Chris Werner

Unwissenheit oder mangelnder Erkenntniswille

Motivation, ist ein Wort in dem viel steckt. Vor allem viel mehr als nur ein bloßes Handeln. Das Wort kommt aus dem lateinischen und bedeutet ins Deutsche übersetzt: „Die Bereitschaft, etwas zu tun oder zu leisten.“ Freiwillig oder nicht spielt in erster Linie hier gerade mal keine Rolle. Bei meiner Person aber, war es freiwillig. Die heutige Gesellschaft wird eigentlich im gewissen Maße durch so eine Motivation gestärkt und gefördert! Ohne bereitwillige Personen, die motiviert an Sachen herangehen und zwar auch noch freiwillig, würde das heutige Leben nicht so laufen wie es vielleicht gerade vor sich geht. Solche Leute sollte man deswegen auch fördern! Das schlimmste was man aber machen kann ist es, diese Personen zu demotivieren. Ihre geleistete Arbeit nicht wirklich zu würdigen. Personen mit Inspirationen und eigenen Ideen und Impressionen werden durch gewisse Handlungen, unkorrekten Handlungen, verschwendet oder sogar missbraucht! Ausgesaugt und weggeschmissen, ohne Anerkennung! Dies, ist meinen Augen der größte Fehler den man machen kann!

 

Menschen Illusionen vorspielen ist leicht, aber solche auch zu unterstützen und dahinter zu stehen ist wiederum ein anderes Thema. Ich möchte jetzt nicht damit sagen, dass manche Personen, ihre Prinzipien oder Einstellungen nicht durchsetzen konnten, doch den Anschein hat es leider nun mal doch. Kennen Sie den Spruch, von vorne angelächelt und gelobt zu werden und von hinten ein Messer in den Rücken gerammt zu bekommen? Genau so geht oder besser gesagt so fühlt sich meine Person gerade.

 

Illusionen oder auch hart gesagt, übertriebene Begeisterung, wurden an meine Person oft herangetragen. Doch glauben kann meine Person sie letztendlich nicht mehr. Ich möchte niemanden unterstellen, dass diese Personen gewisse Aussagen nicht ernst gemeint haben, aber ich möchte zumindest mal in Erwägung ziehen, dass bestimmte Personen nicht hinter ihrer Meinung standen. Was ich jetzt damit meine oder auf welche, in meinen Augen, vielleicht unkorrekten Handlungen ich diese These beziehe, lasse ich mal im Auge des Lesers liegen. Ich denke, wenn der Leser sich Gedanken über den Text macht, dann wird er oder sie bestimmt wissen und auch merken welche Handlungen ich meine. Wie gesagt, es bleibt alles im Auge des Betrachters.

 

Motiviert war meine Person bis gestern eigentlich auch, da ich gestärkt und mit ganzem Einsatz an Aufgaben heran ging. Doch seit gestern hat sich diese Motivation in eine Demotivation verwandelt. Ein, bis dato, überzeugter Optimist, beginnt sich in ein, vielleicht noch nicht ganz überzeugten, Pessimist zu verwandeln.

 

Spätestens nach dem endgültigen Resultat, der so genannten Selbstgenannten Anerkennung und Dankbarkeit. Im Auge des Schreibers liegt hier vielleicht eine übertriebene, vielleicht auch unberechtigte, Härte, Ironie oder Unfairness vor, aber dies ist in dem momentanen Zustand einfach die Meinung und die Auffassung des Verfassers.

 

An Status und vielleicht auch an Bewunderung haben sehr viele Personen verloren, zumindest in meinen Augen. Einstellungen und Situationen ändern sich nun mal – auch leider hier. Vor allem änderte sich hier die Situation, aber nun mal nicht zu meinen Gunsten. Doch so soll es ja auch nicht wirklich sein, denn aus Erfahrungen lernt man.

 

Meine Person hat vielleicht jetzt nur Angst, dass sie ihre Motivation und das Engagement verlieren könnte, doch dies ist auch letztendlich egal bzw. mein eigenes Problem und darum geht es mir hier auch nicht.

 

Ich weiß nicht, worüber ich mehr enttäuscht bin, über vielleicht die nicht wirklich ernst gemeinte Würdigung, oder die Tatsache, dass ich es vielleicht nicht würdig sei ein „Titel“ wie eine Belobung zu tragen, aber ich denke dass das letztere wohl eher zu trifft. In meinen Augen hat meine Person eine würdigende Arbeit geleistet, doch wie ich sehe und wie ich spüre stehe ich wohl momentan mit dieser vielleicht auch falschen Illusion alleine da. Ändern kann und will ich momentan vielleicht auch gar nichts daran.

 

In meinen Augen, hätten gewisse Aktionen und Handlungen nur nicht passieren dürfen, sowohl von meiner Seite aus, als auch von der anderen Seite aus nicht. Jeder macht Fehler, auch ich.

 

Ich möchte durch den vielleicht fragwürdigen Text, weder etwas erreichen, noch meine Unschuld, die ich sowieso nicht besitze, beweisen. Ich möchte dem Leser nur mit diesem nachdenklichen, intensiven Text eigentlich nur klarmachen, wie ich gerade über bestimmte Dinge denke. Eins ist mir noch wichtig: Ich wollte keine Person mit diesem Text persönlich angreifen, mein Ziel war und ist es lediglich, dass sich nur bestimmte Personen, noch einmal Gedanken über gewisse Handlungen machen sollen.

 

Ich würde mich natürlich auch über eventuelle Belehrungen freuen, nur möchte ich keine Illusionen vorgespielt bekommen.

 

Ich danke dem Leser für die aufgebrachte Zeit.

Hallo liebe Leser. Ich habe diesen Brief an meine damaligen Lehrer geschrieben, nachdem sie mir durch ein großes Mißverständnis meine Belobigung aberkannt hatten. Chris Werner, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.01.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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