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„über steten Alltags-Murx und diverse Krisen !_(# II)“ von Egbert Schmitt


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Lieber Egbert,
pass bitte auf, dass dir deine Freitagsspaziergänge nicht als subversiver Akt einer nicht genehmigten Demonstration ausgelegt werden! Denn in diesem Fall fürchtete ich das Schlimmste!
Schon der offene Verweis auf die letzten vier Verteidigungsminister und -innen, wo übrigens der T v. und z. Guttenberg nicht Teil der CDU, sondern der CSU gewesen ist. Insofern dies überhaupt von Bedeutung wäre, so höchstens der korrekten Erwähnung wegen, weil nicht fake, was aus deiner Feder rinnt.
Messerscharf beobachtest du, was uns armseligen, einfach gestrickten Normalbürgern völlig abhanden gekommen ist. Wir beobachten, aber sehen nichts oder umgekehrt, was im Ergebnis unerheblich ist.
Die Verteidigungs-Militärische-Strategie liegt auf der Hand und wurde von dir ans Licht gezerrt: 25/75 oder im militärischen Amtsdeutsch: zwofünfsiebenfünf! Womit auch Klarheit über die Einsatzbereitschaft besteht und nur so die "Begierde" nach erweiterten Einsatzfeldern der Bundeswehr zu erklären ist.
Der Murx, wie du es bezeichnest, kündigt sich durch eine Reihe murksiger Vorläufer an. Schauen wir z. B. auf den (früher verehrten) Herrn Erzbischof aus München. Pressekonferenz, Strategie (wie bisher schon durch all die Jahre): Zeige dich erschrocken, geschockt, betroffen, etc., erkläre dein Mitgefühl mit den Betroffenen (besser: den Malträtierten, Gedemütigten, Geschändeten, usw.), und gebe zu, was bewiesen, sage jedoch nichts zu all dem, was zu sagen wäre, weil du doch im Amt verantwortlich bist und die Dinge kennst. Ja, so machen wir das, verweise auf die vielen Gremien und Zuständigkeiten und wie du dich jetzt einsetzen wirst, um dort Präsenz zu zeigen. Werde vage, wenn es um Entschädigungen geht und sage vor allem gar nichts zu konkreten Maßnahmen. Mach einfach so weiter, wie die letzten 12 Jahre, dann wird's schon werden...! Oh, beinahe vergessen, das Gutachten wurde schließlich vom Erzbistum selbst veranlasst, ganz freiwillig, auf Druck der Öffentlichkeit, der Gläubigen, der Kirschensteuerzahler, der Medien, der...!
Ja, lieber Egbert, der neue Finanzminister murkst mit seinem Nachtragshaushalt, der neue Superminister für Wirtschaft und Klima mit den Staatszuschüssen für klimagerechtes Bauen, und der Kanzler? Wer Führung will, der bekommt sie auch, hat er getönt. Da sitzt er in der Ecke und...nichts!?
Und so warten wir auf nächste Woche, deinen dritten Teil im Auge!
Servus
Hans

Egbert Schmitt (30.01.2022):
Hallo Hans, wie gesagt – mal ernsthaft betrachtet – sind es die kleinen Murx-Alltagsunzulänglichkeiten die zugenommen haben. Manchmal denke ich ich wäre ein alternder gewordener notorischer Querulant, der immer nur das halbleere Glas sieht und nicht das fast noch Volle. Vermutlich liegt es daran, dass man feststellt, dass MANN bislang die Sexualität überbewertet hatte und nun befreit von seinen Hormonen sich einen klaren Kopf macht. Das Blut nun sich im Gehirn staut, und nicht mehr ….. sondern sogar lustbilderfrei träumt. Nicht mal mehr von Frauen, die einen bislang den Schlaf raubten. Höchstens von der, die bei einem wohnt und behauptet MANN würde schnarchen. NUR ER. Dafür tritt nun die Phase des DAS GEHT MIR GEGEN DIE HUTSCHNUR, wenn triviale Dinge aus Sicht deiner Personen die dich umgeben, nun der tägliche JA SIND DENN DIE BESCHEUERT als Gedanken, durch das Oberstübchen streamen. Und ich bin noch nicht mal in Rente. Wie ich schon geschrieben hatte: Wer in die Zukunft blickt, hat in der anscheinend Gegenwart keine Probleme. Manchmal verharre ich in der Gegenwart und auch in der Langzeitgedächtnis-Vergangenheit zu lange. Die Zukunft habe ich schon in Rentenbetrugs-Bewusstsein, aber dann fällt mir, vermutlich von Berufswegen geschult, ständig ZEUGS auf, das anscheinend NUR MICH nervt und sonst keinen. Oder doch einige, die es bemerken, aber stoisch hinnehmen, weil Sie Probleme ganz anderen Kalibers IN JETZTZEIT haben und nicht wie mir heute, also vorhin am Morgen mannigfaltigen Müll entsorgen wollte und musste …. Und als MURX Beispiel, wieder eine Marginalie erlebte, wo vermutlich NUR ICH, wenn jetzt in Rente wäre, an die Zeitung einen Leserbrief schreiben täte, wo die Redakteure DER SCHON WIEDER aufschreien, weil ich die Konstrukteure von Müllcontainern beim Murxen erwischt habe, mit Tateinheit der Stadt Nürnberg, die wieder-mal einen beauftragt hat, irgendwo Positionen an Geldern einzusparen. Nun, bisher mussten wir als Eigentümer ja für unsere farblich getrennten Müll-Tonnen nach Aufkommen des Abfalls entsprechend Tonnen bestellen. Nicht billig. Also Müll vermeiden ist eigentlich angesagt. Selbst wenn 80% in unserer Parkanlage Selbstwohner sind, funktioniert das nicht mit einigen Herrschaften. Ich das Gefühl habe durch die Alterspyramidale-Überalterung unser Wohngesellschaft im Ballungsraum, kann das alte Muttchen und der impertinente Osteuropäer (der nie Müll trennt, weil es im wurscht ist) anscheinend nicht mehr körperlich und der andere geistig den Container FACHGERECHT befüllen. Beide müssen am Ende des Jahres ZUZAHLEN, weil ein Aufpasser vorbeikommt, der RICHTIG SORTIERT im Groben aber die Stadt dies sich bezahlen lässt. Also kommen dann NEUE ZUSÄTZLICH Tonnen, die wir wieder bezahlen müssen, weil keiner sich Gedanken macht, warum der Müll schon wieder MEHR KOSTET. Wie der Franke sagt: sind dey BRUNSDUMM. So, jetzt ist es aber noch vertrackter geworden, weil zwar der Hauptmüll (schwarze Tonne) einen Fußraster hat, damit man im Sommer den Madendeckel nicht per Hand anheben muss. Bio grün (kleiner Deckel). Papier (blau) mit Schiebefunktion und halbrund nach hinten bewegen. Hatte bislang auch die gelbe Tonne (Kunststoff). Weil aber keiner letzteren trennt in ganz Nürnberg, hat man NEUE zusätzlich anschaffen müssen, die im Tiefenvolumen umfangreicher aufnehmen können. Bei 550.ooo Einwohnern und deren Haushalten müssen da viele gebaut werden, wo IRGENEINER dachte DA kann man doch Material einsparen und den Fußraster mit dem Gestänge weglassen. Schisslaweng-Murx. Fehler eins: Der Deckel nun größer und tiefer, kann nun keiner mit nur einer Hand mehr vom Winkel anheben, der nicht täglich an den Hanteln übt. Mit zwei geht es so, aber wer wirft mit der dritten Hand den Kunststoff hinein. Also sind DIESE Container meist leer und die Restmülltonne mit dem Fußraster quillt restlos über. Andere Fehler sind .... Bei meiner Mutter passt der neue Container nicht mehr in die vorgesehene Aussparung in der Straßennische. Bei anderen, wo Tonnen im Hinterhof, passen diese nicht mehr durch die alten Haustüren. Wir haben jetzt zwei gelbe Tonnen, weil Platz da. Andere Haushalte hatten DIE NEUEN monatelang vor der Türe stehen, weil keiner der alten Tonnen mitnam. Organisieren auch noch dilettantisch im Müllamt, falls es dies geben sollte. Ich glaube die hatten diese Probleme selbst produziert, weil die ja mitlerweile Fremdfirmen ausführen, aber das Amt mitquatschen muss. So wie es wie beim Bau des Berliner Flughafens 80.000 Mängel gab. Auch ja, viele hatten keinen Platz für zwei für das Müllaufkommen. Das war ja schon vor der Pandemie schiefgelaufen, Jetzt seit zwei Jahren eskaliert es, wo alle Leute sich ihr Zeugs anliefern lassen, aber die Müllkutscher trotzdem nur einmal die Woche kommen. Öfters geht ja nicht, wäre ja kostenintensiv für die Stadt. Aber alle Probleme wären SO vor Jahren losbar gewesen, die seither die Leute und mich nerven. Oder die Leute stellen alles daneben, bist der Aufsichtsmann vorbeikommt, dies tätigt, und eine saftige Rechnung stellt. Verstehst du mich Hans, dass ich lieber sexuell aktiver wäre, damit mein Gehirn sich nicht pausenlos mit so einem Scheiß beschäftigt und meine Pfoten es auch noch aufschreiben, was so an MURX täglich anfällt.

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