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„Freunde und Bekannte - ein Dialog“ von Hans K. Reiter

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Bert (egbert.m.schmittgmx.de)

26.02.2021
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Großartig Hans,
habe des öfteren DIESE SITUATION erlebt.

Unter Frauen ist dies noch ausgefeilter,
wie du dies richtig einzuschätzen vermochtest ...

Hatte ein ähnliches Erlebnis 1993 in Kulmbach.

Die kulturbeflissenen Damen und Herren der Geschäftswelt
gründeten einen "unter sich" Kulturverein a la Lions.

Wir würden auch angeschrieben, weil wir
damals dort bei SchwiegerMUH residierten
und uns um die alteingesessenen Geschäfte
kümmerten, als die Quasi-Nachfolger.

Unternehmer-Schwiegervater und mein
Musiker-Vater waren da gerade verstorben
und so traten WIR, also ICH bei,
weil ich Freikarten für:

Peter Herbolzheimers WDR-Bigband
als Rhythm Combination and Brass bekamen.

Das beste international-besetzte Jazzorchester,
in dem mein Vater anfänglich mit Peter H.
die Bassposaune spielte.

Kannten sich u.a. auch aus Konservatorischen Zeitem
in Nürnberg und vom BR-Rundfunkorchester vor Ort.

Lange Rede kurzer Sinn:
Keiner wollte mit außer meine Kindergartentochter .

Wollte ja die alten Musiker wieder treffen,
kannte viele aus meiner Kindheit persönlich.

So, alle waren gekommen die zwar kaum Ahnung
von Jazz hatten, aber mitreden wollten beim Sma-Talk.

Normalerweise - in Bayreuth - (nemdro) sich maniFESTierten,
mit ihrem Nichtwissen. Wie mein Vater immer sagte:
einen Notenschlüssel nicht von einem Kloschlüssel
unterscheiden konnten.

Ich hielt mich bedeckt, nicht so wie hier,
war ja fast der Jüngste mit Jazz-Kind dabei
das vermutlich musisch mehr durchblickte.

Habe viel Gespräche belauscht und auch brav
einige begrüßt, die meine S-MUH kannten.

Gespräche wie damals in der Fernsehserie
vom Monako-Franze mit Ruth Maria K.
und der Kritikerschelte, die ER belauschte
und ... (kennst Du) ...

So war das AUCH HIER vom Zeitungskritiker
der Bayrischen Rundschau, der gut gesättigt am Buffet
SEIN FACHWISSEN kundtat und ich dann ..

AM NÄCHSTEN Tag in der Sa- Son- Tagszeitung
einen langen Artikel las, wer alles gesichtet wurde
und wer so toll das Posaunen-Soli ablieferte
bei -Scrapplel from the Apple - fulminat
wiedermal JIGGS WIGHAM intonierte.

Es jedes mal in den vielen Jahren,
wenn er Ihn sah und hörte, aufhorchen lässt
mit seinem Können als Prof. und Leiter
der BBC BigBand.

NUR, an dem Tag, dem gestrigen
war Jiggs krank gewesen und in London
geblieben und seinen Part hatte
Ack van Rooyen auf dem Flügelhorn
und gar-nie-nicht auf einer Zugposaune
für die Geschäftswelt gespielt.

Die Canapes zum schlemmen
waren vorzüglicher, als das Kritiker-Wissen ...

Gruß Egbert,
der den fünften Teil heute Mittag einstellt

Hans K. Reiter (26.02.2021):
Lieber Egbert, Dank sei dir, denn selten genug kommentiert jemand überhaupt! Nun, das wissen wir beide natürlich. Wer kennt den Herboltzheimer nicht? Übrigens glaube ich, dass die meisten Veranstaltungen, Konzerte etc. überhaupt nur aus zwei, vielleicht drei Gründen besucht werden: Den einen hast du schon genannt, die Canapés, der zweite, weil man eben gesehen werden will oder muss oder beides und der dritte, weil es Freikarten gab oder sonst eine unentgeltliche Einladung, was häufig automatisch die Verbindung zu 1) und 2) herstellt und den Kreis damit schließt. Ich war zuletzt 2017 0der 2018 in München im Gasteig mit Frau Gemahlin zusammen, Karten nicht gerade billig, aber dafür die Akustik unter aller Kanone. Was heißt das für mich: Werde künftig wahrscheinlich mein Geld lieber wieder ins Wirtshaus tragen, wenn selbige denn jemals wieder geöffnet sein sollten! G'scheide Clubs gibts leider eh nicht, leider auch nicht für Jazz, was am meisten abgeht! Ich habe mal 5 Jahre meines Lebens in England zugebracht und hin und wieder in rauchigen Clubs das Leben genossen. Fehlt jetzt und in München sowieso. Bin gespannt auf deinen Neuen Beitrag, welchen ich mir baldigst einverleiben werde! Servus Hans

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