Verena Nagel

Weg von mir...

Mein Sonnenschein,
 
ich spüre immer noch deine Anwesenheit und fühle, dass sie alle falsch liegen.
Du wärst nie gegangen, ohne dich vorher zu verabschieden. Ich wollte für immer mit dir hier bleiben. Niemand kann dich von mir trennen. 
 
Warum haben sie dich von mir weggenommen? Wir haben uns doch gewünscht zusammen zu bleiben... 
Haben wir uns nicht gewünscht frei zu sein? Sie wollen uns doch nur runterziehen.
Erzählen mir, du bist für immer gegangen, aber sie wissen nicht, dass du mich nicht verlassen kannst. Sie wissen nicht, wie ich mich nach dir sehne.
 
Manche sagen ich wäre verrückt nach deiner Liebe. Aber was wissen sie schon? Sie sagen mir nur das du gegangen bist. Doch wir beide sind auf dem Weg nach irgendwo, wo die Ewigkeit mehr ist als nur ein Wort.
 
Ich träume von einem Platz nur für dich und mich. Niemand weiß wo wir da sind. Ich habe so lange davon geträumt. Ich will nicht mehr nur träumen.
Lass und weglaufen!!!
Dorthin wo die Ewigkeit wohnt.
 
Dein Schmetterling

Lieber Michi, es ist jetzt schon eine kleine Ewigkeit her, seitdem du von dieser Welt gegangen bist. Doch ich vermisse dich immer noch so sehr.
In Liebe...
Verena Nagel, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.11.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Wie herbstlich wird die Dämmerung,
wie gläsern ihrer Lüfte Kühle,
die Schatten liegen auf dem ›Grün‹
und rufen leis’ »Auf Wiederseh’n!«

Der Sommer sagt: »Adieu, macht’s gut,
ich komme wieder nächstes Jahr!«
Entflammt noch einmal mit aller Macht
den ganzen Horizont mit seinen bunten Farben!

Wehmut tief in meinem Herzen
und Hoffnung zugleich,
glückselig
das
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