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Der Countdown
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: Mo Mai 15, 2017 9:14 pm    Titel: Der Countdown Antworten mit Zitat

Liliane lag unruhig in ihrem Bett und drehte sich von einer Seite auf die Andere. Ihr war nicht nach aufstehen zumute und das ob wohl es bereits 10 Uhr 30 am Vormittag war. Nach all dem was in den letzten Tagen passiert war, würde sie am liebsten den ganze Tag unter ihrer Decke bleiben. Seit drei Tagen bekam sie merkwürdige Briefe auf der anscheinend ein Countdown rückwärts gezählt wurde. Zu erst war es eine 10, dann eine 9, und gestern lag ein Zettel mit einer großen, schwarzen 8 darauf auf der Fußmatte vor ihrem Haus. Wenn nur ihr Vater hier währe, doch der war mal wieder auf Geschäftsreise in Amerika unterwegs. Schließlich gab Liliane den Versuch auf noch mal einzuschlafen und stand auf. Sie kroch in ihre Hausschuhe, die sie neben dem Bett stehen hatte, und ging aus ihrem Zimmer hinaus auf den Flur. Auf diesem war alles ruhig. Jedenfalls so lange bis es plötzlich an der Haustür klingelte. Liliane lief zurück in ihre Zimmer, schnappte sich ihren Morgenmantel und ging die Treppe hinunter in den Hauptflur und anschließend zur Haustür. Als sie dort ankam blieb ihr fast das Herz stehen: Jemand hatte einen weißen Briefumschlag durch den Briefkastenschlitz in der Tür geworfen. Vorsichtig ging sie näher heran und hob ihn hoch. Der Brief war nicht mal zugeklebt. In seinem Inneren fand sie nur einen Zettel mit einer , mit schwarzer Tinte gedruckten, 7 darauf.
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Rabenmond



Anmeldungsdatum: 10.09.2011
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: Di Mai 23, 2017 8:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Liliane riss die Haustür auf und stolperte hinaus. Graues Tageslicht ließ sie ihre Augen zusammen kneifen, denn im Haus liebte sie das Zwielicht. Sie blinzelte also die Straße auf und ab, doch bis auf ein paar parkende Autos am Gehsteig war sie leer. Keine ominöse schwarze Limousine fuhr dort, kein Kapuzenträger schlich davon, kein Hoodie rannte an den Hecken entlang. Alles war vorstädthöllisch friedlich.

Im Vorgarten gegenüber stand, wie zu jeder Stunde von 7 Uhr morgens bis 7 Uhr Abends, Frau Liebstöckel. Mürrisch harkte sie durch ihre Erde und Liliane trat zurück in den Hausflur, bevor die Nachbarin sie sehen konnte.

Dabei trat sie mit dem rechten Fuß auf die Sieben.
Sie zog ihn weg, als hätte sie sich die Sohle verbrannt, und zuckte noch heftiger zusammen, als das Schellen des Telefons gegen ihre Ohren schlug.
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: Di Mai 23, 2017 8:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Sie nahm ab. "Hallo?" fragte sie atemlos. "Lilia!" rief die vertraute Stimme ihrer Tante Sofie. "Tante Sofie" antwortete Liliane "Bist du... bist du gut angekommen?" "Wieso?" fragte ihre Tante verwundert. "Äh... wolltest du mit Onkel Karl nicht nach Dänemark?" "Schätzchen die Fahrt ist erst nächste Woche Freitag" lachte ihre Tante. Liliane merkte das sie den Hörer kaum in der Hand halten konnte, so sehr zitterte sie. "Ok.... und wieso rufst du deshalb an?" fragte sie weiter. "Ich wollte dich eigentlich nur darum bitten unsere Pflanzen zu gießen während wir nicht da sind" antwortete ihre Tante lachend. "Mach ich" antwortete Liliane.
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Rabenmond



Anmeldungsdatum: 10.09.2011
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: Mi Mai 24, 2017 3:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

"Liliane?", wie ihre Tante ihren Namen jetzt aussprach, wollte sie den Hörer ganz schnell wieder auflegen.
"Schätzchen, geht es Dir n...?" - "Du, ich muss auflegen, es klingelt, ich muss zur Tür, ich glaube, Mamas Päckchen ist da".

"Sag ihr liebe Grü-", der Hörer drückte ihr den Satz ab.

Einen Moment lang versuchte Liliane, in ihrem Kopf Ordnung zu schaffen, doch dann wurde sie zur Tür gerufen, denn die Lüge wurde wahr.
Oder zumindest zur Hälfte.

"Mensch, Lil, was brauchst Du denn so lange? Bist Du überhaupt schon auf, Du Schlafmütze? Oder bist Du doch in die Uni gegangen?", plapperte es in ihrem Vorgarten, und als Liliane die Tür öffnete, sah sie einen halben Kopf unter sich ein freches Grinsen brauner Augen und wilde schwarze Korkenzieherlocken darum herum.

"Himmel, Lil, du schaust mich an, als wär ich ein Gespenst, was ist los?"
Und dann sah es aus, als würde jemand Tammys Lachfältchen mit einem Strich glattbügeln.
Das Mädchen bückte sich, hob das Papier auf und starrte entgeistert auf die Sieben.

Dann stopfte sie das Blatt in ihre Tasche und zog ihre beste Freundin zurück ins Zimmer.
Mit dem fachmännischen Blick einer Sekretärin nahm sie Liliane den Morgenmantel ab, öffnete den Kleiderschrank, gab ihr eine Jeans und ein blaues Top, legte ihr einen dünnen Schal und ihre Lieblingsjacke um die Schultern.
Anschließend schob sie sie wieder durch den Flur, schnappte noch die Hausschlüssel, die sie Liliane in die Hand drückte und schloss hinter ihnen die Haustür.

"So, jetzt brauch ich erstmal einen Kaffee", sagte sie.
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: Mi Mai 24, 2017 6:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

"Tammy" sagte sie zu ihrer Freundin während diese in der Küche begann den Kaffee anzusetzen "...wie bist du den eigentlich hier her gekommen?" "Gelaufen" antwortete sie. "Gelaufen?" fragte Liliane verwundert "Wann bist du denn da..." setzte sie an. "War ein Witz... Benjamin und Fynn haben mich in ihrem Auto mitgenommen." "Seid wann haben die den ein Auto?" fragte Liliane und sah etwas verängstigt aus dem Fenster.
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Rabenmond



Anmeldungsdatum: 10.09.2011
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: Fr Mai 26, 2017 10:15 am    Titel: Antworten mit Zitat

"Seid einem halben Jahr. Sie haben es einem Kunden der Werkstatt abgekauft und repariert", das kochende Wasser übersprudelte ihren Redefluss, und flutete Lilianes Gedanken mit immer lauter werdenden Stimmen, die rückwärts zählten, bis sie nur noch Zahlen schreien hörte.

"Lil?", vorsichtig gab Tammy ihr eine Tasse in die Hand.
"Ben hat übrigens nach Dir gefragt".
"Mhm", murmelte Lil in den heißen Dampf und nahm einen Schluck.

Ben und Fynn. Jeder dachte, sie wären zwei ungleiche Brüder, aber sie waren gar nicht verwandt. Sie waren zusammen in die Stadt gekommen, hatten keine Bekannten besucht und auch keine Familie mitgebracht. Sie wohnten in einer WG, Ben arbeitete in einer Motorradwerkstatt, Fynn als Elektriker, abends zogen sie zusammen durch die Clubs.

Und das war letztlich auch alles, was Lil damals über sie heraus gefunden hatte.
Mit den beiden unterwegs zu sein, war irgendwie fast gruselig gewesen, denn Ben redete wenig und Fynn noch weniger, und dennoch schienen die beiden konstant mit einander zu sprechen, als könnten sie des anderen Gedanken lesen.

"Lil!", Tammy sah sie forsch an, "Wo bist Du gerade? Sag mir endlich, was mit den Zahlen ist".
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: Fr Mai 26, 2017 10:40 am    Titel: Antworten mit Zitat

Sie schwieg kurz, dann begann sie langsam zu erzählen: "Ich bekomme sie seid mehreren Tagen.... jeden Tag einen Zettel... es ist.... es ist als ob jemand für mich einen Countdown rückwärts zählt.... heute war es wie du selbst gesehen hast eine 7. Gestern eine 8, davor eine 9 und als aller erstes eine 10." "Ein Countdown also...." sagte Tammy. "Bis zum Jahrestag" fügte sie anschließend flüsternd hinzu. "Jahrestag?" fragte Liliane verwundert.
"Erzähl mir jetzt nicht du weist das nicht mehr..." sagte Tammy.
Liliane schüttelte den Kopf. "Vor 5 Jahren hatten wir doch diesen schrecklichen Autounfall." "Meinst du das hat damit was zutun?..." fragte Liliane skeptisch "...das ist doch schon 5 JAHRE her!" "Anscheinend sieht das hier jemand anders" sagte Tammy und schaute auf den Zettel.
Liliane schwieg kurz. Anschließend fragte sie: "Wie viele sind damals eigentlich gestorben....? im anderen Auto, meine ich." "Ich glaube eine Familie und mit drei Kindern" antwortete Tammy "Aber der älteste Sohn hat so weit ich weis überlebt." Liliane schwieg wieder. Ihr gingen Tammys Worte nicht aus dem Kopf: Aber der älteste Sohn hat.....überlebt.
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Rabenmond



Anmeldungsdatum: 10.09.2011
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: Mo Mai 29, 2017 8:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

"Wie alt war er damals? Und wer hat sich dann um ihn gekümmert?", sie murmelte es eher vor sich hin, als laut zu fragen.
"Oh Gott, Tammy, wie hat er das überlebt?", und Tammy wusste, dass sie nicht den Aufprall und die Quetschungen meinte.
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: Mo Mai 29, 2017 8:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

"Ich weis es nicht" antwortete Tammy "So weit ich aber gehört habe lag er danach ein halbes Jahr im Koma." Sie umklammerte ihre halbleere Tasse.
"Wie gesagt, das habe ich nur gehört.... ich weis nicht ob es stimmt" sprach sie nach einigen Sekunden des Schweigens weiter.
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Rabenmond



Anmeldungsdatum: 10.09.2011
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: Sa Jun 03, 2017 7:59 am    Titel: Antworten mit Zitat

"He, was hältst Du davon, wir gehen an den Strand, vielleicht in bisschen baden, es ist schönes Wetter und Deine Haut sollte unbedingt Sonne sehen".
Tammy setzte schon ihre Sonnenbrille auf, und damit war die Sache eh entschieden.

LIliane folgte ihr, aus dem Haus, die Straße entlang, in den Bus, und schließlich zur Promenade, ließ sich von Tammy einfach hinterher ziehen und zutexten.

Und dann raubte ihr das Meeresrauschen die Sinne, der weiße Sand blendete sie, Grasbüschel kitzelten ihre Unterschenkel und alle Zahlen waren vergessen.
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: Sa Jun 03, 2017 10:58 am    Titel: Antworten mit Zitat

Liliane lies sich rückwärts in den Sand fallen und schloss ihre Augen. Die warme Mittagssonne tat ihr gut. "Wenn man dieses Gefühl nur einfrieren könnte" dachte sie heimlich.
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Rabenmond



Anmeldungsdatum: 10.09.2011
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: Fr Jun 09, 2017 10:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Wellen versandeten leise rauschend und die Wolken verzogen sich übers Meer.
Lil schloss ihre Augen, Tammy steckte sich die Ohrhörer in die Ohren und so lagen sie beide schweigend da.
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: So Jul 16, 2017 9:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Dies taten sie so lange bis sich aus heiterem Himmel eine dicke Wolke vor die Sonne schob. Es wurde schlagartig kühler. Sie und Tammy setzten sich auf und sahen mit Unglauben wie sich bedrohlich dunkle Gewitterwolken vor die Sonne schoben. "Ich glaube es ist besser wir gehen nach Hause" sagte Liliane. Tammy nickte nur. Einige Meter vor ihnen begannen sich die Meereswellen langsam zu bedrohlichen Ungeheuern auf zu türmen.

So schnell sie konnten verliesen sie den Strand und machten sich auf den Weg zu Lilianes Wohnung.
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Rabenmond



Anmeldungsdatum: 10.09.2011
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: Di Aug 01, 2017 9:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nur kurz darauf brachen Blitze die Wolken enzwei und alle Schwüle der vergangenen Tage schwappte in Wasserwänden herab.

Lil und Tammy rannten zur nächsten S-Bahn Haltestelle quer über die Straße, und sahen aus dem Augenwinkel, wie neben ihnen ein verbeulter rostroter Golf in die Eisen stieg.


Zuletzt bearbeitet von Rabenmond am Mi Aug 02, 2017 2:28 pm, insgesamt 2-mal bearbeitet
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: Di Aug 01, 2017 10:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

"KÖNNT IHR NICHT AUFPASSEN!!!" brüllte sie der Fahrer durch die heruntergelassene Fensterscheibe an. Tammy und Liliane ignorierten das Gemecker und rannte zur Haltestelle. Kaum waren sie da kam die Bahn auch schon unter lautem Gebimmel um die nächste Ecke gefahren.
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