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„Achtlos“ von Lena Kelm

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Brieffreund (PeterBiastochweb.de)

18.09.2020
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Liebe Lena,
Deine Geschichte ist bedrückend. Allerdings gibt es verschiedene Sichtweisen auf das Leben auf der Straße. Auch ich wurde irgendwann Arbeitslos und da ich bereits zuvor keine nennenswerten Einkünfte besaß, wurden wir, meine Frau und ich, erst Sozialhilfeempfänger und dann, als man dies einführte, Harz IV-Empfänger. Über all diese Jahre bekam ich nichts anderes, als die sogenannten "prekären Beschäftigungsverhältnisse". Zu gut Deutsch: Man bekommt zwar Lohn, doch dieser wird vom ALG II gegen gerechnet und von den Kosten, für das notwendige Auto und dessen Steuern, Reparaturen und und und aufgefressen.
Doch glücklicherweise lebe ich auf dem Dorf! Hier gibt es keine "Penner". Warum eigentlich nicht. In einer Großstadt wäre ich vielleicht auch auf der Straße gelandet!?!
Doch meine Frau und ich haben es über all die Jahre geschafft, nicht nur einfach über die Runden zu kommen, sondern sogar, ein recht glückliches Leben zu führen. Was hat uns dabei geholfen? Unser Glaube an einen Schöpfer und unsere enge Verbindung zur christlichen Gemeinde! Von ihr erhielten wir zwar keinen besseren Job vermittelt und auch keine Lebensmittelpakete, aber die Belehrung aus Gottes Wort, der Bibel, wie wir mit unserer Situation besser zurecht kommen können. Es heißt nicht umsonst: "Wenn ich Hunger habe, gib mir keinen Fisch, gib mir die Angel."
Es ist dabei eine große Hilfe, zu wissen, dass es unserem Schöpfer missfällt, wenn wir einer Sucht nachgeben! Als jemand, der Gott liebt, will man ihm nicht missfallen.
Soviel nur kurz über Dein angesprochenes Thema. Noch ein schönes Wochenende, wünscht Dir Peter.

Lena Kelm (22.09.2020):
Lieber Peter, herzlichen Dank für Deine Antwort, ich bin ganz gerührt. Du hast Dir solche Mühe gegeben. Deine Geschichte und die Deiner Frau hat mich stark berührt. Ich hatte nicht die Absicht, jemanden mit meiner Geschichte zu verletzen. Es freut mich außerordentlich, dass Ihr beide durch Glauben und Tatkraft - mit der Angel, ohne auf den Fisch zu warten – wie man so sagt, es geschafft habt, der Sucht zu entkommen. Weiterhin wünsche ich Dir viel Glück und ein zufriedenes Leben. Herzliche Grüße, Lena

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