Es
ist für viele selbstverständlich. Für manche eine Last. Ein paar wenige sehen
es als Geschenk. Einige geben es weiter. Das Leben. Doch was ist es genau? Die
physikalische Definition dazu lautet: “selbst organisierendes, dissipatives
Nichtgleichgewichtssystem“. Nun ja, so könnte man es auch nennen, doch diese
Antwort befriedigt mich nicht im Geringsten. Ich bin keine Wissenschaftlerin
und so sind meine Antworten und meine Beschreibung des Lebens anders, als
diejenigen von Wissenschaftlern, Forschern oder Gelehrten.
Für
mich ist Leben etwas Unbeschreibliches. Etwas, dass uns geschenkt wird und zu
dem wir Sorge tragen sollen. Das Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem
Tod. Ein ewiger Kreislauf. Und wir alle sind ein Teil davon. Mit jeder Sekunde
die verstreicht, kommen wir unserem Tod ein wenig näher. Der Kreis schliesst
sich unaufhaltsam.
Ich
glaube fest daran, dass alles in unserem Leben vorbestimmt ist. Vielleicht ist
mein gesamtes Leben schon geschrieben. Wer weiss dies schon.
Unser
Leben verläuft nicht immer in geordneten Bahnen und oft haben wir das Gefühl,
es geht nicht mehr weiter. Doch irgendwie treibt uns etwas immer weiter vorwärts. Ich
weiss nicht genau was es ist, ich weiss nur dass ich es auch schon gespürt
habe. Ist es die Hoffnung? Die Hoffnung an das Gute im Menschen, in das Leben
und in sich selbst? Ich vergleiche das Leben oft mit einem Spiel oder einer
Melodie. Es gibt Höhen und Tiefen. Man kann gewinnen, aber ebenso verlieren. Es
gibt ruhige Momente, in denen uns das Leben umschmeichelt; in denen wir alle
Fassetten des Lebens geniessen können und doch gibt es auch immer wieder
Momente, in denen uns das Leben nicht gut gesinnt ist. Doch es geht immer weiter.
So als ob es etwas gibt, dass uns immer weiterzieht und begleitet. Eine
Melodie. Wenn wir nur gut zuhören, können wir dann vielleicht eine leise
Melodie wahrnehmen?
Nichts
im Leben ist dem Zufall überlassen. Alles hat einen Sinn und auch wenn man
diesen nicht sofort erkennt, irgendwann kommt der Zeitpunkt an dem sich die
Schleier lüften und einem alles klar wird. Das Schicksal führt oft komische
Versuche mit uns und es gab schon so einige Momente, in denen ich mich gefragt
habe: Wieso ich? Warum das Ganze?
Doch
das Schicksal macht es uns nicht leicht. Seine Antworten sind nicht so einfach
zu deuten und zu verstehen. Man muss gut darauf achten und plötzlich geht einem
ein Licht auf.
Die
Zeit läuft. Das Leben bewegt sich weiter. Die Welt steht niemals still.
Nach
Perfektion streben - mein Ziel. Liebe - mein Leben. Wissen - meine Nahrung.