auf 0 reduziert werde...grins Mein Leben ist rundum danach bestens verlaufen. Danke aber denen, die sich hier hingewagt haben und ihre Berührung gezeigt haben.


henri (ingeborg.henrichsarcor.de) 28.02.2020

Sehr traurig vom Tod der Mutter zu lesen und die Frage nach dem "Warum musste nach all dem leidvollen Vergangenem das jetzt noch sein" drängt sich auf, aber, hadern bringt nichts....
Deine Schlusssätze, liebe Margit, berühren mich, zeigen sie doch eine Haltung dem Leben und seinen schicksalshaften Verläufen gegenüber auf, denen nicht nur ich Respekt zolle.
LG zu Dir von Ingeborg

 

Antwort von Margit Farwig (28.02.2020)

Liebe Ingeborg, wir haben glückliche Jahre zusammen verbracht und nicht alles auf einen Streich erleben müssen. Als Kinder nehmen wir das ja auch nicht so schrecklich war, schauen nach vorn und freuen uns über jeden neuen Tag, zumal wir nicht mit dem Virus "ach, ist das schrecklich" infiziert worden sind. Und diese Haltung macht mich noch heute zu dem glücklichen Menschen, der ich bin. Herzlichen Dank und ganz liebe Grüße Dir von Margit


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chriAs (christa.astla1.net) 26.02.2020

Liebe Margit, danke dass ich auch diese traurige Geschichte lesen durfte. Nahmen euch dann Onkel und Tante zu sich?
Ganz liebe Grüße schickt dir Christa

 

Antwort von Margit Farwig (26.02.2020)

Liebe Christa, nein, wir nahmen Ohnkel und Tante zu uns, wir hatten ja eine Wohnung, sie durften aus Schmiedeberg ausreisen. Wir durften nicht aus dem Westen ausreisen nach Schmiedeberg, weil wir bevölkerungspolitisch wichtig waren, es gab ja kaum noch Menschen durch den Krieg. Und das war auch gut so. Sonst wären wir sicher noch in die DDR gekommen oder polnische Staatsbürger geworden...Eins ist sicher, Menschen, die nicht alles in die Wiege gelegt bekommen, sehen das Leben aus einer anderen Sicht, werden hellhörig und weitaus dankbarer im Genießen eines freien Lebens. Herzlichen Dank und liebe Grüße dir von Margit


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