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Finsternis
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: Do Jun 29, 2017 9:47 am    Titel: Antworten mit Zitat

Der Wolf musste lachen....und dann sah ich wie er vor meinen Augen seine wahre Gestallt annahm. In einen blutroten Lichtblitz verwandelte er sich von einem Wolf in etwas was ich selber so noch nie gesehen hatte. Dies war weder ein Wolf noch irgend ein anderes Wesen des Waldes: Eine in schwarze Tücher gehüllte Gestallt deren blutrote Augen mich noch wesentlich unheimlicher anfunkelten wie die des Wolfes. Eine meiner voran gegangenen Vermutungen war richtig gewesen. "EIN DÄMON!" schoss es mir durch den Kopf.

Ich saß auf dem Boden und zitterte vor Angst. Heimlich war ich froh darüber als er wieder seine Wolfsgestallt annahm.
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Darkman



Anmeldungsdatum: 23.05.2012
Beiträge: 1317

BeitragVerfasst am: So Jul 02, 2017 8:13 am    Titel: Antworten mit Zitat

..."Das hast du gut erkannt... Bist doch ein kluges Kindelein! Ja ich bin ein Dämon und Lucifer persönlich hat mich auf die Erde geschickt damit ich in seinem Namen unschuldige Menschen quäle weil er gerne seine Freude an dem Leid der Sterblichen hat!", sprach der Dämon mit schadenfrohen lautem und schallenden Lachen...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: So Jul 02, 2017 9:36 am    Titel: Antworten mit Zitat

Einige Zeit später lag ich auf dem Boden meiner Zelle und starrte mit den Augen zur Wand. "Ein Dämon, ein Dämon, ein Dämon" immer wieder sagte ich das Wort in meinem Kopf als ob der Schock darüber durch das ständige wiederholen besser werden würde. Gefangenschaft, Angst, Folter, Schmerz. In den letzten Tagen kreisten meine Gedanken nur um diese vier Worte. Und jetzt war mit DÄMON noch ein fünftes, wohl noch weit aus schlimmeres hinzu gekommen. Die Hoffnung jemals meine Freiheit wiederzuerlangen hatte mich inzwischen total verlassen. In Gedanken hatte ich mich so oder so bereits von Wörtern wie Freiheit, Glück, Unversehrtheit, oder Wärme verabschiedet. Für diese war in meinem Kopf kaum noch Platz, und wenn sie sich mal ihren Weg bahnbrachen taten sie noch mehr weh als die eigentlichen negativen Begriffe auf meiner Liste.

Zuletzt bearbeitet von karinkarin am Mo Jul 03, 2017 6:56 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Darkman



Anmeldungsdatum: 23.05.2012
Beiträge: 1317

BeitragVerfasst am: Mo Jul 03, 2017 7:43 am    Titel: Antworten mit Zitat

..."Das hast du ganz richtig erkannt... Für dich gibt es keine Hoffnung auf das große Glück mehr... Du gehörst dem Lord der Finsternis... Und selbst nach deinem Tod wirst du keinen Frieden finden weil deine Seele bis in alle Ewigkeiten, ohne Gnade, in der Hölle immer weiter gefoltert wird und du die schlimmsten Schmerzen ohne Ende erleiden musst... Ha Ha...", hörte ich den Dämon höhnisch in meine Gedanken hinein sprechen...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: Mo Jul 03, 2017 9:31 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hielt mir reflexartig die Ohren zu ob wohl mir klar war dass die Stimme aus meinem Kopf kam und dies nichts bringen würde. In diesem Moment erschien der Dämon in einer schwarzen Rauchwolke mitten in meiner Zelle. Ich sprang auf. Er hatte seine Wolfsgestallt verwandelte sich aber vor meinen Augen wieder in einen Dämon. "Ich denke es ist an der Zeit dass wir beide einen kleinen Ausflug unternehmen" sagte er. Mit einer einzigen Handbewegung lies er die Hütte um mich herum verschwinden und ich fand mich mitten in einer großen, dunklen Höhle irgend wo unter der Erde wieder. Rings um mich herum lagen Steine und Geröll. Genau vor mir erkannte ich einen Stapel Säcke. "Ich habe so viel für dich getan" sagte der Dämon zynisch "Jetzt ist es an der Zeit das Du etwas für mich tust." Anschließend erklärte er mir was ich machen musste. Ich musste mir einen der Säcke nehmen, ihn mit Steine fühlen und diese dann am anderen Ende des Raumes stapeln. Gerade als ich mir einen der Säcke nehmen wollte unterbrach mich der Dämon noch mal: "Ach ja noch was... nicht das es ZU einfach wird für dich, du hast pro Sack nur zwei Minuten Zeit. Solltest du länger brauchen...." er lies eine Peitsche in seiner linken Hand erscheinen "....wird dies äußerst schmerzhaft für dich sein."

Da ich bereits einen der Säcke in der Hand hielt brauchte ich nur noch zu einem der Geröllhaufen in einer der Höhlenecken zu gehen und die Steine hineinzutun. Heimlich spielte ich mit dem Gedanken den Sack nur bis zur Hälfte zu fühlen doch schlussendlich kam ich doch zu der Einsicht dass ich dem Dämon nichts vorspielen konnte. Mit Sicherheit würde er merken dass der Sack leichter war als er sein müsste und in dem Fall würde er mich mit Sicherheit bestrafen. Mir blieb also keine Wahl als den Sack ganz zu füllen, ihn zu zuknoten und dann ans andere Ende des Raumes zu schleifen. Dabei sah ich zum ersten Mal die Sanduhr die der Dämon in seiner rechten Hand hielt. "Zwei Minuten" erinnerte er mich grinsend. Und der Sand war bereits über die Hälfte durchgelaufen. Ich musste mich beeilen um die gut 30 Meter bis ans andere Ende des Raumes zu gelangen, doch der Sack mit den Steinen wog gut und gerne 45 Kilo! Ich schaffte es gerade so mit dem Sack ans andere Ende des Raumes bevor der Sand vollständig hindurchgelaufen war.
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Darkman



Anmeldungsdatum: 23.05.2012
Beiträge: 1317

BeitragVerfasst am: So Jul 23, 2017 7:22 am    Titel: Antworten mit Zitat

... Erschöpft, aber auch ein wenig erleichtert das ich meine Aufgabe gemeistert hatte, und somit nicht bestraft würde, sank ich zu Boden und atmete erstmal durch. "Ich hab's... geschaft...", keuchte ich. Worauf der Dämon mir sein übliches hämisches Grinsen präsentierte. "Ach wirklich...? Dann schau doch mal genauer hin!", sprach der Dämon und schnippste einmal kurz mit den Fingern worauf sich der mit den Steinen gefüllte Sack in Luft auflöste und ich ungläubig ziemlich dumm aus der Wäsche schaute. "Also ich kann da nix sehen und du hast somit deine Aufgabe nicht erfüllt und musst jetzt bestraft werden!", meinte der Dämon und kam mit weit ausholenden Schritten und auch mit der Peitsche ausholend auf mich zu. Die Erkenntnis traf mich im wahrsten Sinne des Wortes wie ein Schlag, als die Peitsche auf mich zu schlug, das ich nie eine Chance hatte diese böse Spiel zu Gewinnen sondern das es nur dafür gedacht war mich noch weiter zu demütigen. Denn ein Geschöpf aus der Hölle hält sich nun mal nicht an Spielregeln...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: So Jul 23, 2017 12:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Peitsche hinterließ eine längliche, blutende Wunde an meiner Schulter. Mir blieb keine Wahl als den leeren Sack zu nehmen, zurück zu dem Steinhaufen zu gehen und ihn erneut mit Steinen zu fühlen. Als ich das machte fiel mir auf das ich von den Felsen rings um mich herum beobachtet wurde. Es waren kleine Wesen die mich entfernt an Zwerge erinnerten. Sie hatten spitze Ohren, waren in etwa so groß wie meine Hand und hatten eine silberne Farbe.
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Darkman



Anmeldungsdatum: 23.05.2012
Beiträge: 1317

BeitragVerfasst am: Di Jul 25, 2017 7:27 am    Titel: Antworten mit Zitat

... Ohne Vorwarnung stürzten sich diese kleinen Wesen auf mich und kratzten mir mit ihren krallen Händen Arme und Beine auf und schleckten das heraus rinnende Blut mit ihren spitzen Zungen gierig auf. Ich verteidigte mich mit aller Kraft gegen diese kleinen Bestien aber immer wenn ich einen von mir wegsties kamen zwei neue angerannt und klammerten sich an mir fest um mein kostbares Blut zu trinken. Da hörte ich plötzlich die Peitsche des Dämons knallen. "Verschwindet ihr Mistviecher... Sucht euch euer eigenes Opfer... Das da ist meins...", schrie der Dämon aufgebracht und lies seine Peitsche noch ein paar Mal bedrohlich zu Boden knallen worauf die kleinen Wesen panisch davon rannten. "Verdammte Dunkelelfen! Die Viehcher werden von Angstschweis angezogen wie die Motten vom Licht und sie werden auf jedenfall wieder kommen um weiter sich an deinem Blut zu laben... Ich muss dich wo hinbringen wo sie dich nicht wittern können und wo wir ungestört unseren Spaß haben können!", meinte der Dämon und die Felsen Höhle verschwand vor meinen Augen und wurde urplötzlich durch etliche feurige Lavastroeme ersetzt. "Willkommen in der Hölle!", sprach der Dämon mit grausamen Lachen...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: Di Jul 25, 2017 8:44 am    Titel: Antworten mit Zitat

Nur wenige Meter neben mir führte eine Hängebrücke aus dunklem Holz über den Lavastrom. Ich wurde von dem Dämon über diese geführt. Die Hitze der darunter durchfließenden Lava verbrannte mir fast die Sohlen meine Füße. Dem Dämon hingegen machte sie allem Anschein nach gar nichts aus. Auf der anderen Seite der Brücke gab es eine Felswand mit etlichen dunklen Tunnel. Vor einem dieser Tunnel lag ein Drache auf dem Boden. Dieser hob den Kopf als sich der Dämon mit mir dem Tunnel näherte. Der Dämon sagte irgend etwas auf Latein zu ihm, ich verstand deswegen nicht was er sagte. Der Drache antwortete ebenfalls auf Latein und erhob sich. In dem dahinterliegenden Tunnel gab es zu nächst nicht viel außer jede menge Gestein. Doch hinter einer Biegung erreichten wir einen größeren Raum. In dessen Mitte befand sich eine Art kleiner Teich mit einer merkwürdigen, silbrigen Flüssigkeit darin. Der Dämon befahl mir anschließend in diesen hinein zu klettern. Ich hatte ein sehr ungutes Gefühl dabei doch ich hatte keine Lust auf eine Strafe. Also blieb mir keine Wahl als zu tun was der Dämon sagte.

Kaum war mein Körper bis zum Hals mit der Flüssigkeit bedeckt merkte ich auch schon wie sich diese begann in die oberen Schichten meiner Haut hinein zu fressen. Es fühlte sich an wie ein furchtbarer Sonnenbrand nach einen Tag am Strand. Automatisch wollte ich die Flüssigkeit wieder verlassen spürte aber sofort dass das nicht ging. Um den Teich schien sich eine Art Kraftfeld herum aufgebaut zu haben welches mich am herausklettern hinderte. Im Kopf ging ich inzwischen die schlimmsten Dinge durch, die mir noch bevor stehen konnten. Ich sah nach unten und erkannte wie sich durch die Flüssigkeit ekelhafte Blasen auf meiner Haut bildeten die sich bei der kleinsten Berührung von alleine öffneten und dabei schrecklich brannten.


Zuletzt bearbeitet von karinkarin am Sa Nov 18, 2017 11:19 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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