Susanne Aukschun

Hausbesuche vom Chef (Teil 1)

 

Hausbesuche vom Chef – Teil 1 / von 7

 
Vorwort:
 
Religion ist eigentlich eine ganz persönliche Sache und ein Tabu, darüber zu schreiben.  Un­zählige Art von Glauben gibt es auf der Welt und Kriege werden darum geführt, weil jeder für sich in Anspruch nimmt, an den „richtigen“ Gott zu glauben. Es gehört daher viel Toleranz dazu, einen anderen Glauben neben dem eigenen zu akzeptieren und viele Menschen sind nicht bereit dazu, diese Toleranz aufzubringen.
 
Trotzdem möchte ich mich heute mal an dieses Thema heranwagen, weil es für mich dazu so viel zu sagen gibt. Dabei sind es durchaus lustige Ereignisse, die mich bislang begleitet haben. Wer es sich also zutraut: Viel Spaß beim Lesen.
 
Der „Chef“ und ich:
 
Obwohl meine Familie nach langer und intensiver Kirchenzugehörigkeit im letzten Ast vor mir aus der Kirche ausgetreten ist, ließen mir meine Eltern doch die Wahl, selbst zu entschei­den. Ich nahm also am Konfirmationsunterricht teil, wie jedes „normale“ Kind und konnte schließlich für mich herausfinden, was mir der Anteil an dieser Gemeinschaft bringen würde. Aus Kostengründen – weil ich schon immer so arm war – entschied ich mich schließlich, aus der Landeskirche auszutreten, obwohl ich meinen Konfirmationsspruch „Der Herr ist mein Hirte“, den mein Vater sehr überlegt für mich ausgesucht hatte, nie vergaß. Mein Vater hatte nämlich einen sehr engen Bezug zu diesem Konfirmationsspruch, war es doch sein eigener, der ihm im Leben stets weiterhalf. Das wollte er nun auch mir gönnen.
 
Fortsetzung folgt.

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