Thomas Heidrich

Flüchtiger Moment

Es ist noch gar nicht lange her, gerade einmal eine Woche. Aber sie ist mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Sie hat mich einfach mit ihrer Anmut gefangen genommen.

Am Wochenende waren wir auf einem Reitturnier. Wie immer habe ich meine Tochter begleitet um ihr mit den Pferden, dem Abspringen und der Parcoursbegehung zu helfen. Ich wartete am Einlass um festzustellen, wer gerade ritt, um mit der Vorbereitungsarbeit zu beginnen. Ich ließ also ohne festes Ziel meinen Blick über den Abreiteplatz schweifen, da sah ich sie. Eine bezaubernde junge Frau, vielleicht 24 Jahre alt, zierlich, braune Augen, Sommersprossen, eine Stupsnase, hohe Wangenknochen. Sie sitzt auf einem großen Rappen. Sie ist nervös. Ich schaue in meine Starterliste, die mir auf Anhieb verrät, um wen es sich bei diesem bemerkenswerten Paar handelt: Kopfnummer 432: Escudo, Hengst; Reiterin: Nina Eisenhut.

Völlig konzentriert zieht sie an mir vorbei in die Reithalle.

Ihr Bild hat sich schon in meinem Kopf festgesetzt. Ich sehe sie auf ihrem Pferd, lächelnd. Sie hat dunkelblonde Haare, zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Ich stelle mir vor, wie wir nebeneinander reiten und uns unterhalten. Sie erzählt mir von ihren Pferden, vom Stall, ihrer Arbeit. Sie ist Sportreferentin, beschäftigt bei einer Stadt ganz in der Nähe.

Ihre Stimme hat eine ganz besondere Präsenz, so eine gewisse Klarheit. Es ist schön, ihr zuzuhören, denn wenn sie erzählt, bringt sie mit der Variation der Stimmhöhe die dritte Dimension in ihre Schilderungen.

Als wir uns verabschieden, steigen wir von unseren Pferden ab. Ich spüre, dass da mehr ist, als nur Sympathie. Sie schaut mich an. Ihr Blick rührt mich an. Ich möchte ihr zum Abschied die Hand geben, bewege meinen Körper auf sie zu. Aber sie missversteht es, sie fällt mir um den Hals, ich beuge meinen Kopf herunter, wir küssen uns.

Nina drückt sich weiter an mich. Ich habe das Gefühl, sie möchte in mich hineinkriechen. Ich erlebe einen Moment völligen Glücks.

Ich halte sie in meinen Armen, unsere Lippen berühren sich sanft. Ich nehme ihren zarten Geruch wahr, ich glaube, es ist der Geruch von bebe, einer einfachen Babycreme. Meine Hände liegen an ihren Seiten. Ich spüre, wie sich ihr Brustkorb beim Einatmen vergrößert. Ihre Rippenbögen drücken sich gegen meine Handflächen.

Ich will mehr. Meine Hände wandern an ihren Flanken weiter herunter. Ich fasse den Stoff ihrer Bluse mit beiden Händen und ziehe ihn aus ihrer Hose. Meine Hand wandert unter den dünnen Baumwollstoff. Ich fühle ihre Gänsehaut. Nina hält so schön still. Ihre Zunge dringt in tief in meinen Mund. ‚Mach weiter!’ will sie mir sagen.

Meine linke Hand schlüpft unter ihren BH, ich schiebe ihn ohne zu öffnen nach oben. Ihre weichen Brüste sind frei. Sie fühlen sich warm an, ihre Warzen fühlen sich gut an.

Sie löst sich von mir, dreht sich um 180 Grad, steht vor mir mit Ihrem Rücken vor mir. Sie nimmt ihre Hände hoch hinter meinen Kopf. Ich verstehe. Mit der Rechten sind die Knöpfe schnell geöffnet. Ihr BH ist vorn geschlossen. Ich drücke den Verschluss mit Daumen und Zeigefinger zusammen, schon gibt er sich geschlagen. Ihre Brüste sind frei. Mit beiden Händen umfasse ich sie von hinten. Ich staune, wie groß und schwer sie sich anfühlen. Eine so zarte und schlanke Person mit pampelmusengroßen, gut in der Hand liegenden Dingern. Ich schaue über ihre Schulter. Sie hat sehr kleine Warzenvorhöfe und ihre Nippel sind hellbraun und dick wie ein Bleistift. Ich ziehe an ihnen, sie windet sich. Ich streiche von der Basis ihres Busens ihre Nippel aus. Ich liebe dieses Gefühl in meinen Händen.

Mein Schwanz ist hart. Sie spürt es durch ihre Hose, denn sie drückt ihren Po dagegen und reibt mich damit. Ich genieße diese Stimulation. Meine Vorhaut ist weit zurückgeglitten, hat meine Eichel freigegeben. Wie es wohl wäre, wenn sie ihn in ihren Mund nähme?

Mit der Rechten öffne ich Knopf am Bund ihrer Hose, lasse den Reißverschluss ein wenig hinuntergleiten. Ich möchte mit den Fingerspitzen ihre warme Sanftheit erfassen, möchte erfahren, ob sich ein wenig Feuchte als Zeichen Ihrer Lust gebildet hat.

Nina drückt sich weiter fest an mich. Ich tauche meinen Finger in das heiße Glück, spüre Offenheit. Mein Finger ist von ihrer Nässe ganz flutschig, ich beginne, ihre Liebesperle zu verwöhnen. Sie lässt es gewähren, sagt ‚schneller, fester..’ Ich habe das Gefühl, sie will mehr...

Ich zucke zusammen. Sie kommt wieder aus der Halle geritten. Sie ist traurig, ich höre den Stadionsprecher, wie er einen Springfehler und ihre Zeit bekannt gibt. Im Schritt verläst sie die Reitanlage, wohl um ihren Hengst auf den Trailer zu laden. Ob ich sie wohl irgendwann einmal wieder sehe?

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.10.2005. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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