Olaf Müller aus Deutschland

Heute möchte ich mich etwas bei euch vorstellen:
Bin 56 Jahre alt,  gelernter Baufacharbeiter und Krankenpflegehelfer.Zur Zeit bin ich als Leihwerker bei BMW in Leipzig tätig.
Zu meinem Charakter ist zu sagen, das er etwas perfektionistisch veranlagt ist,  was Vor-aber mehr Nachteile hat.Bin ein Pessimist, meine Frau Optimist. Seit 10 Jahren bin ich trockener Alkoholiker und leide, seit ich denken kann, unter Depressionen. Diese Geschichte lag der Alkoholkonsum zu Grunde. Es geht mir durch Behandlungen besser. Nachteil ist, das ich mich schwer tue, Kontakte zu knüpfen und alles in Frage stelle. Ihr werdet schnell feststellen, wenn ich einen depressiven Hänger habe, denn dann wird es leider still(Antriebslosigkeit).

WICHTIG: Ein Stubser von euch würde mir helfen,. wenn ihr das könnt.
Hobbys: Hab ich einige. Fussball natürlich (Hertha BSC, FC Liverpool und Dynamo Dresden), Familie, Haus, Hunde, SETI und Erich von Däniken, Jan van Helsing). Fragen zu meiner Person beantworte ich gern.

Nun das Schreiben. Es ist schwer üerhaupt etwas in Worte zu bringen, schriftlich. Bücher schreiben, da fehlt mir einfach die Fantasie, meine Stärken sind Statistiken erstellen im Bereich Fußball und halt mal ein Gedicht.

PS:

Depressionen, was ist das genau?

 Ich leide unter einer dysthymischen Depression. Gepaart mit rezidivierenden und chronivizierten depressiven Episoden.
 

Die Dysthymie früher als "depressive Neurose" bezeichnet gehört zum Spektrum der depressiven Erkrankungen. Charakteristisch für die Dysthymie ist einerseits, dass die Symptome weniger stark ausgeprägt sind als bei anderen depressiven Störungen, andererseits der in der Regel chronische Verlauf.

Im letzten Punkt unterscheiden sich auch die Definitionen der beiden großen Klassifikationssysteme für Krankheiten, ICD-10 und DSM-IV. So spricht man nach der "International Classification of Diseases" (ICD) von einer Dysthymie, wenn die Betroffenen über mehrere Jahre hinweg an der überwiegenden Zahl der Tage unter einer depressiven Verstimmung leiden. Nach dem "Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders" (DSM) muss die depressive Stimmungslage bei Erwachsenen mindestens zwei Jahre bei Kindern und Jugendlichen mindestens ein Jahr die meiste Zeit des Tages an mehr als der Hälfte der Tage vorhanden sein. Beiden Definitionen gemein ist, dass die diagnostischen Kriterien einer "echten" Depression einer so genannten "Major Depression" nicht erfüllt sind.

Allerdings wird die Dysthymie in 1025% der Fälle von oft wiederholt auftretenden voll ausgeprägten depressiven Episoden überlagert. Fachleute sprechen dann von einer "doppelten Depression" ("Double Depression").  Abb.: Verläufe der verschiedenen Depressionsformen (NetDoktor.at)

Die Dysthymie ist ein häufiges Krankheitsbild. So sind heute epidemiologischen Studien zufolge im deutschsprachigen Raum etwa 2,5% der Erwachsenen davon betroffen, Frauen doppelt so häufig wie Männer. Zwar beginnt die Erkrankung meist bereits im Jugendalter, sie kann aber grundsätzlich in jedem Alter auftreten.

Welche Ursachen hat eine Dysthymie?

Die genauen Ursachen einer Dysthymie liegen nach wie vor im Dunkeln. Dies liegt mit daran, dass sehr wahrscheinlich mehrere Faktoren zusammenkommen, damit ein Mensch an einer Dysthymie erkrankt.

Da die Dysthymie familiär gehäuft auftritt, scheint eine genetische Veranlagung eine gewisse Rolle zu spielen. Zudem deuten Studien darauf hin, dass die Betroffenen Veränderungen im Gehirn aufweisen. So sind Medikamente, die in den Haushalt bestimmter Neurotransmitter  das sind die chemischen Botenstoffe des Gehirns eingreifen und bei anderen depressiven Störungen eingesetzt werden, oft auch bei Patienten mit Dysthymie wirksam.

Darüber hinaus sind psychische und soziale Faktoren von Bedeutung. Dazu gehören belastende Ereignisse im privaten und beruflichen Umfeld wie Tod eines Angehörigen, Trennung, Beziehungskrisen, Stress, Leistungsdruck und Überforderung. Aber auch Vereinsamung und mangelnde soziale Unterstützung begünstigen die Entstehung. Außerdem treten Dysthymien überdurchschnittlich häufig bei Menschen mit Suchterkrankungen auf was allerdings nicht unbedingt eine Ursache sein muss, sondern auch damit zusammenhängt, dass viele Betroffene versuchen, ihrer depressiven Stimmung mit Alkohol oder Schlaftabletten zu entkommen.

Mit welchen Symptomen äußert sich eine Dysthymie?

Das Hauptmerkmal der Dysthymie ist eine anhaltend bestehende depressive Stimmungslage. Das heißt, die Betroffenen fühlen sich dauerhaft niedergeschlagen, traurig, resigniert und verzweifelt. Anders als gesunde Menschen können sie sich über positive Ereignisse nicht angemessen freuen. Typisch für die Dysthymie ist auch ein grüblerisches Denken. Die Gedanken drehen sich im Kreis, ohne dass man zu einem Ergebnis kommt.

Neben der depressiven Dauerstimmung müssen noch mindestens zwei der folgenden Symptome vorhanden sein, damit die diagnostischen Kriterien für eine Dysthymie erfüllt sind:

  • verminderter oder vermehrter Appetit (Heißhunger)
  • Schlafstörungen, vor allem Durchschlafstörungen, oder ein gesteigertes Schlafbedürfnis
  • Energielosigkeit, Antriebsschwäche und Erschöpfung
  • reduziertes Selbstwertgefühl
  • Konzentrationsstörungen und Entscheidungsschwierigkeiten
  • Gefühl der Hoffnungslosigkeit

Zwar schaffen es die Betroffenen meist, mit den Anforderungen des täglichen Lebens fertigzuwerden. Doch durch den chronischen Verlauf oft über Jahre hinweg schafft die Dysthymie einen hohen Leidensdruck, der sich in den verschiedensten Bereichen bemerkbar macht. Ob aus Schamgefühl oder aus Angst, anderen zur Last zu fallen, ziehen sich die Betroffenen sozial zurück, halten Kontakte zu Freunden und Verwandten nicht mehr aufrecht, verlieren das Interesse an Hobbys und igeln sich zunehmend ein. Im Beruf fühlen sie sich permanent gestresst und überfordert. Bedingt durch die Energielosigkeit und die Konzentrationsprobleme dauern Arbeiten dann oft tatsächlich länger, was den Stress noch weiter verstärkt.

Durch die ständige Verzweiflung und Verunsicherung entwickelt sich auf dem Boden einer langjährigen Dysthymie häufig noch zusätzlich eine Angststörung, auch Persönlichkeitsstörungen können die Dysthymie begleiten. Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko für Substanzabhängigkeiten insbesondere gegenüber Alkohol, Schlaf- und Beruhigungsmitteln.

Wie andere depressive Störungen kann auch die Dysthymie mit körperlichen Folgeerscheinungen einhergehen. Zu diesen so genannten somatischen Symptomen gehören beispielsweise Kopfdruck, Herzbeschwerden wie Herzklopfen oder Herzrasen, Übelkeit, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall, Libidoverlust, Schwindel, Hitzewallungen, erschwertes Atmen und ein Engegefühl im Brustkorb.

Wie groß der vor allem durch den chronischen Verlauf über viele Jahre bedingte Leidensdruck bei einer Dysthymie ist, zeigt sich an der hohen Rate von Selbstmorden und Selbstmordversuchen.

Wie wird eine Dysthymie diagnostiziert?

Die Dysthymie ist eine klinische Diagnose das heißt, sie wird anhand der Symptome festgestellt. Apparative Untersuchungsmethoden, mit denen sich die Erkrankung sicher nachweisen lässt, gibt es nicht. Um eine Dysthymie festzustellen und von anderen depressiven Störungen und psychischen Leiden abzugrenzen, haben die zuständigen medizinischen und psychiatrischen Fachgesellschaften deshalb verschiedene Kriterien erarbeitet, die vom behandelnden Arzt abgeklärt werden im persönlichen Gespräch und mithilfe von Fragebögen.

Hauptkriterium ist eine depressive Stimmungslage über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren und an der Mehrzahl der Tage. In diesem Zeitraum darf kein durchgehendes Intervall von zwei Monaten oder mehr ohne die depressive Symptomatik vorgekommen sein. Außerdem darf in den ersten beiden Jahren einer Dysthymie keine Episode einer "Major Depression" einer "echten" Depression bestanden haben.

Zudem müssen die Betroffenen in diesem 2-Jahres-Zeitraum unter mindestens zwei der bereits genannten zusätzlichen Symptome leiden, also beispielsweise unter Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen und Erschöpfung. Außerdem muss ausgeschlossen sein, dass diese Symptome und die depressive Verstimmung anderweitige Ursachen haben, wie etwa eine körperliche Erkrankung, Drogen- oder Medikamentenkonsum.

Darüber hinaus dürfen in der medizinischen Geschichte des Patienten weder manische bzw. hypomanische Episoden noch andere psychische Erkrankungen wie eine Psychose oder eine Zyklothymie (abgeschwächte Sonderform der bipolaren affektiven Störung) bestanden haben.

Ein ganz entscheidendes Kriterium ist zudem, dass die Symptome bei den Betroffenen zu signifikanten Problemen und Einschränkungen in Sozialleben, Beruf oder anderen wichtigen Lebensbereichen führen.

Wie wird die Dysthymie behandelt?

Bei der Dysthymie Therapie wird eine Kombination mit Antidepressiva und begleitender Psychotherapie eingesetzt. Bei der Mehrheit der Patienten kann dadurch eine deutliche Besserung der Symptome erreicht werden.

 

Dazu die Erkrankung meiner Lebensgefährtin. Seit gefühlten 6 Jahren Ärger mit ihrem entzündeten Darm. Kein Arzt traut sich da heran.Der menschliche Körper ist ja so gebaut, das er möglichst funktionieren sollte. Fehlerfrei. Die letzte Windung des Darmes bei Petra ist jedoch so groß, daß er an die Bauchwand drückt. das sieht man mit bloßen Auge. Wenn eines nicht funktioniert, folgen andere Folgeerkrankungen. Magenschmerzen, Durchfall, Darmverstopfungen, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, und, und, und..............

Ic kann nur trösten, aber Grunde nichts machen. Vor ca. 3 Wochen waren die Schmerzen in ihren Beinen so schlimm, daß sie weinen mußte, habe ich so noch nicht erlebt. Ich konnte nur hilflos daneben stehen und Angst machte sich in mir breit. Ganz, ganz schlimm. Jetzt geht es einigermaßen wieder, was ich damit sagen will, überspitzt, jeden Tag andere Symptome.

 

 



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Mein Sein04.05.2021Psychologie

Erste Veröffentlichung auf e-Stories.de am 04.05.2021

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