Lisa Müller

Die (super)Party I.

 
 Die Party war schon voll im Gange als ich einen Blick mal wieder zur Tür warf. Wie oft hatte ich das schon in den Stunden die ich hier bin gegtan ich weiß es nicht mehr. Vor lauter langerweile weiß man manchmal ja nicht genau was man machen soll. Wäre ich aml doch lieber zu den anderen in den Club gegangen. Diesen Vorwurf machte ich mir nun auch schon seit einer halben Ewigkeit.
Aber nein ich musste meine leider immer noch recht kindliche Freundin Jasim zu dieser "super" Party begleiten.
Aber jetzt als ich zum wiederholten male zur Tür spähte konnte ich meinen Augen kaum  trauen. Wer war das denn? Der wollte doch nicht ernsthaft auf diese "Kinderparty"? Vielleicht war es ja der ältere Bruder des Partygebers. Den ich auch noch nicht einmal kannte solche Freunde hatte ich echt nicht. Aber vielleicht würde sich das ja jetzt ändern. Ein Lächeln huschte über meine Lippen, an der Wand gelehnt mit nichts anderm als einem viel zu leeren Glas stanmd ich nun da und beobachtete ihn.
Dunkles Haar das sein Gesicht umspielte, ein leichten Bart am Kinn und erst dieser ausgesprochen aktraktive Körperbau. Ich lies ihn nicht aus den Augen, verfolgte jede seiner Bewegungen.
 
Eine riesige Qualwolke umhüllte mich als ich ins Haus eintrat. Diese ganzen Pupertierenden Kinder die meinen ihr Lungen schädigen zu müssen und dabei noch meinen cool zu sein. Naja mein Bruder muss ja wissen womit er sich umgibt. Kopfschüttelnt schaue ich mich im Raum um. Oh mna das kann ja heiter werden. Am Besten erstma in die Küche und ordentlich einmal nen Schluck trinken und Luft holen. Ist ja nicht zu ertragen hier.
 
Wo geht er denn jetzt hin? Ich werde ihm am besten unauffällig folgen. Ich kann ja nicht den ganzen Abend hier noch rum stehen und nichts tuen vorallem nicht ohne Gesprächspartner. Ich stelle das Glas in die Ecke auf den Boden und gehe durch die Masse in Richtung Küche. Was er da wohl will. Naja ich werde es wohl rausfinden.Die Tür schliesst sich kurz vor ihr.
Einundzwanzig zweiundzwanzig dreiundzwanzig..... und nun eintreten.
 
Kaum hatte ich die Tür geöffnet und dachte an Ruhe und vor allem an einen leeren Raum. Aber meine Hoffnungen sollten sich nicht erfüllen. Knutschend und fummelnt stand da doch echt ein grad ma laufender Meter mit einem ebenso kleinen Mädchen, minderjährig müssen wir bemerken.
Oh man so weit is die Jugend schon. Ich räusperte mich doch wurde ich bemerkt nein, ich dioch nicht. Ein erneutes räuspern bewirkte auch nichts, leider. Na gut müssen wir zu härteren Mitteln greifen. Ich machte ein paar Schritte auf das Päärchen zu und packte das leicht bekleidete Mädchen, oh man so lassen Mütter ihre Kinder rumlaufen, an der Schulter. Sagt ma könntet ihr eure Körperflüssigkeiten vielleicht woanders austauschen und nicht gerade in unserer Küche? Danke. Und nun verzieht euch. Die Beiden starrten mich an und wurden auf der Stelle rot. Ohne auch nur einen Mucks von sich zu geben rannten sie aus der Küche. Und liefen dabei fast eine andere um, die gerade in die Küche wollte. Noch eine oder was. Haltet euch jetzt von meiner Küche fern. Kopfschüttelnd ging ich auf sie zu.
 
Gerade als ich die Tür auf machen wollte stürmten zwei "Kinder" mit hochroten Kopf heraus so das ich mich an den Türrahmen quetschen musste. Oh man was haben die denn gesehen?....
Langsam hob ich den Kopf und sah ihn. 
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 21.10.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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