Hallo werter Hans, habe ein wenig gebraucht um zu Schreiben.
Zu Beginn ein Dübelreim, den ich schon in Peto hatte ....
Dübel-Reim, aus der VAN-Reihe:
Handwerk hat goldenen Hoden.
Frau Abgeordnete Spreiz aus der fränkischen Schweiz ...
... erlag in Berlin dem Lobbyisten Herrn Dübel, beim penetrieren in seinem Stüb'l ...
Lernte Ihn bereits vor 9 Monaten kennen und läßt sich seither in der FDP - nur noch - Frau (MdB) Spreiz-Dübel nennen ... !
Nachreim:
Selbst Ihr Nachwuchs ward' nicht übel. Wurd' doch daraus ein Fischer-Dübel !
Ja Hans, da hast du ja schon tief ins Mauerwerk der Republik gebohrt. Dann will ich den digitalen Bohrhammer aufnehmen und dein Werk gebührend weiterführen.
Sich selbst zum Algorithmus zu erklären, klingt beeindruckend, ersetzt aber keinen Beweis. Ein Algorithmus zeigt, was er kann. Er liefert Ergebnisse, funktioniert, braucht keine Bühne.
Zwischen Pathos und Programmcode liegt ein Unterschied. Algorithmen allerdings zeichnen sich dadurch aus, dass sie reproduzierbare Ergebnisse liefern, nicht feierliche Ankündigungen.
Es ist bemerkenswert, mit welcher Selbstverständlichkeit du zugleich die Zukunft in Schriftzeichen aus Bayern verortest. Der Anspruch ist nicht gering, aber konsequent vorgetragen.
Dein Verweis auf Wackersdorf als historischen Ort des Widerstands ist klug erinnert, daran, dass Fortschritt selten geradlinig entsteht.
Wenn etwas wirklich neu und stark ist, merkt man das. Manchmal braucht es Konflikt, Irrtum und deutlichen Widerspruch, damit sich am Ende etwas Tragfähiges entwickelt.
Wenn dein digitaler Dübel wirklich hält, dann lass ihn tragen. Alles andere bleibt Rhetorik.
Der Rückgriff auf historische Konflikte wirkt dabei weniger wie Tiefenschärfe als wie Kulisse. Entscheidend ist, was daraus konkret entstanden ist.
Wenn etwas nur deshalb unverständlich bleibt, weil es angeblich zu besonders ist, liegt das Problem meist nicht beim Publikum.
Die Würdigung Veitshöchheims und seines fastnachtlichen Geistes gefällt mir dabei b'sonders.
Denn tatsächlich entsteht Innovation oft nicht nur aus Ernst, sondern aus Humor, aus spielerischem Denken und aus der Fähigkeit, Autoritäten und sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen.
Noch' n' Reim ...
Mit ernster Miene, doch listig im Blick, sprach er weiter, ganz ohne Geschick ?
Nein, mit Bedacht und mit Oberpfalz-Glanz, gewürzt mit Geschichte und närrischem Tanz.
Der Dübel, ihr Lieben, ist mehr als ein Stift, der lose Gedanken in Mauern trifft.
Gruß vom Egbert
Hans K. Reiter (27.02.2026):
Servus Egbert,
du hast es weiter geführt, nicht nur im Reim!
Algorithmus, schnell ausgesprochen in der
Gerburtsheimat des digitalen Dübels: Alkorhythmus
oder einfach Alkorütmus. 6 Obstler und 3 Zoiglbier,
dann funktioniert alles zum Besten. Ich wünsche dir ein
erholsames Wochenende und
Lachmuskelentkrampfung vom Ösiabend gestern!
Ciao
Hans