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Der Todeskandidat
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: Di Aug 08, 2017 7:11 pm    Titel: Der Todeskandidat Antworten mit Zitat

Ich lief, immer in der gleichen eintönigen Routine mit den anderen Gefangen im Innenhof des Gefängnisses im Kreis herum. Immer rund um die abgezäunte Wiese in dessen Zentrum.
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Darkman



Anmeldungsdatum: 23.05.2012
Beiträge: 1529

BeitragVerfasst am: Do Aug 10, 2017 4:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

..."Jetzt weiß ich wie sich ein Nagetier im Hamsterrad fühlen muss", dachte ich verdrossen und drehte weiter ziellos meine Runden...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: Do Aug 10, 2017 5:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Als uns die Wärter wieder in den Zellenbau trieben taten mir vom vielen Laufen die Beine weh. Ich wusste nicht einmal warum ich eigentlich genau hier war. Ich hatte mit Freunden damals nur in einer U-Bahn Plakate der Regierung etwas "umdekoriert." Dies hatte anscheinend dem Polizisten der mich verhaftete gar nicht gefallen. Ich seufzte leise als ich in den Aufenthaltsraum des Zellengebäude kam an dem sich die Zellen anschlossen. Alles in allem war die Welt seid dem großen Krieg vor über 60 Jahren vollkommen aus dem Fugen geraten. Demokratien wurden durch Diktaturen ersetzt und freie Bürger praktisch zu Sklaven ihrer eigenen Regierungen gemacht. In der Schule war uns erzählt wurden das wir hier in einem Land lebten welches einmal "Mittel-Europa" genannt wurde.
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Darkman



Anmeldungsdatum: 23.05.2012
Beiträge: 1529

BeitragVerfasst am: Sa Okt 28, 2017 9:12 am    Titel: Antworten mit Zitat

..."Ich freue mich schon darauf wenn du elendig in der Gaskammer zu Grunde gehst... Dann gibt es eine nervige stattsfeindliche Ratte weniger...", ries mich einer der Wärter aus meinen Gedanken und schlug mir schmerzhaft mit seinem Schlagstock in die Kniekehle meines rechten Beines...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: Sa Okt 28, 2017 11:13 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich antwortete nicht während mir der Schmerz das Bein hinauf wanderte und heimlich dachte ich mir das vergast zu werden noch ein ziemlich sanfter Tod sein musste. Erst vor ein paar Tagen hatten die Gefangenen, die westlich von unserem Lager in einem Steinbruch arbeiten mussten, dabei zusehen müssen wie einer von ihnen durch die Wachhunde der Aufseher bei lebendigem Leibe zerfleischt wurde.

Ich humpelte in den Schlafraum, in dem insgesamt 38 Gefangene untergebracht waren. Allerdings waren heute ca. 18 dieser Gefangenen zur Nachtarbeit eingeteilt wurden. Was sie gemacht hatten wusste ich nicht, den Nachtarbeit war eigentlich ein Strafkommando.

Ich setzte mich auf die Kante des Bettes welches ich mir mit 4 anderen Gefangenen teilen musste. Es war gerade so viel platz auf dem, mit einer dünnen Matratze belegten Brett, um sich einmal herum zu drehen.
Ich hatte schon des Öfteren überlegt ob ich vielleicht einen Fluchtversuch unternehmen sollte, doch angesichts der Tatsache das um das ganze Gelände ein 20 Meter hoher Zaun stand welcher auch noch unter Starkstrom gehalten wurde war dieser Gedanke von Anfang an zum scheitern verurteilt. Und als währe der Stromzaun nicht genug, standen am Zaun in regelmäßigen Abständen auch noch Wachtürme die rund um die Uhr immer mit mindestens 4 Wachen besetzt waren. Diese würden jeden Gefangenen erschießen der versuchen würde den Zaun zu überwinden.
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Darkman



Anmeldungsdatum: 23.05.2012
Beiträge: 1529

BeitragVerfasst am: Sa Jan 13, 2018 1:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

... Plötzlich fing einer meiner Mitgefangenen heftig zu kichern an und konnte sich zu meiner Verwunderung gar nicht mehr in seine Freude beruhigen. Ich fragte ihn ob er es lustig finden würde das wir bald alle hier Hingerichtet werden. Doch der winkte nur locker ab und meinte das keiner von uns sterben würde weil bald seine "Brüder" kommen und sie alle mit Waffengewalt befreien würden. Ich glaubte dem Kerl natürlich kein Wort und hielt ihn für einen Irren der vor Angst den Verstand verloren hatte und legte mich Schlafen.

Mitten in der Nacht wurde ich von einer lauten Detonation geweckt und anschließend peitschten Schüsse durch die Gänge unseres Gefängnisses. Kurz darauf hörte ich dann wie unsere Gefängnistür aufgeschlossen wurde und sah wie zwei Männer in Kampfanzügen und mit Sturmgewehren bewaffnet herein kamen. Offensichtlich war mein Mitgefangener doch nicht so Verrückt wie ich gedacht hatte...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: Mo Jan 15, 2018 8:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Es waren eindeutig Gefangene, wie ich an den Schuhen, die so ganz und gar nicht zu den Kampfanzügen passen wollten, erkennen konnte. Wo sie die Anzüge und vor allen die Waffen her hatten wusste ich nicht und wollte es im Augenblick, wenn ich ehrlich sein sollte auch gar nicht so genau wissen.

Marko, einer meiner Zellengenossen, sprang von seinem Bett herunter und hob die Matratze nach oben unter der er, und dies erstaunte mich noch viel mehr, einen Schlagstock versteckt hatte. Mit diesem schloss er sich den beiden Leuten in den Kampfanzügen an während diese zur nächsten Zelle liefen um sie zu öffnen.
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Darkman



Anmeldungsdatum: 23.05.2012
Beiträge: 1529

BeitragVerfasst am: Sa Jan 20, 2018 9:26 am    Titel: Antworten mit Zitat

...In Windeseile waren sämtliche Gefangene aus ihren Zellen befreit und stattdessen wurden die Wächter, die bei dem kleinen Schusswechsel nicht getötet worden waren, in die Zellen getrieben. Unter den Überlebenden Wächtern erkannte ich auch den Kerl wieder der mir vor Kurzem so brutal in meine Kniekehle reingeschlagen hatte. Ich leite mir kurz vom Marko seinen Schlagstock aus und schlug jetzt meiner Seits meinem Peiniger mit dem Schlagstock in die Beine worauf der mit einen Schmerzensschrei in die Knie ging. "Wie heißt es so schön in der Bibel? Auge um Auge und Zahn um Zahn!", flüsterte ich dem Kerl mit eiskalter Stimme ins Ohr...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: Sa Jan 20, 2018 10:14 am    Titel: Antworten mit Zitat

Er kroch ein paar Meter auf dem Boden vorwärts, kam aber auf Grund der Schmerzen nicht sehr weit. Am liebsten hätte ich dem Kerl den "Gnadenstoß" gegeben.
Doch auf der anderen Seite dachte ich mir, dass er mir ihn auch nicht gewähren würde. Ich sah wie der Kerl an seinem Gürtel nach seiner Pistole suchte, doch noch eh er diese aus dem Halfter ziehen konnte hatte ich sie ihm auch schon abgenommen.


Zuletzt bearbeitet von karinkarin am Mo Apr 30, 2018 6:21 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Darkman



Anmeldungsdatum: 23.05.2012
Beiträge: 1529

BeitragVerfasst am: Sa Jan 20, 2018 10:27 am    Titel: Antworten mit Zitat

...Ich drückte den Lauf der Pistole dem Wächter gegen die Stirn und drohte damit ihn zu erschießen wenn er auf weitere dumme Gedanken kommen würde...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: Sa Jan 20, 2018 10:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

Der Kerl wurde so blass wie ein Gespenst und lies sich anschließend nach hinten sinken. Ich nickte zufrieden, so war er keine Bedrohung mehr.
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Darkman



Anmeldungsdatum: 23.05.2012
Beiträge: 1529

BeitragVerfasst am: Fr Jan 26, 2018 2:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

... Anschließend wurden dann auch noch die restlichen Gefängniswärter entwaffnet und sicher in die Zellen weg gesperrt damit sie ebenfalls keine Bedrohung mehr darstellten...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: Fr Jan 26, 2018 3:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich war froh darüber dass dieses Lager nun in unserer Hand war. Solange niemand die Regierung informierte waren wir sicher.
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Darkman



Anmeldungsdatum: 23.05.2012
Beiträge: 1529

BeitragVerfasst am: Di Feb 06, 2018 5:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

...Aber uns war auch klar das diese Sicherheit mehr als trügerisch war und das Risiko erwischt zu werden zu groß. Deshalb blieb uns nur eine Wahl die wir treffen konnten wenn wir überleben wollten: Wir mussten aus dem Straflager flüchten!...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: Mi Feb 07, 2018 4:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wusste dass es unterhalb des Lagers eine Straße gab die in Richtung Westen zu einer kleinen Stadt führte. Doch ob wir dort sicher sein würden wusste ich nicht. Wir mussten es wenigstens probieren....
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