Sandra Lenz

Brennende Tränen Teil III

Aber das konnte doch nicht wahr sein. Das Bild zeigte eine junge Frau, oder zeigte es Sue selbst? Aber sie hatte doch niemals für solch' ein Gemälde Porträt gestanden. Sie selbst konnte es einfach nicht sein. Aber die Frau auf dem Bild sah ihr zum Verwechseln ähnlich. Ebenfalls dunkles langes Haar, helle Haut und blau-grüne Augen. Das Bild schien allerdings vor vielen Jahren entstanden zu sein, denn die Kleidung welche die junge Frau trug, stammte aus längst vergangenen Tagen.
Sue war für einen Moment völlig fassungslos und blickte erschrocken auf das Bild vor sich an der Wand. Was hatte dies bloß zu bedeuten? Wo war sie hier hineingeraten und was hatte man mit ihr vor?
Sie musste sich einen momentlang setzen und tief nach Luft schnappen. Ihr Herz pochte bis zum Hals und jegliche Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen. Unbedingt musste sie herausfinden, was hier gespielt wurde. Um jeden Preis ...
Entschlossen machte sich Sue auf den Weg das Geheimnis dieses Hauses weiter zu ergründen. Ein Zimmer nach dem anderen wurde durchsucht, aber nirgendwo fand sie einen Anhaltspunkt der ihr weitergeholfen hätte. Und was auch eigenartig war, dass sie Niemanden in diesem riesigen Haus antraf. Aber Sue war so eifrig bei der Sache, dass ihr das gar nicht bewusst war. Auch nicht die Tatsache, das draußen bereits die Dämmerung hereinbrach.
Sue fand eine Bibliothek. Große Regale gefüllt mit Hunderten von Büchern standen vor ihr. Verstaubt und teilweise vergilbt, stumme Zeugen längst vergangener Zeiten. Vielleicht konnte sie hier etwas herausfinden. Sue wanderte von einem Regal zum anderen und las sich die Titel der Bücher durch. Hier war alles vertreten, von Geschichte über Poesie bis hin zu Romanen. Ein altes Buch stach ihr besonders ins Auge und mit leicht zitternder Hand zog sie es aus dem Regal hervor. Sie nahm in einem der Ledersessel Platz und begann zu lesen. Dort wurde von Menschen berichtet, die vor vielen Jahren gelebt hatten. Von deren Leben und von deren Liebe. Und wie diese Liebe von bösen Menschen auseinander gebracht wurde und das die armen Seelen bis zur Ewigkeit leiden müssten. Dies alles Kam Sue wie ein Märchen vor, bis sie auf eine Seite mit Foto ankam. Es zeigte genau den Mann, von dem sie letzte Nacht geträumt hatte. Er sah genauso aus wie in dem Traum und eigentlich noch bedeutend besser, als sie ihn in Erinnerung hatte.
Sue legte sprachlos das Buch zur Seite. Wie konnte sie von einem Mann geträumt haben, den sie niemals zuvor in ihrem Leben gesehen hatte? Und jetzt fand sie sein Bild auch noch in einem Buch, welches sie niemals zuvor in Händen gehalten hatte. Das alles kam ihr doch sehr merkwürdig vor und sie konnte sich keinen Reim darauf machen.
Ganz in Gedanken versunken bemerkte Sue nicht, wie sich plötzlich leise die Tür öffnete und eine Gestalt ins Zimmer huschte. Erst als sie eine Hand auf ihrer Schulter spürte bemerkte Sue, dass sie nicht mehr allein war.
Erschrocken ließ sie einen Schrei los und das Buch rutschte von ihren Knien und fiel polternd zu Boden. Ihre Augen waren vor Schreck weit geöffnet und sie sprang vom Sessel auf. Der Mann, der sich hineingeschlichen hatte, war nur ein wenig größer wie sie selbst und seine Haare standen wirr vom Kopf ab. Bartstoppeln bedeckten sein Gesicht und er sah ein wenig ungepflegt aus. Allerdings strahlte er eine Ruhe und Gelassenheit aus, die Sue wiederum dazu brachten, sich recht schnell von dem Schreck zu erholen. Der Typ fing schallend an zu lachen und seine Augen blickten schelmisch herüber zu Sue. Vor Lachen musste er sich seinen Bauch festhalten. Sue blickte ihn verständnislos an. Was wollte dieser unheimliche Mensch von ihr und warum lachte er sie aus? Michael hatte sich inzwischen wieder ein wenig beruhigt und ging einen Schritt auf Sue zu. Diese wiederum wich weiter nach hinten aus. "Sue, du brauchst wirklich keine Angst vor mir zu haben. Ich will dir nichts böses." Er sprach ruhig und bedächtig auf sie ein. "Mein Name ist Michael und ich gehöre hier zu diesem Haus." Er streckte ihr seine Hand entgegen. Sue wusste in diesem Moment gar nicht so recht, was sie davon halten sollte, dennoch reichte sie ihm vorsichtig die ihrige. Immer darauf gefasst, er könnte sie jetzt brutal an sich heranziehen. Doch nichts dergleichen passierte. Er deutete ihr sich wieder hinzusetzen. "Michael, wo bin ich hier? Und vor allem, warum bin ich hier? Ich kann das alles nicht verstehen ..." unsicher fragte Sue nach dem Grund ihres Besuches hier in diesem unheimlichen Haus. "Und wer ist die Frau auf dem Gemälde? Bin ich das etwa? Warum wurde ich in ein Verlies gebracht?"
Michael nahm gegenüber von ihr Platz und blickte einen Moment lang stumm zu ihr herüber. "Sue, ich möchte erst einmal, dass du dich beruhigst. Es wird dir hier nichts passieren und keiner möchte dir weh tun. Ich möchte, das du das weißt. Ich bin hier, um auf dich aufzupassen und dich zu versorgen." Michael zündete sich eine Zigarette an, denn er war jetzt auch nervös und aufgeregt. Aber äußerlich wollte er sich nichts dergleichen anmerken lassen. Er spielte den Gelassenen. "Du hast mir eine Menge Fragen gestellt und der Grund warum du hier bist, hat eine lange Vorgeschichte. Bei Gelegenheit möchte ich sie dir erzählen. Aber lasse uns erst einmal über andere Dinge sprechen. Wie war deine erste Nacht hier im Haus?" Erwartungsvoll schaute er sie an. Sue nickte stumm und errötete schon wieder. "Danke, ich habe gut geschlafen. Ich habe gut gegessen und ausgiebig gebadet. Ich vermute fast, das verdanke ich dir alles. Oder?" Michael nickte. "Habe ich mir doch gedacht. Aber ich möchte endlich wissen, warum ich hier bin und vor allem, wo ist meine Freundin Karen abgeblieben? Ist ihr etwas passiert? Geht es ihr gut?" Sorgenvoll schaute Sue Michael an und rutschte nervös auf ihrem Platz hin und her. Michael grinste wieder. "Mache dir wegen Karen keine Sorgen. Wirklich, das brauchst du nicht. Ihr geht es sehr gut und bald wirst du sie wiedersehen." Er lächelte glückselig. Sue schaute ihn nachdenklich an. Hoffentlich sprach er auch die Wahrheit. "Aber sag' mir Sue, ist dir etwas merkwürdiges gestern Abend passiert?" Eindringlich blickte er in ihr Gesicht und erwartete eine Antwort auf seine Frage. "Warum? Ich weiß nicht was du meinst? Warum sollte mir etwas außergewöhnliches passiert sein?" Sue schaute verlegen auf den Boden herab und fühlte sich irgendwie ertappt. Schon wieder dachte sie an den Fremden aus ihrem Traum. Ihr Blut geriet erneut in Wallung und ihr wurde warm. Michael spürte genau, das sie etwas zu verbergen versuchte. Aber er musste unbedingt wissen ob sein verabreichter Kräutertee gewirkt hatte. "Komm' schon Sue, ich sehe dir an der Nasenspitze an, das du mir etwas verschweigst?" Er wollte unbedingt erfahren, woran sie gerade dachte. "Ich hatte einen eigenartigen Traum ... aber ich ..." verlegen versuchte Sue sich um die Antwort zu drücken. "Ich möchte nicht darüber sprechen. Es ist mir unangenehm." Ihre Wangen wurden wieder von einem tiefen Rot überzogen. Michael lachte schelmisch. "Ach, nun sag' schon. So schlimm kann es doch nicht sein." Sie blickte noch immer zu Boden. Stockend begann sie Michael von dem fremden Mann aus ihrem Traum zu erzählen und das sie ihn dann in einem der Bücher wiedergefunden hatte. Michael hörte aufmerksam zu und dann fiel ihm ein großer Stein vom Herzen. Endlich war die richtige Zeit gekommen. Waren sie jetzt am Ende ihres Ziels angekommen? Er hoffte es inständig. "Mache dir doch nicht solche Sorgen wegen eines Traumes. Manchmal träumt man halt komische Sachen zusammen. Nichts, um das man sich ernsthaft Sorgen machen müsste. Und vielleicht hast du diesen Mann ja doch schon irgendwo einmal gesehen. Wer weiß das schon." Michael unterhielt sich noch eine ganze Weile mit Sue und erfuhr so einige Dinge aus ihrem Leben und zu ihrer Person. Sie verstanden sich auf Anhieb sehr gut und lachten herzlich zusammen. Sue hatte inzwischen tiefes Vertrauen zu Michael gefasst. Sie spürte, dass dieser Mann ihr nichts Böses wollte und das sie auf einer Wellenlänge lagen. Er nahm sie sogar mit in die Küche und bereitete ihr etwas zum Essen zu. Zum Abschluss tranken sie im Wohnzimmer ein Glas Rotwein zusammen. Plötzlich gesellte sich John zu ihnen. "Hallo Sue. Wie ich sehe, hast du inzwischen Michael kennen gelernt." Sie nickte. "Ja John, das habe ich. Wir haben uns sehr nett unterhalten und dabei viele Gemeinsamkeiten feststellen können." Michael nickte zustimmend. "Sue ist sehr lustig und wir hatten einen schönen Abend zusammen." Er schaute John an. "Ich bringe sie jetzt auf ihr Zimmer und dann komme ich zurück zu dir, John. Wir haben etwas zu besprechen." John schaute Michael erwartungsvoll an und setzte sich auf einen der Sessel. Mit einer Zigarette und einem Glas Wein würde das Warten mehr Spaß machen. "Sue, dann wünsche ich dir eine angenehme Nachtruhe. Träume etwas schönes." Seine Augen glänzten schelmisch, als er dies sagte. Sue bedankte sich und ließ sich dann von Michael auf ihr Zimmer führen. Das Inspizieren der Räume und das lange Gespräch mit Michael hatten sie müde gemacht und sie sehnte sich nach ihrem Bett. Kurz nachdem sich Michael von ihr verabschiedet hatte, schlief sie bereits tief und fest ein. John hatte indes Gesellschaft von Georg bekommen und die beiden erwarteten neugierig die Rückkehr von Michael. Dieser kam strahlend zur Tür herein. "Jungs, sie ist es. Ich bin mir 100%ig sicher, dass sie es ist. Es kann nicht anders sein." Aufgeregt nahm er einen weiteren Schluck Wein und zündete sich eine Kippe an. "Alle Anzeichen sprechen dafür." John tauschte einen Blick mit Georg aus. Dieser runzelte die Stirn. "Bist du dir absolut sicher? Wir haben solange auf diesen Moment gewartet und ich möchte nicht enttäuscht werden." Georg rutschte ein wenig aufgeregt auf dem Sessel hin und her. Sollte ihr aller Warten jetzt wirklich beendet sein? Er konnte es gar nicht fassen. Dabei fiel ihm ein, wie er beinahe über sie hergefallen wäre und es war ihm peinlich.
Michael nickte erneut. "Ich bin mir sicher. Heute Abend habe ich lange mit ihr sprechen können und sie muss die Frau sein, auf die wir alle die ganzen Jahre über gewartet haben. Außerdem hat sie bereits von ihm geträumt und wie sie mir alles geschildert hat, kann sie es nur sein." John verschränkte die Arme vor seiner Brust und lehnte sich nach hinten. "Ich hoffe du hast recht Michael. Es wäre zu schön um wahr zu sein." Gedankenverloren spielte er mit seinen langen Haaren. "Was sagt Tom dazu? Hast du es ihm schon gesagt?" Michael verneinte. "Nein, das werde ich aber gleich nachholen. Außerdem werde ich morgen versuchen, Sue darauf vorzubereiten. Ich bin mir noch nicht sicher wie ich das anstellen werde, aber ich werde schon einen Weg finden." Zuversichtlich machte Michael sich auf den Weg zu seinem besten Freund. Die Neuigkeiten würden ihn garantiert interessieren.
Tom lief nervös in seinem Zimmer auf und ab. Er schob eine Zigarette zwischen seine Lippen und nahm einen tiefen Zug. Seine Gedanken kreisten ständig um Sue und um die letzte Nacht. Es war wunderbar mit ihr gewesen und sein Verlangen stieg schon wieder. Er hatte sie geliebt und es war atemberaubend gewesen. Und er hatte gespürt, dass sie die richtige Frau war. Er hätte nicht sagen können, woher er das wusste, aber das es so war, da war er sich sicher. Außerdem war die Ähnlichkeit zu Samantha schon fast beängstigend. All diese Zeichen sprachen dafür, das er sie endlich gefunden hatte. Mit leicht zitternder Hand griff er nach der Flasche Jägermeister und trank daraus. Er brauchte jetzt etwas zur Beruhigung seiner Nerven. Plötzlich wurde er aus seinen Gedanken gerissen, als Michael vor ihm stand. "Woher kommst du denn?" fragte Tom erschrocken. Michael zuckte mit den Schultern. "Ich habe lange an deine Tür geklopft, aber scheinbar hast du mich überhaupt nicht wahr genommen." Er schaute ihn fragend an. "Bist wohl nicht ganz mit den Gedanken hier, was?" Er versuchte Tom ein wenig aufzuziehen. "Höre mein Freund, ich habe Neuigkeiten für dich. Ich habe heute ausführlich mit Sue gesprochen und konnte dabei ihr Vertrauen gewinnen." Tom zog die Augenbraue kritisch hoch. "Und?" Michael wäre beinahe um den Hals seines Freundes gefallen, konnte sich selbst aber im letzten Moment zurückhalten. "Ich bin mir sicher, dass sie die Richtige ist!" Er vollführte einen kleinen Freudentanz im Zimmer auf. Tom nickte zustimmend. "Ja, ich weiß es bereits." Michael fühlte sich plötzlich fast ein wenig beleidigt. Er dachte, er würde die besten Neuigkeiten überbringen, aber Tom schien ja bereits bestens informiert zu sein. "Woher weißt du das denn schon wieder?" Er verzog ein wenig missmutig die Mundwinkel. Tom grinste. "Sei nicht sauer, Michael. Ich danke dir sehr für die Mitteilung. Aber ich muss zugeben, dass ich heute Nacht in ihrem Zimmer gewesen bin. Und dabei konnte ich mich ausgiebig versichern, dass ich die Richtige gefunden habe." Tom grinste teuflisch und bei Michael fing der Groschen an zu fallen. "Du Mistkerl, du hast doch nicht etwa ..." fragte Michael aufgeregt. Aber er sah ja das zufriedene Lächeln auf Toms Lippen, so dass er gar nicht weiter zu fragen brauchte. Er fing an zu lachen. "Ich glaube es ja nicht ... du Mistkerl. Du hast heute Nacht ..." jetzt fiel er Tom doch um den Hals. "Meinst du, wir haben es endlich geschafft?" Tom blickte nachdenklich auf seinen Freund. "Ich weiß nicht, ob wir es endlich geschafft haben. Aber ich bete dafür, das es so ist. Sie ist so wunderbar, so lieblich, so reizend ... ich kann es gar nicht beschreiben. Mein Herz steht in Flammen. Seit damals habe ich niemals mehr so gefühlt!" Seine grünen Augen verfärbten sich wieder dunkel und er trat ans Fenster. "Michael, du weißt die ganzen Jahre über habe ich nur an Samantha gedacht und ich hätte es mich niemals zu träumen gewagt, das ich noch einmal soviel für einen Menschen empfinden könnte. Aber als ich Sue bereits zum ersten Mal sah, da war es bereits um mich geschehen. Die ganzen Emotionen sind wieder hoch gekommen und ich habe wieder einen Grund gesehen, warum ich überhaupt weiterleben sollte. Kannst du mich verstehen?" Michael nickte. Ja, er konnte seinen Freund sehr gut verstehen. Er kannte den Schmerz, den sie alle die ganzen Jahre über verspürt hatten und besonders den Schmerz von Tom. Er war derjenige von ihnen, der am meisten gelitten hatte. All diese Dinge hatten ihn zu einem verschlossenen Menschen werden lassen. Aber jetzt hatte er wieder dieses Glänzen in den Augen, das er damals besessen hatte als Samantha noch an seiner Seite war und sie alle gelebt hatten.


Fortsetzung folgt ...

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.07.2002. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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