Sila Schuler

Julia Teil II

„Mum, kann ich jetzt endlich gehen?“ schrie Julia durch das ganze Haus.
„Nein Julia, du musst die Küche und die Wäsche noch erledigen, dann kannst du gehen.“
„Und warum, kann das nicht auch mal Luca erledigen?“
„Weil du heute zuständig bist.“ Julia sah ihr Mutter sauer an. Doch dann setzte sich Julia in Bewegung.
Erst um 22.30 Uhr kam sie mit ihrem Velo im Chill-out an. Die ganze Meute sass draussen, denn es war ein warmer Sommerabend. Sie hatten die Sofas von drinnen nach draussen verlegt, damit sie es sich so richtig gemütlich machen konnten. Julia begrüsste alle mit einem Küsschen auf die Wangen, die meisten kannte sie sowieso. Nur 3 Gesichter waren ihr noch unbekannt. Sie setzte sich auf einen freien Platz auf einem der Sofas und genoss einfach die friedlich Stimmung die herrschte.
Nach geraumer Zeit, verspürte sie einen leichten Druck auf ihrer Blase. Also stand sie auf und ging langsam aufs WC. Als sie im Bad stand hörte sie aus vom Wohnzimmer 3 Stimmen, welche sich gerade über sie unterhielten.
„Hey Leute was haltet ihr eigentlich von Julia?“ sagte die 1. Stimme, welche sie als die Stimme von Dennis identifizierte.
„Sie ist die geilste Frau auf Erden. Doch sie ist einwenig verklemmt, sie hat mich einfach eiskalt abserviert, obwohl ich ihr auch noch angeboten habe, dass ich es ihr auch ohne Beziehung zwischen durch besorgen würde. Aber sag mal Patrik, wie war sie so im Bett!!“ dies war die 2. Stimme, die sie nicht wirklich erkannte, doch von seiner Aussage her, müsste es Marco sein.
„Ach sie war der absolute Wahnsinn. Doch finde ich sie hat einwenig übertrieben, als sie mit mir Schluss gemacht hat.“ Was konnte sie auch anderes von Patrik erwarten, er war schon immer von sich selbst Überzogen.
„Da hast du völlig Recht, ich meine nur weil du einmal Fremdgegangen bist!! Im Gegenzug zu ihr, bist du ja noch richtig harmlos.“, sagte Dennis wieder.
„Was meinst du damit?“, wollte nun Patrik wissen.
„Ach du wusstest nicht, dass sie dich auch die ganze Zeit betrogen hat...“ das war nun zu viel für Julia. Sie schloss die Türe auf und trat aus dem Bad heraus. Doch was sie sah entsprach nicht ihren Erwartungen. Sie hätte eigentlich nur Patrik, Marco und Dennis erwartet, doch da standen noch Michael und Peter (Freunde von Marco) und Stefan (ein Freund von Patrik) da. Als sie dass sah stockte ihr für wenige Momente der Atem von Stefan hätte sie dies nicht erwartet, wenn er mit ihr über Patrik und seinen Seitensprung gesprochen hat, war er immer auf ihrer Seite. Und nun stand er im Kreis, der Verschwörer. Julia hatte sich wieder gefasst und stellte sich vor Dennis ihn.
„Dennis!! Was habe ich dir jemals angetan.“
Er sah Julia überheblich an. Er fühlt sich wohl sicher mit einer solchen Scharr im Rücken. „Ach Julia, gib doch zu, dass du Patrik jedes Mal, wenn er am Wochenende keine Zeit für dich hatte, betrogen hast. Du hast es mir ja jedes Mal erzählt, du hast mir auch immer erzählt wie schlecht er im Bett ist und dass du ihn eigentlich gar nicht lieben würdest. Er sei nur ein weiterer auf deiner Liste. Ich finde es einfach geschmacklos, von dir was du mit Patrik und all den anderen abgezogen hast...“ Julia rannen tränen über die Wangen, sie konnte sie nicht mehr zurück halten. Warum erzählte er bloss all diese Dinge über sie? „Ach wie süss, jetzt versuchst du es auf die Mitleidstur, aber vergiss es. Ich finde, dass das Mass nun voll ist und die anderen sollte alles erfahren...“
„Warum tust du das?“ fragte ihn Julia. Doch er reagierte nicht auf ihre Frage.
„Du bist eine abscheuungswürdige Schlampe...“ In Julia braute sich etwas zusammen, wie konnte er sie nun auch noch Schlampe nennen. „Wahrscheinlich treibst du es sogar mit deinem eigenen Vater und deinem Bru....“, weiter kam Dennis nicht. Denn Julia hatte nun wirklich genug gehört. Sie hatte ausgeholt und ihn mit aller Kraft eine ins Gesicht geschlagen, es war eindeutig fest genug, denn er flog rücklings auf den Boden. Julia, beugte sich über ihn.
„Ich hoffe, es gibt ein schönes blaues Auge, damit du jeden Tag wenn du in den Spiegel schaust an mich denkst, und du dir dabei überlegen kannst, was du gerade gemacht hast.“ Sagte sie ihm betont ruhig, doch die tränen flossen weiter über ihre Wangen.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.06.2005. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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