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Egbert Schmitt (02.07.2021):
... hallo Heidelind,
schön und nett von Dir, dass du wenigstens drei Teile
gelesen hast. Frust ist - nicht unbedingt - zutreffend. Bin ja
eigentlich privilegiert mit meinem genossenschaftlichen
Software-Arbeitgeber, der es unseren 7000 Mitarbeitern in
Nürnberg ermöglicht hat zu 90% von zu Hause WEIT VOR
der Pandemie weiter-zu-arbeiten. Vor allem ohne
Kurzarbeitergeld. Eher dass Gegenteil. Haben ja viel mit
Programmen für Steuerberater zu tun. Sind ausgelastet
und machen Gewinn, weil ja WIR das Durcheinander
kanalisieren und Hilfe anbieten. UND bin ja ein Gefährdeter
mit meinen diversen Krankheiten und Tabletten und
eigentlich dazu gezwungen mich nicht zu infezieren, denn
ansonsten würde ich den C19 Virus NICHT ÜBERLEBEN.
Trotzdem bin ich erst einmal geimpft (mehr durch Zufall,
weil eiener abgesprungen ist, als ich wegen anderer Dinge
gerade beim Arzt war ...). Meine Kinder um die dreisig
SIND BEREITS GEIMPFT. Die meisten meiner
Redaktionskollegen_innen_diverse, sind 5 bis 8mal
irgendwo angemeldet zum Impfen. Mittlerweile impft sogar
mein Arbeitgeber. Die offizielle Stelle hat sich bislang nicht
gemeldet. So ist meine Frau AUCH NOCH NICHT geimpft.
DIE hat kein Home-Office. Gut wenigstens, dass wir in
einem einigermaßen geordneten Bundesland leben und
nicht irgendwo am Mittelmer längsseits von Afrika, wo
erfahrungsgemäß alles Mehr drunter als drüber geht und
keiner irgendwelche auferlegten Regeln beachtet, weil ES
der Staatmacht völlig egal ist ob NOCH mehr als die
30.000 Kinder monatlich an behebbaren sterben , oder ob
nun noch ein paar hunderttausend C19-Erwachsene dazu
kommen ... ... Gesundbleibengrüße an Euch zu Hause,
vom Egbert, der in den nächsten zwei Jahren in Rente
MUSS, obwohl ER eigentlich NICHT GEWILLT IST, weil
MIR mein 7ter Arbeitgeber sehr zusagt, nach fast 50
Jahren harter Erwerbsarbeit.
Egbert Schmitt (17.02.2021):
... Hans, ich sehe schon deine Kommentare sind
aufhebungswürdig.
Sie sind durchwegs eine Inspiration - zum Weitermachen -, auch
des vierten Teiles am Freitag. Der eigentlich von vornherein
schon feststand, aber im Laufe der Teile-Wochen sich im
Mittelteil, des Spannungsbogen wegens - sich laufend ergänzt.
Wenn ich nicht mehr weiter komme im Zusatztext, lese ich deine
Zeilen ... und dann notiere ich mir im Outlook zu Homi-Zeiten
weiteres, was mir durch die Synapsen geistert. Absonderliches
meistens, dass erst einen Sinn ergibt, wenn ich es verwebe. Wie
ein Kleinkind, dass Abends im Heia-Bettchen schreit, wenn es
den lieben langen Tag ZU VIEL erlebt hat und es im Hirnchen
NUN verarbeitet, aber nicht schlafen kann. Bei mir ist es
umgekehrt, weil ich zu Homie-Arbeit, im doppelten Sinne
verurteilt wurde, träume ich in meinen raren Schlafphasen ALLES
WAS ich Zeitlebens erlebte ... und schlafe dann weiter. Erst
tagsüber, wenn ich vor der Tastatur sitze und Pause benötige ...
fällt mir GESCHRIEBENES ein. Arbeite gerade seit 4.30 und jetzt
fällt mir - zu Kindern- heuer an Weihnachten - folgendes ein, was
ins Outlook MUSS, zu Gedächtnisstütze.Kinder: Erst sind Sie
süß und riechen gut, und irgendwann brauchen sie Benzingeld
und trinken dir dein Bier weg. ODER: Je mehr Verzweiflung hinter
einer Idee, umso unaufgeregter die Intensität ihrer Umsetzung.
Gruß Egbert
(Ich bin heute bis zur Unkenntlichkeit übermüdet)
DAS muss auch ins Homi-Outlook
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