Michael L.

Von dem, der den Drachen besiegte

Lange Zeit herrschte Frieden im kleinen Königreich Ghendors. Die Menschen fühlten sich wohl, sie gingen ihrer Arbeit nach und verdienten sich ihren Wohlstand. Ihr König Ghendor, regierte mit großer Weisheit und Erfahrung schon eine geraume Zeit das Land und jeder war zufrieden. Dieser Frieden sollte aber gestört werden, und zwar in den Tagen, in denen ein großer gründer Drache seinen Zorn von den hohen Gebirgen aus verbreitete. Er überfiel die Bauern, griff Reisende an und versuchte sogar schon Waldstadt und Furth anzugreifen.
 
In den Städten schlug man ihn jedesmal zurück, mit einigen Verlusten allerdings, dann zog er wieder von dannen, hinauf in das hohe Gebirge, in seinen Hort, den schon so mancher suchte und nie fand. Und wenn jemand ihn fand und versuchte den Drachen zu töten, hörte man nichts mehr von diesem tapferen Helden. Der König selbst schien ratlos, war nahe daran selber auszuziehen, um den Drachen zu erlegen, als sich ein junger Bauersohn bei ihm vorstellte, mit einfacher Kleidung, kaum einem Kämpfer ähnlend. Doch er war kräftig und geschickt und versprach dem König zu helfen, den Drachen zu erlegen, wenn man ihm die notwendige Ausrüstung dafür gäbe. Die Berater des Königs warnten den Jungen, er solle nicht versuchen sich auf diese Art an gute Ausrüstung heranzuschleichen, doch der König wies dies ab, er erkannte die Ehrlichkeit des Jungen und lobte seine Tapferkeit, die keiner von seinen eigenen Kämpfern besaß.
 
I. Das Grauen nimmt seinen Anfang
Die heiße Mittagssonne brannte auf den kleinen Acker. Der Himmel war so wunderschön blau, wie man ihn schon lange nicht mehr gesehen hatte, ein richtig schönes Sommerwetter.
 
Doch die drei Bauern, die den Acker beharkten wünschten sich eine schwächere Sonne, ihre ärmliche Kleidung war durchnäßt vom Schweiß der Arbeit, während sie mit den Hacken den Boden auflockerten, eine anstrengende Arbeit, die sie Tag für Tag vom frühen Morgen, bis in die späten Abendstunden vollbrachten. Noch ohne von den drei arbeitenden bemerkt zu werden, schwang etwas großes seine Bahnen durch den Himmel. Flog weite Bahnen und betrachtete das Land weit unter ihm, fast wie ein Vogel. Doch es war viel größer als ein Vogel, grüne schuppige Haut bedeckte seinen gewaltigen Körper, vom Kopfe, über den langen Hals, über die beiden weiten Flügel hinweg, den gesamten Rücken hinunter und über den langen Schwanz hinweg. Dann verringerte der Drachen seine Flughöhe, seine funkelnden Augen hatten Beute gewittert, ein leichter Streich für ihn. Und so schoß aus seinem großen Maul mit den gefährlichen Zähnen ein lautes Kreischen durch die Sommerluft.
 
Die Bauern schauten entsetzt nach oben, erblickten das Grauen dort oben am Himmel, welches sie unaufhörlich beobachtete. Zwei von ihnen ließen ihre Hacken fallen und rannten, rannten um ihr Leben. Der Übrige hob die Hand als Sonnenschutz vor sein Gesicht und machte die riesige Gestalt des grünen Drachen aus, ein wahrhaft gigantischer Brocken flog dort oben und seine meterlangen Schwingen brachten die Luft zum Stürmen. Dann wraf auch er sein Werkzeug hinfort und rannte den Anderen nach, die bereits ein kleines Stückchen weiter waren als er.
 
Die Bauern rannten, das war ihm aus der Höhe nicht entgangen, jetzt mußte er schnell handeln, zuschnappen, bevor sie sich irgendwo wie die Mäuse, die vor einer hungrigen Katze davonliefen, verstecken konnten. Doch er war nicht hungrig, wie eine Katze, er suchte etwas und betrieb diese Spielchen nur zu seinem Vergnügen. So senkte er seinen Kopf, danach seinen gesamten Körper und schoß wie ein Pfeil durch die heiße Luft, begab sich schnell in einen Tiefflug hinter die drei rennenden Bauern, er kam näher und näher und schließlich waren sie in der Reichweite seines tödlichen Flammenstrahls.
 
Sie rannten schneller denn je, der letzte, der den Drachen am längsten betrachtete warf einen leichten Blick zurück, oh nein, er war genau hinter ihm, nur wenige Meter, zu spät.
 
Ein Schwall von loderndem Feuer schoß blitzschnell und zielgenau aus dem offenen Maul des Ungeheuers, umfaßte den letzten Bauern zuerst, ließ seine feuchte Kleidung im Nu zu einer Fackel werden und flammte weiter, bis es die anderen zwei traf. Brennend und schreiend wirbelten die Getroffenen auf dem losen Ackerboden umher, fielen zu Boden und abermals erfaßte sie das Feuer des Drachen, diesmal noch stärker als zuvor, verbrannte es die drei zu Asche.
 
Das Acker glich einem lodernden Flammenmeer verschiedensten Farben des Feuers und ein zufriedener Gesichtsausdruck in der Fratze des Drachen bestätigte ihm ein gutes Gefühl. Er sauste hinweg über die noch immer lodernden Stellen, an denen die zu Asche verbrannten lagen, gewann wieder an Höhe und seine gewaltigen Schwingen wirbelten am nahen Erdgrund staubt auf.
 
Dann zog er seinen Flug weiter fort nach Norden, wo er auf das hohe Gebirge hinzugflog, hinweg über die von hier oben aus kleinen Sümpfe Ghendors, hinweg über die kleinen Ausläufer des Gebirges, hoch zu auf die steilsten Klippen.
 
Die Wolken hatten sich über der kleinen Felseninsel verdunkel, waren schwarz geworden. Das Meer schmiß seine Wellen gegen die scharfen Gesteine, ließ seine gesamte Wut an der kleinen Insel aus, die schon so viele Jahre überstanden hatte. Ein Unwetter zog auf, der Wind pfeifte und zwang das ansonsten ruhige wasser zu immer größeren Wellen. Blitze zuckten auf und schlugen in dem harten Felsen ein, erleuchteten hier und da ein wenig die Felsenformationen.
 
Und sie erleuchteten auch den schwarzen Turm, der auf dem höchsten Felsen der Insel stand, leicht in Nebel verkleidet, für ein Auge vom Festland aus unsichtbar. Der Turm stand dort schon geraume Zeit, gebaut aus schwarzer Magie, mit den schwärzesten Steinen, die man auf dem Grund des Meeres finden konnte, gebaut für einen wahrlich dunklen Herrscher, für einen Meister seines Faches.
Und ganz oben, im obersten Stockwerk brannte ein schwaches Licht und während es draußen in strömen regnete, peitschte der Wind unaufhörlich gegen dieses Fenster, das auf magische Weise das feuchte Naß draußen hielt.
 
Der Regen prallte ab von dieser durchsichtigen Barriere, lief daran hinunter, immer den schwarzen Steinen entlang, bis er wieder in seinem Element war, dem Meer. Doch langsam konnte man durch das Verschwommene den Raum hinter dieser Bariere erkennen, nur mit einigen Kerzen und Öllampen erleuchtet. Auf dem steinernen Boden war von feiner Hand ein Pentagramm gezeichnet, ein altes schon lange nicht mehr benutztes. Jetzt stand da ein alter Holztisch, vor dem sich ein knochiger alter Stuhl befand.
 
Die Regale an den Wänden waren überfüllt mit magischen Papieren, sonderbaren Glaskolben, in denen seltsame Flüssigkeiten blubberten. In den Ecken standen kleinere Regale, die mit dem seltensten Krimskrams gefüllt waren, das es je gab. Die Wände waren verziert mit dämonischen Zeichnungen, Fratzen, die aus dem Gemäuer starrten und weit hinten war eine kleine Luke, von der aus eine kleine hölzerne Leiter in das darunterliegende Stockwerk führte.
 
Von der Glaskugel, die auf einem menschlichen Totenschädel befestigt war und auf dem Tisch in der Mitte stand, konnte man verschwommene Bilder erkennen, die der alte Mann in seinem knochrigen Stuhl aufmerksam betrachtete. Umhüllt mit einer schwarzen Kutte und seine dicke Kapuze tief ins Gesicht gezogen, sodaß nur die böse funkelnden Augen ab und zu herausblitzen, formte er mit seinen Händen um die Kugel herum, vergrößerte das Bild dadurch, verschärfte es.
 
Das Bild der Kugel zeigte den grünen Drachen, wie er über die zu Asche verbrannten Bauern hinweg zu den hohen Gebirgen flog und es zeigte das Leid der Frauen der Verbrannten, die kurz dannach schnell auf das Acker gelaufen waren, um nach ihren Männern zu sehen, sie hockten an den Aschehäufchen und trauerten, eine von ihnen hielt ihr kleines Kind in den Armen.
 
Das alte schrumpelige graue Gesicht, das im Schein der Flammen des Bildes auszumachen war, grinste zufrieden und langsam zog er seine Hände von der Kugel zurück, das Bild verblich zu einem undurchsichtigen Schwarz.
 
Und wieder funkelten die Augen rot, während er sich in den Knochenstuhl zurücklehnte.
 
"Bald schon" seine Stimme krächzte bitter, "Bald schon ist Ghendor mein !"
Daraufhin erfüllte sich der Turm mit seinem gemeinen Lachen, unaufhaltsam drang es durch die magische Barriere an der der Regen so seltsam abprallte, drang in die Ferne hinein und schien nicht mehr aufhören zu wollen.
 
II. Der König und sein Held
Es war eine wunderschöne Halle, die Steine waren grau und fein geschliffen, an den Wänden hingen schöne Gemälde, die von besseren Zeiten Ghendors breichteten.
Auch wunderschöne Teppiche, waren an einigen Stellen ausgehängt, Geschenke der Bürgermeister an den König. Die Halle stützte sich auf vier weißen Säulen, in den Ecken erleuchteten Feuerbecken den großen Raum. Auch kleinere Wandleuchter trugen ihrerseits zur besseren Beleuchtung bei, ihr Licht flackerte aufgeregt hin und her, wenn ein kühler Windzug präsent war. Von der Decke glitzerte in der Mitte der Halle wunderschön, dort hatte man den Greifen aus vielen kleinen Glasstückchen geformt, die im wandelnden Licht der Wandleuchter und Feuerbecken wunderschön glimmerten.
 
Von den großen Eingangstoren her, vor denen draußen zwei starke Wachposten in gliternden Ritterrüstungen standen, die ihre Hellebarden immer griffbereit hatten, war ein roter Teppich, mit feinen goldenen Ränder bis vor den Thron ausgelegt. Der Teppich war bestickt mit feinen goldenen Plättchen, die das Wappen Ghendors zeigten, den mächtigen Greifen.
 
Der Thron war am Ende der Halle, stand auf einem dreistufigen Podest und war aus Mamor geschlagen. Der rote Teppich endete erst genau vor dem Thron, goldene Leisten hatten ihn an den innenstehenden Ecken der drei Stufen befestigt. An der Wand des Thrones, in einem Abstand über ihm, war ein großes weißes Tuch gespannt, welches in roter Farbe den Greifen zeigte.
 
Ghendor, der König, saß locker in seinem Thron, ein feines Fell polsterte dabei seinen Sitz im Mamor. Seine goldene Krone, bestückt mit acht roten Edelsteinen, funkelte im warmen Licht. Eine Hand, dessen Arm er auf die Lehne stellte, stützte seinen Kopf, der andere Arm ruhte auf der anderen Lehne. Unter der glitzernden Krone konnte man sein volles schwarzes Haar erkennen, dessen Strehnen vereinzelt schon leicht grau geworden waren. Seine gesamte Erscheinung, seine Figur, flößte bis jetzt noch jedem Staunen ein, er schien trotz seinem Alters nicht von der Gebrechlichkeit zu haben, wie es bei anderen war. Immer noch war er kräftig und schlank, man könnte ihn beinahe für jung halten.
 
Vor dem Thron kniete ein junger Bursche, sein dunkelblondes kurzes Haar war wüst, als er die Kettenhaube abnahm. Sein kräftiger muskulöser Körper verneigte sich tief vor der Majestät und bei der Neigung erkannte man den Schild, den er sich auf dem Rücken festgeschnallt hatte, er trug den Greifen als Wappen, und seine Kettenrüstung klirrte und quietschte bei der Neigung. Dann erhob sich sein Kopf und ein weißes Hemd war zu sehen, welches er über der Rüstung trug, auf diesem war ebenfalls der Greif abgebildet, feinsäuberlich gestickt. Auch sein festes Schuhwerk, die Kettenstiefel, ließen keineswegs vermuten, das er etwas andere war, als ein mächtiger Krieger.
 
"Nun gut, mein Junge !" sprach der König langsam, "Du hast dich ausgerüstet, wie ich sehe ?"
"Ja, mein Herr !" antwortete der Junge, als stecken ihm die Worte im Halse, "Ich bin bereit loszuziehen !"
"Mögen die vier Götter deinen Weg behüten" sprach er weiter, "wo auch immer er dich hinführen wird !"
"Ich werde Ghendor von dem Drachen befreien" antwortete der Junge mit Stolz, "mein Herr !"
"Dann ziehe los, Eldoroth !"
Eldoroth wollte erstmal nach Norden ziehen, um den Drachen im Gebirge zu suchen, er hatte schon viele Gerüchte gehört, die ihm deuteten, der Drache hätte hoch oben bei den Gebirgen in der Nähe von Hütten seinen Hort, diesen wollte er nun nachgehen und so begab er sich auf seine Reise.
 
III. Die Reise nach Furth
Der Weg war gut, das braune Pferd kam darauf gut voran, Sträucher und Büsche zogen an Eldoroth vorbei. Eine feine Ausrüstung hatte er sich dort ausgesucht, ihm fehlte an nichts, im Ranzen war genug Proviant für zwei Wochen, er hatte eine Öllampe, genug Lampenöl, ein gutes Schwert, ein Schild und nicht zu vergessen die gute Kettenrüstung. Und das schnelle Pferd, die Götter würden ihn schützen.
 
Die Sonne verdunkelte sich langsam, die ersten Sterne zogen schon auf, der Himmel war klar wie ein frisches Wasser, doch auch wenn sich vor ihm gute Rastplätze ausmachten, so wollte er unter keinen Umständen Zeit verlieren, noch heute müßte er in Furth eintreffen und es lag schon fast vor ihm.
 
Schließlich erreichte er eine alte hölzerne Brücke, die sich über einen kleinen Fluß spannte. Es war schon dunkel und er erkannte nur ganz schwach das Ufer, konnte nicht erkennen, was sich dort unten in den Büschen verbergen mochte, ach was, er gab dem Pferd die Sporen und ritt schnellen Gallops über die Brücke hinweg, sodaß es nur so sauste.
 
Und so ritt der Reiter schnellen Weges voran, im Schutze des halben Mondes, der über ihm lag und seinen Weg ausleuchtete.
 
Aus der Ferne sah Eldoroth schon von seinem Pferd aus die kleine Holzhäuser Furths, der Stadt, in der er aufgewachsen war. Er kannte die Taverne, die einem Freund seines Vaters und dessen Frau gehörte. Dorthin wollte er zuerst, obwohl er sich schon dachte, bei manchen Personen schlechte Gedanken erwecken zu können, aber der Wirt gehörte sicherlich nicht dazu, er war froh, daß endlich jemand auszog, um den Drachen zu töten, hatte er doch einen seiner besten Freundes auf dem Acker niedergestreckt.
 
Über den großen Marktplatz, der jetzt, abends aber menschenleer war, rit er im Trab hinweg, durch die mit kleinen Laternen erleuchteten Straßen, staubig und verlassen waren sie jetzt, vereinzelt machte er kleine kaputte Karren aus, Gerümpel, einfach tagsüber hier abgestellt.
 
Dann näherte er sich dem Gegröl und Gelache der Männer, die sich in der Taverne vergnügten, einige Pferde standen schon an dem Pfahl gebunden, während sich ihre Besitzer hier ein Met oder ein warmes Abendessen gönnten. Die Pferde tranken manchmal aus der danebenstehenden kleinen Tränke und schnaufften, sobald sich einer der betrunkenen ihnen näherte.
 
Schon als Eldoroth sich bis auf wenige Pferdelängen der Taverne genhähert hatte, erkannte er zwei Bauern, von dem Acker, an dem in den letzten Tagen das Grauen geschah. Sie tranken den Met aus Tonkrügen und unterhielten sich.
 
"Ich sage dir, der Kerl ist noch ein Junge !" meinte der eine verächtlich.
 
"Na und !" ärgerte sich der andere über seinen Freund, "wenigstens hat er genug Mut, um sich dem Drachen zu stellen !"
"Pah !" spottete der andere weiter, "er ist nur ein Rotzlöffel !"
"Denke an unsee Brüder, du verdammter Narr !" jetzt explodierte der andere und schlug dem Spotter mit der ganzen Faust ins Gesicht, so das er bewußtlos nach hinten viel und auf dem Boden lag.
 
Eldoroth trabte mit seinem Pferd zum Pfahl, da bemerkte ihn der wütende Mann, "Ahh, ihr seids !"
Er schritt ein wenig näher, "Verzeih diesem Narren, mein Junge. Er ist doch nur betrunken !"
Doch Eldoroth schwieg, das waren harte Worte, für jemanden, der sein Leben für diese Menschen hingab, doch nicht alle waren so.
 
"Es ist schon gut !" sprach er leise, während er sein Pferd an den Pfahl band.
 
"Ihr seid ein mutiger junger Mann" stotterte der andere, "Ich wünsche euch Glück !"
"Das kann ich bestimmt gebrauchen"
Jetzt schnallte er sein Gepäck vom Pferd, warf es sich über die Schulter und betrat tapferen Schrittes die Taverne. Knarrend öffnete sich die Tür und befreite einen durchrauchten und lauten Raum.
 
Die Massen quetschten sich auf die wenigen Stühle und Bänke hier. Man rauchte ein seltsames Zeugs und betrank sich nach einem harten Arbeitstag auf den Feldern mit köstlichem Met. Manche aßen ausgiebig zu Abend, während andere sich mit kleinen Suppen begnügten. Die Musik war fein, laut und von einer kleinen Wandergruppe gespielt. Die Menschen waren begeistert, die Gruppe sang und musizierte genausogut, wie die Bauern hier mit ihren Harken und Hacken umgehen konnten. Mühsam begab sich Eldoroth durch die Mengen, manche Leute kannte er, andere nicht, es war einfach kein freier Platz zu sehen und so grub er sich weiter durch.
 
Indessen war die junge Wirtin damit beschäftigt Bestellungen von den Tischen aufzunehmen und so schnell wie möglich zusammenzustellen und den hungrigen und durstigen Leuten auszugeben. In der Küche arbeitete der Vater des Wirtes, ein ziemlich alter Kauz, der aber ein verdammt gutes Süppchen kochen konnte, die anderen Sachen, naja, er hatte zumindest das Rezeptbuch seiner alten Frau aufbewahrt und bis jetzt hatte er alles hinbekommen. Der Wirt selbst goß den Met aus vollen Kannen in die Tonkrüge durstiger Mäuler, sein Sohn war die ganze Zeit damit beschäftigt, aus dem hinteren Keller weiteres Met in Kannen abzufüllen und nach oben zu hiefen, eine schwere Arbeit, die ihm sichtlich zu schaffen machte.
 
Eldoroth fand zwei freie Hocker an der Theke, auf einen legte er sein Gepäck ab, auf den anderen setzte er sich selbst.
 
"Eldoroth !" grüßte ihn der Wirt, "Es ist schön dich hier zu sehen !"
"Gib mir ein Met !"
Rasch füllte der Wirt in einen sauberen Tonkrug frisches Met aus der Kanne und händigte ihm es aus, "Deine Reise hat jetzt begonnen ?"
"Ja, morgen früh werde ich aufbrechen !"
"Du bist ganz wie dein Vater !"
Ein Satz der Eldoroth im Herzen wehtat, doch der Wirt hatte es bestimmt nicht so gemeint, er spürte aber sofort, daß er in ein Fettnäpfchen trat.
 
"Es tut mir leid !"
"Ist schon gut" sprach Eldoroth leiser, "es dauert eine Zeit bis ich darüber hinweggekommen bin !"
"Eldoroth" fing der Wirt nun an lauter zu sprechen, "Du mußt diesen verdammten Drachen töten, du mußt deine Eltern rächen !"
"Das werde ich !" antwortete er entschlossen, "Er wird mich nicht in meinem Haus erwischen, wie er es letzte mit meinen Eltern tat ! Mich nicht !"
"Wieviel willst du für ein Zimmer, nur für heute nacht ?" fragte Eldoroth den Wirt.
 
"Für dich ist es frei, mein Guter !"
"und ein Platz für mein Pferd ?"
Der Wirt überlegte ein wenig, "geht klar, Eldor !"
"Ich danke dir, mein Freund !"
Auf einen Fingerzeig vom Wirt sprang sein kleiner Junge sofort nach draußen, um das Pferd in den warmen Stall zu führen. Er stellte es dort in eine Leere Box, streichelte über sein Fell und füllte aus einem schweren Eimer Futter in das Napf. Während es fraß, löste er den Sattel, hängte ihn über die Boxwand und begann das feine Fell mit einer zarten Bürste zu striegeln und zu glätten.
 
Der Wirt war nicht geizig, er gab Eldoroth eine warme leckere Speise aus und gab ihm genügend Met. Kein Wunder, hatte er Eldoroth Vater sovieles in seinem Leben zu verdanken. Nachdem Eldoroth aufgegessen hatte, wünschte er dem Wirt noch einen guten Abend, nahm sein Gepäck und ging die knorrige Treppe hinauf, entlang durch den langen Flur, bis an das Ende, wo sein Zimmer war.
 
Es war ein kleines schönes Zimmer, der Boden war hölzern, es gab ein Bett und
eine kleine Komode, durch das kleine Fenster konnte er den ganzen Marktplatz überblicken. Auf der Komode war eine kleine Öllampe, die einwenig leuchtete und das Zimmer erhellte.
 
Mühsam entkleidete er sich, die Kettenrüstung war zwar ganz gut und schön anzuziehen, doch schlafen wollte er lieber nicht damit. Und nachdem er die vielen Knöpfe offen hatte, legte er die Rüstung vor sich den Boden, neben seinen Schild und seinem Schwert. Der Tag war mühsam, endlich konnte er sich einwenig schlafen legen, er hatte es sich verdient.
 
Doch der Schlaf war unruhig, die Geschehnisse des Tages überschlugen sich in seinem Kopf, immer wieder tauchten verschwommene, verzerrte Bilder vor ihm auf, der grüne Drachen war da, er kreiste um einen schwarzen hohen Turm, der auf einer felsigen Insel stand, er kreiste und landete schließlich an dessen Fuße, wo ihn eine schwarzgefhüllte Gestalt empfing. Er traute seinen Augen nicht, die Gestallt und der Drache schienen miteinander zu sprechen, sie händigte ihm ein wunderschönes Amulett aus, das ein goldenes rundes Metallstücken einband, mit einer häßlichen teuflischen Fratze. Die Gestalt nahm es an sich und lachte krächzend, daß man es noch in weiter Ferne hören konnte.
 
Nun sah er über Waldstadt, viele Häuser brannten, auch der Tempel der vier Götter, von dem er nur durch Geschichten hörte, sein Glanz und seine Schönheit wichen einem Flammenmeer, es gab viele Verletzte und auch einige Tote. Und weiter führte ihn das Auge des Traumes über die weiten Wiesen Furths, wo bestialische Unhold, aus den Geschichten, die Mütter ihren Frechen Bengeln erzählen, die Orks, ihr Unwesen trieben, von Trollen und anderen Bestien. Und aus den Sümpfen stiegen die Leichen derer auf, die sich vor Jahren dort
verirrten und sie zogen immer wieder nach Furth und Hütten und verängstigten die Bewohner, Schrecken breitete sich aus über Ghendor.
 
Ein lauthals krähender Hahn beendete schließlich Eldoroths unruhigen Schlaf und er erwachte nur schwer und müde.
 
Trotzdem raffte er sich zusammen, kleidete sich wieder und knöpfte mühsam die Kettenrüstung zusammen, dann griff er sein Gepäck und verließ sein Zimmer, ging leise durch den schmalen Gang, die Treppe herunter, hinein in die Wirtsstube.
 
Die Taverne war menschenleer, niemand war hier, nur die Wirtin und ihr Mann.
Sie wischte den Boden auf, während er die restlichen Gläser abwusch.
 
Die nette Frau schaute kurz zu Eldoroth herüber, "Viel Glück, mein Junge !"
Und Eldoroth bedankte höflich der Gastfreundschaft dieser netten Familie.
 
Plötzlich sprang die Tavernentür auf und der kleine Junge rannte herein, völlig außer Puste geraten.
 
"Herr Eldoroth !" berichtete er aufgeregt, "Ihr Pferd ist schon bereit, es steht vor dem Haus !"
Eldoroth klopfte dem Jungen zufrieden auf die rechte Schulter und suchte nach etwas in seiner Tasche, der Junge wartete angespannt und als er dann einen schönen grünen Apfel aus der Tasche zog, sprang er in die Luft und freute sich über alles.
 
Draußen schnürrte er sein Gepäck am Sattel fest, stieg auf das Pferd und verließ Furth in nördlicher Richtung auf einem engen Weg.
 
IV. Die Reise nach Hütten
Eldoroth hätte diese Gegend gerne verflucht, wenn er es könnte, doch es hätte nicht geholfen, sie war es schon. Und so hefteten sich die Schmeißfliegen und Stechmücken weiter an sein Gesicht und seine Kleidung, quälten sein Pferd ununterbrochen. Der Sumpf war kahl und tot, dicker Nebel lag auf dem Boden und er mußte aufpassen, das er nicht vom festen Weg herunter geriet. Überall verstümmelte, verfaulte alte Bäume, die vom fauligen Dunst eingehüllt waren, der sie bestimmt erstickt hatte.
 
Ab und zu, wenn er weiter in den Sumpf blicken konnte, machte er einige dieser riesigen häßlichen Sumpfratten aus, wäre er mitten durch den Sumpf gezogen, sie hätten ihn aufgefressen.
 
Doch plötzlich, ein leises Wimmern, wie ein Wehleiden und dann wieder ein Hilferuf, jemand rief um Hilfe, aus dem Sumpf heraus, ganz schwach und leise, entweder war es weit entfernt, oder derjenige hatte kaum noch die Kraft zum rufen.
 
So stieg er vom Pferd ab, befestigte die Zügel an einem kahlen Baumstumpf und suchte nach einem Weg in den Sumpf hinein. Da waren nur einige kleine Steine, auf denen er sich mühsam fortbewegen konnte, rutschig und glatt, er mußte vorsichtig sein, sehr vorsichtig.
 
Nur wenige Meter in den Nebel hinein, erblickte er einen alten Mann, der bis zu der Brust im Sumpf gefangen war, sein gutes Pferd schaute nur noch mit dem Kopfe aus dem Schlamm heraus und wiherte leise.
 
Das schlimmste war jedoch, das sich eine dieser Sumpfratten, eine besonder große neben den beiden befand und gerade den Rucksack des Mannes nach Nahrung durchwühlte, wohl aus Boshaftigkeit, daß sie nicht den alten Mann oder seinen Gaul hätte fressen können, ohne selber im Schlamm zu versinken.
 
Eldoroth zog zum erstenmal sein Schwert aus der ledernen Scheide, schon das zischende Geräusch brachte die Ratte zur Aufruhr, sie zischte wütend und als er ihr näher kam, setzte sie zu einem Sprung an, doch zu spät. Ein schwacher Streich beendete ihr kleines Leben mit einem Male, sie quiekte und verstummte dann für immer.
 
"Bitte !" sprach der Mann geschwächt, "Helft mir !"
Eldoroth steckte sein Schwert zurück und griff schnell die einsinkende Hand des Mannes, dann zog er ihn mit aller Kraft, die er hatte aus diesem Sumpfloch heraus, auf einen festen Grund. Doch gerade als Eldoroth nach dem Pferd des Mannes schauen wollte, war es bereits verschluckt worden, ein Hauch von Trauer überkam die beiden.
 
"Ich danke euch vielmals !" übereiferte der alte Mann seinen Dank und schüttelte fest Eldoroths Hand, "Vielen Dank !"
Hastig ließ der Mann Eldoroths Hand los, sammelte seinen Rucksack und die verstreuten Gegenstände ein, stopfte alles zusammen, auch sein Buch, ein besonders dickes mit einer tiefen blauen runenartigen Schrift versehen.
 
"Ihr seid ein Zauberer ?" fragte er ungehemmt.
 
"Oh, verzeiht meine Unfreundlichkeit !" erwiederte der Mann, "Mein Name ist Helifax, ich bin ein Zauberer !"
"Freut mich euch kennenzulernen, mein Name ist Eldoroth !"
"Ah, ich habe schon von euch gehört !" begeisterte sich der Mann, "Ihr seid ausgezogen, um den Drachen zu töten ?"
"So ist es !"
"Dann soll es mir eine Ehre sein, euch als Dank für mein Leben zu begleiten !"
Helifax nahm seinen Hut, der an einem Ast hängengeblieben war, setzte ihn sich wieder auf und deutete Eldoroth an, daß er reisebereit sei.
 
Und so begaben sich die beiden aus dem Sumpf heraus, wieder auf den Weg, Helifax plapperte unaufhörlich, stellte fragen, und Eldoroth bedauerte es schon fast, ihn gerettet zu haben.
 
Der Zauberer war erschöpft und so bat Eldoroth ihm sein Pferd an, während er daneben her lief, immer in Richtung Hüttenstadt, wo sie am Nachmittag ankommen wollten.
 
"Der Drachen, er ist sehr stark und magisch begabt !" fing der Zauberer ein kleines Schwätzchen an, während Vögel und Grillen um sie herum sangen und zupften.
 
"Das weis ich !" antwortete ihm Eldoroth, "Deshalb bin ich gut gerüstet !"
"Pah ! In deiner Rüstung wird er dich grillen, bis du gar bist, bevor er dich mit Haut und Haaren frißt !"
"Die vier Götter sind auf meiner Seite !"
Der Zauberer überlegte, nickte dann schließlich, "Es wird ein schwerer Kampf mein Freund !"
Dann plapperte der Zauberer weiter, von anderen bösen Unholden, von magischen Erscheinung, den vier Göttern und weis der Teufel nicht alles, auf dem Pferd saß er jedenfalls fest und so begann er mit einem kleinen Tuch den Schmutz von seiner mit Runen verzierten blauen dicken Robe zu reiben. Jedenfalls war das Reisen jetzt nicht mehr langweilig, dachte sich Eldoroth, der Zauberer hatte immer eine gute Geschichte parat.
 
Schon ein gutes Stück vor Hüttenstadt bemerkten die beiden die dichtn Qualmwolken aus den Hütten, wo die Hütter Eisen aus Erz schmelzten. Hüttenstadt war kleiner als Furth, doch die Häuser hier waren viel stabiler, baute man sie doch aus festem Stein, den die Baumeister aus dem Felsen schlugen und dann verarbeiteten. Es mußte später Nachmittag gewesen sein, als die beiden Hüttenstadt betraten und auf den großen Markplatz gerieten.
 
Hier herrschte ein wirres Treiben, die vielen Leute kauften, handelten, oder schauten dem Treiben einfach nur zu. Auf vielen Ständen boten die Händler vieles an, besonders Gold und andere Edelmetallstückchen, die sie in den Minen fanden. Hier handelte man aber auch im großen mit Erzstücken und auch mit Bausteinen für Häuser.
 
Doch das Treiben des Markplatzes ließen die beiden ersteinmal außer Acht, den Helifax hatte Eldoroth auf dem hinweg nach Hüttenstadt von einem Seufer erzählt, der angeblich den Weg zum Drachenhort kannte. Und so fanden sie sich in der Taverne wieder, sie war nicht so gsehr gefüllt wie die in Furth, Helifax fand mit Leichtigkeit einen kleinen freien Tisch, wo sie sich setzten.
 
Gerade als der schmächtige Wirt herbeieilte, um die Bestellung der beiden Reisenden aufzunehmen, setzte sich ein kleiner schwacher man mit langem zausigen schwarzem Haar zu den beiden.
 
"Helifax !" fing er an zu labern, "bist wieder da ?"
Er hickste und seine Fahne behelligte den ganzen Tisch. Eldoroth stieß Helifax ein wenig an, deutete ihm an zu gehen, doch dieser wies in zurück.
 
"Ja, und ich habe einen Freund bei mir !" barschte Helifax mit deutlicher Stimme, "Er möchte gern wissen wo der Drachenhort ist !"
"Drachenhort ?" zitterte der Betrunkene, "lieber nicht, ich weiß nichts darüber !"
"Lüg mich nicht an, es springen auch ein paar Runden Met für dich dabei heraus !"
"Versprochen ?"
"Ganz sicher !" Eldoroth stimmte zu.
 
"Dann will ich euch führen !"
Der Wirt stand nun schon vor dem Tisch, wischte seine schmierigen Hände gerade an einem Tuch ab.
 
"Glaubt ihm nicht, Freunde !" mahnte er, "Alle, die den Hort suchten, kehrten nicht mehr zurück !"
"Trotzdem werden wir es versuchen !" antwortete Eldoroth und stand auf, er kramte zehn Münzen aus seinem Beutel und gab sie dem Seufer.
 
"Gehen wir, hier sind zehn Münzen !" er steckte sie ein, "Zehn weitere wenn wir da sind !"
Der Betrunkene klatschte freudig in die Hände, "Doch wehe du zeigst uns den falschen Weg !" zischte Helifax, böse schauend und die Freue des Trinkers zerschlagend.
 
Dannach standen die anderen beiden ebenfalls auf und machten sich auf zur Tür.
 
"He, was ist denn mit mir ?" fragte der Wirt aufgeregt darüber, daß die Gäste nichts bestellten.
 
"Hier, fünf Münzen, damit du mein ställst bis ich wiederkehre !"
Eldoroth legte ihm fünf Münzen auf den Holztisch und schloß sich dann seinen beiden Begleitern an.
 
Verärgert steckte der Wirt die Münzen in sein Säckchen, schritt ebenfalls zur Tür und kümmerte sich um Eldoroths Pferd, "Komm mein kleiner Gaul, die siehst du eh nicht mehr wieder !"
V. Auf dem Weg zum Hort des Drachen
Der Trinker eilte, er wollte wieder zurück sein, bevor die Dunkelheit den Pfad verschloß. Helifax und Eldoroth hatten es schwer ihm zu folgen, so eifrig war er beim gehen. Es mußte knapp eine Stunde lang gedauert haben, der Pfad versteilte sich schon seit einiger Zeit erheblich, und man mußte sehr vorsichtig sein, wollte man nicht abrutschen und in Tal fallen. Aber es war ein wunderschöner Ausblick von hier oben, selbst Helifax nahm vor Achtung seinen Hut ab, so etwas hatte keiner von beiden je gesehen. Denn vom Pfad aus konnte man nicht nur ganz Hüttenstadt sehen, nein, der Blick reichte weiter über die Sümpfe hinweg, fast bis nach Furth und bis zu dem dunklen Wald, dannach hüllte sich alles weitere in dichten Nebel und dieser machte ein hinduchsehen praktisch unmöglich.
 
Der Pfad führte nur noch ein paar Minuten weiter, bevor er abrupt endete. Ein weites Stück schien vor Ewigkeiten einmal durch ein Erdbeben abgebrochen und in das Tal gerutscht zu sein. Eldoroth schaute sich ungläubig die große Lücke an, dachte darüber nach an der steilen Felswand entlang zu klettern, ein schwieriges Unterfangen.
 
"Hier ist es !" sprach der Trinker wieder labernd.
 
"Der Weg ist hier zu ende" wetterte Helifax dagegen, "wo ist es ?"
Auf diese Frage sah der Trinker nach oben und Helifax wußte bescheid, "Es sind knapp zehn Meter !" erkannte der Trinker wagemutig.
 
"Dann werden wir klettern !" erwiderte Eldoroth ruhig.
 
"Ohne mich !" wimmerte der Trinker, "Ich habs euch gezeigt und jetzt will ich den Rest !"
"Na gut !" Eldoroth entnahm seinem Beutel weitere zehn Münzen und drückte sie dem Trinker in die Hand, "Versauf´ nicht alles auf einmal !"
Geschickt steckte der Trinker die Münzen in seine Taschen und lief dann zügig den Pfad zurück, während ihm der feine Sonnenuntergang den Weg leuchtete.
 
Helifax übelte ein wenig, er blickte hinauf auf die steilen Felsklippen, er blickte zu Eldoroth, welcher bereits sein Gepäck abnahm und auf den Boden legte, "Komm Zauberer !"
Mit diesem Aufruf war er bereits ein kleines Stückchen an der Felswand entlang geklettert, der Zauberer folgte ihm nur widerwillig und ungeschickt. Doch es sah so aus, als wenn die beiden gut zurecht kamen, Eldoroth sowieso, kletterte flink und schnell, erreichte schon bald das rettende Ende und streckte dem Zauberer dann die helfende Hand aus. Doch plötzlich rutschte Helifax, kurz vor dem Ende, seine Stiefel glitten vom Felsen ab, seine Hände fanden keine Halt und er fiel. Aber Eldoroth reagierte schnell, packte der Zauberer mit aller Kraft an der Hand und hielt ihn damit vom sicheren Tode fern. Dann zog er den ungeschickten Klumpen nach oben.
 
Beide erkannten im schwachgewordenen Sonnenlicht die große dunkle Höhle, die sich vor ihnen auf dem großen Plateau aufbaute. Der Eingang war wirklich groß, groß genug für den bösen Drachen, den Grund für ihre gefährliche Reise. Endlich war Eldoroth am Ziel, alles hing jetzt von ihrem Erfolg ab, endlich konnte er es dem Drachen heimzahlen, all die Schmerzen, die er in den letzten Tagen ertragen mußte, all den Kummer umd den Verlust seiner Eltern.
 
Auch die vielen skelettierten Gebeine, die vor dem Höhleneingang lagen, von großen Tieren und Menschen, konnten ihn nicht stoppen und während dem Zauberer langsam bange war, als er die gewaltigen Gebeine einer großen Kuh erblickte, war Eldoroth außer sich vor Tatandrang.
 
Helifax kramte in seinem Beutel, legte einen merkwürdigen runden Mamorstein, auf dem ein runenartiger Buchstabe zu erkennen war, vor sich auf die Erde, er sprach magische Worte und viele kleine Lichter entsprangen dem kleinen Stein, sie wirbelten in vielen Farben herum, stiegen knapp zwei Meter empor und formten sich zu dort zu einem gleißenden hellen Ball, puren Lichtes. Dann steckte er den Stein wieder in die geheimnisvollen Taschen seine Robe. Eldoroth band seinen Schild vom Rücken und zog sein Schwert, um für alles vorbereitet zu sein.
 
Das Licht war gut, dachte Eldoroth, als beide die Höhle betraten und die wunderschönen alten Wandbemalungen sahen. Sie mußten sehr alt gewesen sein, teilweise sprang ihre Farbe schon, doch obwohl ihre Alters, waren sie hübsch und detailiert. Einige zeigten große Kämpfe mit wilden Tieren, andere kleinere Versammlungen, anscheinend Bestattungen, sie alle zeigten das Leben einer alten Zivilisation in seiner ganzen Fülle.
 
"Das sind die Alten !" flüsterte der Zauberer mit ehrfürchtigen Worten.
 
"Die Alten ?" flüsterte Eldoroth begeistert zurück.
 
"Eine mächtige fortgeschrittene Zivilisation" begann der Zauberer zu erzählen, während die Lichtkugel immer über ihm schwebte, "sie blühte und gedeihte, bis wir vor vielen Jahren diese Insel besiedelten, das war ihr Ende ..."
Eldoroths Begeisterung wich ein wenig, als er die strengen Worte des Zauberers hörte und er griff das Schwert fester an.
 
Nach wenigen Metern erreichten sie eine kleine Abzweigung, es ging weiter nach geradeaus und ein breiter Gang führte nach rechts. Vorsichtig näherten sie sich dem rechten Gang und die Lichtkugel des Zauberer flog mit einem leisen Surren und einer kleinen Handbewegung von Helefax in die dahinterliegende Höhle, leuchtete sie voll und ganz aus und die beiden erkannten das Schrecken, welches hier lag. Der Boden der Höhle war mit tausenden von Knochen bedeckt, großen und kleinen, alten und frischen, ein bestialischer Gestank von vermodertem Fleisch breitete sich hier schleichend aus, füllte die Nasen derjenigen, die ihn rochen und brachte diese zum ekeln. Sie blieben nicht länger in der kleinen Höhle, sondern liefen zurück zur Abzweigung und gingen weiter voran, in das Innere des großen Felsens.
 
Schon der Geruch des stinkenden faulenden Strohs machte die beiden darauf aufmerksam, daß sie sich in der Schlafkammer des Drachen befanden. Die Lichtkugel leuchtete einen riesigen Heuhaufen aus, vor dem nur wenige Gebine lagen. Eldoroth griff fest an dem Griff seines Schwertes, spähte genau zu dem Heu, doch auch je näher sie sich diesem näherten, konnten die beiden doch keinen schlafenden Drachen ausmachen.
 
Erst nachdem sie sich ein wenig umschauten, zeigte Helifax mit einem Fingerwink zu einem weiteren breiten Höhlengang, der neben dem Heu lag und beide bewegten sich vorsichtig im flackernden Schein der Lichtkugel dorthin. Es war ein sehr kurzer Gang und schon im selbigen sahen die beiden welch kostbare Höhle sie dort entdeckt hatten. Sie standen mitten in der Schatzkammer des Drachen, hier waren all die Schätze, die er im Laufe der Zeit von seinen Opfern eingesammelt hatte und es waren eine Menge. Goldstücke, kostbarerer Schmuck, alles war in großen Haufen über den ganzen Boden verteilt und glitzerte aufregend im gleißenden Licht. Derr Zauberer war außer sich, er wühlte an einem Haufen, der ungefähr in der Mitte der Höhle lag, neben ihm stand ein hoher goldener Kerzenständer.
 
Und gerade als Helifax ein großes rotes Buch aus dem goldenen Haufen zog, vernahmen die beiden ein starkes Beben. Erschrocken versteckte er das Buch unter seinen dicken Roben, sah Eldoroth erschrocken an, der sich kampfbereit in eine Höhlenecke versteckte und dem Zauberer andeutete, in die andere zu springen.
 
Helifax mußte man das nicht zweimal sagen, schnell verzog er sich in eine der Ecken der Höhle und machte sich klein. Wieder ein Beben und nochmals eines. Der grüne Drachen war auf dem Plateau gelandet, hatte seiner Flügel im bereits fast völlig verschwundenem Sonnenlicht eingezogen und lief mit bebenden großen Schritten in seine Höhle hinein, schon von draußen erkannte er das diffuse Licht einer magischen Quelle.
 
Er roch den Gestank der Menschen, die sich in seiner Höhle breit gemacht hatten und es gefiel ihm nicht, daß wieder einmal jemand seinen Hort entdeckt hatte und sich in seiner Abwesenheit hier umschaute. Aber er werde mit ihnen kurzen Prozeß machen, genau wie mit den anderen Abenteurern, die versuchten ihn hier zu überraschen und dann schließlich feststellten, daß sie die überraschten waren, ein kleines Grinsen entpuppte sich aus seinem monströsen Gesicht, er war bereit zu spielen. Mit großen Schritten, und genauem Schauen, näherte er sich der Vorratshöhle, der Gestank der Menschen kam nicht von hier, sie waren also bereits in der Schatzkammer, also setzte er seinen bebenden Weg weiter fort, bis er an seinem Schlafplatz angekommen war. Von hier erkannte er bereits die magische Lichtkugel, die die Schatzkammer ausleuchtete, hier waren sie, die Diebe, ihr Gestank breitete sich zunehmend aus. Der Drache machte sich bereit, näherte sich der großen Schatzkammer, die noch größer war, als seine Schlafstelle.
 
Von hier erkannte er bereits die magische Lichtkugel, die die Schatzkammer ausleuchtete, hier waren sie, die Diebe, ihr Gestank breitete sich zunehmend aus. Der Drache machte sich bereit, näherte sich der großen Schatzkammer, die noch größer war, als seine Schlafstelle.
 
Als sich der Drachen in die Mitte der Schatzkammer bewegte und sich in die Richtung die Ausgangs drehte, erkannte er die Menschlinge, wie sie sich in den Ecken versteckten, wie Ungeziefer, das darauf wartet gefressen zu werden. Auch die magische Lichtkugel wich ein wenig vor dem monströsen Geschöpf zurück, verspürte einen Hauch von stärkerer Magie, von Furcht. Sein Blick wanderte vom Zauberer, den er sich als Nachtisch aufheben wollte, zu dem Krieger , der kampfbereit da stand und ihn herausfordernd ansah, das war sein Hauptgericht. Er holte tief Luft, sein Kopf und sein Hals bewegten sich einige Meter weit zurück und Eldoroth wußte jetzt, es ist besser sich hinter dem großen Schild zu verstecken.
 
Doch gerade als sich die tödlichen Flammen über den tapferen Krieger hereinbrechen konnten, hatte Helifax bereits wieder magische Worte geflüstert, die Hände seltsam bewegt, sodaß sich eine Wasserfontäne aus ihnen ergoß und vor dem jungen Eldoroth eine dicke Wasserwand erzeugten. Die Flammen erloschen an ihr, als sie den Krieger treffen wollten.
 
Eldoroth hörte das Zuürckgehen der Flammen, das war sein Moment, er hatte nur wenig Zeit, bevor der Drache wieder Luft holen konnte. Er sprang durch das angenehmen kühle Naß, hob sein Schwert.
 
Er landete genau vor dem großen Bauch des Ungeheuers. Sein Schwert fuhr hinab, immer wieder und wieder, dann hörte er das heftige Atmen des Monsters und hielt seinen Schild schützend über sich. Doch abermals zauberte Helifax ein rettendes Naß und legte es über ihn, das Flammenmeer traf auf eines mit Wasser, es erlosch und verdampfte.
 
Währenddessen stach Eldoroth dem Unwesen sein Schwert immer wieder in den grünen Bauch und erst als diesem rotes warmes Blut entlief kreischte der Drache vor Zorn, seine Pranke holte er aus zu einem gewaltigen Schlag, der durch das schützende Naß der Wasserwand drang und Eldoroth wie einen Ball durch die Luft wirbelte, bis dieser an einer der Höhlenwände gegenschlug und zusammensank. Das Gold, auf dem er landete, klimperte.
 
Ein ganzer Blutschwall ergoß sich über dem Boden. Der Drache blutete stark, als er sich zu dem wehrlosen Krieger drehte, mit letzter Kraft einen unheimlichen Luftsog einsaugte, um ihn ein für alle Male auszulöschen. Doch gerade als die Flammenpracht aus seinem Maule drang, traf ihn ein mächtiger Wasserstrahl des Zauberers genau dorthin. Wütend schnaubte der Drachen, er hustete, schien er sich doch an dem Wasser verschluckt zu haben.
 
Eldoroth kam wieder zu sich, die Verschwommenheit vor seinen Augen löste sich, er packte sein Schwert, das neben ihm lag und schleuderte es auf den hustenden Drachen, genau auf seinen Kopf. Aber das Schwert traf nicht den Kopf, sondern bohrte sich durch seinen schuppigen Hals, er schrie erneut auf und endlich befreite er sich vom enormen Feuerdruck. Noch ehe der Zauberer einen rettenden Wasserschutz für seinen Freund beschwören konnte, schoß das Falmmeninferno auf Eldoroth herab, hüllte ihn ein, in tödliches Feuer.
 
Das Flammenmeer verwandelte nicht nur Eldoroth in einen Feuersturm, durch die Wunden im Hals des Drachen, drangen die Flammen, wie durch einen starken Luftstrom angesogen heraus, brachten das Fleisch zum brennen, bis der ganze Kopf in Flammen stand. Der Drachen wirbelte, schrie und kreischte, es nützte aber ncihts, sein eigener Flammenstrahl verbrannte seinen Kopf von Innen, bis die Flammen auch aus den Augen quollen, er drehte sich, stolperte hin und her, rutschte auf seinen eigenen Schätzen und fiel unglücklicherweise mit dem Kopfe auf den goldenen Kerzenständer, der seinem Leben ein schnelles Ende bereitete.
Die Erde bebte, als sein tonnenhaftes Gewicht auf den Boden knallte.
 
Helifax blickte erschrocken nach Eldoroth, fürchtete das Schlimmste um seinen Freund, doch dieser kauerte nur an der Wand, das Schild mit dem jetzt verkohlten Greifenwappen schützend vor sich gehalten. Er war erleichtert, sein Freund lebte, rings um ihn herum war die Erde schwarz geworden, doch er lebte.
 
Die Höhle begann zu wackeln, vereinzelt lösten sich kleinere Steinbrocken von der Decke, vielen hinab und zersprangen. Helifax rannte zu Eldoroth, welcher von den Flammen noch immer benommen war. Er suchte sein Schwert, es steckte noch immer im Drachen und trotz heftiger Proteste des Zauberers, die Höhle endlich zu verlassen, rannte er zu dem häßlichen Geschöpf, zog ihm das Schwert aus dem Hals und folgte Helifax flüchten aus der Höhle hinaus.
 
Jetzt lösten sich schon größere Steine, wahre Felsbrocken von der Höhlendecke, doch wie durch Glück retteten sich die beiden auf das sichere Plateau vor der Höhle, die hinter ihnen gandenlos zusammenfiel und für immer verschloß.
 
VI. Der Turm des Zauberers
Die Kristallkugel bebte ein wenig, als die Höhle im gleißenden Licht der Lichtkugel zusammenfiel und die beiden sich außer Atem auf den Boden fallen ließen. Mit einem Wink seiner knöchernen Hand schwärzte sich das Bild und verschwand schließlich. Ein wütender Schrei, voller Haß, entbrannte dem dunklen Gesicht, dessen Augen bitter rot funkelten. Der Schrei durchdrang die seltsame magische Barriere, drang nach draußen in die verregnete Nacht, drang in die schwarzen Gesteine des Turmes, hallte die Leiter herunter, dann die Wendeltreppe, bis ganz nach unten, in die finsteren Keller.
 
Und gerade als sich der schwarzegekleidete ganz von der Kugel abwenden wollte, zeigten die Nebel des Bösen ein weiteres Bild. Es war ein roter Drachen, ein großes kräftiges Geschöpf, das langsam vor dem Turm landete und seine Flügel zusammenzog. Der Wind wehte die letzten Staubkörner von der kleinen felsenen Plattform und der Drachen wartete gespannt auf seinen Meister.
 
Die mächtige Tür des Turmes öffnete sich und sein Meister schritt mit langsamen schleichenden Schritten hindurch, nur wenige Meter an den Drachen heran.
 
"Meister !" zischte das Wesen echohaft, "Ich habe Sezzlams Aufgabe vollendet !"
Der Meister nickte, seine Arme waren ineinander verschränkt und der Drachen fühlte ein gewisses Maß an Furcht, als er die funkelnden Augen von ihm sah.
 
"Ich bringe euch das Amulett !" zischte er weiter und das Echo verformte sich durch den wehenden Wind.
 
"Sehr gute, Azram !" krächzte der Meister leise, "seh gut !"
Dann streckte der Drachen eins seiner Fänge aus, mit dessen Krallen er ein wunderschönes goldenes Amulett hielt, der Meister entnahm es der kralligen Klaue und sah es sich genau an, dann, als er den Anhänger mit dem fratzenhaften teuflischen Gesicht erblickte, dann zeigte er sich zufrieden und er war es wirklich, hatte er doch endlich, nach so langer Zeit gefunden, was er so lange suchte.
 
Auch der Drachen schien erleichtert, verspürte er zwar immer noch Furcht vor seinem Meister, doch hatte er keine Besorgniss mehr, jetzt wo er zufrieden war.
"Geh jetzt, Azram !" krächzte er weiter und noch während sich der Meister umdrehte und wieder in seinem Turm verschwand, breitete er seine Flügel erneut auf, bewegte sie rhytmisch zueinander und langsam hob er sich in die Luft und stieg in den Nachthimmel auf.
 
VII. Wieder daheim
Eldoroth und Helifax verneigen sich ehrfürchtig vor ihrem König. Für Helifax war es das erste Mal, das er diese wunderschönen Hallen betritt und er hatte ein sehr seltsames Gefühl, obwohl Eldoroth ihm gut zuredete, bevor sie das Schloß betraten. Doch auch Eldoroth merkte das der König zusehends beunruhigt war, allerdings erkannte er keinen Grund dafür, hatten die beiden doch endlich den Schrecken der Luft getötet.
 
Und Helifax Gefühl beunruhigte sich immer mehr, während er den hohen Zauberer anschaute, nur ganz kurz, um ihn es nicht merken zu lassen. Er trug weiße Kutten, einen Spitzen weißen Hut und er stützte sich auf einem knorrigen goldenen Stab. Sein weißes Haar war lang und er schaute die beiden aufmerksam an. Er mußte ein Zauberer aus den Tempeln der vier Göttern gewesen sein, bestimmt ein mächtiges Mitglied des Rates der Kreise. Helifax wußte genau, daß man im Leben nur einmal die Chance hat, so einen Zauberer zu treffen, doch er wagte es nicht zu sprechen.
 
"Erhebt euch, meine Freunde !" sprach der König mit traurigen Worten und die beiden standen wackeligen Schrittes auf, "Ihr habt den Drachen getötet und die Hoffnung im Volk aufrechterhalten !"
Eldoroth nickte zufrieden, "Doch schreckliches ist seitdem Geschehen !" und jetzt schluckte er tief, als er in die ratlosen Augen des Königs sah.
 
Nun mischte sich der hohe Magier ein, mit lauten Worten erregte er unter den beiden Aufmerksamkeit und zog ihre Blicke zu sich.
 
"Kurz nachdem ihr den Drachen getötet habt, überfiel ein roter Drache, mächtiger und größer als der Grüne, den Tempel der vier Götter" er holte Luft, Trauer war in seinen zu hören, "es kam zu einem Kampf, den viele von uns mit dem Leben bezahlten, der Drache war zu stark, wir konnten ihn nicht vertreiben."
Abermals holte er Luft und spürte wie sehr Helifax und Eldoroth von der Nachricht betroffen zu schienen, "Und so brach der Drache in die heiligsten Kammern ein und stahl das Amulett des Verderbens !"
Bei diesen Worten erschütterte es Helifax, das Amulett des Verderbens, das konnte wahrlich nichts Gutes bedeuten, "Als Strafe für unseren Widerstand fiel er in der letzten Nacht noch über Waldheim herein und richtete dort viel Unheil an. Es gibt Tote und viele Verletzte, die Holzfäller kämpften vergebens gegen die große Magie des Drachen und gegen seinen Feuerschwall, es war grausam !"
Der König erhob sich aus seinem Thron, blickte die beiden ernst an, "Das Land ist erschüttert meine Freunde, ich befürchte, wenn wir das Böse nicht bald finden, welches sich hinter dem Amulett verbirgt, dann wird bald ganz Ghendor zusammenfallen und brennen wie Waldheim."
Fortsetzung folgt

 
Alle Rechte bei Michael Lieshoff, Copyright © 2000.
Keine Vervielfältigung oder Veröffentlichung ohne schriftliche Genehmigung des Autors!
 

Ein junger Bauernsohn zieht aus, um das Königreich Ghendor von einem gefährlichen Drachen zu befreien. Aus seiner gefährlichen Reise begegnet er Helifax, einem hilfebedürftigen alten Zauberer. Beide sind alsbald unzertrennlich im Kampf gegen den bösen Drachen.
Doch steckt vielleicht doch mehr hinter der Geschichte ?
Michael L., Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.04.2002. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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