Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte
„über das Zeitalter der Gestörten: Szenografie_B“ von Egbert Schmitt


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Werter Egbert,
Darf ich kommentieren? Ich darf. Allerdings mag sich mancher nichtkommentierende Leser fragen, was es soll, - und weil es heutzutage wichtig scheint, sich hinsichtlich der gemeinten Geschlechter klar zu äußern, d. h. zu positionieren, füge ich mit einiger Wollust hinzu, dass auch weibliche und sonstige Gefühlswelten eingeschlossen sind – wenn der eine jeweils des anderen Texte kommentiert. Zwei Spinner, die sich für wichtig und schlau halten. Hierzu führe ich aus: Ja, Spinner mögen wir sein, kein Widerspruch, besonders schlau, nein. Wir sind einfach davon überzeugt, dies zur Bereicherung aller anderen Leser, sofern es sie in spärlicher Anzahl geben sollte, tun zu sollen. Quasi eine Art Beistandsverpflichtung für die Abgehängten, Zurückgelassenen, nicht Verstandenen, mit schwurbelnden Gedanken durch die Gegend Hastenden, also für all jene, die inhaltlich nicht verstehen, was sie da lesen könnten und es deshalb schon nach der ersten Zeile wieder aufgeben oder nicht differenzieren wollen zwischen ihren eigenen Erlebnissen und Weltbildern und den gelegentlich etwas ins Überspitzte abgleitenden Äußerungen unsererseits.

Nun mag sich jedermann sein Bild machen.

Wer es beispielsweise einmal erlebt hat, des morgens in Schwabing die städtische Straßenreinigung Münchens zu bewundern, wenn sie im Dreierpack höchst gekonnte ihre schweren Reinigungsmammute durch die von Tonnen von Abfall total verdreckten Straßen rangieren, der versteht die entsprechende Passage in deinem Text nur zu gut. Ja, es ist richtig, der verursachende Personenkreis mag ein anderer sein, der Dreck und seine Ursachen bleiben der gleiche.

In den Wohnquartieren der Neuzeit erreicht der Ausschlag am Seismographen mancherorts eine Höhe, die anderswo in der Welt stante pede Großalarm und Panik wegen eines zu erwarteten Erdbebens oder einer anderen Naturkatastrophe auslösen würde.

Und die Bilder beweisen es: Wenn Fahren mit Bus und Bahn so gut wie nichts mehr kostet, wird’s voll im ÖPNV. Nein, es wird ungemütlich eng und im Geschiebe und Gedränge erfreut es sich, das Virus. Ja, Egbert, du sagst es, dann lieber, wer hat, 2 Tonnen auf die Straße gebracht. Freilich hilft das Ticket vielen Familien, nicht Verheirateten und anderen Einzel- und Lebensgemeinschaften mit und ohne Kinder, weder eigene, adoptierte noch anderweitig eingezwängte.

Zu Herrn Becksteins Sockenverwirrung kann ich nichts sagen, jedoch anmerken, dass diese möglicherweise aus einem Parteisyndrom resultiert, nämlich der Unfähigkeit, eigene Fehler zu erkennen und einzuräumen. Weil mia san mia und de andern san de andern!

Geschlechter und Geschäfte hängen (manchmal auch liegen) zusammen, gerade im Verkehr!

Ich will an dieser Stelle meine Belegpräsentation zur Unterstützung des Wahrheitsgehalts deiner Ausführungen beenden. Weitere Leser ermuntere ich zu eigener Erlebnisanalyse.

Servus und zahlreiche Grüße


Egbert Schmitt (02.09.2022):
... sei gegrüßt lieber Freund. Meine Ergebnisanalyse: Mein Leben wie ein HORNBACH. ES gibt immer was zu tun. Wie heute früh-morgen MEIN TÄGLICHER RUNDLAUF sich kaum merklich von anderen Tagen unterscheidet, bis ich (seit Heute) wieder eine halb leere Ubahn mit Sitzplatz bekomme. Bus ist IMMER randvoll. Erst mit dem Rad wieder zum Netto (vorher zum Metzger, aber noch vor-herer zur Bank, weil Metzger und zeitungsladen (NN & HÖRZU) zur georderten Kalbsleber und Gelbwurst für Frau "daham" selbige kein Scheckkartenlesegerät anschaffen. Obstmann auch nicht. Verlange NIE Kassenbons. Kleinhändler leben selbst am Minimum. Nach dem Netto (4 Kassen eine besetzt). angefüllt mit rumänischen Gerüstbauern die sich für den Resttag EINDECKEN. 4 Laster stehen vor der Türe in zweiter und dritter Reihe und blockieren alles, weil der NETTO keine zweite Kasse bei 50 Leuten aufmacht, wegen vorgeschobenem Fachkräftemangel. Danach in den zweiten Sichenkobel, in den Ärzte-Haus- Konzern (9 Praxen in erreichbarer Rollator-Umgebung) mit durchwechselnder Ärzteschaft. Nie den selben Arzt zweimal hast. Brauche nur Rezept. Anrufen geht nicht, geht keiner hin - wegen Mangel - an irgendwas. Brauche nur Überweisung zum Podologen. Habe Termin ergattert. Dauert im Wartezimmer, WEIL ... DER & DIE Jenige sich jedes mal neu einlesen muss. Alle Ärzte 70% Russisch. Wo die Alterspyramide-Klientel zuschlägt weil die vornehmlich osteuropäischen Früh-Invaliden ihren restversoffenen Altersverstand hier abfertigen lassen und nicht einmal mehr ein Mohn von einem Sesambrötchen unterscheiden können. Beim Arzt der vorher Sprechstundenhilfevorher sich kaum artikulieren kann, was Ihn eigentlich hierher bewegt hat, auf Krücken und anderen Schlurf-Gehilfen nahe in der Demenz. Männer, die ihr Flaschenpfand "tagtäglich" beim im Sprechzimmer und Sonntags beim Bäcker abgeben wollen. Keiner weist die ein. Sind zu viele debile. Überfährt auch keiner am Zebrastreifen. Wohne seit 40 Jahren hier. Hält keiner an, wenn die CARITAS-Schülerlotsin sich nicht auf den Motorhaube wirft. DER NETTO hat sich insofern ins eigene Fleisch geschnitten, weil er das Flaschensammler-Chaos mit defekten Automaten und deren Warteschlangen in den Griff bekommen wollte, als er eine hypermoderne Maschinerie installierte, wo man säckeweise JETZT den Pfand-Plastikmüll "am Stück" einfüllen kann. Klappt nicht weil kein Glas dazwischen sein darf, was der zudem nicht deutsch-lesende Sammler nicht erfasst. Selbst dann nicht, seit dem es in kyrillisch en Großbuchstaben dasteht. ZUDEM jetzt aus anderen Stadtteilen Personen mit halben LKW-Ladungen vorbeikommen, die jetzt ZEIT mit Einzeleinwurf sparen wollen, währen DU (also ich) nur fünf Flasche schnell loswerden wolltest, und eigentlich jetzt bereits arbeiten sollte. Muss ja noch mit dem OMA-Rad DAHIN(... wie beschrieben). Alles eingekauft und zurück. Jetzt ist es 10.30 Uhr im Geschäft und ich habe keinen Strich gearbeitet. Gruß Egbert

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