Andrea Zelger

Der Weg ist das Ziel

Wie in Trance lebte ich mein Leben,
Tag um Tag, Woche um Woche, Jahr um Jahr
gingen dahin:

Ich irrte umher
ohne den Weg zu kennen,
oder zu wissen wohin er mich führen mag,
ohne Ziel vor Augen,
ohne überhaupt zu wissen, dass es ein Ziel gibt.

Ich erfüllte meine Aufgaben so gut ich konnte,
wusste zwar nicht warum oder wofür,
lethargisch versuchte ich mein Bestes zu geben,
ohne zu wissen, dass es einen Grund gab.

Dann plötzlich tratst du in mein Leben –
weit entfernt konnte ich dich als hellen Lichtstrahl ausnehmen

Endlich hatte ich ein Ziel vor Augen
zu dem es mich magisch hinzog.

Aber du hast nicht nur meinen Weg beleuchtet
und mir so geholfen den richtigen Steig zu benutzen
ohne zu straucheln oder mich zu verirren,
dein Licht war auch von einer heimeligen Wärme umgeben

Endlich hatte ich einen Grund für mein Handeln.

Du gabst mir den Mut alle Schmerzen zu vergessen,
und die wärmende Kraft, damit
kein Essen mehr mir aus den frierenden Fingern entglitt
meine kalten Füße mir nicht den Dienst verweigerten.
Du hast mich wie eine wärmende Decke umhüllt
und meinen Schlaf bewacht.

Lang war der Weg, und nicht ohne Gefahr.
Aber seit ich dich das erste mal erblickte, deine Wärme spürte,
konnte Nichts und Niemand mich mehr vom Weg abbringen.

Jetzt bin ich endlich bei dir angekommen,
ich bin deinem Licht und deiner Wärme näher als je zuvor,
ich spüre am Ziel angelangt zu sein,
ich weiß jetzt endlich wonach ich lange gesucht habe
ich weiß jetzt wo ich hingehöre.

Ich bin ZU HAUSE angelangt!

Wohin auch immer uns der Weg,
den wir nun gemeinsam gehen, führen mag,
ich werde zu jeder Stunde wissen,
solange du bei mir bist und ich bei dir bin,
bin ich auch DAHEIM.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.04.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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