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„über steten Alltags-Murx und diverse Krisen !_(# IV)“ von Egbert Schmitt


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Lieber Egbert,
köstlich! Könnte höchstens von Ephraim Kishons Der Blaumilchkanal getopt werden.
So sehe ich dich völlig verzweifelt hinter dem Glasfaserkabel der Telekom herspüren, aber scheiternd, weil gerade das Loch der Ampelsetzer den Weiterfluss hindert, worauf du, zur Posaune greifend, trotz aller Mühen, den Sound der Münchner Straße nicht überbieten kannst.
Ja, so sans, die oid'n Rittersleit, zu Grünwald im Isartal. Wenn ein Murks den anderen jagt, dann nennt man das Stadtverwaltung, womit erklärt ist, warum es vollends einem ungeschriebenen Gesetz entspricht, wenn Gehwege und Fahrbahnen mehrmals hintereinander, manchmal gar nur im Wochentakt, aufgerissen werden, um irgendetwas zu verlegen oder zu vertuschen. Schon das praktizierte Prozedere der öffentlichen Auftragsvergabe, gebunden an das Ritual der Ausschreibung, verhindert jede Resort übergreifende Abstimmung. Jedes Amt und jede Funktion für sich, lautet die Maxime! Und wie soll eine Ausschreibung für das Verlegen eines Glasfaserkabels ohne Aufriss und Aushub des Untergrundes von statten gehen? Logisch, das geht nicht! Und so ist es eben für alles und jedes, was unter die Erde muss. Und deshalb MUSS aufgegraben und zugeschüttet werden, was das Zeug hält (sog. MUSS-Gesetzt, Artikel 1). Und gegen Artikel eins kannst du nicht verstossen, weil ohne ihn die weiteren nicht in Kraft treten können! Das ist alles durchdacht, mein Lieber, und zwar von Verwaltungs- und Beauftragungsspezialisten UND nur so wird und kann es jeder Prüfung durch wen auch immer standhalten! Darauf angesprochen, antwortet ein Oberbürgermeister, dies sei doch sonnenklar und völlig in Ordnung, denn der Mensch gehe ja auch nicht zum Arzt und lasse wegen eines Blinddarms z. B. gleich alles andere auch noch herausnehmen oder zusammenflicken, bloß weil schon mal aufgeschnitten ist. Siehst du, mit praktischer Vernunft angegangen und betrachtet, hat alles seinen Grund und auch Berechtigung!
Ich grüße dich
Hans

Egbert Schmitt (11.02.2022):
Ja du hast Recht, denn von Ephraim K. habe ich viel verinnerlicht, auch das er - WEIT VOR (1962) - SEINEN Familien-Geschichten schrieb und dem späteren Übersetzter Friedrich Torberg, der schriftstellerisch ausgelaugt starb, weil Ihn Kishon(t) (=der kleine Hund) und - eine seiner vielen - besten Ehefrauen von Allen, eigentlich von seinen eigenen Schreib- Ambitionen zeitlebens dadurch abhielt, weil er fatal häbraisch konnte. Auch Hugo Wiener oder der Filmer Jacques Tati aus dem Frankenreich beeinflusst meinen fränkischen Geisteszustand dahingehend, weil - der Franke – hugenottisch angehaucht, als Germanias-Schoßhund und halbierter Franzos‘ frei geboren, frühzeitig altklug, schlagfertig und besitzergreifend ist. Heimlich hält sein Unterbewusstes Ausschau aus dem ungern verdrängtem Butzenscheibenstübchen, wo er seine – glaan Brootwärschd – im Dutzend vertilgt und sein ungespundenes Bier in der fränkischen Schweiz gewissenlos selber wegsauft, als es nach Oberbavaria zu exportieren, über den Rhein-Main-Donau- Kanal. Den ER zweimal erbauen – durfte -, aber alle beide unwirtschaftlich sind. Der erste wars schon aufdoktriniert, vom KINI-Ludwig und nach Fertigstellung schon museal, wie der Fürther und die Nürnberger IHRE EISENBAHN 1836 erfanden, als aufstrebende Industriestadt. Seither ist der Wassertümpel von hinter Bamberg bis Kelheim ein Industriedenkmal, wie der NEUE KANAL zwangsrechtlich von KINI-Strauß, der das Altmühltal durchbohrt und nässt sowie durchgeboxt (wie der Skandal- Lockheed F-104 Starfighter) und auch unwirtschaftlich. Wenigstens sind beim Aufgraben und Bewässern (Heu, a Schiff) kaum Leute gestorben oder ertrunken, wie beim Wittwenmacher, der stetig in Einzelteilen zerlegt abschmierte. HALT, einmal ist ER, der Bau-Skandal (siehe Scheibenwischer- Sendung, die BR-abgebrochene um Dieter Hildebrand) damals von Schleuse zu Schleuse desaströs nächtens ausgelaufen, ganz am Anfang. - Vermutlich DORT oder HIER, wo die D-Bahn eine Brücke - billig - brauchte. Nur Turisten-Schlachtschiffe legen HIER an, die von Übersee kommend, in Ungarn einsteigen und in Holland wieder aus. Dazwischen halt machen in Christkindlers-Nürnberg oder Klein- Venedig-Bamberg, um zu sehen ob noch alles da (wie unzerstört Bamberg) oder ob Nürnberg es zwischenzeitlich geschafft hat ALLESS WIEDER AUSZUBESSERN, was SIE als britische RAV-Airforce in 90% Schutt und Asche zerlegt hatten. Diese Turi-Besucher sind ALLEsamt keine Bereicherung, auch der finanziellen Art für die Region – als Masse -, weil Sie auf ihren Schweizer-Reder & Schlagrahmdampfern alles in Hülle und Fülle dabei haben, was der amerikanische rundgefressene Burger- Vertilger und der Englische, der meistens an Bord bleibt und die heimische Zeitung liest, so von DAHAM gewohnt ISsT. Er sich eh nicht weit weg vom Omnibus lauffaul bewegen kann, der nahe am Hauptmarkt parkt und Sie (wenigstens früher) beim Kerzen-Elsässer zumindesten Hummel-Figuren oder den Eifelturm nachkauften, wenn DORT vergessen. Gruß vom Egbert, an Dich und Euch.

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