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„Rede in Yad Vashem“ von Heinz Werner

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Bozena Friedrich (bozenafriedrichgmail.com)

25.11.2020
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Hallo Werner,
mich hat es viel Überwindung gekostet Deutsch so zu lernen, wie ich es heute kann. Ich habe es zum Teil getan, um Sätzen wie: "Da bei euch in Polen funktionieren die Gaskammern noch? Wir schicken die ganzen Türken hin", ich wurde eine Treppe runter gestoßen: " Mach, was ich sage Pole, sonst gehst du in Gaskammer", "Juden und Polen gehören in die Gaskammer!". Es war vor dreißig Jahren.
Ich habe viele Geschichten gehört. Eine Frau stand in ihrer Wohnung in Israel regelmäßig auf und schaltete den Fernseher ab, sobald sie Deutsch hörte. Viele Menschen bekamen Körper Reaktionen - man nennt sie in Deutschland psychisch krank - sobald sie Deutsch hörten. Die Angelegenheit ist schwierig und sicher lange noch weder geheilt noch uberwunden. Ich weiß noch, wie verwundert ich war, als ich das erste Mal im Fernseher den Satz: Ich liebe dich" hörte. Worte, die ich kannte waren: Abgang durch Tod. Und desgleichen. Ich denke, es war richtig, dass die Rede in Yad Vaschem nicht auf Deutsch gehalten wurde. LG Bozena

Margit Farwig (farwigmweb.de)

23.11.2020
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Herr Werner,

warum schreiben Sie dieses nicht direkt an den Bundespräsidenten, keiner hat sich beschwert, warum Sie? Oder schämen Sie sich, Ihre Zeilen direkt an ihn zu senden?

Mit freundlichen Grüßen, Margit

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