Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Nachdenkliche Gedanken“ von Heinz-Walter Hoetter

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Christine Sitte (sittegmx.net)

30.01.2021
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"Nachdenkliche Gedanken"- gefält mir. Impulse für die Sinnhaftigkeit des Lebens, zum Nachdenken; zu geben.
Ganz gegenwärtig sein, um die Fülle des Lebens zu erfahren, ist nicht neu, doch eine Möglichkeit hin und wieder es zu versuchen. Einfach bewusster hinschauen. So, vielleicht auch mal einer Arbeit selbstvergessen nachzugehen.
Hatten wir es in unserer hektischen Zeit verlernt?
Die jetzige Zeit zwingt viele in die Ruhe, mit negativen Begleiterscheinungen, Erfahrungen und Emotionen. Und so hofft doch jeder seine Mitte zu finden, um wieder mit all seinen Sinnen angstfrei leben dürfen. Einfach glücklich sein, ein gutes Leben führen.

Mit einem Zitat von Pythagoras möchte ich enden:
"Horcht in euch hinein und betrachtet die Unendlichkeit des Raumes und der Zeit."

Hab noch einen guten Tag
Christine

Bert (egbert.m.schmittgmx.de)

29.01.2021
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... Ja, das sind Gedanken nach meinem Gusto.

NUR, schreiben musste ich dies gerade nochmal,
weil die Realität im trägen W LAN sich manifestiert.

Kämpfe gerade, oder eigentlich seit drei Wochen vor Ostern
Mit der Materie Homeoffice, was ich auch heute
teilgestückelter Weise postete.

Fast humorig, diese unsere derzeitige Lebensweise,
die uns aber dazu zwingt, hinter die Fassaden zu blicken
und es realwissenschaftlich zu beleuchten.

GRUSS VOM Egbert

Heinz-Walter Hoetter (29.01.2021):
Hallo lieber Egbert! Ich war von 52 Arbeitsjahren 35 Jahre lang Vorarbeiter einer städtischen Friedhofsverwaltung. Pro Jahr habe ich etwa an die 400 bis 600 verstorbene Menschen unter die Erde gebracht. Aber das war ja noch nicht alles. Da ich auch alle Maschinenführerscheine besaß, habe ich sehr oft für andere Kollegen, die entweder krank geschrieben oder in Urlaub waren, einspringen müssen. Maschinenführer zu sein, bedeutete für mich, auf einen Spezialbagger zu steigen und Gräber zu öffnen. Da kamen sehr oft alte, ziemlich verweste Leichen zum Vorschein. Beim Einschalen z. B. habe ich mal einen Schädel gefunden, der mit Erdreich und Wurzeln durchsetzt war. Ich habe mich gefragt, wo die Gedanken von diesem Menschen wohl hin sind, der da jetzt vor mir als Skelett liegt. Was meinst du, wie real das ist, wenn man als lebender Mensch einen total verwesten Leichnam sieht, wo mir dann im Angesicht des Totenschädels mehr als klar wurde, dass ich eines Tages genauso ausschauen werde. Irgendwie irreal - oder? Kam mir oft wie ein real gelebter Traum vor... Gruß Heinz-W. :-)

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