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„… können wir „den Wert der Dinge“ noch erkennen ?_*1“ von Egbert Schmitt


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Hallo Hans, … ja es ist GUT, dass du das angerissene Thema weitergeführt hast. Autobiografisches meinerseits, war ja nur das Vehikel das das THEMA WERTE auf den Weg durch meine medial-veränderten vergangene Berufsjahre aufzeigen sollte, (musikalisch, mehr davon im 2ten Teil), wie wir früher WERTE einschätzten. So aus oder im Context betrachtet. Damals waren diese Werte unabdingbar um beruflich zu bestehen. Im Nachhinein betrachtet sind Sie verloren gegangen, weil wir global agieren. Ein stoffliches Katalogbild um-zu-retuschieren, in einen anderen Farbton, kostete damals mehrere tausend Mark, mit der analogen Technik. Heute machen das Phippininnen in drei Stunden am MAC für vier Euro im Datenversand über Nacht. Selbst DA verdient noch einer DAZWISCHEN. Wenn du dich an unser Trio-gemeinsames Thema erinnerst, wo ich über Nürnberg im ausgehenden Mittelalter schrieb: als ….Eine Flut von: hervorragenden Kunsthandwerkern, Denkern und Wissenschaftlern … werkelten ab Mitte des 15. Jahrhunderts, als stünde Ihnen „die Endzeit“ bevor. Klar bei einer Lebenserwartung von 35 Jahren + / –. Kein Pfusch ging durch: „kein Geschludere“, als wollte man verbissen „die Ewigkeit“ festhalten. Als würde Gott: und die Nachkommen zusehen. Ja GOTT, wie Hüsch damals im Text aufschrieb, wo er den Tag beschrieb, als DIE KIRCHE Gott aus der Katholen-Gemeinschaft ausschloss, weil ER SIE in ihrem internen Tun störte. Die Menschlichkeit geht seit Jahrzehnten des Egoismus und die europäische Staatskirche ist federführend. Sie muss ja nicht agieren, weil in den ärmeren Ländern (die sie annektierten mit ihrem rk. Glauben, siehe anno Magelan als Seefahrer), jetzt laufen ihnen die Gläubigen immer noch hinterher, obwohl sie an die Freikirchen in Südamerika viele Schäfchen verloren hatten. In anderen Ländern finanziert sich die Kirche selbst, nur in D frönen Sie dem Althergebrachten, weil Sie abgesichert sind. Verteidigen IHRE Werte, die keine Werte mehr für die Allgemeinheit sind, in dieser Wirtschaftskirche. Wo sollen die normalen Leute WERTE erfahren, wenn selbst die Kirchen nur sich selbst im Blickfeld hat. Politik noch diffuser, wie du es schilderteste. Nicht die Basis. Denn die Basis ist ein besserer Kirchraum-Gesellschaftsverein mittlerweile, wo man sich mit der Nachbarschaft trifft und die Kirchenvorstands-Pfründe dies ein biblische Gerangle ausufert, wenn man in Rente und intellektuell versucht – alle Testamente – immer-wieder-neu auszulegen und zu interpretieren, statt den Nachbarn denen es schlecht geht zu helfen. Sich hinter dem vorgeschobenen Glauben verstecken. Kirchengeschichte als Altershobby. In der evangelischen Kirche ist es um einiges besser, da wenigstens HIER die Frauen vorne dran sind und nicht alte Männer in roten Frauengewändern. Die Beamten-Häuslersbesitzer ihre Sprößlinge in die Jugendgruppen schicken, wo Sie abgeschottet von der angeblich unterbelichteten Jugend ohne Abi abzugrenzen. Kirchentage-Treffen reine Pharse. Momentan ist Hans Leyendecker als investigativer Journalist der Vorsitzende des ev. Kirchentages. Ist dir bestimmt ein Begriff von der Süddeutsche und vorher SPIEGEL. Der ist übrigens der Onkel meiner Frau und auch nicht so unfehlbar, wie er selbst zugibt. (Bad Kleinen damals, als sein größter Fehler dies an Oma-Geburtstag kundtat.) Putins größte Fehler sind die gleichen die auch Stalin und davor als legitime Massenmörder in die Geschichte eingingen, weil Sie die eigene Bevölkerung massakrieren, so wie MAO dies tat oder Ch-Guevara, der angeblich sein Volk von irgendwas befreite, was heute keiner mehr nachvollzieht. Alles Mörder, die ihr Tun mit IDIOTologie rechtfertigen und dabei mehr-als-wohlhabend wurden. Gruß Egbert, mit der Fortsetzung gegen Ende nächster Woche.
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Lieber Egbert,
ich versuche es. Der Wert der Dinge...? Selbstverständlich werden die meisten antworten, wir erkennen die Werte, leben wir nicht ständig danach? Fälschlich meinen sie, glauben es oder sind sogar davon überzeugt, dies sei Beweis genug. Heute wird oft von den Werten der WESTLICHEN GEMEINSCHAFT (WERTEGEMEINSCHAFT) gesprochen. Daran, ein Beispiel nur, sehen wir schon, dass es so etwas wie eine gemeinsame Werteunion nicht gibt. Jeder erkennt etwas für sich oder auch nicht und wenn es passt, wird darüber die Tarnkappe oder der Tarnmantel der Gleichmacherei gehängt. Keinesfalls eint uns unisono die Wertevorstellung der Trumprepublikaner. Im Gegenteil, nicht lange ist es her, da haben führende Menschen jeglicher Couleur auf diesen Umstand hingewiesen und sich bei jeder bietenden Gelegenheit ob ihrer konträren Ansichten ereifert. Nun ist es eben der eine Mensch Putin, der alles auf sich vereint, was wir ablehnen. Sind wir deshalb schon eine Wertegemeinschaft? Du sprichst den Berufsstand (Zunft) der Lehrer an (die *innen eingeschlossen). Ohne Hast erkennen wir, dass es selbst innerhalb dieser Zunft alles andere als eine Wertegemeinschaft gibt. Wie sonst könnte es sein, dass mancherorts Schüler nicht als begabtes Individuum begriffen werden, sondern der ideologische Glaube an sich selbst als Lehrperson überwiegt? Und davon soll es zahlreiche geben, habe ich gehört und gelesen (Richard David Precht: Anna, die Schule und der liebe Gott). Vielleicht rührt es daher, dass Zünfte sich immer schon gegen alles abgegrenzt und abgeriegelt haben, was ihre Daseinsberechtigung und vor allem ihre Regeln hätte gefährden können. Ja, wie einst Herr Hüsch geschliffen und gezielt die Worte seinen Mund verlassen ließ, trauern wir ein wenig (nur), dass wir selbiges nicht (mehr) sehr oft erleben dürfen. Und auch ja, es mag so sein, dass immer weniger Nachfrage nach derlei besteht, weil wir dafür keine Zeit haben, es keinen Wert verkörpert, nicht mit zwei Daumen ins Telefon geklopft werden kann, das Hirn sich mehr anstrengen müsste, wo doch keine Zeit dafür vorhanden ist, weil anderes um so vieles wichtiger, wertvoller ist, Geld in die Kasse spült, einen Titel verleiht oder ganz einfach der neu erfundenen und permanent geübten Freiheit des Wertes des eigenen ICHS (Ego um jeden Preis) zum Opfer fällt. Da fährt der neue Herr Wirtschaftsminister in an Land, Katar, um dort (was kümmert mich mein Geschwätz von gestern) einen wichtigen Bündnispartner ausmacht, wo Menschenrechte, gestern noch eingefordert, heute nicht mehr wichtig sind, weil wir brauchen, was darüber steht, GAS! Wobei die Frage der Wertegemeinschaft mit Katar später beantwortet wird oder nie! Gleiches gilt für Saudi, weil wir das Öl brauchen und so fort, China nicht zu vergessen, wo ein ganzes Volk ausgemerzt wird (Ostturkistan - Uiguren, Kasachen und andere). Da müssen wir eben aufpassen und nicht alles über einen Kamm scheren. So ist das Leben, weil leben wollen wir schließlich alle und dazu braucht's eben diesen vermaledeiten Handel, diese grenzenlose Produktion, die Gier nach mehr und auch das gehört dazu, unser Wohlbefinden. UND, wir sind ja nicht der Welt Tugendwächter, nicht war? Richtig! Aber mal tun wir so, als wären wir es, und wenn's gerade nicht passt, dann finden wir eine andere Formel. Hauptsache UNSERE Werte stimmen! Da höre ich gestern im TV, wie sich ein einstmals führender Politiker darüber auslässt, dass wir es nicht hinnehmen können, dass Putin die gegen Russland verhängten Sanktionen, also unsere Sanktionen, nun gegen uns kehrt, indem er fortan Gas, Öl und Kohle nur noch gegen Rubel verkaufen will. Haben unsere Entscheidungsbefugten damit nicht gerechnet? Haben sie nicht ins Kalkül gezogen, Herr Putin habe diesbezüglich andere (Werte)-Vorstellungen als wir im Westen? Es wird nicht bis zum Ende gedacht, Hauptsache schnell und öffentlichkeitswirksam UND mit zahlreichen Phrasen ausgestattet, die als Werteersatz dienen (müssen). Oder fehlt es einfach an Kompetenz?
Mein lieber Egbert, da hast du aber ein Thema angerissen oder irre ich gerade ab und befinde mich schon jenseits dessen, was in deiner Absicht liegt?
Servus
Hans


Egbert Schmitt (25.03.2022):
Hallo Hans, … ja es ist GUT, dass du das angerissene Thema weitergeführt hast. Autobiografisches meinerseits, war ja nur das Vehikel das das THEMA WERTE auf den Weg durch meine medial-veränderten vergangene Berufsjahre aufzeigen sollte, (musikalisch, mehr davon im 2ten Teil), wie wir früher WERTE einschätzten. So aus oder im Context betrachtet. Damals waren diese Werte unabdingbar um beruflich zu bestehen. Im Nachhinein betrachtet sind Sie verloren gegangen, weil wir global agieren. Ein stoffliches Katalogbild um-zu-retuschieren, in einen anderen Farbton, kostete damals mehrere tausend Mark, mit der analogen Technik. Heute machen das Phippininnen in drei Stunden am MAC für vier Euro im Datenversand über Nacht. Selbst DA verdient noch einer DAZWISCHEN. Wenn du dich an unser Trio-gemeinsames Thema erinnerst, wo ich über Nürnberg im ausgehenden Mittelalter schrieb: als ….Eine Flut von: hervorragenden Kunsthandwerkern, Denkern und Wissenschaftlern … werkelten ab Mitte des 15. Jahrhunderts, als stünde Ihnen „die Endzeit“ bevor. Klar bei einer Lebenserwartung von 35 Jahren + / –. Kein Pfusch ging durch: „kein Geschludere“, als wollte man verbissen „die Ewigkeit“ festhalten. Als würde Gott: und die Nachkommen zusehen. Ja GOTT, wie Hüsch damals im Text aufschrieb, wo er den Tag beschrieb, als DIE KIRCHE Gott aus der Katholen-Gemeinschaft ausschloss, weil ER SIE in ihrem internen Tun störte. Die Menschlichkeit geht seit Jahrzehnten des Egoismus und die europäische Staatskirche ist federführend. Sie muss ja nicht agieren, weil in den ärmeren Ländern (die sie annektierten mit ihrem rk. Glauben, siehe anno Magelan als Seefahrer), jetzt laufen ihnen die Gläubigen immer noch hinterher, obwohl sie an die Freikirchen in Südamerika viele Schäfchen verloren hatten. In anderen Ländern finanziert sich die Kirche selbst, nur in D frönen Sie dem Althergebrachten, weil Sie abgesichert sind. Verteidigen IHRE Werte, die keine Werte mehr für die Allgemeinheit sind, in dieser Wirtschaftskirche. Wo sollen die normalen Leute WERTE erfahren, wenn selbst die Kirchen nur sich selbst im Blickfeld hat. Politik noch diffuser, wie du es schilderteste. Nicht die Basis. Denn die Basis ist ein besserer Kirchraum-Gesellschaftsverein mittlerweile, wo man sich mit der Nachbarschaft trifft und die Kirchenvorstands- Pfründe dies ein biblische Gerangle ausufert, wenn man in Rente und intellektuell versucht – alle Testamente – immer- wieder-neu auszulegen und zu interpretieren, statt den Nachbarn denen es schlecht geht zu helfen. Sich hinter dem vorgeschobenen Glauben verstecken. Kirchengeschichte als Altershobby. In der evangelischen Kirche ist es um einiges besser, da wenigstens HIER die Frauen vorne dran sind und nicht alte Männer in roten Frauengewändern. Die Häuslersbesitzer ihre Kinder in die Jugendgruppen schicken, wo Sie abgeschottet von der angeblich unterbelichteten Jugend ohne Abi abzugrenzen. Kirchentage-Treffen reine Pharse. Momentan ist Hans Leyendecker als investigativer Journalist der Vorsitzende des ev. Kirchentages. Ist dir bestimmt ein Begriff von der Süddeutsche und vorher SPIEGEL. Der ist übrigens der Onkel meiner Frau und auch nicht so unfehlbar, wie er selbst zugibt. (Bad Kleinen damals, als sein größter Fehler dies an Oma-Geburtstag kundtat.) Putins größte Fehler sind die gleichen die auch Stalin und davor als legitime Massenmörder in die Geschichte eingingen, weil Sie die eigene Bevölkerung massakrieren, so wie MAO dies tat oder Ch guevara, der angeblich sein Volk von irgendwas befreite, was heute keiner mehr nachvollzieht. Alles Mörder, die ihr Tun mit IDIOTologie rechtfertigen und dabei mehr-als-wohlhabend wurden. Gruß Egbert, mit der Fortsetzung gegen Ende nächster Woche.

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