Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte
„... über den Urbanismus, der in einer Sackgasse endet !“ von Egbert Schmitt


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Lieber Egbert,
auf dem Bild sieht alles so schön aus, so wie es eigentlich sein sollte. Iss es aber anscheinend nicht, wie ich deiner spannenden und mit Sarkasmus gespickten Geschichte entnehmen kann. So eine fürchterliche und verkehrsreichre Straße wünscht man seinem schlimmsten Nachbarn nicht.
Ich kenne das so auch, auf die eine oder andre Art, aber nicht so krass. Obwohl auch wir Schreiber manchmal zu Überspitzung neigen, verfestigt sich hier ein Bild, das auf unseren Straßen wohl zunimmt.
Frei nach dem Motto: Hier gilt nicht die StvO, sonders das Gesetz des Stärkeren. Also ich wünsche dir dann weiterhin starke Nerven und Mut zur Lücke, sozusagen. Klasse geschrieben!

LG und einen schönen, verkehrsberuhigten 2. Advent wünscht dir Uwe


Egbert Schmitt (06.12.2025):
Hallo Uwe, wie ich dem Hans schon schrieb, sollten wir alle unsere Autos um 14 Uhr aus den Garagen auf die Straße parkend stellen, damit wenn alle Schwertransporter wieder anrücken, SIE dann schauen müssten, wo sie bleiben ... Fahrbare Handtücher auslegen, quasi. Gruß vom Egbert, der Rad fährt.

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Lieber Freund Hans,

Dangschee - für deine tröstenden Worte, wobei „tröstend“ ja immer relativ ist.

Wenn ich dich richtig lese, seid ihr auch, wenn abgemildert, bei euch quasi das Auffangbecken für all das, was bei uns keinen Parkplatz mehr findet.

Eine Art „Pannenbucht der fränkischen Zivilisation“.

Ich sag’s dir gleich: Wenn die ersten fahrbaren Einzimmerwohnungen mit Solarpanels am Schornstein bei euch einrollen, dann war’s nicht meine Schuld.

Das spricht sich inzwischen schneller herum als die Grippewelle im Kindergarten.

Ich kannte städtische Busfahrer in München, die schon vor 30 Jahren in Manching am Campingplatz wohnten.

Deine Hymertrucks mit Schräglagen-Neigung stell’ ich mir bildlich vor.

Rollenden Hochhäuser, bei denen man schon beim Anschauen eine Statikprüfung mitdenken möchte.

Selbstverständlich die Dame am Steuer, frisch zertifiziert vom ADAC, Wendemanöver auf Raumstation-Niveau inklusive.

Bei uns würden sie damit vermutlich die komplette Straße zum Einsturz des Nervenkostüms bringen.

Obwohl die Busfahrerinnen in Nürnberg wesentlich sanfter an- und abbremsend fahren als ihre männlichen Kollegen, wo man merkt, die kommen umgeschult vom Stückgutkieslaster.

Was den Personenschutz betrifft, ja, es ist schon interessant: Manche bekommen PS, wir bekommen nur Dezibel.

Aber stimmt, wer geschützt wird, muss nicht mehr eingekreist werden. Da spart man Ressourcen! Clever, wie du sagst.
Die Herren und Damen mit Wichtigkeitsfaktor wohnen allerdings wirklich nicht bei uns ums Eck.

Außer Günther Beckstein, aber der ist nicht mehr wichtig.

Wenn die irgendwann von Dienstwagen auf Circus-Wägen umsteigen, dann gute Nacht.

Also gut, wir bleiben wohl bei unserem Urbanen Experimentierfeld.

Du hast völlig recht, es könnte schlimmer kommen. Sobald sich nämlich rumspricht, dass man hier kostenlos parken, campieren, reparieren, rangieren und meditativ Motoren warmlaufen lassen kann, dann wird’s richtig gemütlich.

Vielleicht richten wir demnächst gleich ein Besucherzentrum ein, und wegen das Karussell an, auf dass ich noch warte.

Servus, ciao, und jederzeit gern a Weng’ subversiven Galgenhumor zurück.

Gruß Egbert, der den Vorschlag hätte, wenn alle Anrainer mitmachen täten ...

Wir alle unsere Autos um 14 Uhr aus den Garagen auf die Straße parkend stellen würden, damit wenn alle Schwertransporter wieder anrücken, SIE dann schauen müssten, wo sie bleiben ...
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Lieber Egbert,
sooo schlimm ist es in unserer Nachbarschaft, Gott sei‘s gedankt, nicht. Weniger von allem! Wohl schleichen sich da und dort neue und alte, auch uralte B. Geröllheimer-Trailer dazwischen und dutzende von Mietanhängern der unterschiedlichsten Firmen, Trucks hamma no net, aber wenn‘s bei euch keinen Platz mehr finden, dann…zu uns! Auf geht‘s beim Schichtl Pilgerfest für Verbrennungsmotoren, das gefällt mir! Haben wir jedes Wochenende in Richtung der bayerischen Seen, Berge und wilde Stellflächen mit Hymertrucks der Sorte Kleinrad, dass du Angst hast, jetzt kippt er gleich, unweigerlich! Aber die Dame am Steuer mit ADAC-Spezialkurs, 3 Stunden mit Zertifikat, meistert jede Wendung präzise und geschickt! Du hast nix zu lachen dort, schon gar nicht als Mahner und Finger in die Wunden Leger! Pass auf, PS bekommst duuu nicht. Andere schon, weil wir neuerdings alles doppelt und dreifach schützen müssen. Und das frisst Personal! So gibt es eben Personenschutz (PS) nur noch für Ausgewählte. Von der AfD kriegen sie in alle, denn das macht Sinn. Wen man schützt, muss man nicht einkreisen, weil man ihn ja schon hat! Clever, nicht wahr? Aber die Höheren dieser Ansammlung wohnen ja nicht bei euch um die Ecke. Also, ihr bleibt bei dem Geschilderten, und seid‘s froh, es könnt leicht noch mehr werden, wenn‘s sich rumspricht!
Servus und ciao
Hans

Egbert Schmitt (06.12.2025):
Lieber Freund Hans, Dangschee - für deine tröstenden Worte, wobei „tröstend“ ja immer relativ ist. Wenn ich dich richtig lese, seid ihr bei euch quasi das Auffangbecken für all das, was bei uns keinen Parkplatz mehr findet. Eine Art „Pannenbucht der fränkischen Zivilisation“. Ich sag’s dir gleich: Wenn die ersten fahrbaren Einzimmerwohnungen mit Solarpanels am Schornstein bei euch einrollen, dann war’s nicht meine Schuld. Das spricht sich inzwischen schneller herum als die Grippewelle im Kindergarten. Ich kannte städtische Busfahrer in München, die schon vor 30 Jahren in Manching am Campingplatz wohnten. Deine Hymertrucks mit Schräglagen-Neigung stell’ ich mir bildlich vor. Rollenden Hochhäuser, bei denen man schon beim Anschauen eine Statikprüfung mitdenken möchte. Delbstverständlich die Dame am Steuer, frisch zertifiziert vom ADAC, Wendemanöver auf Raumstation-Niveau inklusive. Bei uns würden sie damit vermutlich die komplette Straße zum Einsturz des Nervenkostüms bringen. Obwohl die Busfahrerinnen in Nürnberg wesentlich sanfter an und abbremsend fahren als ihre männlichen Kollegen, wo man merkt die kommen umgeschult vom Stückgutkieslaster. Was den Personenschutz betrifft, ja, es ist schon interessant: Manche bekommen PS, wir bekommen nur Dezibel. Aber stimmt, wer geschützt wird, muss nicht mehr eingekreist werden. Da spart man Ressourcen! Clever, wie du sagst. Die Herren und Damen mit Wichtigkeitsfaktor wohnen allerdings wirklich nicht bei uns ums Eck. Noch nicht zumindest. Wenn die irgendwann von Dienstwagen auf Circus-Wägen umsteigen, dann gute Nacht. Also gut, wir bleiben wohl bei unserem Urbanen Experimentierfeld. Und du hast völlig recht, es könnte schlimmer kommen. Sobald sich nämlich rumspricht, dass man hier kostenlos parken, campieren, reparieren, rangieren und meditativ Motoren warmlaufen lassen kann, dann wird’s richtig gemütlich. Vielleicht richten wir demnächst gleich ein Besucherzentrum ein. Servus, ciao, und jederzeit gern a Weng’ subversiven Galgenhumor zurück. Gruß Egbert, der den Vorschlag hätte, wenn alle Anrainer mitmachen täten ... Wir alle unsere Autos um 14 Uhr aus den Garagen auf die Straße parkend stellen würden, damit wenn alle Schwertransporter wieder anrücken, SIE dann schauen müssten, wo sie bleiben ... Quasi ein Handtuchplatzhalter für Anwohner.

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