Egbert Schmitt

… schöne BESCHERUNG !?

 


oder:

„UNSERE KLEINE FARM”

>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<


PROLOG:
Es trug sich vor neun Jahren ('96)
kurz vor dem Weihnachtsfeste zu …

>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Nun, – WAS – könnten WIR denn unseren beiden kleinen Kindern
(sechs und vier Jahre) unter den Gabentisch/Baum legen,
was einigermaßen nach was aussieht und finanziel machbar sei,
sprach das vor sich hin-darbend-aufgelöste Eheweib …

… und hör „bitte einmal zu” MEIN MANN.

Die beiden (noch lebenden) Omas fragen
auch schon hektisch am Telefon nach:
„WAS BITTE SCHÖN(nord-oma1)
„un’ WOOS etzerler” (süd-oma2)
mit den Weih.-Geschenken für IHRE/unsere Kleinst-Kinder sei.

Nach dem Motto:
Ja Kinder, woos gscheit’s is’ uns zu teuer –
un’ a Glump' hob’ der ja eh’ selber gnouch' !


Mach doch DU MAL dieses Jahr mit den Geschenken,
sagt meine Holde – und überlasse dass nicht immer MIR,
ich habe weiß GOTT
(man betrachte diesen „umsatzträchtigen Schöpfer”
in diesem delikaten Zusammenhang)

GENUG im Kreuz und am Hals hängen
in der stressigen Vorweihnachtszeit.


>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Sprachs, verzog sich in die Vorweih.-Küche,
(kann auch die Toilette gewesen sein)
zog von innen den Schlüssel ab –
und lies mich konsterniert stehen.

Ja, – so RICHTIG LUST auf „diese unstade Zeit” hatte ICH
kurz vor dem HEILIGEN ABEND zudem recht wenig.

Zumal ich damals, aus dieser renomierten Werbeagentur
14 Tage vor Heilig-Abend teuflisch rausflog …
(die der neue Erb-Sohn-Satan vergolfte).

IN DIESER Agentur schaffte ich gestalterisch drei Jahre (ohne Urlaubsgeld),
bis eben dieser Schein-heilige-Knilch UNS ALLE 14 Media-Kollegen,
flugs ohne zustehendes Gehalt ,schnell noch kurz vor Weihnacht,
(trotz Schwager-Anwalt & Arbeitsgericht) rigoros auf die Strasse bugsierte …

… und der (... zensiert ...) sich dann mit 51 Lenzen,
plus dem ererbten Lebenswerk-Penunsen
des Gestaltungs-Über-Vater-Professors + Porsche,
aufs vorgezogene Altenteil verdünnisierte.


>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Woher jetzt Geschenke nehmen ?
Von den Lebenshaltungskosten mal ganz abgesehen !

Reserven als KINDERREICHE besaßen WIR keine,
„auch schon vor Euro”.

Adidas und Playmobil hatten ICH u.a. mal als Kunden.
Und beim letzeren gab es für MICH nach einem Firmen-Anruf
tatsächlich auch JETZT NOCH gute Prozente auf’s Spielzeug.

Also orderte ich einen „günstigen BAUERNHOF„ von Playmobil.
 

>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Freilich hatten wir schon „DIESEN besagten BAUERNHOF”,
noch leicht bespielt, von KLEIN-Sinchen.

Da machte UNSer-Lennert aber ständigen Rabatz beim „da-mit-spielen”,
wenn wieder mal meine kaum zwei Jahre ältere Tochter darauf bestand,
DASS dieses TEIL, jener Zaun oder Baum „immer noch der Ihrige” wäre !

Ganz ohne Zweifel, so war die Überlegung, sei für die museale
gesammelte Märklin Spur 1-Bahn, die WIR KINDER (ich+UNS)
vor Jahren zulegten, „ein Playmobil-BAHNHOF mit Bahnsteig
eigentlich das passende Geschenk unter'm Nordmann-Nadel-Baum, –
den ich AUCH NOCH, bis unter die Decke reichend, bald auftreiben musste !

Die Vorlese-Geschichte „A Christmas Carol” von Charles Dickens
am Vor-Weihnachtsabend, begann langsam Realität zu werden.

DER erwünschte BAHNHOF” kostete ABER leicht „das Doppelte
als dieser bescheidene BAUERNHOF.


>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Dies wäre in der Tat das adequate Geschenk von meiner entfernten
Ebnezer Scrooge”-Schwieger-Mutter an ihre „Cratchit”-Enkel-Kinder gewesen.

Ja, und wie ich SchwiegerMUHtter darauf anspreche & kenne,
kauft DIEse „eh’ immer” genau DAS GEGENTEIL von dem,
was man vorsichtig anspricht und eigentlich wirklich dringend bräuchte.

Wie evtl. eine neue Matratze für meine Tochter, oder …

… aber DAS, sagt SIE immer AUSREDend', – das schenke ich EUCH
nicht zur Weihnacht', – sondern mal …

Vergiss ES einfach Egbert, sagt da mein inneres ICH.
Bis HEUTE löst SIE nicht das ein, was leichtnerfig versprochen.

Wie im alten Kinder-Märchenbuch:
Sollte DIE unGUTE Frau mal „zufällig” ins Stadt-Fluss-Wasser fallen,
findet SIE die ratlose Kleinstadt-Feuerwehr erst nach Wochen
garantiert an der Quellmündung flussaufwärts.
 

>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Also fragte „in diesem Fall” überhaupt nicht gezielt nach.

Das sollen doch „DIE BEIDEN Omas” untereinander ausmachen.
WOZU brauchen DIE MICH überhaupt zum Schenken.

Genau, JENER schenke ich diesmal einen Tiroler-Hut.
Weil nach Weihnachten tauscht SIE eh wieder alles um.

Und wenn nicht. DEN „Papp’n-Deckel” könnte SIE sich
an ihren „vom teuren Friseur” kommenden runderneuerten
Nieder-Querschnitts-Dick-Kopf-Topf stecken.

Jeder will an Weihnachten überrascht werden.
AUCH ICH MAL. – DAS steht mir zu.


>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Und da ich sowieso immer NUR „SOS”-WARE
(Socken-Schießer-Oberwäsche-Schokolade) bekomme
und zudem DAMALS, wie gesagt „das dritte Mal”
im graphischen Leben Arbeitslos weilte …

… wollte ich mich wenigstens EINMAL mit den Kindern freuen,
so als wären ES AUCH MEINE Geschenke,
zu unserer (meiner) Gross-Metall-Eisenbahn.

Also Frau, – ich muss (Arbeits)-los und kucken, ob ich vor Weihnachten
zumindestens einen Job anleiere, rief ich in die verrammelte Küche.

Noch-was FRAU,– wenn meine SchwiegerMUH anruft, sage IHR „bittschön
SIE möge den Kindern unbedingt „EINEN BAHNHOF von PM“ kaufen.
Hast du's vernommen., –„EINEN BAHNHOF". NIX anderscht's von deiner „la Mamma”!
(Dann hätten WIR sogar ZWEI für uns DREI, und keiner ist benachteiligt).

So zog ich los in Schwiegervaters guten Sympatex-Loden-Mantel
und versuchte in seinen sauberen-geputzten Schweizer-Balli-Schuhen,
die ich auftrug, „einen Ernährer-Job kurz vor Weihnachten”,
als WAS AUCH IMMER, irgendwie aufzutreiben.

Pfiff auf eine langwierige inkompetente Vermittlung vom Arbeitsamt,
deren waaaaagen Durchblick” ich schon mal erleben durfte –
und NIX konstruktives einbrachte.
 

>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Rief noch beilläufig MEINE Mutter an!

Sie solle „beim Spielwaren-Obletter” in der Nürnberger Innenstadt,
unbedigt einen „Playmobil-BAHNHOF” für die Kleinen
(und klar, für die (meinige) Eisenbahn kaufen).

Schließlich will ICH am Christkindchen-Tag,
zudem dieser Tag AUCH NOCH der Christ-Morgen-Geburtstag
MEINES „eingeborenen” Kinder-Krippen-Garten-SOHNES ist,
nicht nur Gebrauchsanweisungen technischer Geschenke einstudieren,
sondern AUCH meine eigene schenkungsleere Kindheit
mit MEINEN KINDERN” ausgiebig nachspielen.

Da besteht „immer noch” einiges an Nachholbedarf,
trotz meiner musealen Alt-Spielwaren-Sammlung.

Genau, dann werden die steinharten Kokos-Plätzchen
aus den prähistorischen Blechkiste meiner Mutter,
in der Spielzeug-EisenBahn B(r)lech-Tunnel-Kurve
hinterm Weihnachtsbaum, oder im Kunst-Stroh
der alten Gorleben-Familien-Krippe, a la Castor-
Transport, langzeitlich & entsorgend-zerbröselt.
 

>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Nun ja, der besagte 24igste Tag mit seiner beschaulichen
Hektik und Vorweih.-Geweine bricht an.

Auch Klein-Leo liegt schon seit 4.15 Ortszeit wach.

Seitdem wartet er sehnlichst auf seinen fertigen Geburtstagstisch,
den seine beiden müden Erzeuger (wollten wir Kinder ?!)
bis „viertel nach ZWEI” nächtens bereitunwillig verpackten.

Lufteboings (= Ballons) bedecken zentimeterhoch den Fussboden,
damit es dieses Jahr nach MEHR aussieht als sonst, und meine Finger
schmerzen noch immer vom zuknoten der selben.

Schnell Leo, die Kerzen auspusten
und das Papier runterfetzen …


>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Hoch soller leben, an der Decke kleben
– runterfall’n Arsch verknall’n –,
singt meine Tochter im Kanon, noch lauthals nach.

SINA lau’ mal – sagt der LENNIbub
EIN BAUELn-HOF” (der MEINige georderte).

Gan doll' mit viele'n Pferdel'n und plima Zäunel !

Alles MEINEL“ oder „MEINi“ sagte da der Leon-Knirps noch –
und seine Augen leuchten ENDLICH.

Und heute Abend wenn das Christkind kommt …
 

>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Oh`h-hoho, – beinahe hätte ich mich verquatscht
und „den Geschenk-BAHNHOF” meiner Mutter verraten …

Nach einem wiederholten Vorstellungsgespräch
das „ich erzwang”, – schnell noch in Erlangen
bei Dr. Norbert R. (auch Sammler) vorbei.

Der hatte vor ein paar Tagen nach meiner Kündigung
sich schnell noch bereit erklärt meine alten gesammelten
GAMA-Spielwaren, aus den 50ern auf E-Bay zu veräußern.

Mal sehen WAS ER „auf die Schnelle” verkaufen konnte …

… u.a. ein seltenes schwarzes Mercedes-Taxi mit Garage in Org.-Verpackung.
Da hat schon vor Jahren ein Taxiunternehmer SEIN Interesse angemeldet …

Weihnachtsnachmittag mit Baumaufstellen, Christbaumkugeln
im Kellergerümpel suchen, wiederholt Staubsaugen
weil ja meine Mutter mit uns feiert.

Vermutlich haben wir noch Vorhänge gewaschen,
aber nicht gestritten wie bei der SchwiegerMUH,
wenn alle von Ihr am Abend dann FIX & FOXI waren.–
 

>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Mein Großvater väterlicherseits hat 1937 obligatorisch
noch eine Runde BACKpfeifen vor der Bescherung
statt BACKwerk ausgeteilt.

Dann erst nach vollbrachter Tat, unter allgemeinem Geheule
das Glöckchen erklingeln lassen.

Nun gut, – die Rassel-BANDE hatte teil's „zu siebt” vor der Christ-Türe
gerangelt & gelungert, während UR-Opas „heiliger Sohn” unter
der Leitung vom scheinheiligen Adolf H. diesen und andere Burschen
in die Gräber meuchelte, –

DA hätte ich's AUCH mit den blanken Wahn-Nerven bekommen …

Nicht so bei UNS. Gesittet wie wir sind:
brüllen wir schon Stunden vorher „uns an” (ohne Kinder),
damit dann der Friede gegen 18 Uhr ermattet einsetzt.


>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Weihnachten brauche ich in Franken keinem zu erklären.
Bei UNS KRIEGt jeder „sauere Bratwürste” vor der Bescherung.

Wir verstehen UNS schon richtig, – nicht deshalb „SAUER
oder „BELEIDIGTe Wurst“ , weil zu dem ZEITPUNKT
alle schon leicht überSAUERt reagieren …

Ne, … dies sei ein obligatorisches trad. Mittelfranken-Essen.

Nicht die kleinen bis zur Bewustlosigkeit gebratenen Nbg. Bratwürste,
wie am allseits beliebten Christkindles-Markt in der Innenstadt.

Sondern die selbigen ungebratenen im Essig & Weisweinsud köcheln
und mit einigen Lorbeerblätter und 40 gesottene Brat-Rohlingen
mit vielen weißen Zwiebeln u.s.w. durchziehen lassen.
Dazu einen Kanten Doppel-Krustengebackenes Schwarzbrot.
Blank in die Pfoten. (klar doch, über'n Teller und mit Besteck).
 

>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Draußen im Reichswalde zur Christnacht „Glocken überall die Läuten
und selbst DA, im ärmsten Franken, wird mitlerweile nicht mehr
am moroden Dorf-Kirchenturm heftig geschüttelt, weil sich die Leut'
früher kan' Strick zum Läuten leisten konnten …

Die WIP-Stuhlschaukel-Kinder bringen vor AusPACK-Aufregung eh' NIX runter,
da die alljährlichen „spontan”-vorbeigebrachten original Nachbarschafts-
Lebkuchen-BACKwerke die Magenwände nachhaltig verkleben.

Die Wohnung eh' bis in alle Poren essig-sauer wie Tonerde durchgeschwängert,
unmedizinisch bis zum Nimmerleinstag ausdampft.


>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Nun gut, sogleich wird alles aufgerissen, was in müheschlafkurzer Zeit
möglichst alles einzeln vepackt wurde, damit es „wie gesagt” diesmal
mehr Scheint als Seint”.

Wo ist das „Nord-Schwie.MUH-Oma1” Geschenk „für BEIDE Kinder” ?

Keine Matratze” mit der Post (verständlich) oder Bares zum Ankauf einer Bettstatt
in den mannigfaltigen „nix wie mit” Möbel-Burgen in unmittelBARer Nähe.

Stimmt, habe ich glatt vergessen. Am heutigen FREUDEN-Tag schenkt man LIEBE.
 

>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

TatsächLOCH, ein Paket von der Mutter meiner Frau. Sina hat es entdeckt.
Hm, wie hat DIE DENN „DEN besprochenen BAHNHOF” da reingequetscht.

BEIDE ziehe beidseitig und WAS kommt zum Vorschein.

Noch eine`l BAUERlnHOF, l`ispelt MEIN kleiner Lenni ungläubig,
„fül unsel beidel ?!”, und leert den Inhalt auf das Parkett über die Schienen,
wo die letztjährigen Eisenbahnwagons UNaufHALTsam um den Christbaum
und Krippe mit dem Kokosflocken-Schnee kreisen ...

Weil mein Schwieger-Tieger „wieder mal” eine konträre
eigenmächtige Entscheidung traf.

Das Chlistkindl ist abel lustig Mammi,
kann nicht richtig meinel Fensterblett-Zettel leseln …


>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Mutter's und meiner Angeheirateten rinnt syncron-hustend der
noch glühende Malven-Früchte-Tee in die Luftröhre, wo auch
der Zwiebelsud einen faden Husten-Nachgeschmack hinterläßt …

Weil auf der beigelegten Anspielungs-Karte noch beiläufig steht,
dass wir SIE mal wieder auf IHREM „WohnHAUS-HOF” besuchen sollen,
zum SchneemannBAUern im HOF für die Enkel-Kinder (und Schneeschippen für uns).

Ich betrachte MEINE Mutter „von der Seite”, – die noch ein Nachhust-Lächeln
auf den Mundwinkeln hatte, da die Kinder gerade im Begriff waren
DAS LETZE (ihrige) PAKET zu krallen & öffnen.

Na wenigtens, so denke ich für mich, ist „meine Mutter
bei klarem BAHNHOF-Verstand und befolgt was IHR aufgetragen.

AUF MEINE FAMILIE ist eben VERLASS …
wie auf mich und meine Nachfahren.
Die „Stimme des Blutes”, die „Mendelschen Erbgesetze
leisten eben „ganze Arbeit”.
 

>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

STILLE in der kurz nach 18 Uhr NACHT.

MAAAAMA, sagt meine Tochter

Ja, MEEEEN KIND !?

Mama, – ICH GLAUBE „das Christkind” hat sich vertan …–

Alle Erwachsenen springen auf und betrachten staunend
den angesammelten „VIERTEN BAUERNHOF
den jetzt dieser Haushalt ZU BESTELLEN hat.

HOLT MAL KURZ WAS zum Trinken aus der Küche Kinder,
ich glaube die OMA„ HAT DURST”.


>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Dacht' ich mir's doch:
(im Geiste fluche ich so proletarisch,
das mit dem unausgesprochen Text
sämtliche alten Katastrophen-Stummfilme
nach-sychronisiert werden könnten
.)

Von wegen Mendel'sche ERBGESETZE,
ich bin schwatzhaarig wie meine Mutter und 184 cm groß
und meine Frau und die Kinder sind blond und klein.

DIESE zu vererbende Intelligenz, läßt mich schaudern.
ICH werde ja irgendwann auch mal älter …
 

>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

ICH VESTEH' DAS auch NICHT, sagt meine genetische-mutierte
MUTTER, (halb Ingolstadt geboren, halb Nürnberg gelebt)
iiich wor' beim Müller-Obletter und hob' zu der'er Dame g'nau gsoocht

Halt, sag's NICHT Martina, unterbricht meine Frau SIE abrupt
in fliesendem Hochdeutsch.

Du hast bestimmt gesagt:
Schuldigung' , homs an Momenterl Zeit für mich goude Fra,
ich gräich dou „souan BOOaHN-HUUUF
dou as' dem Regal dou drimer, für mane glaner Enkerler,
vo'm dem Playmohbil-Zeugs”.
Können's mer des net' glei' als Gschenk' einback'n.

WAR DAS „in etwa” SO, Schwiegeroma ?

Na, „ned in edwa” sondern „genau so” woor dees.
Woher wasd'n DU etzetler dees so haarscharf

Martina –, DU HAST wie „dein Einzelkind-Sohn
die „fränkische Angewohnheit”, die wichtigsten End-Silben
aprupt einfach zu verschlucken …


>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Maand'dsd DU des wirklich:
menschenskind, dann hob ich ja a deiner Mudder
a dees Falsche aufdrong zum Einkaufen.

Genau das glaube ich NICHT, sage ICH noch g'schwind:
Wall' dey' will UNS net versteh'n, die bl... (..zensiert).. !

Vielleicht sag'st Ihr das nächstes Jahr:
hör zu Brigitte, die Kinder braichert'n dringend
nou „a' Kirch'n” (= KIRCHE)
und dann kommt ein großer Möbel-Wagen mit
einer kompletten Einbau-„KÜCHE”, –
ha, dees wär's g'wes'n.

Ich glaub', etz brauch' i an glan' Schnaps,
statt an' Mineral-Wasser, sagt meine Mutter.
 

>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

Genau, das machst' ezt' sage ich:
und jetzt hole ich für Sina „das neue Fahrrad” aus dem Keller !

Wie, was, woher hast DU das VIELE Geld dafür her,
sagt meine ehemalige Verlobte.

Ja stell dir vor, ein sammelnder Taxifahrer hat für das alte GAMA-Taxe-Auto
aus der Vitrine am Flur, dem Norbert in Erlangen 700 DM hingeblättert – .

… und vom Rest gehen WIR ALLE HIER morgen Mittag zum guten Chinesen
am Valznerweiher und essen diese hervorragende „Ente mit Anis”.

ACH WAS, – sagt da meine Frau, das trifft sich PRIMA.
Mein Weihnachtsgeschenk kannst DU danach gleich ANRUFEN.


>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

ACH WAS, – wen soll ich …

Ja, – ab Dienstag machst du (unter anderem)
den neuen BabyButt-Katalog fertig
und die künftigen Playmobil-Verpackungen.

Weil die jungen Damen, die den vorher gestalteten,
nach zwei Jahren „immer ruckzuck schwanger” wurden
und DU JETZT „mit drei bis fünf Frauen” als „unschwangerer Mann
DENEN mal alles tech. Redaktionel am MAC durchorganisieren sollst.

Der Senior-Chef von der Firma D... , bei du anscheinend gestern,
in den exquisiten Anziehsachen meines verst. Vaters,
einen bleibenden Eindruck hinterlassen hast, dieser hat vorhin,
also heute morgen, pers. angerufen, ob DU nicht GLEICH
am 2ten Weihnachtsfeiertag unverzüglich anfangen kannst …

es brennt BEI DENENim Hühnerstall
und DU bist jetzt „der Hahn im BAUERNBAHNHUUUF” – (HARHAR)
 

>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<

So, jetzt spielt IHR Kinder und WIR
UNSERE KLEINE FARM” autentisch nach,
mit „ALLEN BAUERNHÖFEN”.

Der Papa ist „Charles Ingalls
Ich bin „Caroline Ingals
die Sina-Elisa als „Laura
und der Leonard darf die „Grace” spielen.

Ja, UND WER mimt die ziggige-böse „Harriet Oleson”!
sage ich mit Blick auf meine „donau-fränkische” Mutter …

… iiiich bestimmt ned', sagt da gleich die Erwählte –
und genemigt sich einen weiteren Schnaps …
ICH bin immer noch ICH” und so bleibt das auch, nichwarnich…

… obber WIR könnt'n doch ( hakt nach), nachfragen –
ob nicht DEINE Schwiegermutter morgen Zeit hätte,
sich spontan in den ZUG setzt – und dann hol'n mers'
vom Nürnberger „HAUPT-BOHNHUF ” ab …(hehe) !

So Kinder, do trinkt ma' nou a Schaps'erl. –
Is woos, IHR seht so blass aus !?

Ich mein ja nur, – is' dees etzert mit deiner „Oleson-MUHtter
kein guter VorSCHLAG” ! ?




>><<>>!<<>>?<<>>!<<>><<



So, stille Nacht allerseits –
und guten Abend zusammen –

sowie erBAUliche Grüße



wünscht Egbert !

 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Egbert Schmitt).
Der Beitrag wurde von Egbert Schmitt auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.11.2005. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Glück ist unberechenbar von Lisa-Doreen Roth



Ein schönes Zuhause, ein sicheres Einkommen, eine kleine Tochter und viele Freunde.
Ina liebt ihr Leben in Hamburg und auf Sylt, mit Oliver und Klein-Julie, in dem Glück und Zufriedenheit regieren.
Ein Autounfall bringt diese heile Welt leider ins Wanken. Nach dem Unfall, bei dem Oliver zum Glück nur leicht verletzt wird, ist er seltsam verwandelt.
Seine Unbeherrschtheit und charakterlichen Veränderungen bringen Ina, Freunde, Chefs und Arbeitskollegen völlig zur Verzweiflung. Was ist nur los mit dem sonst so netten und hilfsbereiten Oliver? Starke Schmerzen machen ihm das Leben zur Hölle. In seiner Verzweiflung stiehlt er verschreibungspflichtige Schmerzmittel und ist unberechenbar. Eines Tages bricht er mit einem epileptischen Anfall an seiner Arbeitsstelle zusammen und ihn erwartet eine furchtbare Diagnose …

Ein Schicksal, wie es jeden Einzelnen von uns treffen kann ...

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (12)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Weihnachten" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Egbert Schmitt

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

... wie geht ES ! … danke ihnen gut und mir ? (... STATUS_2) von Egbert Schmitt (Wie das Leben so spielt)
Alle Jahre wieder... von Silvia Pommerening (Weihnachten)
WEIHNACHTSFREUDE von Christine Wolny (Weihnachten)