Nina Scarlet Manok

X-Men: Lost Storie Teil 8

Jean analysierte die Duftsubstanz und drehte die Phiole wieder fest zu. Sie hatte noch nichts entdecken können. Aber sie war auch erst seit kurzer Zeit dabei. Die Tür ging gähnend auf und sie sah in Scarlets fragendes Gesicht. Jean schüttelte den Kopf. „Tut mir leid, das hier ist ein normales Duftmittel!“
 Sie zeigte auf den Monitor ihres Computers und Scarlet folgte ihrem Blick.
 „Kannst du nicht mit Hilfe, meiner DNS herausfinden, ob da nicht doch etwas drin ist, warum ich mich-“
 „Das habe ich schon!“, sagte Jean mit einem verständnisvollen Blick. „Vielleicht hast du einfach nur einen Albtraum gehabt!“
 Scarlet seufzte niedergeschlagen und ließ den Kopf hängen.
 Jean tätschelte ihr den Arm. „Keine Sorge!“, sagte sie ihr tröstend. „Wir werden dir helfen deine Kräfte zu kontrollieren!“
 „Ich glaube nicht, dass das so klappen wird, Jean.“, sie lehnte sich ideenlos gegen den Stahltisch. Dann sah sie in Jeans schmunzelndes Gesicht. „Komm ich zeige dir etwas!“ Scarlet sah sie fragend an und wurde dann von ihr bei der Hand gepackt und mitgeschleift. Sie führte sie aus dem Labor raus, ein paar Korridore entlang und in einen seltsamen Raum mit vielen blinkenden Knöpfen und Schaltern und vier großen Glasfenstern.
 „Was ist das hier?“, fragte Scarlet beeindruckt und warf Klang in den Raum.
 „Das ist der Kontrollraum für den Danger-Room!“, antwortete Jean und ging zum Fenster. Dort fing sie an zu grinsen.
 „Schau!“, holte sie Scarlet zu sich und gemeinsam sahen sie auf ein weites, blaues Meer, in dem ein einsames altes Piratenschiff schwamm.
 „Aber, wie ist das möglich?“, hauchte Scarlet auf deutsch mit weiten Augen. „Wahnsinn!“
 Dann sah sie auf das Schiff, auf dem sich Untote im Kampf gegen einen Piraten tummelten.
 Beim genaueren Hinsehen erkannte sie seine blaue Haut und seinen Teufelsschwanz. Er verschwand in einem dichten, dunklen Dunst und tauchte woanders wieder auf. Die Köpfe der wandelnden Skelette rollten und ihre Körper brachen zusammen.
 „Er tut es schon wieder!“, sagte Jean kopfschüttelnd. „Er spielt wieder Pirat!“
 Scarlet musste grinsen und sah in Kurts Gesicht, welches auf einem Monitor gezeigt wurde. Man sah ihm an, dass er in diesem kleinen Tagtraum sehr glücklich war.
 „Er sieht aus, wie Jack Sparrow!“, erwähnte Scarlet. „Ich wusste gar nicht, dass er ein Fan von Fluch der Karibik ist!“
 Jean sah sie an. Und Obwohl sie deutsch gesprochen hatte, wusste sie, was Scarlet gesagt hatte. Und woran sie in diesem Moment dachte.
 Als Teenager liebte sie mittelalterliche Rollenspiele. Sie erinnerte sich ganz genau, wie sie mit einem sehr großen Freundeskreis in ganz Norddeutschland herumgereist ist, um dort in den Wäldern in die Rollen von Elfen, Zwergen oder auch eben Piraten zu schlüpfen.
 Jean lächelte. „Gehe doch zu ihm!“, forderte sie Scarlet auf. „Ich bin sicher, dass du in die Rolle der Piratenprinzessin, der sieben Weltmeere, sehr gut hineinpassen würdest!“
 Sie tauschen einen kurzen Blick und Scarlet wusste, dass es nichts bringen würde, wenn sie schwieg. Also antwortete sie sofort.
 „Dafür ist mein Mut zu klein! Ich benehme mich, wie ein besoffener Roboter, wenn ich in seiner Nähe bin! Das weißt du!“
 Sie belächelten Kurt noch weiter eine Weile, bis Jean dem nicht mehr zusehen konnte und mit vor Lachen leicht bebender Stimme in ein Mikrophon sprach. 
  „Sie wurden erwischt, Herr Wagner! Genug gespielt!“
 Kurt wäre beinahe vom Großmast gefallen, als Jeans Stimme auf einmal ertönt war.
 Völlig überrumpelt blickte er zum Kontrollraum hinauf und Scarlet, sowie Jean wussten, hätte er jetzt normale Haut, würde er einen roten Kopf haben.
 Scarlet verkniff sich ein Kichern und versteckte ihr Lachen hinter ihren Händen, als Kurt seinen Säbel fallen ließ und die Simulation des Hautcomputers beendet wurde und verschwand. Auch Kurts Piratenkleidung wurde wieder zur Alltagskleidung.
 „Das ist nicht nett einfach einen Mann beim Training zu stören!“, verteidigte er sich und Scarlet hätte schwören können, dass er sie leicht angelächelt hatte.
 Wo war seine Angst? Wo war ihre Angst?
 Oh, da ist sie ja! Sie spürte, wie ich die Hitze in den Kopf stieg und sie hörte ihr Herz, wie es kraftvoll ihr Blut durch die Adern trieb.
 Dem konnte sie nicht lange stand halten; sie wand sich um und ging.

 

 Kapitel 3: Ein kleiner Anfang reicht
 
 „Ganz ruhig, Scarlet!“, hörte sie Ororos Stimme aus den Lautsprechern, als sie unten im Danger-Room einen kleinen Hindernissparcour meistern sollte.
 Sei selber ruhig!, dachte sie genervt und duckte sich vor einer etwas großen Kreissäge, die plötzlich aus einem Schlitz in der Stahlwand geschossen kam.
 Mit panischem Gesicht wollte sie jetzt im Augenblick nur diesen kleinen Parcour heil hinter sich bringen.
 Bringe deinen Verstand und deine Kräfte in Einklang, hat sie gesagt!“, meckerte sie. „Du brauchst nur etwas Training, hat sie gesagt!!“.
 Sie schrie auf und stolperte aus der Schussbahn einer Laserkanone, die plötzlich vor ihr aus dem Boden aufgetaucht war und wieder darin versank. Scarlet keuchte und rappelte sich auf, nur um dann von einer Eisenkugel niedergerammt zu werden. Stöhnend hielt sie sich die Seite.
 Sie warf Klang in den Raum, um mehr sehen zu können und empfing ein Sägeblatt, welches drohte ihren Schädel zu spalten. Ihr Herz gab ihr einen Schubs und sie rollte sich noch rechtzeitig zur Seite.
 Die Säge bohrte sich neben ihrem Kopf in den Stahlboden und sie sprang schreiend auf.
 „Wenn hier was zu Bruch geht, macht mich nicht dafür verantwortlich!!“, rief sie und wich unbeholfen drei Laserkanonen aus. „Ich sagte euch, dass ich noch nicht bereit dafür bin!!“
 Vor zwei Tagen hatte es auf einmal geheißen, sie müsste sich mit der Bestie in ihr auseinandersetzen und sie kontrollieren können. Scarlet hatte ihnen mehrmals vermittelt, dass es Zeitverschwendung sei. Sie konnte sich einfach nicht kontrollieren!  Es hat schon sehr lange gedauert, bis Ororo sie dazu überreden konnte, sich mit Hilfe des Danger-Rooms zu verwandeln. Dummerweise war dieses Gespräch am Ende ziemlich laut geworden, so dass sich schnell verbreitete, dass man Scarlet dabei zusehen könnte, wie sie sich verwandelt. Viele Schüler wollten sich das natürlich nicht entgehen lassen, aber zum Glück hatte der Professor den Zutritt nur für die X-Men gewährt, da es viel zu gefährlich werden würde.
 Aber eben auch Diese waren neugierig darauf. Das komplette Team und der Professor sahen vom Kontrollraum auf Scarlet hinab. Sie waren auch darauf gefasst einzugreifen oder Scarlet zu helfen, falls etwas schief laufen würde.
 „Dauert etwas lange!“, erwähnte Scott und verschränkte die Arme. „Vielleicht klappt es, wenn sie in die Enge getrieben wird!“
 „Ich glaube, du hast recht!“, sagte Ororo und gab etwas in den Hauptcomputer ein. Er piepte als Zustimmung und die X-Men sahen gespannt in den Trainingsraum.
 Scarlet lief immer noch davon, wich aus, fiel, rollte sich zur Seite, stand auf und starrte überrumpelt auf die Wände, die vor ihr aus dem Boden stiegen und ihr jeglichen Fluchtweg abschnitten. Egal, in welche Richtung sie auch laufen wollte, sie saß in der Falle und vor ihr zwei rotierende Sägeblatter, die bedrohlich näher kamen.
 Sie presste sich mit dem Rücken an die Stahlwand.
 „Storm!“, rief sie aufgeregt. „Storm?!“, als keine Antwort kam.
 Sie kommen näher! Ich kann hier nicht weg!! Was soll ich tun?! Was kann ich tun?! 
 Sie starrte wie gebannt auf die ferngesteuerten Sägen.
 Die werden mich zu Hackfleisch machen! Ihr Herz schlug kräftig gegen ihre Brust und fing an zu rasen. Sie hörte das süße Geräusch ihres rauschenden Blutes, vermischt mit dem der grollenden Sägemotoren.
 Ihr wurde heiß. Noch heißer! Es gibt jetzt kein zurück mehr!
 Die X-Men sahen gebannt auf sie hinunter. „Es geht los!“
 Sie spürte noch, wie ihr Körper wuchs und die Nähte ihrer X-Uniform platzten. Es drehte sich ihr Magen um. Ihre Hände kribbelten, sie schrie mit bizarr dunkler Stimme, dann nur noch Dunkelheit.   
 Das markerschütternde Gebrüll der großen Fledermaus schallte im Danger-Room, als sie ihr zähnereiches Maul aufriss und mit zwei Sätzen über die Stahlwände verschwand. Kurze Zeit später fraßen sich die Sägeblätter in sie hinein.
 „Ororo!“, sagte der Professor mit ruhiger, aber ernster Stimme und wand seinen Blick nicht von Scarlet ab. „Schalte den Trainingsmodus aus!“
 Wortlos gehorchte sie ihm und die Waffen verschwanden. Nun standen die X-Men zum Teil sprachlos, zum Teil ernst da und starrten auf das ungewöhnlich riesige Tier, welches sich auf allen Vieren und gesenktem Kopf in der Trainingshalle umsah. Sie stellte die Ohren auf und empfing ihr Echo zurück, welches sie in die Halle geworfen hatte.
 „Und nun?“, fragte Kurt. Jean klopfte ihm auf die Schulter und deutete mit ihrem Blick zu Charles, der ohne ein weiteres Wort Scarlet nur ansah.
 Sie trottete ihre Runde in der Halle, wie ein Hund in seinem Garten.
 
Da, wo Scarlet sich befand war alles nur dunkel. Es war ein Traum und dann doch wieder nicht. Ein schwarzes Nichts.
 Charles empfand sie, als ein weißes, reines Geschöpf, welches zusammen gerollt in einem All ohne Sterne schwebte. Ihr Haar flog wiegend, wie in einem Meer.
 „Scarlet.“, sagte er und dann noch einmal, als würde ein Vater seine Tochter aus dem Schlaf erwecken. „Scarlet!“
Sie fing an zu lächeln... „Wer ruft?...“
  
Das Tier fing an verwirrt den Kopf zu schütteln und kreischend zu fauchen. Wie eine blinde Katze warf sie ihren Schwanz hin und her und raschelte mit den großen Flügeln.
 „Was passiert da?“, fragte Rogue und bekam, wie Bobby und einige andere langsam, aber sicher ein Gefühl von Angst.
 „Ich glaube, sie wehrt sich!“, erklärte Jean.
 Weiter blickten sie auf die Fledermaus, die sich nun mit hin und her werfenden Haupt auf ihre Hinterbeine aufrichtete und zu einer beeindruckenden Größe heranwuchs.
  
„Scarlet, wach auf.“, sagte Charles freundlich, schwebte zu ihr und legte ihr stützend seine Hände auf die Schultern.
 „Hörst du mich?“, fragte er.
 „...Ja..“, antwortete sie flüsternd. „Was ...? Wer...?“
 „Scarlet, ich möchte, dass du mich ansiehst.“, sagte er freundlich. „Verstehst du mich?“ „...Ja..“, antwortete sie, aber rührte sich nicht.
„Scarlet, sieh mich an.“, versuchte er es noch einmal.
„...Das tue ich doch schon..“, erklärte sie seltsamerweise.
  
Das Tier hatte fauchend den Kopf mit gefletschten Zähnen hinauf zum Kontrollraum gerissen und fixierte sie. Die X-Men zuckten zusammen.
 „Verdammt, sie hat uns gesehen!“, regte sich Bobby auf.
 „Sieht nicht gut aus!“, murrte Logan und fuhr seine Klingen aus.
 „Die sieht hungrig aus!“, warf Kurt ein und wich einen Schritt zurück.
 Plötzlich breitete die Fledermaus ihre Flügel aus und erhob sich mit Kräftigen Schlägen in die Luft. Erst langsam, dann immer schneller flog sie auf die X-Men hinter den Scheiben zu und landete mit einem kräftigen Rums! an der Kuppel, in der ihre wohl nächste Beute sie ängstlich anstarrte.
 Sie krallte sich mit ihren sechs Klauen in den Stahl und ihr heißer Atem beschlug die Scheiben. Geifer tropfte aus ihrem Maul, als sie jeden der Insassen mit ihren großen, grünen Augen tierisch betrachtete.
 „Professor!“, rief Scott und berührte seine Laserbrille.„Beeilen sie sich!“
  

„Scarlet, öffne deine Augen!“, sagte Charles ernster.

Keine Antwort. Sie schien immer noch zu schlafen und atmete ruhig ein und aus.
 Er packte sie sanft bei den Armen und rüttelte sie leicht. „Scarlet! Du musst dich nicht vor mir verstecken! Vor niemandem hier.“
Nun öffnete sie für einen Schlitz weit die Augen. „Professor?“
„Scarlet, hebe den Kopf und sieh mich an.“, sagte er mit seiner ruhigen und freundlichen Stimme und streichelte ihre Stirn. „Du brauchst keine Angst zu haben!“
Sie hob den Kopf und weitete müde ihre Lider. Wie ein leerer, tiefer Brunnen aus Smaragdgestein wirkten ihre Augen und ihr Blick.
„Kannst du mir sagen, was du hier tust?“, fragte er und lächelte.
  
Zwei Dinge waren klar! Die Fledermaus wollte rein. Und sie hatte Hunger auf Fleisch.
 Die X-Men wichen ein paar Schritte zurück, doch Ororo blieb an der Seite des Professors.

„Wie dick sind die Scheiben?“, fragte Scott, als er sich selbst fragte, wie stark dieses Vieh wohl war.

„Das ist Panzerglas!“, gab Storm zurück und bekam dann einen gewaltigen Schock, als sie sah, dass das Tier mit seiner Klaue, welche Scarlets Zeigefinger gewesen war, immer fester und fester gegen das Fenster klopfte und sie fixierte.

Sie starrte in ihr Gesicht und auf die extrem langen und rasiermesserscharfen Zähne.

Die Tür hinter ihnen ging auf und sie sahen in Henrys Gesicht.

„Na wie geht’s vorra - BEI KING KONG!!“, er ließ vor Schreck, als er diese horrorfilmreife Fratze an der Scheibe sah, eine Tasse Kaffee auf den Boden fallen. Sie zerschellte. Dann eilte er zu Ororo. „Ist das Scarlet?“

Sie nickte gebannt.

Tja der 8. Teil!
Ich hoffe, dass ihr euch darüber freut, denn morgen kommt wohl auch schon der 9!

Private Sachen der X-Men finde ich sehr interessant!
Kurts Vorliebe für Fluch der Caribik am meisten!

In vielen Comics spielt er öfters im Danger-Room Pirat. Alleine oder eben zu zweit, wenn er jemanden findet, der genau so verrückt ist, wie er.

Man wird wohl schon bemerkt haben, dass ich versuche den Kurt Wagner aus dem Comic mit dem aus dem Film zu kombinieren!

Denn seine Filmversion ist mir zu ...
Ach er ist da einfach eine bibelkauende Weltschmerzmoralapostel!! (das längste Wort, was ich je geschrieben hab! o.O)

Naja ich hoffe euch gefällt der 8 teil und ich wünsche mir benotung und Kommentare dazu, danke! ^^

Eure Myotis!
Nina Scarlet Manok, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.04.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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