Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Smarty“ von Karl-Heinz Fricke

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Margitta (margitta.langegmx.net)

26.11.2020
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Danke lieber Karl-Heinz, dass du mir/uns einen Einblick in dein Leben gegeben hast.
Spannend zu lesen. Ich bewundere den Mut, freiwillig in eine fernes, fremdes Land
aus zu wandern um dort sein Glück und eine neue Heimat zu finden.

Ich wünsche Dir und deiner Familie alles Gute, vor allem Gesundheit!
Liebe Grüße
Margitta


Karl-Heinz Fricke (26.11.2020):
Liebe Margitta, wenn ich an das Jahr meiner Ausweanderung mit meiner Frau und zwei kleinen Kindern 3 und 6 Jahre alt zurückdenke, dann war das mehr Leichtsinn als Mut. Aller Anfang war wirklich schwer. Aber: ENDE GUT-ALLES GUT. Lieben Dank und herzliche Grüße

rnyff (drnyffihotmail.com)

24.11.2020
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Spannend erzählt und interessant. Ich denke Du hast in der Folge stets einen oder zwei Hunde an Deiner Seite gehabt. Herzlich Robert

Karl-Heinz Fricke (24.11.2020):
Lieber Robert, vorerst wünsche ich dir, dass du die lästige Gürtelrose schnell wieder los wirst. Dann danke ich dir für den netten Kommentar. Du hast recht. Ich habe immer wenn möglich Hunde gehabt und sogar Schäferhunde gezüchtet. Ich wünsche dir gute Besserung. Herzlich Karl-Heinz

Musilump23

24.11.2020
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Lieber Karl-Heinz,
auch eine ungereimte Geschichte ist bei dir stets mit wunderschönen Montagen verknüpft und schafft somit einen nicht abreißenden spannenden Erzählfluss. Ich fühle mich beim Lesen gut aber völlig stressfrei beschäftigt im Kopf. Und zwar einmal mit großen Respekt vor deiner Vergangenheit und in deiner Eigenverantwortung, das Leben in der Fremde - beruflich wie privat - in die richtige Richtung zu navigieren. Dazu gehört Vertrauen in sich selbst, auch wenn der Weg oft stürmisch und auch unklar schien.
Gerne habe ich durch Zufall auch diese Geschichte wiederum gelesen, sie ist mehr als nur ein Dahinfließen von billigen Ereignissen.Aus Zeitgründen bin ich hier in den Geschichten so gut wie nie unterwegs. Ich habe auch interessante andere Lektüre zu lesen.
Mit freundlichen Grüßen, Karl-Heinz


Karl-Heinz Fricke (24.11.2020):
Lieber Karl-Heinz, wenn ich so zurückdenke bekomme ich Zweifel an unseren damaligen Wagemut. Anfangs habe ich bereut ausgewandert zu sein als wir fast mittellos in Winnipeg waren, als Nazis beschimpft wurden. Als ich in der Gießerei arbeitete und von hasserfüllten Polen umgeben war wurde mir bei jeder Gelegenheit zugeschrieen:"Ittler kaputt" und die Geste des Halsabschneidens gezeigt. Ich lebe nicht gern von der Gunst anderer und fühlte mich wie ein Bettler, bis es schließlich aufwärts ging und wir auf unseren eigenen Füßen standen. Die Frau, meines Schwagers und ihre Famile, bestehend neben den Eltern aus 3 weiblich und zwei männlichen Personen zeigten uns keine Sympathie und der Job, den mein Schwager, der für mich in einer Bäckerei bereitstände existierte nicht. Man sagte mir beim Ausscheiden beim Zoll, dass ich wieder eingestellt würde, falls ich zurückkäme. Wenn es mir finanziell möglich gewesen wäre, dann hätte ich es vielleicht getan. Mit Frau und zwei kleinen Kindern jedoch und ohne Mittel aussichtslos. In den ersten vier Jahren lebten wir buchstäblich von der Hand in den Mund, aber wir lebten. Dann ging es aufwärts und wir schafften den Durchbruch. Ja, lieber Karl-Heinz. Das Leben kann auch ein Kampf sein. Wir haben es durchgestanden. Herzlich Karl-Heinz

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Lieber Karl-Heinz! Sehr spannend war für mich die Geschichte deines Lebens vor allem mit den Hunden. Ich war mit meinen drei letzten Schäferhunden in der Hundeschule und habe dort viel über ihr Verhalten gelernt. Ich würde jedem raten mit seinen Vierbeiner so etwas zu tun. Es gibt nichts Schöneres für mich als ein Hund, der folgt und den man überall mitnehmen kann. Anscheinend hast du ein ausgefülltes Leben hinter dir und kannst heute viele Menschen mit deiner Lebensgeschichte beglücken.Ich finde es einfach toll, dass du das bei e-stories gepostet hast, danke!!!! Herzliche Grüsse sendet euch Karin

Karl-Heinz Fricke (24.11.2020):
Liebe Karin, ich danke dir. Schäferhunde habe ich gehabt und sie auch gezüchtet. Keine andere Hunderasse kommt ihnen gleich. Bei jedem der gestorben ist musste ich weinen. Im Zollgrenzdienst an der Zonengrenze hatte ich Diensthund, der hieß Alf. Er hatte sich, weil zu jung, nicht als Blindenhund geeignet. Er wurde mein Diensthund an der Grenze. Drei Wochen wurde wir als ein Team auf der Hundeschule gegrillt. Alf bestand alle Prüfungen. Als ich nach Kanada auswanderte musste ich ihn abgeben. Ein großes Werk, die früheren Hermann Göring Werke in Salzgitter übernahmen ihn. Als ich ohne ihn zurück zum Motorrad mit Beiwagen ging heulte er herzzerbrechend. Das ist noch heute in meinen Ohren. Herzlich Karl-Heinz

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Lieber Karl-Heinz,

da hast Du ja wirklich in vieler Hinsicht Glück mit Deinem Start in Kanada gehabt. Doch ohne Hilfe geht es oft nicht, und eine Existenz aufzubauen, braucht, neben Geschick und Können, meist einen langen Atem. Das habe ich aus Deiner Kurzgeschichte zwischen den Zeilen herausgelesen. Danke für Deine Geschichte!

Liebe Grüße,
Frank

Karl-Heinz Fricke (24.11.2020):
Lieber Frank, ich danke dir ich möchte zu deinen Worten sagen " Ende gut, alles gut", denn die ersten vier Jahre waren kein Zuckerlecken. Aber dann ging es rapide aufwärts. Herzlich Karl-heinz

chriAs (christa.astla1.net)

23.11.2020
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Lieber Karl-Heinz, danke für diese interessante Geschichte aus deinem Leben!
Liebe Grüße,
Christa

Karl-Heinz Fricke (23.11.2020):
Liebe Christa, mein Leben verlief ganz anders als das vieler Leute. Wenn man seine Heimat verlässt ereignet sich viel von dem man nicht träumen konnte. Ich danke dir und grüße dich herzlich. Karl-Heinz

Sonja-Soller (sonjasollerweb.de)

23.11.2020
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Hallo lieber Karl-Heinz,
dass Du ein bewegtes Leben hast, habe ich ja schon erfahren dürfen.
Hier hast Du eine weitere sehr, interessante Episode aus Deinem Leben geschildert. Sehr lebhaft geschrieben.
Da gibt es doch bestimmt eine Fortsetzung!?
(Das Echo ist da).

Herzliche Grüße aus dem gespannten Norden, Sonja

Karl-Heinz Fricke (23.11.2020):
Liebe Sonja, ich bedanke mich für deinen netten Koimmentar. Meine 61 Kurzgeschichten sind zum größten Teil autobiografisch. Bitte bedien dich. Ich grüße dich herzlich, Karl-Heinz

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Lieber Ka He, eine tolle spannende Geschichte, die das Leben schrieb. Ich habe es gerne gelesen, weil sie mich von Anfang an gefesselt hat. Sag mir bitte Bescheid wenn du weiter etwas von deinem Leben zu erzählen hast.
Bleib gesund. LG Sieghild

Karl-Heinz Fricke (23.11.2020):
Liebe Sieghild, danke für den netten Kommentar. Von meinen 61 Kurzgeschichten sind die meisten autobiografisch. und für jeden im Mitgliedsbereich erreichbar. Bedien dich bitte selbst. Herzlich grüßt dich Karl-Heinz

KarinKlara06 (karin.ogonline.de)

23.11.2020
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Lieber Karl-Heinz, ich bin sehr beeindruckt von deinen Geschichten aus deinem Leben. Ich habe schon Einiges gelesen und bin fasziniert, was du alles in deinem Leben geschafft hast und bis heute meisterst.
Bleib gesund und herzliche Grüße zu dir
Karin

Karl-Heinz Fricke (23.11.2020):
Liebe Karin, ich freue mich, dass dir meine Geschichte gefallen hat. Trotz 64 Jahre in Kanada habe ich die deutsche Sprache gepflegt und obwohl ich meine Wurzeln in Deutschland zurückgelassen habe, habe ich mein Deutschtun nie aufgeben. Ich danke dir. Herzlich Karl-Heinz

freude (bertlnagelegmail.com)

23.11.2020
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Eine tolle Geschichte Karl-Heinz;-) so gut geschrieben, dass man immer weiterlesen möchte. Aus dir wär auch ein guter Romanautor geworden.
LG Bertl.

Karl-Heinz Fricke (23.11.2020):
Bertl, meine Lebensgeschichte von 265 Seiten habe ich schon im Jahre 1992 geschrieben. Viel zu früh. Man sagt mir, sie sei wie ein Roman. Wenn man sein Leben auf zwei Kontinenten verbringt, dann ist es natürlich, dass man viel erzählen kann. Ausserdem, bedingt durch die Nazijahre und danach war es mir nicht vergönnt ein Handwerk zu erlernen. Deshalb erreichte ich durch Schulungen viele Berufe kennen, konnte aber nicht viel Nutzen daraus ziehen. Trotzdem hatte ich zwei leitende Stellungen. Jetzt im Alter erkennt man erst was man hätte besser machen können. Das nächste Mal versuche ich mich daran zu erinnern. Herzlich Karl-Heinz

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