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„Spazierengehen auf dem Friedhof“ von Hans K. Reiter


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Hallo Hans, das war eine schöne Geschichte, eigentlich zwei ineinander verflochtete. Die Erlebnisse des Hundes, und die Beobachtung der Stille dieses Ortes.
Habe ich sehr gern gelesen. Ja, ab einem gewissen Alter werden Friedhöfe interessant, auf unserm Dorffriedhof finde ich immer mehr Bekannte.
Heuer besuche ich die Schweiz!
Liebe Grüße, Christa

Hans K. Reiter (22.03.2022):
Liebe Christa, schön von dir zu hören! Danke für deinen freundlichen Kommentar. So ein Vierbeiner hat viele Qualitäten und erfüllt einige Funktionen, die das eigene Wohlergehen deutlich steigern! Ich wünsche dir in der Schweiz eine erholsame Zeit! Servus Hans

Bild vom Kommentator
Stimmt den Text-Ball hatte ich an den Anstoßkreis gelegt,
aber das Friedhofs-Tor hast du erzielt …

Wunderschön beschrieben, auch die Parkplatz-Situation
mit den engen Abmessungen, wo auch meine Frau
schier verzweifelt, weil sie – an ihrem Auto – Türdellen sammelt
wie die Eichhörnchen Nüssleins und beide Klientel
es DANN VERGESSEN (gelinde geschildert).

Autos mit Kindersitzen sind zu meiden. Überall.

Ja auch unser Nürnberger Südfriedhof,
wo teile meine Ur-Ahnen liegen,
ist in unmittelbarer Nähe auf ca. 65 Hektar
und normalerweise nicht für Radfahrer und
Tiere geeignet oder gar erlaubt.

Als Kind gab es noch freche Spatzen,
die einem auf die Hand flogen, wenn ausgestreckt
und Futter erwarteten.

Andere städtische Areale sind im Westen zwar älter,
aber räumlich beengt und noch schlechter
mit einem Auto zu erreichen.

Da sind Bus- Straßenbahn und U-Bahn
teilweise besser. Auch für meine 86ige Mutter.

Unser Johannisfriedhof in der Innenstadt
Ist NUR HISTORISCH, weil da das komplett
angesammelte Mittelalter auf wenigen gm
sich seit dem 13 Jahrhundert präsentiert.

Da kann man zwischen den Grabmalen
kaum gehen, so wie auf dem jüdischen
Friedhof in Fürth, wo ja - nur einer - ins Grab durfte
und so ein skurriles Fotoobjekt sei, weil hier seit
hunderten von Jahren keiner mehr aufgeräumt hat.

Zugang nur mit dem Verein - Geschichte für Alle -.

Ein alte Oma mit Drahtesel hält keiner auf,
auf unserem in Nähe liegenden Südfriedhof.
Man kann auch mittlerweile ein Gefährt ordern,
dass so einiges - mit Chauffeur - transportiert.

Er existiert seit 1898 in der Südstadt und bietet Eltern
mit kleinen Kindern ein autofreies Refugium, ohne Gefahren.

Parallel sind die Abrollgeleise des Rangierbahnhofs.
Einer der größten weltweit. Mit riesigen Wasserturm,
als noch Dampflokomotiven fuhren.

DER ist der optische Bezugspunkt, damit sich keiner verirrt.

Ich berichte anderweitig bereits davon,
wo ich befürchtete, dass meine Ahnen irgendwann
auf meiner Terrasse auftauchen, weil Sie den
ost-erweiterten Zug-Lärm nicht einmal
in ihrer gesetzlichen Totenruhe gewährleistet sehen.

Ja, im Sommer ist es kühl, wegen des Baumbestandes.

Aber letzten Sonntag entschied dann doch meine Frau
den alten - Geheimweg – zu laufen.

Wo doch mehr Sonne schien.

Hatten plötzlich Rätsel-Dejavus,
weil wir dort seit fast 20 Jahren nicht mehr waren
und, damit die Kinder mithatschten Sie mit Rätsel
beim Laufen gehalten.

(Eine Mutter hat vier fränkische Kinder:
Das erste heißt Gerchla (Gerhard)
Das zweite Hardl (Leonhard)
Das dritte Beder (Peter)
Wie heißt das vierte Kind ? )

Heute weniger GEHEIM, weil ja alle Hundebesitzer ihn auch
nun vom alten fehlgeplanten Donau-Main-Kanal von Kini-Ludwig
zum neuen-alten-fehlgeplanten Rhein-Main-Donau-Kanal laufen kann,
den Kini-Franz Josef Strauß durch das Naturschutzgebiet Altmühltal
zwangserbauen ließ.

Quasi AUCH beide - ein Friedhofsdenkmal – sind,
zum davon-laufen oder spazieren-gehen.

Der alte Kanal ist wunderschön
Verwunschen und 130 km lang.

Der Neue nur Schotter-staubig

Beide geeignet für Rad und Hund.

Gruß Egbert,
der die Woche noch
SEINEN Beitrag einstellt.

Thema:
… können wir „den Wert der Dinge“ noch erkennen ?_*1


Hans K. Reiter (22.03.2022):
Lieber Egbert, da hast du Glück gehabt, einen Wasserturm! Einst lief ich durch Paris, Orientierungspunkt: Gebäude mit Kuppel. Ergebnis: total verlaufen. Es gab hunderte solcher Gebäude…! Wassertürme aus Dampflockzeiten sind bedeutend sicherer, heute wohlgemerkt! Frauenparkplatz! Das hilft den Geplagten aus der Patsche. Allerdings verlangt folgender Hinweis nach Gehör: Warum gibt es selbige nicht für Männer? Klar, sie stehen mit ihren Kisten ohnehin auf den Frauenparkplätzen oder nehmen Mutter mit Kind Plätze, weil es sich besser aussteigen lässt und ggf. das Kind in Kauf genommen wird, wenn die Mama passt. Der Kanal des seligen Großmeisters FJS hätte einen anderen Verlauf genommen, wenn der Meister gewusst hätte, dass dereinst ein Flugplatz seinen Namen trüge. Entweder der Kanal direkt zum Airport oder umgekehrt, ist doch logisch! Genützt hat‘s eh nix, denn schließlich ist auch er nur dort gelandet, wo alle landen! Dein Wasserturm hätte aus dem Main befüllt werden können, jedoch braucht's es heute nicht mehr, weil bald alle autonom fahren und einparken und, und…, ja, aber nur, wenn‘s mit der Digitalisierung klappt! Vielleicht doch lieber der Wasserturm? Servus Hans

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