Martina Wiemers

Du und ich

Wenn du von mir gehst
frage ich nicht warum, weshalb, wieso und wohin,
sondern genieße das Jetzt,
diesen glücklichen, kurzen, unwiderbringlichen,
gemeinsamen Augenblick.
 
Ich bin wie ich bin
und auch du wirst dich nicht ändern.
Einen gemeinsamen Weg zum Regenbogen wird es für uns
nicht geben.
 
               Du und ich wir sind wie
                                        der Apfel und das Paradies
                                        der Zufall und das Glück
                                        wie Sex und Erotik
                                        wie Ferne und Nähe
                                        wie heute und morgen
 
               Wir sind wie zwei Vagabunden auf der Suche 
               nach dem Sinn des Lebens,
               nach ein bißchen Zärtlichkeit und Geborgenheit 
               und damit auf der Suche nach uns selbst.
 
 
 

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Hätten Schiller und Beethoven in ihrem ganzen Leben nur diese zwei Werke erschaffen, die Menschheit hätte sie nie vergessen und immer wieder dankbar dafür verehrt, sind es doch unsterbliche Geschenke aus dem Geiste einer höheren poetischen Welt geboren.

Was ist ein vollkommeneres Kunstwerk, die Rose im Garten oder das Gänseblümchen auf der grünen Frühlingsflur ?

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