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„Gedanken zum Sonntag“ von Heinz-Walter Hoetter


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Gedanken über die Zeit, nicht schlecht und eines meiner Lieblingsthemen. Im Moment habe ich aber keine Zeit, meine vielen Stories hier rein zu setzten, ich nehme an, das wird sich in Zukunft ändern, obwohl es keine gibt, denn sie ist eigentlich virtuelle Vergangenheit - und auch Vergangenheit gibt es nicht, außer in unseren Köpfen und die Gegenwart ist lediglich der Grenzwert zwischen Zukunft und Vergangenheit. Daraus folgt:: Es gibt weder Zukunft, noch Gegenwart, noch Vergangenheit und daraus folgt: Es gibt keine Zeit - außer in unseren Köpfen.

Heinz-Walter Hoetter (25.06.2021):
Hallo wguen! Die Gegenwart, also die Dauer des Andauernden, ist natürlich eine unumstößliche Realität. Raum (Ausdehnung) und Gegenwart sind immer gemeinsam da. Die Zeit an sich ist eine Illusion, weil ja nur die Bewegung von Körpern in einem Raum "gemessen" werden (z. B. durch Anlegen einer Skala = Sekungen, Minuten, Stunden usw.). Das Einzige, was sich an der Zeit "bewegt", das sind die Uhrzeiger auf der Uhr. Wir leben und sterben in der Gegenwart, die eigentlich ewig ist. Sie, also die Gegenwart, ist die Bühne aller Ereignisse, so auch des Lebens. Wir altern auch nicht in der Zeit, sondern altern immer in der Gegenwart. Nicht die Gegenwart verändert sich, sondern die Bühne des Lebens. Vergangenheit ist nur Erinnerung, die man allerdings konservieren kann (z. B. durch einen Schnappschuss mit einer Kamera, was die jeweilige Situation auf einem Bild einfriert). Wie gesagt, Zeit ist eine Illusion. Aber wir brauchen Uhren, um uns in der Gegenwart orientieren zu können. Übrigens hier mal eine interessante Frage: Wohin geht denn die Zeit, wenn sie vergeht? Ich habe schon einmal etwas darüber geschrieben. Siehe hier! Link kopieren und in der Suchfunktion des Browsers eingeben. https://www.e-stories.de/view-kurzgeschichten.phtml?44780 MfG Heinz-Walter Hoetter

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... ja Heinz,
das liest sich wie eine heißes Messer durch die kalte Butter.

Wissenschaftlich gesehen ist DIE GEGENWART nur drei Sekunden lang.

Die Vergangenheit kann ich nur hier an der Tastatur bereinigen,
was DIE WIRKLICHKEIT nicht mit dem Kürzel strg (oder Apfel) Z bereinigt.

Habe früher in analogen Lithozeiten oder Bleisetzer KEINEN SCHRITT
zurückgehen können, alle musste vorgeplant werden. Schritt für Schritt.

Oder man schaffte sich zeitaufwendige Zwischenschritte,
mit analogen Rasterfarbauszügen der jeweiligen 4 Druckfarben.

Spöter als Schlussredakteur für die Frauenzeitschriften
im GONG-Verlag hier in Nürnberg, hatten wir immer zwei Realitäten
in Peto, wenn ein medienwirksamer Künstler o.d. - auf der Kippe stand".

Wie in der Stringtheorie, gab es Multi-Versionen statt Universen.

Der Layoutfilm zum aufkleben war mit unterschiedlichen LEBENSentwürfen
bereits fertig im Hängeregister des Fotosatzes aufbewahrt. Rund um die Schicht-Uhr.

Egal wie - die Operation, der Krebs oder ein Selbstmord
gut oder schlecht ausging ...

WIR hatten die jeweilige Zukunft, für alle UhR-Zeiten parat.

Dies als Parrable zu deinem prima Textbeitrag.

Gruß von mir, dem Egbert

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