Aleksandra Bilcane

!!PUR!! Kapitel 13

Es war 6 Uhr morgens, als Julian seinen Wecker hörte. Er schaltete ihn aus und ging schnurstraks ins Badezimmer. Sein Tagesablauf am Morgen war schon wie Routine, aber er fand das nie sehr schlimm oder langweilig, weil er nichts anderes erlebt hatte. Sogar als seine Mutter am Leben war, musste er sehr früh aufstehen. Er errinerte sich gern an seine Mutter aber es war nicht so das er sie stark vermissen würde - sie war einfach nicht mehr da und punkt. Durch das Wasser-Geräusch der Dusche hörte Julian wie der Wecker von seinem Vater klingelte. Nach einer Weile hörte er die schweren Schritte seines Vaters. Julian wunderte sich, warum sein Vater so früh aufstand, weil er wusste, das er gestern eine Nachtschicht hatte und drehte den Wasserkahn zu. Er stellte sich vor den Spiegel. Seine Haare waren schon zu lang aber zum Friseuer gehen hatte er keine Lust. Er kämmte sie nach hinten, zog seinen Bademantel an und verließ das Badezimmer.
"Endlich, Julian,"hörte er die Stimme seines Vaters,"ich dachte schon, dass du dort eingeschlefen bist." Auch Routine - jeden Morgen sagte sein Vater diesen Satz ganz egal ob Julian eine Ewigkeit im Bad war oder nur fünf Minuten.
Julian zog sich an und begab sich in die Küche, wo er Frühstück machte. Er genoss es zu kochen - seine Mutter kochte auch viel und sie hatte ihm beigebracht zu kochen. Sie war eine Chefköchin in einem Nobel-Restaurant und liebte ihre Arbeit.
"Das riecht aber gut,"sagte Herr Freja als er die Küche betrat. "Was ist das denn?"
"Das sind Pfankuchen,"antwortete Julian.
"Nicht das. Ich meinte das hier,"er hob ein schwarzes Paket in die Luft. "Wozu ist das gut?"
"Ach, das ist Kakaopulver. Ich wollte ein Kakao für mich machen. Willst du auch eine Tasse?"
"Nein,"antwortete Herr Freja,"ich brauche einen Kaffee. Trinkst du heute denn kein Kaffee? Du trinkst es doch jeden Tag."
"Keine Lust,"antwortete Julian und schaltete Musik ein.
"Julian, was ist denn los? Seit wann hörst du morgens Musik? Du bist so merkwürdig heute... Und Sachen hast du auch andere an. Warum trägst du dieses Hemd? Ich dachte, dass du's hasst."
"Ja, ja, höre auf. Ich habe mir gedacht, dass dieses Hemd nicht so schlimm ist... Sehe ich schrecklich aus?,"antwortete Julian.
"Nein, es steht dir. Du bist nicht sehr gewachsen."
"Bin ich doch. Als meine Mutter mir dieses Hemd gekauft hatte, war es zu gross für mich,"sagte Julian. "Du solltest was essen und nicht nur zusehen wie ich esse. Warum bist du überhaupt so früh aufgestanden? Du hattest doch Nachtschicht im Krankenhaus, oder?"
"Ja, schon aber heute muss ich auch ins Krankenhaus wei ich ein verletztes Mädchen in der letzten Nacht operiert habe und muss sie heute untersuchen,"erklärte Herr Freja.
"Achso."
"Und was gibt's neues bei dir?"
"Heute habe ich eine Kontrollarbeit in Englisch."
"Ich dachte eigentlich an dich und Peggy."
"Was willst du wissen?"fragte Julian.
"Alles."
"Peggy... Heute trenne ich mich von ihr. Sie betrügt mich,"antwortete Julian kaltherzig.
"Das ist hart."
"Das ist mir egal. Sie belog mich sogar gestern als ich ihr die Chance gegeben habe mir die Wahrheit zu sagen. Ich fasse es nicht, dass Luisa recht hatte."
"Ich weiß nicht ob du einen Rat von mir willst aber ich werde dir einen geben: sprich mit ihr aber das wichtigste ist zuhören. Wie oft hatte ich Zoff mit deiner Mutter nur, weil sie oder ich selbst was missverstanden haben. Ich weiß, dass es schwer für dich ist - du hast sie in dein Herz geschlossen. Du hast sogar ein Geschenk zu ihrem Geburtstag besorgt, obwohl er erst in zwei Wochen ist. Viel Glück! Wir müssen jetzt los sonst sind wir beide zu spät,"sagte Herr Freja und stand auf.
 Julian schien kein Wort davon gehört zu haben; er atmete tief ein und dachte:"Ein neues Kapitel in meinem Leben beginnt schon heute."
 
"Beeile dich, Hiet!"schrie Peggy, als sie in die Schule reinrannten. "Ich kann's kaum glauben, dass Tante Marianne verschlafen hat. Wie ist es möglich, dass sie den Wecker nicht hörte?"
"Keine Ahnung,"antwortete Hiet, der hinter ihr stand.
"Jetzt werde ich keine Zeit haben um mit Julian zu reden. Vielleicht habe ich ja Glück und treffe ihn,"sagte Peggy. Sie hatte gestern auf Marianne gewartet, doch sie war sehr müde und schlief sofort ein. Peggy fragte, welchen Unterricht sie hatten.
"Keine Ahnung. Geschichte?"antwortete Hiet.
"Ja, hast mal ausnahmsweise richtig geraten,"sagte Peggy. "Wo bist du, Julian?"
Hiet blieb stehen, hielt Peggy an der Hand fest und fragte:"Willst du Julian wirklich sehen?"
"Natürlich! Was für eine blöde Frage!"antwortete Peggy.
"Da ist er,"sagte Hiet und zeigte ihr die Richtung an. Peggy folgte Hiets Hand und blieb geschockt stehen. Julian und Luisa küssten sich. "Na, bist du glücklich ihn zu sehen?"fragte Hiet sarkastisch. Peggy schweigte. "Hey, bist du in Ordnung?" Peggy schüttelte den Kopf und Hiet sah Tränen in ihren Augen. "Ich komme gleich!"sagte Hiet und ging auf Julian und Luisa zu, die fröhlich quatschten.
"Hey, Julian! Was soll das zum Teufel?"sagte Hiet wütend.
"Was meinst du?"fragte Julian zurück kaltherzig. Schon auf den Weg in die Schule hatte sich Julian alles überlegt und dann wurde ihm auch klar, dass es Ärger mit Hiet geben wird.
"Du weißt was ich meine, darum höre auf mit mir Psycho-Spielchen zu spielen! Warum bist du mit der da zusammen, wenn du mit Peggy gehst?"
"Das geht dich nichts an."
"Ach ja? Aber Peggy? Ist sie dir egal? Was soll das? Ich glaub', dass du ihr eine Erklärung schuldig bist."
"Höre zu, Hiet. Ich bin ihr nichts schuldig. Auge für Auge, Zahn für Zahn."
"Du -" Es klingelte und Hiet schaffte es nicht seinen angefangenen Satz zu beenden. Julian grinste und gab Hiet einen Umschlag so, dass keiner es merken konnte.
 
Hiet starrte den Umschlag verwirrt an. Er war nicht überzeugt, ob er den Umschlag wirklich Peggy geben soll. Hiet war nicht sicher, dass er den Umschlag wirklich Peggy geben sollte. Er war ziemlich sicher, dass Julian noch etwas geplant hatte und Peggy, die sich in letzter Zeit sehr verändert hatte, bereitete ihm auch Sorgen. Er war nicht überzeugt, wie sie auf den Umschlag reagieren wird. Hiet. Hiet öffnete den Umschlag und nahm eine Karte heraus. Auf einer Seite der Karte waren blaue Blumen gezeichnet und auf der anderen war ein geschriebener Text. Hiet las es mehrmals durch, dann steckte er die Karte zurück in den Umschlag und machte es zu. Er hatte eine Entscheidung getroffen: er wird die Karte Peggy geben aber vorher wollte er herausfinden, ob Susann Julian irgendetwas gesagt hatte.
"Hiet! Hiet!"eine Stimme erschrak ihn und riss ihn dabei aus seinen Gedanken.
"Ja?"murmelte er.
"Wieviel Mal soll ich dir eine Frage stellen?"fragte Frau Minasa, die verärgert aussah.
"Tut mir leid aber ich habe die Frage nicht gehört. Können Sie bitte die Frage wiederhohlen?"sagte Hiet.
"Ich fragte was Hansa ist. Kennst du die Antwort?"sagte Frau Minasa.
"Eh... Hansa ist die Vereinigung der... der... Wie hiessen sie nochmal? ..."
"Hiet, setze dich bitte. Es scheint so, dass du dich nicht auf den Unterricht konzentrieren kannst aber du solltest nicht vergessen zu lernen, weil wir bald eine Kontrollarbeit schreiben werden und du bist nicht davon befreit,"sagte Frau Minasa und fuhr mit dem Unterricht fort.
"Was ist los?"fragte Susann, die mit Gabriella hinter Hiet und Peggy sass.
"Nichts,"antwortete Hiet. "Ich muss dich mal nach dem Unterricht sprechen, ok? Also verschwinde nicht."
"Gut aber öffne mal das Buch sonst wird Frau Minasa wütend,"sagte Susann.
Hiet schaute auf das Lehrbuch. Es war zu. Peggy hatte vergessen es zu öffnen, weil sie es sonst immer tat. Er drehte sich zu Peggy. Sie weinte nicht mehr aber sah nicht sehr gut aus. Es schien so, dass sie Frau Minasas Stimme überhaupt nicht hörte. Das war merkwürdig, weil Peggys Lieblingsfach Geschichte war, und jetzt war ihr alles egal. Hiet nahm den Umschlag und schiebte es vorsichtig zu Peggy so, dass Frau Minasa nichts merkte. Peggy schaute Hiet verwundert an. Er nahm einen Stift und schrieb auf den Umschlag:"Von Julian." Peggy öffnete den Umschlag, nahm die Karte raus undlas sie. Hiet beobachtete sie die ganze Zeit. Peggy begann zu weinen. "Hey, was ist los? höre doch auf,"flüsterte Hiet und legte sein Arm um sie. Peggy nickte, wischte sich die Tränen ab und versuchte zu lächeln. Das gelang ihr nicht sehr gut. Es klingelte und alle standen auf um sich zu dem nächsten Unterricht zu begeben. "Du solltest dir das Gesicht abwaschen, ok?"flüsterte Hiet zu Peggy aber lies sie noch nicht los. Peggy nickte und murmelte irgendetwas, was so wie "Ich bin gleich da" klang. Peggy verließ schnell das Klassenzimmer, damit keiner etwas merkt. "Susann, warte auf mich,"sagte Hiet und packte seine Schulsachen in die Schultasche.
"Hiet, sag mal, was ist los mit Peggy?"fragte Gabriella, die auch auf ih gewartet hatte.
"Nichts. Was haben wir als nächstes?"fragte Hiet.
"Eine Freistunde. Hof ist krank,"antwortete Gabriella, die nicht sehr erfreut über Hiets Antwort auf ihre Frage war.
"Die einzige gute Sache, die Hiet je getan hat,"sagte Hiet und grinste. Er nahm Susann an die Hand und flüsterte zu Gabriella:"Ich werde dir deine Freundin mal für eine Weile entführen, ok?" Susann würde rot und folgte Hiet, der sie in den Schulgarten brachte. Sie blieben nur dann stehen, als Hiet völlig überzeugt war, dass keiner sie hören konnte. Sie stellten sich unter einen grossen Baum. "Susann, du musst wissen, dass deine Antwort für mich sehr wichtig ist. Ich war einen Monat nicht da und ich freue mich, dass Peggy in dir eine gute Freundin gefunden hat. Sie war ja so oft mit mir zusammen, dass meine Mutter sich Sorgen machte, dass sie so sein wird wie ein Junge, darum zwang sie mich mit Peggy mit Puppen zu spielen,"sagte Hiet und lächelte. "Peggy bedeutet für mich alles. Ich will von dir erfahren, ob du Julian über den Kuss zwischen Peggy und Johan erzählt hast."
"Nein, ich habe ihm nichts erzählt,"antwortete Peggy.
"Hast du 'ne Ahnung, wie er das erfuhr?"
"Ich weiß nicht. Im Einkaufszentrum habe ich später Luisa getroffen. Sie war mit einer Freundin einkaufen. Vielleicht hat sie ja Julian drüber erzählt."
"Luisa war dort? Sie war's! Danke, Susann, für deine Hilfe,"sagte Hiet und umarmte Susann, die sofort errötete.
"Ehm... Ich war sehr froh dir zu helfen,"antwortete sie und lächelte.
"Gehen wir zurück?"fragte Hiet. Susann nickte daraufhin und sie gingen zusammen zur Schule.
"Du hast mit Puppen gespielt?"fragte Susann.
"Ja, aber nur wenn meine Mutter dabei war."
"Ich kann nicht glauben, dass du mit Puppen gespielt hast!"
"Ist so."
"Du magst Peggy, oder?"fragte Susann.
"Was?!"
"Ach, nichts. Vergis es einfach!"antwortete Susann. Den restlichen Weg zur Schule gingen sie schweigend weiter.
"Hiet, ich habe dich überall gesucht,"sagte Peggy, die zu ihnen lief.
"Ich war mit Susann... Ehm... Was ist denn los?"sprach Hiet.
"Dein Handy klingelt die ganze Zeit. Ich habe es bei mir zufällig reingesteckt. Hier, nimm's!"sate Peggy und gab ihm das Handy. Es klingelte sofort und er nahm ab:"Ja? ... Ach, du bist's. Ich wollte dich grad anrufen. Wart' mal." Hiet drehte sich zu Peggy und Susann und sagte:"Wir treffen uns in der dritten Stunde."
"Ok,"antworteten sie und gingen rein in die Schule.
"Bist du noch dran? Was wolltest du von mir? ... Das Passwort zum PC? ... Gut, ich sag's dir aber kram nicht in meinen Dokumenten, ok? ... Ok, es ist ********. höre jetzt mir zu! Du musst in der Schule um 16 Uhr sein, verstanden? ... Doch du wirst  kommen, Johan! Das ist sehr wichtig, dass du kommst - du hast diesen Mist gebaut!"Hiet legte auf und ging in die Schule rein, wo er Peggy aufsuchte, die mit Susann in der Kantine war.
 
"Ich wollte eigentlich nur mit Peggy reden,"sagte Julian, als er Hiet sah.
"Glaubst du, dass ich total bescheuert bin? Ich lass' dich mit Peggy nicht allein!"antwortete Hiet.
"Ich werde nur mit Peggy reden. Also zieh' Leine,"sagte Julian.
"Er ist sauer,"dachte Peggy und biss sich in die Lippe. Diese Angewohnheit konnte sie  nie loswerden. Sie hatte es schon 1000 Mal versucht aber ohne Erfolg.
"Nein,"antwortete Hiet stur.
"Dann gehe ich."
"Nein, du wirst nirgendwo gehen,"sagte Johan, der plötzlich mit Luisa und Susann auf sie zukam. "Bruderherz, was wolltest du von mir?"
"Was wollt ihr hier?"fragte Julian erstaunt. "Ich wollte nur mit Peggy zusammen sein. Hast du jedem die Karte gezeigt, die ich dir gegeben habe, Peggy?"
"Nein, ich habe sie nichtmal Hiet gezeigt. Was macht ihr hier?"fragte Peggy Johan, Luisa und Susann.
"Wir sind hier um bei dir, Peggy, sich zu entschuldigen,"antwortete Johan. "Es tut mir leid für das, was ich getan habe. Ich wollte nur schneller Susann loswerden. Und, na ja, das schien für mich der leichteste und bequemteste Ausweg. Verzeichst du mich, dass ich dich vor Susann und wie es aussieht auch vor Luisa und ihre Freundin geküsst habe?"fragte Johann und lächelte.
"Johan! Du bist ja auch einer. Natürlich, verzeihe ich dir,"sagte Peggy und umarmte Johan.
"So! Und jetzt werden wir Peggy und Julian allein lassen. Komm', Hiet!"sagte Johan.
"Geht! Ich komme gleich,"erwiderte Hiet. Johan wollte noch irgendetwas sagen aber er überlegte es sich anders. Er nahm Susann und Luisa an die Hand und lies sie allein.
"Hiet, ich -"fing Peggy an und wurde von Hiet unterbrochen, der seine Hand ihr auf die Schulter gelegt hat. "Er sieht wütend aus,"dachte Peggy, biss in ihre untere Lippe und fühlte sofort den Geschmack vom Blut. Hiet ging zu Julian und stellte sich ihm gegenüber. In einem Moment war alles friedlich aber in anderem Moment traf Julian ein Schlag ins Gesicht und er war am Boden.
"Ich hätte das schon heute Morgen tun sollen aber ich habes nicht getan, weil ich kein Stress in der Schule haben wollte, denn ich weiß, was Ärger in der Schule bedeutet,"sagte Hiet und lies sie allein. Peggy bewegte sich nicht vom Pfleck. Ein Teil von ihr wollte Julian umarmen und ihm hochhelfen, sie wollte sich überzeugen, dass er nicht sehr stark verletzt ist aber der andere Teil wollte ihm nicht helfen, er wollte, dass er leidet; dieser Teil siegte. Es sah aus, dass Hiets Schla gesessen hatte - Julian stand nicht für eine Weile auf. Schliesslig stand er auf. Man konnte eine Prällung in seinem Gesicht sehen und Peggy war überzeugt, dass ein blauer Pfleck beiben würde. Sie lächelte innerlich. Das Lächeln wurde zum Lachen, zum histerischen Lachen, dass nicht aufhören konnte.
"Du woltest mit mir reden. Werden wir jetzt schweigend da stehen?"fragte Peggy.
"Ich wollte mal hören, was du mir zu sagen hast,"antwortete Julian.
"Ich habe dir nichts zu sagen."
"Ach, wirklich? Was ist mit dem Kuss zwischen dir und Johan?"
"Nichts. Wir wollten Susann loswerden und Johan sah nur diese Möglichkeit sie loszuwerden. Ich war genau so überrascht wie Susann. Aber du bist mir auch 'ne Erklärung schuldig, oder? Ich meine jetzt die Aktion heute Morgen."
"Ja,"sagte Julian. "Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Das war sowas wie Rache. Kannst du mir diese Aktion heute Morgen verzeihen?"
"Glaubst du, dass ich's dir verzeihen werde?"
"Ich weiß es nicht aber heute hat mir mein Vater einen Ratschlag gegeben. Er sagte:"höre ihr zu." Und ich wollte dir zuhören, darum habe ich auch dir diese Karte geschrieben. höre mir zu, Peggy!"
"Du solltest öfter mal deinen Vater um Ratschläge bitten,"sagte Peggy und schaute auf den Boden.
"Was wird jetzt aus uns?"fragte Julian und stellte sich vor Peggy so, dass sie gezwungen war ihn anzuschauen.
"Ich habe dir gelogen, als du mir gestern auf das andedeutet hast. Du wusstest es schon gestern, richtig?"
"Ja, Luisa erzählte mir das in der Schule aber ich glaubte es ihr nicht."
"Aber dann überzeugte sie dich, dass es wahr ist, oder?" Julian nickte. "Du hast bis ans letzte an meine Unschuld geglaubt. Das ist unglaublich. Ich mag diese Eigenschaft an dir,"sagte Peggy. "Ich habe keine Ahnung wie es mit uns weitergehen soll. Ich mag dich sehr gern aber... aber -"
"Ich liebe dich,"unterbrach Julian Peggy.
"Es ist zu kompliziert."
"Ich weiß. Stell' dir vor, ich weiß nicht womit alles anfing."
"Ich auch,"sagte Peggy und lächelte. "Ich schlag mal was vor. Vielleicht sollten wir eine Auszeit nehmen. Was sagst du?"
"Das ist eine gute Idee. Für wie lang?"
"Nenn' du die Dauer!"
"Zwei Wochen,"sagte Julian. "Das würde mir völlig reichen."
"Gut, ich geh' dann mal,"sagte Peggy und lies Julian allein im Schulgarten.
"Zwei Wochen Auszeit,"sagte Julian. Er konnte sich gar nicht die Zeit ohne Peggy nicht vorstellen aber er war überzeugt, dass es ihm und Peggy gut tuhen wurde. Meistens bedeutet eine Auszeit in der Beziehung das Ende von dieser Beziehung aber ob das auch zwischen ihnen passieren wird, wusste Julian nicht. Er war verwirrt. Es war wirklich ein völlig neuer Kapitel in seinem Leben angefangen und er wusste auch nicht, wie lang dieser Kapitel war - ob zwei Wochen oder länger.

ich muss mich entschuldigen, dass ich dieses Kapitel nur jetzt veroeffentliche, aber ich hatte gar nicht gemerkt, dass erfehlt und keiner hat mich auf das aufmerksam gemacht. viel spass beim lesen!!
ich wuerde mich sehr ueber Kommentare freuen, egal ob gut oder schlecht.
mmai
Aleksandra Bilcane, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.07.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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