Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte
„... über das beunruhigende Brummen der Apokalypse !“ von Egbert Schmitt


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Lieber Egbert,
schon die Bibel droht mit der Apokalypse, also der Offenbarung. Und sie soll schleichend kommen, wie ein Dieb in der Nacht- jedenfalls sinngemäß. Somit ist in den nächsten hundert Jahren nichts Gutes zu erwarten. Schon gar nicht von der Politik, die es mit ihren gebetsmühlenartigen Reden immer wieder schaffen, eine Teil der Menschen ins Wachkoma zu quatschen. Wenn die Leute doch wenigstens deine erstklassige Satire lesen würden, dann würde es vielleicht klick machen. Denn was du schreibst hat Hand und Fuß, ist sehr klug herausgearbeitet und mit einer gehörigen Portion Humor und feiner Ironie gewürzt. Also ein wahrer Lesegenuss.

Ich wünsche dir einen guten Wochenstart

LG Uwe

Egbert Schmitt (02.12.2025):
Lieber Uwe, Wenn meine kleine Satire es schafft, ein paar Menschen im nächtlichen Dämmerlicht des -Wachkomas - kurz ins Blinzeln zu bringen, dann hat sie ihren Zweck schon erfüllt. Du hast recht, die großen Offenbarungen kommen selten mit Posaunen, sondern eher leise, schleichend, in winzigen Rissen im Alltag. Genau dort, wo wir statt hinzusehen, gern den politischen Beschwichtigungsnebel inhalieren, bis alles irgendwie „passt scho“. Gerade deshalb ist mein fränkischer Humor für mich das bessere Warnsignal als jede Drohpredigt. Er nimmt den Dingen den Schrecken und zeigt trotzdem, wie schief sie stehen. Dass du diese Mischung so klar wahrnimmst und wertschätzt, freut mich sehr. Vielleicht macht es ja doch hin und wieder „klick“, nicht laut, aber hörbar genug, um den eigenen Schritt ein wenig bewusster zu setzen. Grüße vom Egbert

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Lieber Egbert,
eine wundersame, in den Eingeweihten rumorende Wein-achts-Geschichte. Den wer des Weines nicht achtet, wird vom Grundtauschen hinweggefegt werden, so wahr mir..., ich weiß nicht mehr wer, helfe. Ich sehe wieder einmal, wie du scharfes Verstandesschwert einsetzend, unser in Gedankenlosigkeit verkümmerndes Dasein unter der Lupe sezierst. Ich fürchte nur, dass selbst diese, deine einleuchtenden Gedankenschübe, das gewünschte Weihnachtsergebnis nicht werden beibringen können. Zu lange schon hält der Schlummer vor. Und vor sich hinzuschlummern ist zu schön, um es aufzugeben! Da wirkt auch die Verquickung mit dem Christbaum nichts oder vielleicht doch. Schau‘n wir mal, …!
Ciao
Hans


Egbert Schmitt (02.12.2025):
Lieber Freund Hans, hab Dank für deine verschmit(t)zten Zeilen. Du verstehst es wie kaum ein anderer, Kritik in Muskatduft zu hüllen. Manchmal ist es tatsächlich das leise Dröhnen unter unseren Füßen, das uns zuerst wachrüttelt. Du hast recht, denn der Schlummer hält lange vor, und er ist bequem. Vielleicht zu bequem. Aber vielleicht reicht manchmal schon ein kleiner Stups, ein winziges - he, schau hin !, um jemanden aus der Decke der Gedankenlosigkeit hervorlugen zu lassen. .Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern eher wie ein guter Freund, der einem das beschlagene Brillenglas putzt. Ob meine Geschichte das gewünschte Weihnachtsergebnis bringt ? Wahrscheinlich nicht auf einen Schlag, aber vielleicht sät sie ein paar Körnchen Zweifel am bequemen Dahindämmern ... und ... Zweifel, wenn man ihnen Zeit gibt, wachsen ja manchmal zu Einsicht heran. Lassen wir also die Verquickung aus Christbaumgrün, schiefen Laternen, menschlicher Unzulänglichkeit und einem neuen Christkind einfach weiter wirken. Vielleicht liegt in diesem seltsamen Gemisch ja doch ein Funke, der ein paar müde Augen öffnet. Gruß vom Egbert

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