Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte
„An den zweiten Täter “ von Rebecca K.


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Erschütternd, liebe Rebecca, auch und vor allem das Fazit zum Schluss, es fährt in Mark und Bein. Dein Erlebnis ist grauenhaft. Wiedermal zeigt sich anhand dessen, dass viele Männer einfach miese Schweine sind, die über Frauen herfallen, sich hermachen, ihnen damit die Würde nehmen (oder es versuchen), in einem Akt einer Quasi- oder Beinahe-Vergewaltigung. Erst unter Drogen gesetzt (in diesem Fall die gesellschaftlich nicht sehr verpönte Legaldroge Alkohol) und dann...Gewiss war dies Erlebnis traumatisierend für Dich.

Zum Glück sind nicht alle so, es gibt auch die positive Form des ersten Liebesaktes, Du hattest das Unglück, es nicht auf diese Weise zu haben.
Betroffen lässt einen Dein Gedicht/Deine Kurzgeschichte zurück, das soll es wohl auch. Stilistisch, in der plastischen Beschreibung und Umsetzung, ist es natürlich super. Inhaltlich kann es dies natürlich nicht.

Bedrückt aber von Deinem Stil begeistert: Karl-Konrad
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Ich weiß nicht, Rebecca,

ist es ein Zeichen von erwachsensein, sich missbrauchen zu lassen, und das zu überleben? Ich frage mich das wirklich. Ich glaube, man sollte miteinander immer nur das machen, was beide wollen. Leider zieht es einen immer wieder in den Strudel von erfahrungen, die man schon mal gemacht hat. offenbar, weil man irgendetwas schönes dennoch damit verbindet. Vielleicht nur die Vorstellung oder den Wunsch, es hätte eine Liebe in einer vertrauensvollen Begegnung werden können. Und das ist schlimm, das weiß ich. Ich hoffe sehr, dass du da jetzt einen guten weg für dich gefunden hast, und Menschen an deiner Seite hast, die dir beistehen, und freundlich zu dir sind. Du hast ja mal geschrieben, du versuchst es jetzt mit der lesbischen Seite. Das ist ansich ja nicht falsch, nur man sollte es nicht tun, weil man Männern, die einem Böses tun könnten, nicht noch mal in die Hände fallen will. Eine Frau kann man ("frau") eigentlich nur lieben, wenn man auch auf Frauen steht. Sonst wird man, glaube ich, auch in so einer Beziehung unglücklich. Ich wünsche dir jemanden, der dir Halt, Liebe und Selbstvertauen geben kann.

Liebe Grüße,

Patrick Rabe

Becca22

21.02.2021
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Lieber Patrick,
Mit der letzten Zeile meine ich nicht, dass sowas zum erwachsen sein dazu gehört. Es ist so, dass ich meine Gedanken nach dem Vorfall festgehalten habe. Damals war ich nach einer langjährigen Beziehung wieder Single (seit ich ein Teenager war) und wusste nicht, ob dieses Verhalten normal war (sozusagen in der ‚Erwachsenen Welt‘), weil ich keinerlei Erfahrung hatte und das Erlebte nicht einordnen konnte.
In dem Gedicht ‚Liebe‘ geht es darum, wie ich gemerkt habe, dass ich bi-sexuell bin. Das hat nichts mit meinen Erfahrungen der Grenzüberschreitung zu tun.
Danke für deine lieben Wünsche. Mir geht es etwas besser und ich habe viel Unterstützung.

Liebe Grüße
Rebecca

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