Jakob Kappert aus Deutschland

"Die weise Bergziege hätte genau so gut ein Symbol für dich sein können, denn es scheint mir so oft, dass dir die Welt dein Glück nicht gönnen will.
In deinem Körper ist kein schlechter Knochen; manchmal glaube ich sogar in deinem Körper sind gar keine Knochen sondern nur Erkenntnisse. So viele, dass sie dir zum Verhängnis werden könnten.
Und Worte aneinander gereiht, so dass sie Alles sein könnten und Nichts zugleich.
Und du vertraust nicht vielen, vor allen nicht denen, die du nicht kennst, denn du hast erkannt, dass die Welt dir nur das zeigt, was bedeutet, dass du das richtige von ihr denkst und das kann frustrierend sein, denn jeder Mensch sucht nach Wahrheit auf seine eigene Art und Weise und wenn man wenigen traut, ist es schwer sich eine Wahrheit zu erbauen.
Und jetzt endet eine Zeit, die du nur unter dem System gelebt hast und auch, wenn du es nicht besonders gemocht hast, ist das Ungewisse angsteinflößend.
Also fühlst du dich wie so oft schwach oder ungewiss, denn obwohl du weißt was du erkannt hast, ist es dir oft ungewiss, wie viel du eigentlich für die Welt bedeuten könntest! Ich hingegen habe einmal auf deine Kosten Eis gewonnen und den Stolz eines Lehrers gebrochen, denn ich sehe, wie mehr andere als du glaubst auch, dass du es in dir hast. machst du von deinen Talenten gebrauch. Und es ist nichts konkretes, was du schaffst, aber du untermalst deine Standpunkte mit einer solchen Kraft, dass du Kafka in frage stellst. Okay, das macht so unmittelbar keinen Sinn, aber du hast geschafft, was so wenige haben; niemand, wenn du den bärtigen Deutschlehrer fragst.
Deine Texte haben keine einfältige Botschaft, sie sind eine Sammlung an Botschaften im Auge des Betrachters, auch wenn du dir beim schreiben wahrscheinlich eine bestimmte gedacht hast. Deine Texte sind provokativ und für manche unserer Zeit noch zu viel, aber genau das beweist dein Genie. Denn wenn du schreibst oder zumindest, wenn man dein geschriebenes liest, hat man das Gefühl, dass du deine Erkenntnisse sinnvoll einsetzten kannst und willst.
Und eigentlich will ich dir mit diesem Text nur sagen, bitte hör nicht auf Sachen zu hinterfragen, außer deiner besonderen Gabe denn die stellte den Meister Kafka in frage."
- Lea




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Erste Veröffentlichung auf e-Stories.de am 03.08.2015

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