Angelika Romauch aus Oesterreich

In meinem beruflichen Leben bin ich Kunsthistorikerin und verfasse jede Menge ernsthafte theoretische Texte über Künstler/-innen, Kunstwerke und Ausstellungen. Bis vor einigen Wochen hatte ich aber nie das Bedürfnis, mich in Reimen auszudrücken. Mein Vater hat Gedichte geschrieben, zu jedem Anlass. Als Kinder haben wir diese geliebt und gleichzeitig gefürchtet, weil er uns damit schonungslos einen Spiegel vorhielt. Als meine Mutter starb, fehlten in unserer Familie plötzlich die gesprochenen Worte. Wir registrierten das erste Mal, wie sparsam unser Vater damit umging. Anders beim Reimen. Damit konnte und kann man ihn aus der Reserve locken! Also haben wir begonnen, uns in Versen zu schreiben. Das hat ein gewisses Suchtpotential, dem ich wirklich ausgeliefert bin. Der Vers erlaubt eine viel knappere und prägnantere Erzählweise als die Prosa und mir, die ebenfalls wortkarg ist, Gedanken in aller Kürze darzustellen. Da das Gedicht in meinem Leben eine wichtige Rolle einzunehmen beginnt, wage ich mich damit in die Öffentlichkeit. Ich möchte lesen, was andere schreiben und ich freue mich über Feedback!

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Titel:Datum:Kategorie
Bemerkungen zu Ovid09.02.2019Absurd
Ich bin so g´scheit06.02.2019Absurd
Åltwerd’n is nit schen (Achtung Kärnterische Mundart)08.02.2019Allgemein
Schlank denken07.02.2019Absurd

Erste Veröffentlichung auf e-Stories.de am 06.02.2019

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