Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte
„Gefangen in Zahlen...“ von Hans K. Reiter


Kurzgeschichte lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Hans K. Reiter anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Gesellschaftskritisches“ lesen

Bild vom Kommentator
Hallo vielseitiger Hans (im Glück).

Komme erst jetzt zum Beantworten.

Ja jeder versucht auf die eine oder andere Weise,
mit der Sehnsucht der Leute – den Sinn des Lebens –
zu vermarkten.

Nicht erst seit Monty Phytons filmischen Schaffen,
die dies karikierten, versuchen Einzelpersonen
wie Barbara Costa, als freie Autorin ,verheiratet und
Mutter von drei Kindern, diese gediegen zu ernähren.

Also die Finanzen aufzustocken, was bei manchen
zu Selbstläufern wird, wenn man alle Eso-Sparten abgreift
und – breit aufgestellt- um in der BWL- Wirtschaftssprache
zu bleiben, den Lesern mit ihren Ratgebern und Wissenswertes
aus jahrelangen, verschiedenen Kursen, erfolgreich
abgeschlossenen Studium, wie Phytotherapie,
Heilpflanzenkunde, Quantenheilung, Meditation, Rieki,
Autogenes Training sowie Russische Heilmethoden.

Vor allem „Heilen mit Zahlen“ und persönlichen
Vermarktungs-Erfahrungen sich dies angeeignen.

Auch leidenschaftliche Hobbyköchin ist,
immer interessiert für gesundes
und neues im Kulinarischen Bereich
um das kleine Imperium auszubauen.

Fehlt nur noch Heilung durch Handauflegen,
weil eigene Finanz-Heilung „durch Handaufhalten“
ist ja bereits im vollen Gange.

Heilen „mit Zahlen“, so einen ganz eigenen Stellwert
für Frau B.Costa im Contex bekommt …

… also „mit Zahlen“ unsere Geldmittel gemeint sind.

Fehlt nur noch dass Sie „eine Freikirche“ begründet,
so wie es in Amerika Aber-Tausende davon gibt,
die sich ihre Heil-Segnungen gut vergüten lassen.

Mit eigenen Satzungen und Vorständen
sich bewusst von der Konkurrenz
bewusst abgrenzen müssen, auslegerisch.

Irgendwann „auch selbst“ daran glauben,
wenn der „göttliche Geldsegen“ sich einstellt.

Dies Kirchen-Modell sich bewährt hat
In ALLEN Religionsformen. Seit ehedem.

ES wie „Malen nach Zahlen“ eigentlich ist,
wo bereits vorher feststeht, wie das Bildnis
letztendlich aussieht, weil der Ideengeber
die bereits vorher bewusst als Kugelschreiber-
Strippenzieher alles fertig konzepierte.

Damit WIR Einfalls-Pinsel (=Wortspiel, doppeldeutig)
nicht eigene Zeichenwege beschreiten brauchen,
wenn WIR „eigentlich unbegabt“ nun Mathe-Zahlen
zu Plugscharen-Bildern umwandelt und unser
kreationistisches Weltbild auch gleich
„mit Farbvorgaben – ausmalen dürfen.

Gegen Entgeld, versteht sich. Geldsendungsbewusst.

So wie Bob Ross sich instrumentieren lies,
von – guten Bekannten – die dadurch mit
seinem Talent und ihren Vertriebs-Malfarben –
und Kursangeboten“ stinkreich wurden …

Aber ER an den Lösungsmitteln „beim Auspinsel“
an der Staffage an Krebsleiden verstarb,
aber vorher kaum daran beteiligt wurde
„an den immensen Zahlungsvorgängen.

Als reiner Künstler manipuliert wurde.

Gruß vom Egbert


Hans K. Reiter (08.05.2022):
Lieber Egbert, danke dir für deinen Kommentar, dem ich nichts hinzufügen kann, weil alles sehr gut detailliert gesagt ist. Freilich fällt mir noch eine winzige Anmerkung ein und diese reicht weit zurück in die Zeit der alten und ersten Philosophen, die, wie man heute weiß, hauptsächlich auf Sizilien ihr damaliges "Unwesen" getrieben haben und nicht von Anfang an das griechische Festland und Inselgefüge unsicher machten. Sogar bis ins entfernte heutige Libyen hatte es sie verschlagen, wo sie nicht sehr weit von Tripolis entfernt einen stolzen Tempel errichteten, dazu selbstverständlich ein gigantisches Amphitheater. Ich spreche von Leptis Magna. Dort hatte ich mehrmals das Vergnügen, weil beruflich dahin verschlagen, diese monumentale Anlage zu besichtigen. Oberhalb, etwas abgesetzt, befindet sich eine ebenso gigantische Latrine. Auf poliertem Marmor können 10 oder 12 Personen (ich weiß es nicht mehr genau), damals natürlich ausschließlich Männer, auch jene Philosophen, im Kreis angeordnet sitzen und während des Verrichtens der dort üblichen Geschäfte, weitreichende Unterhaltungen jeglicher Art führen. So entstanden die ersten Latrinengerüchte UND philosophischen, heute noch gültigen Lehrsätze. Und so stelle ich mir vor, wie das gewesen sein mag, als Sokrates damals sagte, den Schierlingsbecher müsse trinken, wer dazu verurteilt sei, denn dies sei das Recht des Staates und er darauf die Antwort hören musste, es gelte keineswegs als ausgemacht, dass dies das Recht des Staates sei, denn das Orakel habe gesprochen, und was das Orakel sagt, ist unumstößlich, wer Recht spreche, müsse die Konstellation der Zahlen berücksichtigen. Und bis heute rätselt die interessierte Welt darüber, was gemeint gewesen sein mochte. Dieser Zeitpunkt, auch als Initialzündung statistischer Verliebtheit in alles und jedes in die Weltgeschichte eingegangen, ist auch das Brot, von dem die Mystik noch heute zehrt. Ich grüße und wünsche eine gute Zeit! Servus Hans

Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zur Kurzgeschichte verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).