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Der Wilderer
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Tom72Tom



Anmeldungsdatum: 06.12.2017
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Mi Dez 06, 2017 9:51 pm    Titel: Der Wilderer Antworten mit Zitat

Zögernd blickte David sich um, als er das Knacken der Zweige hörte. Eigentlich hätte ihm kein Tier der Herde folgen sollen, denn Rehe waren nun einmal Fluchttiere.
Trotzdem hatte er das Gefühl, beobachtet zu werden, seit er den Bock in einem engen Talkessel gestellt und schließlich zur Strecke gebracht hatte. Er schob seinen Köcher wieder zurecht, hob seine Beute auf die Schulter und setzte seinen Weg durch das Dickicht fort - trotzdem fühlte er sich nach wie vor verfolgt...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: Mi Dez 06, 2017 10:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ein weiteres Knacken lies ihn herum fahren. "Was war das?" dachte er und tastete nach dem Jagdmesser auf der Innenseite seiner Jacke.
Wieder hörte er dieses bedrohliche Knack, Knack, Knack. Diesmal zog er sein Messer und richtete es automatisch in die Richtung aus der die Geräusche kamen. Er seufzte vor Erleichterung als er erkannte das zumindest das Knacken anscheinend nur von einem Fuchs verursacht wurden war der sich einige Meter hinter ihm in ein Gebüsch schlug.
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Tom72Tom



Anmeldungsdatum: 06.12.2017
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Do Dez 07, 2017 6:10 am    Titel: Antworten mit Zitat

David wartete einen Moment, bis der Fuchs, der ihm nur einen kurzen Blick zugeworfen hatte, wieder im Unterholz verschwunden war. Er mahnte sich selbst zur Ruhe. Natürlich war dieses ablegene Tal dazu angetan, jeden Menschen nervös zu machen, aber er war in den Wäldern aufgewachsen!
Er nahm den Rehbock wieder auf und wollte seinen Weg fortsetzen, als er ganz deutlich einen leisen Huftritt wahrnahm. Links von ihm, nur wenige Meter entfernt, war ein Reh aus dem Dickicht getreten und sah ihn direkt an. Überrascht stolperte er zwei Schritte zurück - und stöhnte unwillkürlich auf, als neben dem ersten Reh ein zweites erschien. Beide standen ihm wenige Meter entfernt gegenüber, und ihm war, als blickten sie ihm direkt in die Augen...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: Do Dez 07, 2017 7:39 am    Titel: Antworten mit Zitat

Eines der Rehe öffnete sein Maul und er blickte direkt auf zwei spitze, rasiermesserscharfe Zähne. "Wie kann dass den sein?" dachte er und bekam einen noch größeren Schrecken als er sah dass dort noch mehr Tiere waren. Doch diesmal waren es keine Rehe!
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Tom72Tom



Anmeldungsdatum: 06.12.2017
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Sa Dez 09, 2017 6:14 am    Titel: Antworten mit Zitat

Welche Art von Tieren dort durch das Unterholz schlich, konnte er zwar nicht erkennen, aber die Schatten waren deutlich größe als Rehe.
Er stolperte erneut zwei Schritte zurück und wollte gerade den erlegten Bock von seinen Schultern gleiten lassen, um schneller davonlaufen zu können, als dieser kurz zuckte.
Das war vollkommen unmöglich! Ein Pfeil in den Hals hatte dem Leben des Tieres rasch ein Ende gesetzt und David hatte sich gewissenhaft davon überzeugt, dass seine Beute tatsächlich tot war...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: Sa Dez 09, 2017 7:44 am    Titel: Antworten mit Zitat

In ihm zog sich alles zusammen: Es war UNMÖGLICH dass das Tier noch lebte! Der Körper war ausgeblutet, da konnte nichts mehr zucken!

Ein lautes, tierisches Heulen aus dem Gebüsch lies ihn erneut innerlich zusammen fahren. Dieses Geräusch kam ganz sicher nicht von einem Reh!
Diesmal reichte es ihm, er zog sein Messer und machte mehrere Schritte in die Richtung aus die Geräusche kamen. Doch noch ehe er diesen auf den Grund gehen konnte traf ihn von links ein heftiger Schlag der ihn auf der Stelle zu Boden gehen lies. Anschließend wurde alles um David schwarz....


Zuletzt bearbeitet von karinkarin am Sa Dez 09, 2017 3:17 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Tom72Tom



Anmeldungsdatum: 06.12.2017
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Sa Dez 09, 2017 11:40 am    Titel: Antworten mit Zitat

Erst nach längerer Zeit erwachte David mit leicht brummendem Kopf.
Eines merkte er bereits, ehe er die Augen aufschlug: Er war nicht mehr im Wald. Der typische Geruch, der die Bäume umgab, fehlte.
Langsam öffnete er die Augen und versuchte, sich zu bewegen, aber...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: Sa Dez 09, 2017 3:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

...irgend etwas hielt ihm am Boden fest. Erst nach einige Minuten hatte er sich so weit gefangen dass er an sich herunter sehen konnte. Dort erkannte er dass er mit eisernen Kette, von dehnen je eine um seine Hand- und Fußgelenke gelegt wurden war, am Boden festgekettet war. Er trug auch keine Kleidung mehr, nur ein Tuch war um das untere Ende seines Oberkörpers gebunden.
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Tom72Tom



Anmeldungsdatum: 06.12.2017
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Sa Dez 09, 2017 3:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

"Das waren ja wohl weder Rehe noch Wölfe - egal, wie seltsam sie sich sonst verhalten", dachte er sich.
Er sah sich um und erkannte, dass er sich in einem gemauerten Raum befand, der ein wenig an ein Verlies erinnerte, aber wenigstens sauber und trocken wirkte. Als er sich irritiert umblickte, löste sich plötzlich ein Schatten aus der Dunkelheit und trat in das Licht, das die schmalen Fenster dem Raum spendeten.
"Willkommen auf meiner Burg, Fremder."
Er blickte in die ausdrucksstarken dunklen Augen einer wunderschönen Frau. Milder Spott umspielte ihre Mundwinkel, als sie ihn sanft fragte:
"Hat man dir nicht erzählt, dass in meinen Wäldern nicht gejagt wird?"
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: Sa Dez 09, 2017 6:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Er schüttelte den Kopf. Im selben Moment tauchte ein Tier, eine Art Wolf, hinter der Frau auf. Diese streichelte das Tier einmal über den Rücken. "Wer seid ihr?" fragte er. "Man nennt mich die Wächterin des Waldes" antwortete die Frau "Ich lasse euch ein wenig Zeit, euch daran zu gewöhnen dass ihr nun mein Gefangener seid." David schossen die Tränen in die Augen. Er musste an seine Familie, seine Frau und seine Kinder, denken. Wenn er nicht nach Hause zurück kommen würde, würden sie den nahen Winter mit Sicherheit nicht überleben. "Bitte lasst mich frei" sagte er während ihm die ersten Tränen über das Gesicht rollten "Meine Familie muss hungern wenn ich nicht nach Hause komme." Wieder grinste die Frau. "Eure Familie...." begann sie "...befindet sich ebenfalls in meiner Hand. Ich glaube mal ihr könnt euch denken dass es ihnen sehr schlecht ergehen wird...wenn ihr nicht tut was ich sage."
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Tom72Tom



Anmeldungsdatum: 06.12.2017
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: So Dez 10, 2017 7:22 am    Titel: Antworten mit Zitat

Seine Gedanken rasten.
"Woher...?" Er brach den Satz zwar ab, aber die Frau erriet seine Gedanken schnell. "Woher ich etwas über eure Familie weiß? Nun ja, mir stehen Möglichkeiten offen, von denen ihr nur träumen könnt. Aber in diesem Fall reichte es aus, einige Wölfe eure Fährte zurückverfolgen zu lassen..."
Das klang plausibel. Wenn seine Familie tatsächlich hier gefangengehalten wurde, musste er alles erdenkliche dafür tun, sie wieder zu befreien - aber dafür musste er möglichst viel über diese Frau in Erfahrung bringen.
"Was wollt ihr von mir?"
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: So Dez 10, 2017 11:03 am    Titel: Antworten mit Zitat

"Ich denke mir mal ein kleiner "Rollentausch", währe als erste Aufgabe gut geeignet" sagte die Frau. "Rollentausch?" fragte David verwundert, er wusste nicht was sie damit meinte.

"Ihr seid die Beute" antwortete die Frau "Ich werde einige meiner Jäger hinter euch her schicken. Wenn ihr es aus dem Wald heraus schafft lasse ich euch gehen." David wurde schlecht, wenn er sich noch in den Wäldern rings um sein Heimatdorf befand, dann dauerte es mehrere Tagesreisen sie zu durchqueren. Und wenn man dann noch ein paar Jäger auf den Fersen hatte....doch er musste dann wieder an seine Familie denken. "Na gut" sagte er "Aber wenn ich es schaffe ist meine Familie frei." "Ja ist sie" sagte die Frau.
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Tom72Tom



Anmeldungsdatum: 06.12.2017
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: So Dez 10, 2017 11:47 am    Titel: Antworten mit Zitat

Worauf hatte er sich da bloß eingelassen? Und wer würden die Jäger sein?
"Wer... wer soll mich denn dabei jagen?" Er blickte auf den Wolf, dem die Frau gedankenverloren den Rücken kraulte. Gegen solche Verfolger hätte er nicht den Hauch einer Chance.
Die Frau hatte seinen Blick bemerkt und lachte.
"Das soll eine Jagd werden, keine Hinrichtung. Meine Wölfe lasse ich aus dem Spiel, das wäre keine Herausforderung. Nein, deine künftigen Jäger sind..."
Langsam öffnete sich eine Tür zu dem Raum, in dem sie sich befanden...
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karinkarin



Anmeldungsdatum: 01.01.2016
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: So Dez 10, 2017 12:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Dort standen zwei Personen. Eine der beiden war wesentlich zierlicher und hielt eine Armbrust in ihrer rechten Hand. "Marlene und Erik" sagte die Frau "zwei meiner besten Jäger." Marlene, welche auf den ersten Blick nicht als Frau zu erkennen war, hatte kurze Haare und wirkte trotz ihrer zierlichen Gestallt kräftig. Erik wirkte sehr bullig und sah aus als könnte er mit nur einer Hand mit spielender Leichtigkeit einen 500 Kilo schweren Felsbrocken hochheben. David wurde komisch.
David blickte sich weiter um und erkannte schließlich zwei Jagdhunde von dehnen je einer ganz ruhig in einer Ecke des Raumes lag.

Eines stand für David fest: Bei dieser Jagd würde er, sollte es ihm nicht irgend wie gelingen seine Verfolger abzuschütteln, den Kürzeren ziehen.
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Tom72Tom



Anmeldungsdatum: 06.12.2017
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: So Dez 10, 2017 3:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Im gleichen Moment flog die Tür erneut auf und zwei junge Frauen stürmten in den Raum. Sie wandten sich an die Frau, die sich als Wächterin des Waldes vorgestellt hatte:
"Du hattest uns doch versprochen, dass wir an der nächsten Jagd teilnehmen dürfen..."
Die Frau seufzte. "Wenn ihr unbedingt darauf besteht..."
Dann drehte sie sich zu dem Gefangenen um:
"Es wird nicht leicht für dich werden, diesen vier Häschern zu entkommen. Entweder bist du sehr schnell oder hast einige gute Tricks auf Lager. Du darfst dir gern etwas überlegen, um meine Jäger abzuschütteln, du darfst ihnen sogar Fallen stellen..."
Sie trat ganz nahe an ihn heran und senkte die Stimme.
"...aber wenn du einer meiner beiden Schwestern dabei etwas antust, wirst du es bereuen - und mit dir deine ganze Familie!"
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