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Das (Alp-)TraumHotel

 



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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 232

BeitragVerfasst am: Mo Sep 18, 2017 9:41 am    Titel: Das (Alp-)TraumHotel Antworten mit Zitat

Es war bereits dunkel als Reiko, Peter, Anna, Justine und ich in unserem kleinen Auto endlich die Auffahrt des Hotels gefunden hatten in dem wir unseren zweiwöchigen Urlaub verbringen wollten. Wir fuhren die Auffahrt hinauf welche einen gefühlten Kilometer lang sein musste. Rings um uns herum erhoben sich dunkle Tannen und uralte Zedern. "Sind wir hier wirklich richtig?" fragte Anna vom Rücksitz. Ich zog einen zusammengefalteten Prospekt aus meiner Jackentasche und faltete ihn auseinander. "Ja hier sind wir richtig" antwortete "Das Waldhotel müsste eigentlich gleich da vorne sein." Kaum hatte ich dies gesagt tauchte das Hotel vor uns auf. Das zeitlos elegante Gebäude sah aus wie eine Mischung aus Einfamilienhaus und Schloss, anders lies es sich nicht beschreiben. Vor dem Gebäude gab es eine tennisplatzgroße Freifläche an die sich auf der westlichen Seite ein Parkplatz anschloss. Auf diesem stand nicht ein Auto, was uns zu diesem Zeitpunkt aber nicht verwunderte. Hätten wir in diesem Moment schon gewusst, was wir heute wissen, währen wir auf der Stelle wieder umgedreht.
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Rabenmond



Anmeldungsdatum: 10.09.2011
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: Mo Sep 25, 2017 11:50 am    Titel: Antworten mit Zitat

Doch ich fühlte mich damals einfach nur leicht wie ein Luftballon, der von einem Stein losgebunden wurde, als Reiko das Auto am Rande des Parkplatzes einlenkte, das Brummen des Motors verstummen ließ, und den Zündschlüssel zog.

Wie waren zwei Tage lang durch die Alpen gegurgt, Serpentinen rauf und runter, den Abgrund atemberaubend schöner Täler entweder rechts oder links neben uns.
Fünf Menschen. In einem Golf Kombi. Mit Koffern und Rucksäcken und Skiausrüstung.

Als ich die Tür des Beifahrersitzes öffnete, die eingeschlafenen Beine aus dem Auto streckte und die Bergluft einsog, wie einer, der zulange unter Tage gewesen war, kletterten auch die anderen sichtlich erleichtert ins Freie.
Die Fahrt war vorbei, das Ziel erreicht und dieser glücklichen Erschöpfung entging vollkommen das Aussehen eines scheinbar einsamen Hotels.
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 232

BeitragVerfasst am: Mo Sep 25, 2017 12:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wir betraten das Hotel durch den Haupteingang und kamen in eine kleinen Eingangshalle. Sie wirkte zeitlos elegant. Landschaftsgemälde und Stillleben zierten die Wände. An der Rezeption gab uns eine freundliche Empfangsdame die Schlüssel für unsere Zimmer. "Erster Stock, einfach die Treppe hoch und dann links" erklärte sie. "Danke" sagte Reiko.
Als wir begannen die Stufen nach oben zu steigen, hatte ich das erste mal dieses merkwürdige Gefühl. Es kam mir vor als würde ich beobachtet werden. Doch ich schrieb dies einfach meiner Erschöpfung durch die lange Anreise zu.
Als wir endlich unsere Zimmer erreicht hatten steckte Anna den Schlüssel in das Schloss und drehte ihn herum. Es machte einmal kurz Klack und die Tür schwang nach Innen auf. Im Inneren gab es drei Betten, eine kleine Sitzecke, ein Fernsehgerät, und drei festgeschraubte Nachtischlampen. Links neben der Eingangstür führte eine Tür ins Badezimmer.
Ich stellte meinen Koffer vor dem ersten Bett im Raum ab und setzte mich auf die Kante des Bettes. Die Tagesdecke über dem Bettzeug war mit einem Blütenmuster verziert und auf dem Kissen lag zur Begrüßung ein, in goldenes Papier eingewickelte, Stück Schokolade.
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 232

BeitragVerfasst am: Fr Aug 03, 2018 9:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Doch dafür hatte ich keinen Blick. Ich stellte meinen Koffer ab, setzte mich auf die Kannte des Bettes und hoffte dass der Tag schnell enden würde.

Tatsächlich tat er dies auch und ich war mehr als erleichtert als mein Kopf gegen 22 Uhr Abend endlich in das Kissen sank und ich gleich tief einschlief.
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Darkman



Anmeldungsdatum: 23.05.2012
Beiträge: 1658

BeitragVerfasst am: Do Aug 09, 2018 4:14 pm    Titel: Antworten mit Zitat

...Aber leider war mir kein besonders erholsamer Schlaf vergönnt, da ich von einen schlimmen Alptraum gebeutelt wurde. Ich träumte davon das mich unheimliche Monsterfratzen umlagerten die mir mit ihren grausamen heulen eine heiden Angst einjagden. Plötzlich griff mich eine Klauenhand am Hals und zog mich grob zu den Fratzen hin. "Sie werden kommen und dich holen... Und du wirst einen grausigen Tod sterben...", keiften mich die Monsterfratzen an. "Wer... Wird mich... Holen...?", fragte ich ängstlich. Doch anstatt eine Antwort auf meine Frage zu erhalten, wachte ich schweißgebadet in meinem Bett im Hotelzimmer wieder auf...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 232

BeitragVerfasst am: Do Aug 09, 2018 6:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Erschreckt blickte ich mich um. Sah aber niemanden. Anna und Justine lagen neben mir in ihren Betten und schliefen tief und fest. "Ganz ruhig..." sagte ich mir "...das war nur ein Alptraum."
Doch war es dies wirklich? Das ganze hatte sich nicht so angefühlt als sei es ein Traum gewesen sondern echt.
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Darkman



Anmeldungsdatum: 23.05.2012
Beiträge: 1658

BeitragVerfasst am: So Aug 12, 2018 9:46 am    Titel: Antworten mit Zitat

...Ich stieg aus meinem Bett und betrat das Badzimmer um mich etwas zu erfrischen damit ich wieder etwas klarer in meinen Kopf wurde. Ich drehte das Wasser am Waschbecken an und wusch mein Gesicht mit eiskalten Wasser und trocknete mich danach mit einem frischen Handtuch ab. Doch als ich dann zufällig einen Blick in den Badezimmerspiegel warf, sah ich hinter mir, zu meinen Schrecken, eine der Monsterfratzen aus meinen Traum wieder die mich hämisch angrinste. Blitzschnell drehte ich mich panisch um doch ich sah zu meiner Erleichterung niemanden hinter mir...

Zuletzt bearbeitet von Darkman am Mo Aug 13, 2018 5:52 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 232

BeitragVerfasst am: So Aug 12, 2018 2:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Plötzlich bewegte sich neben mir der Duschvorhang. Ich war derart erschrocken dass ich beinah rückwärts über einen Plastehocker gestolpert währe. Zum Glück konnte ich mein Gleichgewicht in letzter Sekunde zurückgewinnen. Trotzdem blieben meine Augen auf dem Vorhang kleben.
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Darkman



Anmeldungsdatum: 23.05.2012
Beiträge: 1658

BeitragVerfasst am: Mo Aug 13, 2018 6:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

...Doch dann entspannte ich mich wieder als eine harmlose schwarzweiß gemusterte Hauskatze miauend hinter dem Duschvorhang hervor kam und mich neugierig beäugte...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 232

BeitragVerfasst am: Mo Aug 13, 2018 6:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Erst jetzt sah ich dass das Fenster des Badezimmers einen winzigen Spalt weit offen stand. Wahrscheinlich war die Katze durch den schmalen Spalt hindurch gekommen.
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Darkman



Anmeldungsdatum: 23.05.2012
Beiträge: 1658

BeitragVerfasst am: So Sep 02, 2018 8:30 am    Titel: Antworten mit Zitat

...Als ich mir die Katze genauer beschaute, erblickte ich einen kleinen Schlüssel, den das Tier an einem Band um seinen Hals trug...

Zuletzt bearbeitet von Darkman am So Sep 02, 2018 10:28 am, insgesamt einmal bearbeitet
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 232

BeitragVerfasst am: So Sep 02, 2018 9:00 am    Titel: Antworten mit Zitat

"Was hast du den da Hübsches..." sagte ich sanft und hockte mich zu dem Tier herunter. Ich entfernte vorsichtig den Schlüssel von ihrem Halsband und sah ihn mir genauer an.
In diesem Augenblick ging die Badezimmertür auf und Anna und Justine kamen herein. "Was hast du den da?" fragte mich Anna. Ich erklärte ihr kurz was passiert war, während sich Justine gleich der Katze zuwandte um sie zu streicheln. Man sah gleich dass sie ein großes Herz für Tiere hatte.
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Darkman



Anmeldungsdatum: 23.05.2012
Beiträge: 1658

BeitragVerfasst am: Fr Sep 21, 2018 8:15 am    Titel: Antworten mit Zitat

...Die Katze schnurrte aufgrund dieser willkommenen Streicheleinheit wohlig auf und kuschelte sich ganz dich an Justine an. "Ja du bist eine ganz verschmusste", meinte Justine beglückt und ließ gleich noch ein paar weitere Streicheleinheiten für die Katze folgen...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 232

BeitragVerfasst am: Fr Sep 21, 2018 10:05 am    Titel: Antworten mit Zitat

Auf dem Schlüssel war unten ein winziges Dreieck eingraviert wurden.
Justine trat, die Katze immer noch in ihrem Arm, ganz dich an meine linken Seite und schaute auf den Schlüssel. "Ob dir hier irgend wo ins Haus gehört?" fragte sie. "Ich habe keine Ahnung" antwortete ich "Vielleicht könnten wir..." noch ehe ich weiter sprächen konnte hörten wir plötzlich ein unheimliches Geräusch vom Flur vor der Tür. Justine und Ich zuckten gleichzeitig zusammen und schauten zur Tür.
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Darkman



Anmeldungsdatum: 23.05.2012
Beiträge: 1658

BeitragVerfasst am: Mo Sep 24, 2018 6:23 am    Titel: Antworten mit Zitat

... Jemand klopfte an worauf ich etwas zögerlich zur Türe trat und mit zittriger Stimme fragte: "Wer... Ist da?" "Hier ist der Sensenmann... Und ich bin gekommen um euch drei Ladys in mein Todenreich zu bringen...", sprach eine dunkle unheimliche Stimme. Einen Moment zuckte ich erschrocken zurück, doch dann erkannte ich eine bekannte Stimme die belustigt auflachte. Ich öffnete die Türe daraufhin und erblickte einen breit grinsenden Peter mit einer kichernden Reiko neben sich. "Ha Ha... War nur ein Spaß...", meinte Peter mit schelmischen Blick...
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