Norman Buschmann

Pandämonium

"Clayton, du verdammtes Genie!"
Die hochgewachsenen Gestalt in der zerschlissenen Hose und dem nicht besser dreinblickenden Hemd rieb sich die Hände. Vor ihm, auf einem kleinen Tisch, lag ein aufgeschlagenes Buch. Daneben eine Unmenge anderer Bücher und jede Menge Notizzettel. Ein schauriges Lachen entrang sich seiner heiseren Kehle. Mit zitterigen Fingern griff er nach dem kleinen Stück Kreide neben dem Buch. Auf dem Fußboden des Kellers zeichnete er damit einen großen Kreis von gut fünf Schritt im Durchmesser. Langsam und stöhnend ließ er sich auf die Knie nieder um dann einen fünfzackigen Stern in die Mitte des Kreises zu malen. Sein Mund war zu einem makaberen Lächeln geöffnet, das einem Irren gehören konnte. Die Augen glänzten erwartungsvoll und ein dünner Speichelfaden floß aus dem linken Mundwinkel, tropfte auf die verschmutzten Steinplatten des Kellerbodens. In drei der fünf Zacken zeichnete er eine sechs ein, in die beiden übrigen merkwürdig anmutende Symbole, Runen gleich. Dann stützte er seine Hand auf dem linken Oberschenkel ab und erhob sich wieder stöhnend. Seine schmutzigen Finger warfen das abgenutzte Stück Kreide achtlos in eine der Ecken, wo es in den Schatten einiger Holzkisten verschwand. Clayton Parker war ein junger Mann von dreißig Jahren. Er war erfolgreich im Beruf, sportlich, durchtrainiert und besaß die Figur eines Athleten. Sein Haar trug er immer zu einer ordentlichen Frisur gestutzt. Heute stand ihm jedoch jedes Haar einzeln vom Kopf in eine andere Richtung ab. Fettig glänzte es im fahlen Licht der Kellerlampe. Hätte jemand sein wahres Alter schätzen sollen wären vermutlich die unmöglichsten Antworten gekommen. 50, 60, 65 Jahre? Unter seinen Augen hatten sich schwarze Ringe gebildet und seine Wangen waren eingefallen. Sein Kinn zierten lange Bartstoppeln, die seit circa eineinhalb Wochen keinen Rasierapparat mehr gesehen hatten. Und genau so lange befand Clayton Parker sich in diesem Kellergewölbe unterhalb seines Hauses im schottischen Inverness. Seit fast zehn Jahren beschäftigte sich der erfolgreiche Geschäftsmann einer kleinen Privat-Destillerie, rein aus einer Laune der Natur heraus, mit Dämonologie. Angetrieben durch Romane von H.P. Lovecraft, Edgar Allen Poe und anderen einschlägigen Autoren dieses Metiers. Was ihn so sehr an diesen Dingen interessierte, wußte er selber nicht zu beantworten. Vermutlich war es einfach der Reiz des Unbekannten, der ihn fesselte. Vor drei Jahren wurde er auf einer Geschäftsreise durch Rumänien und die Karpaten auf ein Buch aufmerksam, von dem niemand genau wußte, ob es noch existiert, oder überhaupt jemals existiert hatte. Nach einigen wenigen Aussagen der einheimischen Bewohner Rumäniens, handelt es sich um ein Buch von etwa der Größe eines Aktenordners und einer Stärke von knapp zehn Zentimetern. Wie es in den zahllosen Mythen hieß, die man ihm auftischte, sollte es in Menschenhaut gebunden sein. Alle Schriften und Zeichnungen, die es beinhalten sollte, waren in Tier- und Menschenblut festgehalten. So hieß es. Was allerdings von all dem stimmte und was falsch war, wußte Parker bis dahin noch nicht. In den zwei Wochen, die er sich dort aufgehalten hatte durchforstete er mehrere Bibliotheken und Büchereien. Nach langer Zeit, die ihm wie eine halbe Ewigkeit vorgekommen war, trug sein Bemühen endlich Früchte. Eine alte Frau, eine Bibliothekarin, verwies ihn auf ein altes Kloster. Der dort ansässige Mönchsorden sollte um das Geheimnis des Buches bescheid wissen und konnte ihm womöglich weiter helfen. Blind vor Erwartungen ging er dieser Spur nach, die ihn Dutzende von Kilometern von dem Ort entfernte, an dem er mit seiner Suche begonnen hatte. Als er den alten Ford das erste mal anhielt, um sich nach einer Tankstelle umzusehen, fand er sich inmitten tiefster Vegetation wieder. Schließlich gelang es ihm den Weg zu finden, so daß er den Wagen erst wieder stoppte, als die Scheinwerfer zwei große weiße Lichtpunkte auf das schwere Holzportal der Abtei warfen. Bereits nach seinem Verlassen des Dorfes, in dem er seine Hinweise gefunden hatte, verschlechterte sich das Wetter so weit, daß er glaubte die Welt würde unter gehen. Ein Wolkenbruch folgte dem nächsten, dazu kamen Blitz und Donner, das er manches Mal vor Schrecken fast das Steuer verrissen und vor einen Baum gefahren wäre. Als er bis auf die Knochen durchnäßt vor dem Portal stand und an der alten Klingelkette zerrte, geschah nichts. Erst als er zwei weitere Male zog, öffnete ihm ein alter Mann in einer braunen Kutte und bat ihn freundlich herein. Er gestand ihm, daß sie sonst nicht so freundlich mit Besuchern seien, sie in Anbetracht des schlechten Wetters aber gerne eine Ausnahme machten. Der Mann führte ihn durch viele Gänge und zugige Flure. Fackeln brannten an den Wänden und die Zeit schien still zu stehen. Ein Schauer überkam Parker. Ihm wurde eine kleine Kammer für die nacht zugeteilt, die ihm nach einem schlichten aber sättigenden Abendessen zugewiesen wurde. Zunächst versuchten sich die Mönche mit Ausreden aus der Affäre zu ziehen, wenn er sein Anliegen über seinen späten Besuch zur Sprache zu bringen versuchte. Vermutlich um den ungebetenen Gast so schnell wie möglich wieder los zu werden, fasste sich einer von ihnen ein Herz und erzählte ihm etwas über das Buch des Blutes, während ein anderer sein benutztes Geschirr abräumte.
"Entschuldigt bitte, Bruder ... Verzeiht, aber ich kenne euren Namen nicht."
Der Mönch machte eine abwehrende Handbewegung und verschränkte dann wieder seine Finger ineinander.
"Mein Name ist nicht von Bedeutung. Was sind schon Namen in einer Zeit in der mehr materielle Dinge zählen, nicht aber die Bedeutung des Einzelnen?"
Diese Aussage ließ Parker einen weiteren Schauer über den Rücken laufen, so als fahre ihm jemand mit einem kalten Finger die Wirbelsäule hinab.
"Nun gut. Wie ihr meint. Komme ich also zum Kern meines Anliegens. Wie ich erfahren habe weiß dieser Orden etwas über die Existenz eines Buches, dessen Inhalt ich mir gerne einmal etwas näher ansehen würde. Selbstverständlich sollen sie es mir nicht umsonst zur Verfügung stellen. Ich bin bereit angemessen dafür zu zahlen."
Der beleibte Mönch ließ sich in seinem schweren Holzstuhl zurück sinken und zog seine Kapuze zurecht. Die zwei weiteren Mönche, die noch anwesend waren udn den Redner wie versteinerte Wächter flankierten, verzogen keine Miene.
"Mein lieber Freund", begann er. "Wenn ich auch gesagt habe, daß in der heutigen Zeit mehr Wert auf Dinge gelegt wird, von denen im Grunde niemand etwas hat, abgesehen von den Erschaffern. Sie gestatten mir doch diesen kleinen Vergleich und nehmen es mir nicht übel das ich ihre Ingenieure da draußen einmal so bezeichne, dann mag das für einen großen Teil der Menschen ja auch durchaus zutreffend sein. Aber für mich und meine Brüder innerhalb dieser Mauern ganz bestimmt nicht. Sehen sie sich doch nur einmal um."
Er machte eine ausschweifende Handbewegung durch die Luft die alles im Raum umfassen sollte. Das Licht der Fackeln projizierte diese Bewegung unscharf und verzerrt an die Steinwände. Ein eisiger Luftzug streifte Clayton.
"Zugegeben, sie haben sich bei dieser Witterung einen äußerst schlechten Zeitpunkt ausgewählt. wir besitzen hier alles was wir benötigen, um harmonisch in Frieden miteinander leben zu können. Unser Orden könnte hier völlig autark und unberührt von allem anderen existieren. Wir sind also in keinster Weise auf ihre Almosen angewiesen. Wenn sie schon bereit sind, Geld auszugeben, dann helfen sie damit wohl besser den Unschuldigen und versehrten Opfern, die durch den Krieg in Leid und Armut verfallen sind."
Parker räusperte sich, wozu er eine Faust vor den Mund hielt und rückte nervös seine Brille zurecht. Er hatte schweißnaße Finger und konnte fühlen wie sich auch auf seiner Stirn ein dünner Schweißfilm bildete.
"Bitte verzeiht, wenn ich euch und euren Orden mit meinem Vorschlag beleidigt haben sollte. Das lag ganz gewiß nicht in meiner Absicht. Ihr habt natürlich recht."
Der Mönch nickte und versteckte seine Hände in den weiten Ärmeln seiner Kutte.
"Natürlich nicht. Ich kann ihr Interesse für diese Buch durchaus verstehen ..."
"Dann befindet es sich also in diesem Kloster?"
Seine Brille rutschte ein Stück auf seiner Nase nach unten, als er seinen Oberkörper nach Vorne beugte und von der dicken Tischplatte gebremst wurde. Der Mönch lächelte ihn an. Er tat es so, wie man ein Kind auf freundliche Art und Weise daran erinnerte, nicht noch weiter zu gehen.
"Hmm, ja."
"Wundervoll. Wann kann ich es mir ansehen?"
"Gar nicht. Wenn sie mir gestatten werde ich sie nun zu ihrer Kammer begleiten. Sie sind sicherlich sehr müde nach der langen Autofahrt. Und wenn sie morgen wieder aufbrechen wollen sollten sie unbedingt noch ein paar Stunden schlafen."
Der Alte erhob sich aus seinem Stuhl und wies Parker an, es ihm gleich zu tun.
"Aber nein, sie verstehen nicht. Ich bin nicht müde, nicht im geringsten. Ich habe die stundenlange Autofahrt hierher doch nicht auf mich genommen, um dann mit leeren Händen wieder abzuhauen. Das können sie mir nicht antun. Bitte, ich muß diese Buch unbedingt sehen."
Seine Stimme bebte vor Verzweiflung. Sein Blick war flehend auf die braun gekleidete Gestalt vor ihm gerichtet. Ein tiefes Seufzen kam aus der Kehle des Mönchs. Obwohl Clayton Parker diesen Mann seit weniger als zwei Stunden kannte, so konnte er doch so etwas wie Bewunderung in seinen Augen erkennen.
Bewunderung über die Hartnäckigkeit dieses jungen Mannes. Es gab nicht viele, die so waren wie er. Der Mönch senkte für einen kurzen Augenblick seinen Blick auf den Holzfußboden, dann sah er wieder zu Parker auf.
Also gut. Sie werden wahrscheinlich nicht eher Ruhe geben, bis sie bekommen haben, was sie wollen. Und da uns daran gelegen ist, sie so schnell es geht wieder los zu werden, werde ich ihrem Flehen nachkommen. Folgen sie mir bitte."
Mit schleppendem Schritten ging er an ihm vorbei und nahm dabei einen Kerzenleuchter aus einer Wandhalterung. Anschließend blieben die beiden Wachen stehen und warteten darauf, bis auch Parker sich in Bewegung gesetzt hatte. Dann folgten sie ihm. Einen zweiten Leuchter ergriff er aus einer verstaubten Nische und reichte ihn Parker. Die flackernden Kerzenflammen warfen ihre Schatten verzerrt an die aus grobem Stein bestehenden Mauern und ließen sie irgendwie unnatürlich aussehen. Clayton zog den rechten Ärmel seiner Jacke ein Stück nach oben und sah auf die Uhr. Ein Uhr dreiundzwanzig. Ihm kam es fast so vor, als verginge die Zeit in diesen Mauern noch schneller, als außerhalb. Dabei hatte er beim Betreten der Abtei das genaue Gegenteil gefühlt. Er schüttelte den Kopf und folgte weiter seinem gebückt voran schreitenden Führer. Ihr weg führte sie durch eine große Halle, deren Wände von Säulen eingefaßt wurde. Große Fenster waren an die gegenüberliegende Wand eingelassen und es roch nach Moder und Fäulnis. Weiter ging es durch etliche kleine verzweigte Gänge und über eine Wendeltreppe noch tiefer nach unten. Clayton wußte nicht warum, aber er wurde das Gefühl nicht los, das sie verfolgt wurden. Mal abgesehen von den beiden Wächtermönchen, die ihnen folgten. Immer wieder drehte er sich erschrocken herum um dann festzustellen, daß neben dem Mönch, der ihn führte, nur noch er die Treppe beschritten. Wo waren die anderen Mönche geblieben? Obwohl er die Antwort auf diese Frage nicht wußte, fragte er nicht weiter. Er wollte so schnell wie möglich diese Buch an sich bringen und dann wieder von hier verschwinden. Glücklicherweise hatte er ein paar Kilometer von hier eine Tankstelle gefunden und den Wagen so wie die beiden Reservekanister befüllen können. Wenn alles so verlief, wie er es sich ausgedacht hatte, war er hier noch vor Morgengrauen wieder verschwunden. Der Mönch stoppte vor einer großen Holztür und kramte einen Moment in seinem Gewand nach einem Schlüsselbund.
Mit klammen Fingern steckte er einen davon ins Schloß und drehte ihn dann herum. Wie unter einer körperlichen Attacke ergriffen, drehte er sich herum und blickte in die stinkende Finsternis hinter sich.
"Angst, Mr. Parker? Dieses Kloster ist uralt. Auch ich höre des öffteren Dinge, die ich nicht einzuordnen vermag. Aber seien sie gewiss, es ist alles in Ordnung." Er hoffte es! Tiefste Dunkelheit erfüllte den Raum hinter der dicken Eichentür, die der Mönch zuvor aufgeschlossen hatte. Clayton wollte sich an seinem Führer vorbei in den Raum zwängen, wurde aber von diesem mit festem Griff an seiner Schulter daran gehindert.
"Nicht so voreilig, junger Freund. Oder möchten sie vielleicht in ihrem momentanen Übermut noch Schaden nehmen? Diese Gewölbe hier unten sind allesamt recht baufällig und müßten ausgebessert werden. Lassen sie mich vorangehen."
Clayton Parker konnte im Schein der Kerzen ein Lächeln auf dem Gesicht des alten erkennen.
"Entschuldigung."
Wie ein Schatten huschte er an Parker vorbei in den Raum hinein. Dort verschwand er für ein paar Augenblicke in völliger Finsternis, nur die tanzende Flamme seiner Fackel war zu erkennen. Und langsam vertrieb das Licht unzähliger Kerzen, die entzündet wurden, die Dunkelheit. Er konnte erkennen das die Kammer mit allem möglichen Sachen vollgestopft war. In erster Linie handelte es sich um alte Bücher und Schriftrollen. Es roch nach trockener und abgestandener Luft. Grade so, als sei seit einer Ewigkeit kein Mensch mehr hier unten gewesen. Hinzu kam der Duft alten Leders und der trockenen Papiers. Das alles mußte ein Vermögen wert sein, dachte er bei sich. Die Mitte des nun fast vollständig erhellten Raumes wurde von einem verschnörkelten und goldglänzenden Buchständer eingenommen, der auf einem kleinen Podest thronte. Das Licht der Kerzen brach sich auf seiner polierten Oberfläche und fächerte viele kleine Strahlen in den Raum zurück. Obenauf lag ein schwarzes Buch, verschlossen durch einen Lederriemen, der von einem eisernen Schloß zusammen gehalten wurde. Er konnte sehen wie der alt Mönch diese Buch mit einer Mischung aus Ehrfurcht und Abscheu betrachtete.
"Ist es das?", fragte Parker, während er mit ausgestreckten Armen den Raum betrat.
"Ja, das Buch des Blutes."
"Dann ist es also wahr. Alle Mythen und Legenden, die sich um dieses unbezahlbare Buch ranken, sind wahr. Und ich habe es gefunden, was für ein Triumph."
"Ja, alles entspricht der Wahrheit", gab der Mönch mit belegter Stimme und gesenktem Blick auf das Buch zurück.
"Ich möchte sie nun bitten wieder mit mir diesen Teil der Abtei zu verlassen und sich zur Nachtruhe zu begeben. Es ist schon recht spät und auch ich brauche
Schlaf ..."
Parker griff unter seine Jacke und zog eine großkaliberige Waffe daraus hervor.
"Oh ja, ich werde gehen. Aber nicht ohne diese Buch. Treten sie zurück und geben sie mir, wonach ich so lange gesucht habe."
Die Augen des Mönchs waren vor Erstaunen weit aufgerissen. Ängstlich trat er ein paar Schritte zurück und kam Parkers Aufforderung nach.
"Ich bitte sie. Diese Buch ist eine Gefahr für die Menschheit, wenn es in die falschen Hände gerät. Sie haben keine Ahnung was sie da tun."
Clayton lächelte hämisch.
"Oh, sie irren sich. Ich weiß sehr wohl was ich tue. Und nun lassen sie mich meiner Wege gehen. Und zwar mit dem Buch."
Damit griff er nach dem schweren Buch und schob es sich umständlich unter die Jacke. Es war offensichtlich schwerer, als er sich vorgestellt hatte.
"Nein, das werden sie nicht. Ich kann es nicht zulassen!"
"Wer will mich denn aufhalten? Ich werde noch vor Morgengrauen die Grenze überfahren haben. Sie und ihre komischen Brüder besitzen hier ja nicht einmal ein Telephon. Oder habt ihr Verrückten vielleicht ein Auto im Stall neben euren Eseln geparkt? Ich denke nicht. Also noch ein gute Nacht und viel Spaß bei der Suche nach mir."
Er drehte sich auf dem Absatz herum und wollte gerade wieder die Treppe nach oben betreten, als sich jemand von hinten auf ihn stürzte und zu Boden riß. Er fiel schwer auf die Knie und drehte sich stöhnen auf den Rücken. Der Mönch blieb wie eine Klette an ihm hängen und so rutschten sie polternd die Treppe wieder hinunter, die er eben beschritten hatte.
"Sie dürfen dieses verfluchte Buch nicht von diesem Ort entfernen. Sie würden damit gegen Gesetzte verstoßen von denen sie keine Ahnung haben. Ich bitte sie ..."
Ein Schuß löste sich aus Claytons Pistole und pfiff als Querschläger durch den Raum. Der Mönch ließ von ihm ab, sank zu Boden und preßte beide Hände an seine linke Seite, kurz über der Hüfte. Blut sickerte zwischen seinen Fingern hindurch und färbte den groben Stoff seiner Kutte schwarz.
"Warum ... warum haben sie das getan? Jetzt gibt es ... niemanden mehr, der das Unheil noch aufhalten kann, das sie entfesselt haben. Alles ist ver ... loren und wird im ewigen Feuer der Verdammnis vergehen. Was haben sie angerichtet?"
Parker starrte auf den sterbenden Mann zu seinen Füßen. er hatte ihn nicht töten wollen. Nun war es zu spät. Leblos sank er weiter zu Boden. Ein feines Rinnsal dunklen Blutes ergoß sich aus seinem Mund und bildete eine rasch größer werdende Lache auf den Stufen der Treppe.
"Scheiße, scheiße, scheiße. Ich muß hier so schnell wie möglich verschwinden. Sofort."
Er klemmte sich die Pistole in seinen Hosenbund und eilte zurück um sich einen der entzündeten Kerzenleuchter zu greifen. Unglücklicherweise verhakte er sich dabei in einem anderen Leuchter, so daß dieser zu Boden geschleudert wurde. Die kleinen Flammen der Kerzen nagten an einem trockenen Stück Pergament und fraßen sich rasend schnell über den ganzen Boden weiter. Als Parker den Absatz der Treppe erreichte und sich umsah konnte er erkennen, wie auch die Kutte des Mönchs zu lodern begann und wenige Herzschläge später dreiviertel des Raumes in Flammen standen. Wie von tausend Furien gehetzt, stürmte er durch die Abtei und bahnte sich einen Weg durch die vielen Gänge auf das Eingangsportal zu. Seine Gedanken rasten und das Herz schien seien Brust sprengen zu wollen. Clayton hatte das Gefühl, als habe er aus den Augenwinkeln eine Bewegung in einem der dunklen Gänge bemerkt. Und er hatte es sich nicht eingebildet. Ihm waren nun tatsächlich die beiden Wachen aus dem Speisesaal auf den Versen. Nur noch wenige Schritte trennten ihn vom Portal. Als er es mit den Fingerspitzen erreichte, drehte er sich nicht um, sondern machte sich mit fliegenden Fingern daran, den Riegel zur Seite zu schieben. Schritte hinter ihm kamen näher, wurden lauter. Den Kerzenleuchter ließ er einfach fallen, denn er brauchte beide Hände, um das schwer Portal zu bewegen. Sein Herz hämmerte in seiner Brust und der Schweiß rann ihm in Sturzbächen über das Gesicht. Als er es endlich geschafft hatte, jagte er hinaus in die Nacht und zu seinem Auto. Unterwegs strauchelte er, konnte den Sturz aber grade noch abfangen. Trotzdem prallte er schwer mit der Schulter gegen den Kotflügel seines Wagens. Parker unterdrückte den plötzlichen Schmerz, der in seiner Schulter explodierte und griff wie aus einem angeborenen Instinkt heraus nach dem Buch. Es war noch da, unter seiner Jacke. Mühsam kam er wieder auf die Beine und riß die Tür der Fahrerseite auf. Wie ein betrunkener ließ er sich hinter das Steuer fallen und starrte durch die Beschlagene Frontscheibe. Seine linke Schulter schmerzte höllisch und vor seinen Augen tanzten bunte Punkte und Sterne. Doch damit nicht genug. Durch die Scheibe des Wagens konnte er zwei grün leuchtende Schemen erkennen. "Das gibt's doch gar nicht, was geschieht hier?"
Und doch war alles, was er sah, real. Nur wenige Dutzend Schritte vor dem Wagen liefen zwei von einer grünen Aura umhüllte Gestalten durch das Portal. Sie kamen geradewegs auf das Auto zu, in dem Parker saß. Doch was war aus den Mönchen geworden. Er hatte doch erkannt, das die beide Mönche sich ihm aus einem Seitengang genähert hatten, als er auf dem Weg zum Portal war. Das war doch nur wenige Minuten her. Was war mit ihnen geschehen? Die beiden Wesen, die sich ihm nun näherten waren nichts weiter als Abstraktionen eines menschlichen Körpers. Ein muskulöser Körper, dessen Gliedmaßen das genaue Gegenteil vermittelten. Die Beine waren dünn, und erinnerten an die Hinterläufe einer Ziege. Für das Bein eines Menschen besaßen sie zu viele Gelenke. Arme und Finger waren übernatürlich lang und gebogen wie bei einem Insekt. Clayton Parker griff nach dem Zündschlüssel und drehte ihn im herum. Der Motor sprang wiedererwartend auf Anhieb an. Als die Scheinwerfer aufflammten und die Gestalten in der Dunkelheit zu erkennen gaben, stockte ihm der Atem und eine neuerliche Schmerzwelle flutete durch seine Schulter, ließ ihn aufstöhnen. Was dort vor der Frontscheibe stand und auf ihn zu kam, war wirklich alles andere als ein Mensch. Alles was noch an die Mönche erinnerte, die ihm das letzte Stück gefolgt waren, waren die Überreste des braunen Stoffes ihrer Kutten. Sie hingen ihnen in Fetzen über Schultern und um die Taille. Erst jetzt erkannte er, das sie viel größer als ein Mensch waren.
"Oh Gott, ich muß hier so schnell wie möglich weg."
Beide Gestalten waren nur noch etwa zehn Meter von ihm entfernt und sie kamen näher. Ihre verzehrten Leiber, die von einer schwarz schimmernden Haut bedeckt waren, bewegten sich mit einer Geschmeidigkeit, die man ihnen gar nicht zugetraut hätte. Spitze Wucherungen, Hörnern gleich, sproßen an allen nur erdenklichen Körperstellen empor. Dunkler Schleim überzog alles mit einer mehr oder minder dicken Schicht. Er rammte knirschend den ersten Gang hinein und trat mit voller Wucht auf das Gaspedal. Der Motor jaulte auf und beschleunigte den alten Wagen mit ungeahnter Wucht. Wie von tausend Furien gehetzt, fuhr er auf das Portal zu, riß das Steuer herum, und fuhr in einer Wolke aus Steinen, Und Dreck davon. Im Rückspiegel sah er, das ihm die beiden Monster nicht folgten. Sie blieben dort stehen, wo sie waren und taten nichts, um ihn aufzuhalten. Er hatte es geschafft. Das Buch des Blutes befand sich tatsächlich in seinem Besitz. Nun brauchte er nur noch die Beschwörungsformeln richtig zu übersetzen, dann ..."

Jetzt war es so weit. er hatte es geschafft, die komplizierten Formeln aus dem Buch zu übersetzen. Alles war so vorbereitet worden, wie es die Anweisungen im Buch verlangten. Rund um den Kreidekreis hatte er dutzende von Kerzen aufgestellt. Die Birne der Kellerlampe hatte er mittlerweile aus ihrer Fassung gedreht und wie unter Trance mit beiden Händen zerdrückt. Das Ritual schrieb vor, daß der Beschwörende ein paar Tropfen seines eigenen Blutes opferte um den Herrn der Finsternis den weg in diese Welt zu ermöglichen. Sein warmes Blut lief an seinen Armen hinab und bildete bräunliche Flecken auf dem Stoff seines alten Hemdes. Stöhnend stapfte er von dem provisorisch aus Brettern und Kisten errichteten Altar weg und in die Mitte des Kreises. Dort ballte er beide Hände zu Fäusten und presste so sein Blut zwischen den Fingern hervor. Nach wenigen Augenblicken hatte sich vor seinen Füßen eine rote Lache gebildet. Er kniete nieder und begann darin herumzustreichen. Mit den Fingern zog er Linien und kreisförmige Symbole auf den Boden, die sich mit den Kreidestrichen schnitten. Danach begann er weiter wie unter Hypnose zu singen und zu wogen. Sein Oberkörper wankte hin und her, während er beide Arme weit ab vom Körper hielt und diese ebenfalls in kreisende Bewegungen versetzte. Immer schneller und rasender, bis er schließlich mit aufgerissenen Augen und auf allen Vieren liegend aus dem Kreis kroch und sich vollkommen erschöpft an die gegenüberliegende Wand lehnte. Seine Hände bluteten noch immer und ein paar der Glassplitter der Glühbirne steckten tief in seinem Fleisch. Doch schien er von alle dem nicht viel zu verspüren. Seine Atmung verlief flach und stoßweise. Schweißperlen liefen in dunklen Streifen über sein Gesicht. Letzteres glich nun eher einem mit dünnem Leder überzogenen Totenschädel, dessen Augen sich weit in die Höhlen zurückgezogen hatten. Ihre Lider flatterten und öffneten sich langsam und müde.
"Du hast versagt", sprach er zu sich selbst.
"Nach all der Mühe und jahrelangen Suche hast du kläglich versagt. Versagt wie ein blutiger Anfänger."
Er schlug sich beide Hände vor das Gesicht um den Schweiß aus seinen Augen zu wischen. Ein erschütternder Schrei durchzog die unheimliche Stille des Kellergewölbes. Stechende Schmerzen schienen sein Gesicht explodieren zu lassen. Mit blutverklebten Augen betrachtete er seine zerschnittenen Handflächen, der Mund stand zu einem stummen Schrei geöffnet. Viele kleine Blutstropfen liefen aus den zahllosen Schnitten an den Wangen, liefen hinunter zum Kinn und tropften dort ab. Jetzt erst bemerkte er die vielen Glassplitter, die seine Handflächen übersäten. Er hatte es auf eine äußerst schmerzvolle Art und Weise erfahren müssen. Dutzende Rinnsale von Blut liefen ihm über das Gesicht und ließen es höllisch brennen vor Schmerz. Erst nach etlichen Minuten der Qual fiel er in eine begnadigende Ohnmacht.

Er erwachte erst wieder durch die unerträgliche Hitze, die das ganze Gewölbe erfüllte. Das Blut auf seinem Gesicht war dadurch zu einer klebrigen Masse angetrocknet. ebenso die Wunden an seinen Händen. Parker öffnete die Augen und versuchte durch die roten Schleier etwas zu erkennen. Er erschrak. Der von ihm gezogene Kreidekreis erglühte in einem hellen grünlichen Licht. So, als würden die Steine auf denen er gezeichnet war, von Innen heraus verbrennen. Die Kerzen waren erloschen und zu kümmerlichen Wachsklumpen verschmolzen. Was war hier los? Er wagte nicht, sich zu bewegen, konnte nur auf das am Boden glühende Pentagram starren. Helle Lichtpunkte stiegen aus dessen Mitte auf und verflogen im Raum. Plötzlich erhob sich daraus eine giftgrün schimmernde Nebelsäule und wankte wabernd hin und her. Im Zentrum glomm ein schwaches Licht auf, das von Sekunde zu Sekunde stärker wurde. Das Leuchten wuchs zu einer gleißend grünen glühenden Scheibe an, die senkrecht ein paar Zentimeter über dem Kellerfußboden schwebte. Irgendwelche Bewegungen schienen auf der anderen Seite der Scheibe stattzufinden. Aber das war doch unmöglich. Merkwürdige Geräusche füllten den Raum aus. Der Rand der Scheibe stand in hell loderndem grünen Feuer. Ein Brüllen und Schreien, markerschütternd, drang an Parkers Gehör, so daß er seine schmerzenden Hände dagegen presste. Eine riesenhafte Gestalt schien sich auf der anderen Seite der Flammenscheibe aufzubauen. Seltsam ... anders, breit und schwerfällig sah sie aus. Dann ganz plötzlich durchbrach ein gigantischer Tentakel die Scheibe. Dick und kräftig genug um das Körpergewicht einiger Tonnen tragen zu können. Clayton erschrak. Was hatte er angerichtet. Die letzten Worte des Mönchs kamen ihm ins Gedächtnis: Alles ist verloren und wird im ewigen Feuer der Verdammnis vergehen. Was haben sie angerichtet." Nun war es zu spät um ihm Recht zu geben. er hatte sich geirrt. Ihm lief trotz der enormen Hitze ein eisiger Schauer über den Rücken.
Ein zweiter Tentakel erschien, ebenso muskulös wie der erste. Dann ein dritter und vierter. Schließlich waberten ein Dutzend blinder Schlangen im Raum umher. Und damit nicht genug. In Mitten der Tentakeln gähnte ein riesiger Schlund. Spitze, schleimverkrustete Dornen, oder waren es Zähne, säumten seinen Rand. Dort, wo Schleimtropfen den Boden berührten, bildeten sich übel riechende Lachen, die sich in den Stein fraßen. Mit einem ohrenbetäubenden Kreischen zwängte sich ein gigantischer, metallisch glänzender Körper durch die Scheibe in den Raum. Ihm kam ein letzter Gedanke. Zwar nur ein kleiner Strohhalm, an den er sich klammern konnte, doch immerhin besser, als gar nichts. Das Buch! Parker versuchte sich hinter seinem provisorischen Altar in Sicherheit zu bringen um es zu erreichen. Auf allen Vieren krabbelte er der morschen Konstruktion entgegen. Und fast hätte er es auch geschafft. Doch das Monstrum war schneller. Obwohl an seinem Kopf nichts zu erkennen war, das an Augen erinnerte, so war es doch nicht blind. Die zitternden Tentakeln schienen Augen, Ohren und Greifwerkzeuge in einem zu sein. Und sie machten ihre Arbeit wirklich gut. Eine von ihnen wickelte sich um seinen linken Fuß und zog ihn zurück. Er viel unsanft auf das Gesicht und wankte für wenige Augenblicke einer weiteren Ohnmacht entgegen. In diesem Moment wäre er froh gewesen, wenn es so gekommen wäre. So litt er wieder Schmerzen und wurde ein ganzes Stück vom Altar und dem darauf liegenden Buch weggezogen.
"Ich muß es bekommen, ich muß es beenden Wenigstens ... versuchen ..."
Zwei weitere Tentakeln legten sich um seien Beine und die Taille, drückten mit unmenschlicher Kraft zu und wirbelten ihn durch die Luft, nur wenige Millimeter an den Deckenbalken vorbei. Parker schrie auf, als er hörte, wie mindestens eines seiner Beine dem Druck nach gab und brach. Dann wurde er wie eine Puppe fallengelassen. Glücklicherweise genau vor den Altar. Mit einer letzten mobilisierten Kraftreserve stemmte er sich hoch und setzte sich auf eine der Kisten, die davor lagen. Sein linker Unterschenkel stand in einem unnormalen Winkel vom Rest des Körpers ab. Der Rest seiner eh schon zerschlissenen Hose hing in Fetzen an seinen Beinen. Warum? Diese Frage stellte er sich immer wieder. Warum hatte er das getan? Alle Warnungen waren von ihm in den Wind geschlagen worden. Was konnte er jetzt noch tun, um das Unglück abzuwenden, sofern das überhaupt noch möglich war. Zitternd vor Furcht und Schmerz griff er nach dem Buch. Der Wurm, dessen Tentakeln ihn eben noch gepackt hielten, wälzte sich immer weiter durch die grüne Scheibe aus Licht und Flammen. Zwar langsam, aber unaufhaltsam. Und er schrie, schrie das es einem das Blut in den Adern gefrieren lassen konnte. Oder, wie in diesem Fall, wohl eher zum kochen brachte. Parker hatte die Seiten schnell gefunden, die er suchte. Der Wurm zwängte sich weiter in den Raum. Sein von metallischen Schuppen bedeckter Körper ließ Funken aus dem Fußboden springen, doch das interessierte ihn momentan nicht. Er versuchte sich auf das zu konzentrieren, was vor ihm lag.
"Ich habe dich gerufen. Mir hast du es zu verdanken das du hier bist. Ich bin dein Herr, hörst du? Ich, ich. Mir hast du zu gehorchen, mir alleine."
Der Wurm fing erneut an zu toben und zu schreien. Dabei warf er das Vorderteil seines mächtigen Körpers hin und her und fing an zu kreischen. Parker hielt sich schmerzend die Ohren zu. Er wußte jetzt das er über diese Kreatur der Hölle nie die Kontrolle erlangen würde. Wenn schon nicht für ihn, dann doch zumindest für den Rest der Menschen wollte er versuchen das Unglück abzuwehren. Aber war das überhaupt noch möglich? Laut verlas er die Formel, die den Dämon Einhalt gebieten und in seine Dimension zurück treiben sollte. Zu Beginn seiner Arbeit hatte er darüber nur gelacht und gedacht, ihm könne nichts geschehen. Wer sollte ihm schon widersprechen, wenn es ihm erst mal gelungen war, die Herrschaft über ein Wesen zu erlangen, das älter war, als es der menschliche Verstand zu begreifen vermochte. Immer wieder wiederholte er die Zeilen aus dem Buch. Las sie laut und deutlich vor und sah zu, was mit dem Monstrum geschah. Ein Balken löste sich aus der Decke, Staub und Mörtelbrocken rieselten nieder und prasselten auf den Boden. Clayton las weiter. Die Erde begann zu beben. Am Anfang nur sachte, dann heftiger. Schließlich brach der Fußboden auf und grünes Feuer züngelte empor. Das Monster schrie, warf seine Tentakeln hin und her, zertrümmerte die Wände und zermalmte die Stützbalken der Decke. Und Clayton Parker hielt nicht inne. Er wußte, daß es für ihn nun keine Rettung mehr geben konnte. Für einen Moment fühlte er sich sogar erlöst und völlig frei. Alle Schmerzen, die seinen geschundenen Körper gepeinigt hatten, waren verflogen, auch war das Brüllen des Wesens längst nicht mehr so laut, wie noch wenige Augenblicke zuvor. Und so stahl sich in den letzten Minuten seines Lebens doch noch ein kleines Lächeln auf seine Gesichtszüge, denn irgendwo glaubte er doch noch daran, mächtiger zu sein, als das Ungeheuer. Stumm formten seine Lippen die Worte der Beschwörung, krachend brachen die letzten Balken der Decke und begruben alles, was sich unter ihnen befand. Das ganze Kellergewölbe wurde unter hunderten von Tonnen Holz, Stein und Geröll begraben. Als sich der Rauch ein wenig gelegt hatte war nichts mehr von dem zu sehen, was sich ereignet hatte. Stille legte sich über den Ort des Geschehens.


ã&â 2000 by Norman Buschmann

Überarbeitet im August 2002 by Norman Buschmann

Liebe Leserin, lieber Leser

Bei dieser Geschichte handelt es sich um eine Story, die mir in einer Nacht des Jahres 2000 einfiel. Hatte damals ein wenig über H.P. Lovecraft gelesen udn mich eine Zeitlang mit dieser AMterie beschäftigt. Da mich verwunschene Gegenstände und unheimliche Klöster schon immer faszinierten udn meine Phantasie anregten, begann ich damit, Pandämonium zu verfassen. Ursprünglich war das Ende anders von mir geschrieben worden (Vielen Dank an Andreas, der mir beim Diablo spielen die nötigen Inspirationen vermittelte). Da sie mir aber so nicht gefiel, machte ich mich diese Jahr daran, sie zu überholen. Werde in den nächsten Tagen noch einmal die Originalfassund , oder aber wenigstens das Ende veröffentlichen. So kann sich der leser aussuchen, was ihm besser gefällt. Ach ja, kritiken sind nach wie vor in jeder Form erlaubt!!!!!!!


PS: Pandämonium: Das ist der Ort in der Hölle, an dem alles Übel zusammen kommt.
Norman Buschmann, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.08.2002. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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