Susanne Aukschun

Der Megatraum

 
In der Nacht vom Sonntag zum Montag (zwischen ca. 2.00 Uhr und 3.30 Uhr) hatte ich einen Megatraum. Wir waren am 25.09.2006 alle zu einem Ausflug geladen, wobei es sich bei den Gästen um die verschiedensten Leute handelt. Da waren u.a. die „Grönis“ aus dem Schlitten­hundesportverein Berlin e.V. mit dabei, aber auch noch andere Leute aus dem Verein. Außer­dem Reitersleute und sonstige Bekannte, die wir von früher kannten. Wir machten zusammen eine Busfahrt durch die Stadt, wobei ich schließlich fragte, was das eigentlich für ein bunt gewürfelter Haufen Leute war. Eine Freundin verriet mir dann, daß das die Hochzeitsgäste aus 1995 wären. Die Hochzeitsgäste? Ich stutzte. Denn dieser Ausflug wurde ja vermeintlich vom Schlittenhundesportverein finanziert, wobei viele von Ingo’s Freunden und Verwandten ja gar nicht Mitglieder dieses Vereines waren. Ups. Na hoffentlich mußte ich das jetzt als ehemalige Fast-Braut nicht bezahlen, denn unsere Hochzeit war ja im September 1995 hoff­nungslos geplatzt.
 
Nach dieser Fahrt kehrten wir in ein Lokal ein. Dort saßen wir an einer großen Tafel herum. Hier bemerkte ich, daß Werni’s Familie fehlte. Irgendwann kamen dann aber Andrea, Tho­mas, Anna-Lena und die Zwillinge durch die Tür. Der Rest war nicht gekommen. Die Mädels setzten sich zu mir, aber ohne mich wirklich zu begrüßen. Andrea bemängelte nämlich, daß ich Anna-Lena völlig vergessen hätte, doch das hatte ich nicht. Ich drückte sie ganz herzlich und sie setzten sich mir gegenüber an den Tisch.
 
Nach dem Essen fuhren wir dann alle wieder mit dem Bus durch die Stadt. Ich nahm dabei auf dem Oberdeck neben Andrea und Anna-Lena Platz. Derweil war es dunkel geworden und wir passierten viele Baugeräte, darunter riesige Kettensägen, die an Traktoren befestigt waren. Das kam mir komisch vor und beängstigte mich sehr.
 
Als wir anhielten, stieg ich hinter Andrea und Anna-Lena aus, konnte ihnen aber in den Fahr­stuhl in ein Gebäude kaum folgen. Die beiden beeilten sich plötzlich sehr, und ich hatte Mühe hinterherzukommen. Gleichzeitig stürzten sich plötzlich aus allen Ausgängen Fahrzeuge auf mich, so daß ich gar nicht mehr wußte, wo ich hinsollte. Es waren jene Autos und Bauma­schinen, die wir schon unterwegs gesehen hatten und die mich offensichtlich mit ihrer Ketten­säge zerschneiden wollten. Es war ganz furchtbar. Letztlich flüchtete ich dann mit mehreren Personen in einen Fahrstuhl, der von allen Seiten von diesen Maschinen eingekesselt war. Durch die Wände spürten wir, daß sie von allen Seiten her aufgeschnitten wurden, es gab kein Entkommen. Doch plötzlich die Wende: Die Tür sprang auf und ich flüchtete hindurch. Auf der anderen Seite der Tür war ein Badezimmer, durch dessen Spiegel ich Ingo sah. Voller Angst und in Panik öffnete ich die Spiegeltür, um an ihn heranzukommen. Schließlich hatte ich sein Original hinter dem Schrank gefunden. Ich rannte um die Ecke, und wir fielen uns glücklich in die Arme. Wild schluchzend weinte ich los.
 
Ich hatte diesen Traum tatsächlich bis zum Ende geträumt, und obwohl es eigentlich ein Alptraum war, war ich traurig, daraus zu erwachen.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.07.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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