Andrea Renk

Liebende

 

 

 

Gedanken eines Mannes der liebt

 

Weißt du, ich hab dich lieb, ich möchte dich nicht verlieren, unter keinen Umständen. Es ist so schön, wenn du da bist. Wenn wir uns verlieren in unseren Blicken.
Dort, in unseren Blicken bin ich zuhause, dort ist meine Welt in Ordnung. Dort lebe ich meine Träume, die ich bisher kaum zu träumen gewagt habe.

Ich bin bei dir und doch erscheint alles so unwirklich. Ich muss dich anfassen, damit ich spüren kann, dass es wahr ist. Deine Stimme singt meine Lebensmelodie.

Deine Küsse wecken mich, lassen mich tanzen, putschen mich auf.

Deine Blicke berühren mich, tauchen ein in mich, streicheln mich, fordern mich auf, machen mit Mut. Es tut so gut. Es ist wirklich und wahr. Es ist wunderbar.

 

Ich fahre nicht gern weg von dir. Niemand mehr da, der mich so anschaut, wie du mich anschaust. Keine mehr da, die mich so küsst, wie du mich küsst. Wo ist meine heile Welt? Es war doch alles in bester Ordnung, wo sind sie hin meine Träume?

Wenn ich nicht bei dir bin, dann erscheint mir alles so unwirklich. Wenn ich dich nicht spüren kann, dann habe ich Angst, dass alles nur ein Traum ist. Wenn ich dich nicht hören kann, dann fehlt die Musik in mir.

Vermisse deine Küsse die mich wecken, deine Blicke die in mich eintauchen, mich streicheln, mich auffordern, Mut machen.

 

Aber ich kann es dir nicht zeigen. Ich kann dir nicht sagen, wie sehr ich dich vermisse wenn du nicht da bist. Die Angst vor dem Erwachen kommt und sie lässt mich nicht ehrlich handeln. Sie motzt mit dir, sie ist unhöflich zu dir und ich stehe daneben, mit Tränen in den Augen, alles schreit in mir.
Geh nicht, glaub mir doch bitte nicht. Schau mir in die Augen und sieh meine Qual. Was würde ich geben, wenn du sie sehen würdest. Dann müsste ich nicht reden, nicht erklären, nicht um Worte ringen. Dann würde ich dir alles offen legen. Schau, das bin ich. Sieh mich an. Aber lach mich nicht aus......Hör in mich rein, aber verurteile mich nicht.

Versteh mich, aber verlass mich bitte nicht.

 

 

Gedanken einer Frau die liebt

 

 

In deinem Blick versinkend, rede ich schweigend mit dir mein Herz. Quäle dich nicht. Mach dir keinen Gram. Lass deine Gedanken, deine Bedenken fallen in meine Tränenkiste. Ich schließ sie ein, werde sie begraben um dich glücklich werden zu lassen.

Nichts menschliches ist mir fremd. Keine noch so schwarzen Regenwolken machen mir Angst.

Unsere Liebe wird sie vertreiben, sie haben keine Chancen.

 

Lass vorüberziehen was vergangen. Lass blühen alles neue. Gieße die neue Blume mit dem Wasser unserer Liebe und lass sie wachsen unter der Sonne der Hoffnung. Der Schatten der Besonnenheit wird sie kühlen, wenn sie überhitzt.

 

Mir geht es ebenso wie dir. Auch mich treibt die Sehnsucht zu vielen Träumen und Gedanken an dich. Deine Hände noch auf meiner Haut spürend, im Taumel unserer Leidenschaft wünsche ich dich her zu mir. Komm lass uns fliegen, hinauf in den Himmel unserer Fantasie. Lass sie klingen die Töne der Leidenschaft. Lass sie tanzen zu der Melodie unserer Liebe.

 

Einen Reigen der schönen Gefühle fädle ich für dich auf,  hänge ihn an deine Herzenstür. Sie erklingen bei jedem Herzschlag von dir. Sollen dich erinnern wie Glockenblumen die den Weg von Elfen säumen und erklingen bei jedem Lufthauch ihrer Flügelschläge.

 

Hab keine Angst vor mir. Lass mich dich zärtlich lieben. Durch dich lebe ich.

 

a.r. © 06.07.2005

 

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.07.2005. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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