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„Bitte nicht schießen “ von Bozena Friedrich

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Hallo Bozena.
Und wieder verstehe ich einiges...Sprache kann vernichtend sein... Und wenn "etwas ausrutscht" wie randvoll muß etwas sein, daß es herausrutschen kann? - Ich phatnsasiere einmal: In Deutschland ist Alkohol die Kulturdroge; ohne Alkohol könnte Deutschland nicht funktionieren; jetzt, wo der "geteilte, öffentliche Alkohol" (Oktoberfest, Schützenfeste, Karneval, Kirmes, Weihnachtsmarkt, Vereins- und Betriebsfeiern Kneipen, Discos) mit seinen Folgen coronabedingt unterbunden wird, wohin mag das führen? - In den Medien wird berichtet, daß häusliche Gewalt und auch der Alkoholkonsum gestiegen sind. - Ob das: "Entschuldige bitte; ich war betrunken." im privaten Raum auch funktionieren mag? Ich glaube nicht... Sucht wird, ich ergänze: "als Werkzeug zwecks Verwicklung anderer in die eigenen, nicht eingelösten, nicht verarbeiteten Geschichten und Gefühle verwendet." ... Und wenn ein ganzes Volk (oft sehr verdrängt und unbewusst) aus Tätern und Opfern besteht?... Wer wird so etwas zugeben?... Paul Celan hat ein Gedicht mit Titel "Todesfuge" geschrieben... Ich habe mich als Kind oft schon oft sehr fremd und unpassend gefühlt und später habe ich geglaubt, daß ich mich ja "passend" saufen könnte... Und Corona steht auch für Krone - nicht nur für das Virus...



Bozena Friedrich (27.11.2020):
Hallo Frank, ja, voll und ganz. Ich gehe seit zwei Jahrzehnten gegen die Fäkalsprache vor. Ich bin nicht die einzige, die es tut, nicht die einzige, die sie als störend empfindet. Die Sprache ist sehr verbreitet. Sie erzeugt inzestöose Atmosphären wie Alkohol alkoholische etc. und schadet sehr. Es ist Gewalt. Den letzten Satz, weiß ich nicht, ob ich ihn richtig verstanden habe. Was meinst du genauer? LG Bożena

Bert (egbert.m.schmittgmx.de)

24.08.2020
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... nun, Stoffwechselrückstandsprodukt,
wäre eine Alternative, die mit einem
latenten Tourette-Syndrom gezeichnet sind...

Manchmal könnte ich aber ganz andere Worte
für manche Weltsituation und politische Handlungsweisen
lautstark kundtun ...

Unterdrücke sonst meine Reste der Sexualität.

Vielleicht sollte ich lautstark gen' Himmel beten,
statt insgeheim fluchen ...

Bringt aber auch NIX, wei,l wenn unser angedachter
methaphysischer Planer existent sein sollte ...

... nach dem URKNALL damals,
eh' nichts mehr hört, seither ...

Gruß Egbert,




Bozena Friedrich (23.09.2020):
Guten Tag Egbert, vielen Dank für das ansatzweise Verständnis. Es geht hier nicht ums Unterdrücken, bloß gewisse Inhalte - auch im Wort - sind hinter verschlossener Tür zu offenbaren, nicht an jedem erdenklichen Ort in der Öffentlichkeit und ohne jegliche Rücksichtnahme, so dass ein Opfer sexueller Gewalt sich darauf nicht einstellen kann, geschweige denn reagieren. Ich weiß, viele tun es unbeabsichtigt, andererseits gibt es sehr viele Betroffene unter uns und Tabletten sind wirklich keine Lösung. Alles Gute! BF

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