Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„ein Editorial, das als Kurzgeschichte ausartete (Seite17)“ von Egbert Schmitt

Kurzgeschichte lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Egbert Schmitt anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Mensch kontra Mensch“ lesen

Bozena Friedrich (bozenafriedrichgmail.com)

10.12.2020
Bild vom Kommentator
Hallo Egbert,
ich habe einen Staubsauger vor Jahren vom Sperrmüll in ein Haushalt befördert. Er war schön, voll funktions- sprich arbeitsfähig und hat im Wettbewerb mit dem alten Staubsauger des Ehepaares, mit dem sie bis dahin eigentlich zufrieden waren, gewonnen.
Ich habe vor gut vier Jahren damit begonnen, mich kaum zu bewegen, im Bett zu liegen, steif und kalt zu sein und kaum aus dem Haus zu gehen. Ich hatte Schmerzen. Meine wirbelsaule war zusammengefahren. Ich schrieb keine Eingaben und Strafanzeigen mehr und dachte kaum. Dann geschah es. Nach dreieinhalb Jahren konnte ich tippen. Vielleicht sogar das, was ich schon immer ohnehin hätte tippen sollen? Solche Auszeiten nennen manche: Sabbatical. Sie dauern. Sprich: Corona hilft! Sie lässt sich bloß mit Tod und Leid und sonst was bezahlen. :)
LG Bożena

Egbert Schmitt (17.12.2020):
... ja die Pandemie ist quasi auch eine Auszeit für mich, da ich, in Nürnberg wohnend, nicht mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren muss, die mir meine Software-Firma größtenteils bezahlt. Durch die vielen Standorte hier, bin ich oft Stunden unterwegs gewesen. Das fällt jetzt weg durch das Home-Office seit vor Ostern. Mache zu Hause neben der Arbeit, auch größtenteils den Haushalt, damit wenn meine überarbeitete genervte Frau nach Hause kommt am Abend, wenigstens DAS GROBE an Hausarbeit erledigt ist. So sitze ich vor der Computerkiste bis spät Abends und habe Glück, dass meine Kinder schon seit Jahren aus dem Hause sind und ich sie nach den langen Schuljahren NUR teilweise mit Finanziellem unterstützen muss, wegen ihrer Kurzarbeit und nicht nochmal mit ihnen den Schulstoff verdichten soll, den damals DIE LEHRERschaft oftmals ungewillt schlecht vermittelte. Wir es, bzw. meine Frau das lange Jahre tat, auf Kosten ihrer Rente. Dies hatte ich bereits in den ersten Editorial- Seiten beschrieben im Forum Schule. Ich möchte JETZT NICHT mit den Eltern tauschen in der Pandemie, die ZU HAUSE Ihre Kinder WIEDER fit machen müssen, weil unsere olles dreigliedriges Schulsystem aus dem vorletzten Jahrhundert stammt und nur den weiterbringt, der die nötigen Gene von zu Hause mitbringt. Sprich: finanzielles und privilegiert es aus den Bestandsbewahrer-Haushalten der Beamtenschaft, die weiterhin Christlich-Sozial wählen, damit sich FÜR SIE unchristlich nichts verändert, damit jeder dahin gehört, wo er hingehört, in der Mehrklassen-Gesellschaft. Besonders in Bayern. Gruß Egbert

Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zur Kurzgeschichte verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).