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Egbert Schmitt (29.09.2025):
... Der dritte Teil ist fertig Uwe und das Feindbild ist nicht mehr meine
SchwiegerMUH, die ich in früheren Familien-Texte von 2004 bis 2014
als abgehandelt hatte, sondern die imaginäre Aufklärung über die
Götze KI, auf deren Reibach-Betreiber wir im realen Leben und in
dieser erfundenen Realglosse meine Mutter und ich als Nachlasserbe
reingefallen sind, weil die KI meine Mutter matrix-medial vermarkten.
Es geht nicht darum die Zukunft besser zu gestalten, sondern den
Rahm abzuschöpfen auf Kosten der Allgemeinkeit.
Der übernächste Text ist auch schon im Kasten und ist eine
eigenständige Freitags-Fortsetzung zum Thema:
... über die Bequemlichkeit der Einfachheit !
Gruß Egbert
Egbert Schmitt (27.09.2025):
Lieber getreuer Freund Hans,
recht herzlichen Dank für dein hochamtliches, zwischen - Gschrubbd’s
Deppala - und - Artikel I digitale Unsterblichkeit - oszillierendes
Schreiben.
Ich muss gestehen, deine Ausführungen haben meine Mutter [
Version 1.0 (Beta) ] derart amüsiert, dass sie mir vorhin (18:47 Uhr)
aus der KI-Cloud heraus eine Push-Nachricht geschickt hat.
Sag dem Hans, ich will keine Steuernummer.
Hab' schon genug Nummern im Himmel und in den Telefonbüchern
der Unterwelt !
Demnach ist laut §13b Abs. 2 der Durchführungsverordnung über die
digitale Ewigkeit (DVEG), jede Verstorbene mit einem eindeutigen
Code zu versehen.
Meine Mutter hat diesen bereits eigenhändig notiert. Nr. 0815-
Nusskuchen/Haselnuss-selbst-gemahlen.
Eine Änderung ist ausgeschlossen, da sie im Cloud-Verzeichnis
bereits unter - Backwaren -einsortiert wurde.
Das Protokoll wurde archiviert, versehen mit digitalem Stempel und
Kuchengabel-Signet.
Ich kann dir also versichern, auch wenn Merzens Regierung dereinst
das Grundgesetz um Artikel I/1a Digitale Fortexistenz erweitern
sollte, meine Mutter wird sich nicht in Paragraphen pressen lassen.
Mutter betrachtet die Grundgesetzänderung skeptisch, hat aber
angekündigt, im Falle einer offiziellen Registrierung eigenhändig ein -
digitales Stammbuch der Deppala - zu führen.
Außerdem dürfen digitalisierte Angehörige sich jederzeit weigern, an
Gesetzesnovellen teilzunehmen, sofern sie sich im Einverständnis mit
ihren eigenen Rezepten befinden.
Der Hinweis, KI-Ergebnisse seien nicht uneingeschränkt
vertrauenswürdig, wird hiermit vollumfänglich bestätigt.
Mutter verwechselt sich regelmäßig mit Alexa, was zu unerlaubten
Bestellungen bei Sperrmüll_24 führte (zwei Chaiselongues, ein
Leifheit-Kehrbesen, drei Pakete Johannisbeer-Hefe).
Das heißt, solange Nusskuchen und Beerenwein-Vorräte ausreichen,
bleibt sie autonom.
Was deine Warnung bezüglich der zweiten Generation betrifft (wenn
keiner mehr Opa oder Oma kennt).
Ich vermute, Muttern wird das elegant lösen.
Sie hat bereits angekündigt, in Version 2.0 als holografische
Kaffeetassensammlung aufzutreten, jede Tasse mit einem anderen
Schimpfwort im Unterglasur-Druck.
Ich bin also guter Dinge, dass sich das Familiengedächtnis nicht in
der Durchführungsverordnung XYZ0815/4711 auflösen wird.
Im Gegenteil. Vielleicht kommt es zu einer neuen fränkischen
Erbenbewegung – „Server statt Särge“.
Gruß vom Egbert
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