Die unsichtbaren Sprachen in unserem Alltag

Oft wird vergessen, dass nicht nur die Sprachen, die in den verschiedenen Ecken dieser Erde gesprochen werden, von Bedeutung sind. Auch Sprachen, die man vielleicht gar nicht als solche wahrnimmt sind überaus wichtig für unseren Alltag. Abgesehen von den toten Sprachen wie beispielsweise Latein oder Altgriechisch, gibt es Sprachen die nicht jeder kennt, die aber dennoch jeden Tag gesprochen werden. Entwickler von Software aus Berlin sprechen zum Beispiel in den Programmiersprachen HTML, PHP, Java und sonstigen. Nicht jeder versteht diese Sprachen, aber wer sie am allerbesten versteht sind die Computer. Denn mittels der Programmiersprachen lassen sich undenkbare Welten erschaffen.

Was ist eigentlich ‚Software‘?

Software ist dazu da, um die Hardware auf der sie installiert ist, zu steuern. Die Hardware ist das, was man tatsächlich anfassen kann. Beispielsweise PCs, Handys, aber auch Kaffeemaschinen, denn dabei kommt es auf die richtige Wassertemperatur, den optimalen Druck und die richtige Menge an Kaffee an. Ansonsten schmeckt der Kaffee nicht! Software ist dazu da, um unser Leben mit der Hardware so optimal wie möglich zu gestalten. Denn Software benutzt Information in digitaler Form, um das Steuern von Geräten und ihren jeweiligen Funktionen möglich zu machen. Die Maschinen und Geräte verstehen die digitalen Informationen nur in ihrer eigenen Sprache. Diese Codes für Maschinen basieren auf einem Binärcode. Dieses System hat nur zwei Anweisungen, nämlich Null und Eins. Diese können als Wahr oder Falsch und Ein oder Aus dargestellt werden. Diese Anweisungen werden als Quelltext gespeichert. Ein Programm setzt dann diese Anweisungen in eine ausführbare Datei um. Software die fest in einem Gerät verankert ist und für die Steuerung notwendig ist, nennt man Firmware.

Wer macht die Software?

Softwareentwickler schreiben diese Quellcodes. Sie sorgen dafür, dass Apps, Programme oder Applikationen geschrieben werden und im besten Fall einwandfrei funktionieren. Sie sind allerdings für noch viel mehr zuständig als einfach nur Schreiben, denn oftmals liegt schon ein Quelltext vor. Dieser muss dann auf Fehler untersucht werden und dementsprechend werden dann Verbesserungen implementiert. Das Reparieren dieser Fehler nennt man ‚Bug-fixen‘ und ist für viele Programmierer keine angenehme Tätigkeit. Man muss sehr lange suchen, bis man die Problemstelle gefunden hat. Dann braucht es die passende Lösung, diese liegt selbstverständlich auch nicht immer einfach so parat. Deswegen wird viel Zeit damit verbracht, Dinge im Internet zu recherchieren. Als Softwareentwickler muss mal gut logisch denken können und strukturiert arbeiten können. Außerdem dauert es lange, bis man die Computersprachen gut beherrscht.