Mein letztes Lachen muss schon lange her sein,
ich erinnere mich kaum daran.
Damit verbunden, ein Gefühl von Glück.
Zeiten in denen ich noch wusste wie sich so etwas anfühlt.
Soviel habe ich zu fühlen verlernt ...
... Hoffnung, Trost, Freude ... Liebe,
und anderes musste ich zu fühlen lernen ...
... Angst, Hilflosigkeit, Verzweiflung ... Hass.
Und Warum?
Weil ich dir gefolgt bin, in deine kleine, private Hölle.
Bei unserem ersten Treffen musst du mich verhext haben,
anders kann ich mir nicht erklären warum ich so naiv war
und auf dich hereingefallen bin.
Du hast mich und ich habe alle anderen von dir überzeugt.
Ohne eigenen Willen durch deine Gehirnwäsche
war ich dir hilflos ausgeliefert.
Ich wollte dicht verstehen wie schlecht es mir mit dir geht.
Du hast meine Seele nicht geklaut, du hast mich dazu gebracht sie dir zu schenken.
Noch nie hatte mich jemand so unter Kontrolle, noch nie hat mich irgendjemand so sehr gelenkt.
Du hast mich dazu gebracht die Gesichter meiner Freunde zu vergessen und bald wirst du sie dazu bringen das meine zu vergessen aber das reicht dir nicht.
Du musst dir immer Neues einfallen lassen um mich leiden zu lassen.
Warum du das tust weiß ich nicht und kann ich nicht verstehen aber das ist auch egal, denn heute habe ich mich wiedergefunden.
Den kleinen Teil von mir der noch übrig ist, der deine Qualen überlebt hat.
Ich werde nicht mehr länger zusehen wie du mich Stück für Stück kaputt machst.
Heute war der letzte Tag in meinem Gefängnis welches zu für mich geschaffen hast, meinem Käfig aus Platin.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.09.2006.
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