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Egbert Schmitt (06.12.2025):
Hallo Uwe, wie ich dem Hans schon schrieb, sollten wir alle unsere
Autos um 14 Uhr aus den Garagen auf die Straße parkend stellen,
damit wenn alle Schwertransporter wieder anrücken, SIE dann
schauen müssten, wo sie bleiben ...
Fahrbare Handtücher auslegen, quasi.
Gruß vom Egbert, der Rad fährt.
Egbert Schmitt (06.12.2025):
Lieber Freund Hans,
Dangschee - für deine tröstenden Worte, wobei „tröstend“ ja immer
relativ ist.
Wenn ich dich richtig lese, seid ihr bei euch quasi das Auffangbecken
für all das, was bei uns keinen Parkplatz mehr findet.
Eine Art „Pannenbucht der fränkischen Zivilisation“.
Ich sag’s dir gleich: Wenn die ersten fahrbaren Einzimmerwohnungen
mit Solarpanels am Schornstein bei euch einrollen, dann war’s nicht
meine Schuld. Das spricht sich inzwischen schneller herum als die
Grippewelle im Kindergarten.
Ich kannte städtische Busfahrer in München, die schon vor 30 Jahren
in Manching am Campingplatz wohnten.
Deine Hymertrucks mit Schräglagen-Neigung stell’ ich mir bildlich vor.
Rollenden Hochhäuser, bei denen man schon beim Anschauen eine
Statikprüfung mitdenken möchte.
Delbstverständlich die Dame am Steuer, frisch zertifiziert vom ADAC,
Wendemanöver auf Raumstation-Niveau inklusive.
Bei uns würden sie damit vermutlich die komplette Straße zum
Einsturz des Nervenkostüms bringen.
Obwohl die Busfahrerinnen in Nürnberg wesentlich sanfter an und
abbremsend fahren als ihre männlichen Kollegen, wo man merkt die
kommen umgeschult vom Stückgutkieslaster.
Was den Personenschutz betrifft, ja, es ist schon interessant: Manche
bekommen PS, wir bekommen nur Dezibel.
Aber stimmt, wer geschützt wird, muss nicht mehr eingekreist
werden. Da spart man Ressourcen! Clever, wie du sagst. Die Herren
und Damen mit Wichtigkeitsfaktor wohnen allerdings wirklich nicht
bei uns ums Eck.
Noch nicht zumindest. Wenn die irgendwann von Dienstwagen auf
Circus-Wägen umsteigen, dann gute Nacht.
Also gut, wir bleiben wohl bei unserem Urbanen Experimentierfeld.
Und du hast völlig recht, es könnte schlimmer kommen.
Sobald sich nämlich rumspricht, dass man hier kostenlos parken,
campieren, reparieren, rangieren und meditativ Motoren warmlaufen
lassen kann, dann wird’s richtig gemütlich.
Vielleicht richten wir demnächst gleich ein Besucherzentrum ein.
Servus, ciao, und jederzeit gern a Weng’ subversiven Galgenhumor
zurück.
Gruß Egbert, der den Vorschlag hätte, wenn alle Anrainer mitmachen
täten ...
Wir alle unsere Autos um 14 Uhr aus den Garagen auf die Straße
parkend stellen würden, damit wenn alle Schwertransporter wieder
anrücken, SIE dann schauen müssten, wo sie bleiben ... Quasi ein
Handtuchplatzhalter für Anwohner.
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