Yvonne Habenicht

Bube

Henri Bube, der für alle Kollegen von jeher nur "der Bube" war, galt allgemein als ein ruhiger, bescheidener Mensch, einer, mit dem man gut auskommen konnte, vielleicht manchmal etwas kauzig, weil er nicht viel von Geselligkeiten hielt und keiner recht wusste, wie er eigentlich seine Freizeit verbrachte. Er schien auch keinen Wert darauf zu legen, dass sich jemand darüber, oder sonst wie über ihn, Gedanken machte. Stets war er höflich und freundlich, machte seine Arbeit etwas bedächtig, aber sehr gewissenhaft. Kurzum, es ließ sich kaum etwas Nachteiliges über ihn sagen. Er war seit Jahren bei der gleichen Firma beschäftigt, ein ausgezeichneter Informatiker, aber er verblieb auf den unteren Sprossen der Karriereleiter. Kein Ehrgeiz trieb ihn, sie hinauf zu steigen. Jenen, die alles daran setzten, vorwärts zu kommen, stand er nicht im Wege und hatte deshalb ihre Sympathie, auch wenn sie über ihn den Kopf schüttelten. Der Chef schätzte an ihm, dass er oft bereit war, auch die unpopulärsten Projekte zu übernehmen, nie über Mehrarbeit klagte und keine Gehaltserhöhungen forderte.
Fast schien es, Bube könne sich zeitweilig unsichtbar machen, so unauffällig war er. Vielleicht war das der Grund, dass ihn bisher auch die Frauen übersehen haben mochten. Jedenfalls war ihm keiner mit einer begegnet. Vielleicht lag es auch daran, dass er das war, für was man hielt: ein Eigenbrötler. Ganz zu Anfang, als er noch neu im Betrieb war, da hatten sie ihn für einsam gehalten. Sie hatten versucht, ihn für gemeinsame Unternehmungen zu gewinnen. Doch daran hatte Bube kein Interesse, und man fand sich damit ab.
Bube selbst blieb der Firma aus Gewohnheit treu. Es war ihm recht, von Tag zu Tag zu wissen, was ihn erwartete. Da er niemandem die Gedanken hinter seinen beginnenden Geheimratsecken kund tat, blieb verborgen, dass Bubes Freundlichkeit und Gelassenheit nicht etwa von Wohlwollen gegenüber seinen Mitmenschen herrührte, sondern von Gleichgültigkeit und Geringschätzung. Eigentlich fand er die meisten Menschen und das, worüber sie sich den Kopf zerbrachen, ziemlich kleingeistig. Es war sein großer Hang zur Bequemlichkeit, wenn er nicht mit ihnen darüber stritt. Er hielt das für unnütze Zeitverschwendung. Sollten sie denken und tun, was sie wollten, ihm war es gleich, wenn sie nur ihn in Ruhe ließen, und das taten sie meist. Manche hielten ihn für einen verständnisvollen Zuhörer, nur, weil er nichts zu ihren vorgetragenen Sorgen und Meinungen sagte. In Wirklichkeit war er derweil mit seinen Gedanken bei anderen Dingen, und war froh, wenn der andere sich endlich abwandte. Im Stillen verachtete er Menschen, die ihren alltäglichen Sorgen und ihren Meinungen solches Gewicht beimaßen.
Allerdings stellte er seine eigenen Ansichten nie in Frage, gab auch niemandem Gelegenheit, dies zu tun, weil er sie nicht äußerte. Wenn es um sachliche Arbeitsprobleme ging, sprach er kurz und knapp, und da er sie meist zuvor gründlich bedacht hatte, traf er auch in der Regel den Nagel auf den Kopf. Somit wurde er zwar oft befragt, aber, wie gesagt, nie befördert.
Außer Handwerkern und Stromablesern hatte noch keiner seine Wohnung betreten. Henri Bube sammelte Uhren aller Art, weshalb sein Zuhause einem Museum glich. Er sammelte sie nicht nur, sonder nahm sie mit Akribie auseinander, experimentierte und bastelte an ihnen herum. Die Uhren und der Computer waren die Fixpunkte in seinem Heim. Auch an letzterem experimentierte er mit Erfindereifer, was ihm beruflich manchmal zustatten kam.
So hätte sein Leben endlos weiterlaufen können. Er war damit zufrieden. Hätte irgend jemand geäußert, dieses Leben sei unvollständig und armselig, seine Gefühls- und Erlebniswelt weit beschränkter, als die der verachteten Mitmenschen und Mitarbeiter mit ihren täglichen Sorgen und Kümmernissen, lauthals geäußertem Ärger und wechselnden Stimmungen, er hätte nur die Schultern gezuckt. Er fand sich und seine eigene Welt in Ordnung.
Er hätte nicht für möglich gehalten, dass ausgerechnet eine Frau das vertraute Gleichmaß ins Wanken bringen könnte, doch genau das geschah. Bisher hatte es in der Firma zwei Frauen gegeben: die Sekretärin, eine meist in grau gekleidete, bebrillte, stets korrekte und restlos dem Chef ergebene Person und die Putzfrau, die erst auftauchte, wenn die meisten Feierabend machten. Aber dann kam Nina dazu. Nina tippte nicht, und Nina putzte nicht. Nein, Nina war Wirtschaftsinformatikerin und Werbeexpertin mit allerbester Qualifikation. Das wäre zur Not noch hingegangen, wenn sie nicht gleichzeitig jedes Männerauge gefesselt hätte. Sie war nicht mal im landläufigen Sinne hübsch, aber ausgesprochen anziehend. Sie wusste das, und setzte ohne Gewissensnot ihre weiblichen Reize mit gleicher Selbstverständlichkeit ein, wie ihre fachliche Kompetenz.
Das verwirrte so manchen, aber ganz besonders Bube. Über Frauen hatte er sich nie viel Gedanken gemacht. In jüngeren Jahren hatte es eine festere Beziehung gegeben, deren Beendigung er später nicht lange nachtrauerte. Die meisten Frauen stempelte er als recht oberflächlich ab, weil sie sich so intensiv mit Äußerlichkeiten beschäftigten. Bei Nina geriet diese Ansicht ins Schwanken. Sie war stets chic gekleidet, frisch frisiert, gekonnt geschminkt, doch keiner konnte ihr Oberflächlichkeit nachsagen, denn sie verstand ihr Fach, und wenngleich sie von betörendem Naturblond war, konnte man sie als Letzte zum Anlass für Blondinenwitze nehmen. Solche verschwanden dann auch sehr schnell aus dem Vokabular der Kollegen.
Bube bemerkte mit leisem Ärger, wie die Neue allgemein hofiert wurde, konnte ihr aber gleichzeitig eine stille Hochachtung nicht versagen. Er ertappte sich dabei, sie über Gebühr lange zu beobachten, und, wenn er hinter ihr stand, ihre Haare und Hände mehr zu betrachten, als den Bildschirm, auf dem sie ihm etwas demonstrierte.
Der obligatorische Betriebsausflug rückte immer näher. Meist hatten sie ein landschaftlich schön gelegenes Lokal besucht, und Bube hatte sich nach dem Essen unbemerkt aus dem Staub machen können. Vermisst wurde er ohnehin nicht. Diesmal waren sie auf die Idee verfallen, eine Mondscheinfahrt auf dem Fluss zu machen. Dort konnte man nicht entfliehen, es sei denn, mit einem Kopfsprung ins dunkle Wasser.
Bube hatte schon überlegt, ob er sich schnell eine Krankheit einfallen lassen sollte oder ein wichtiges Arbeitsprojekt, das ihn von der Teilnahme ausschloss. Aber es war Sauregurkenzeit, Sommer, Urlaubsflaute, keine brennenden Aufträge drückten. Mit Krankheiten kannte er sich nicht gut genug aus. Bis zum besagten Samstag hoffte er noch, ihm würde schließlich etwas einfallen. Aber er hatte nicht mal eine alte Tante, deren schwere Krankheit er hätte vorschieben können.
So machte er sich am Ende wohl oder übel auf den Weg zum Dampfer. Das Hemd scheuerte ihn am Hals, die Krawatte störte, der alberne Anzug war viel zu warm, und die Schuhe drückten. Sein sonst stets gleichmütiger Gesichtsausdruck hatte folglich etwas Gequältes. Und dann setzte sich auch noch ausgerechnet Nina neben ihn. Einem der anderen hätte er vielleicht noch scheinbar zuhören können, doch Nina war selbst nicht geschwätzig und neigte ebenso wenig wie Bube dazu, ihre privaten Freuden und Kümmernisse auf der Zunge zu tragen. Das einzige, was ihm einfiel, war somit von der Arbeit und vom Wetter zu reden. Dinge, die er eigentlich widerlich banal fand. Er war nun mal kein Unterhalter. Von seinen Uhren wollte er nicht erzählen, und, da sie täglich damit zu tun hatten, war auch das Thema Computer nicht reizvoll. Um Gesprächsstoff verlegen, trank er gegen alle Gewohnheit reichlich Wein, bis er am Ende über Dinge lachte, die alles andere als witzig waren. Nina schien das nicht zu stören. Sie war nicht mal mit Wiederholungen zu vergraulen. Er hätte froh sein sollen, als die Kapelle spielte, und sich bei Nina reichlich Tänzer einfanden, was ihm ein wenig Ruhe bescherte. Stattdessen sah er seiner Tischnachbarin grimmig beim Tanzen zu. Sie hatte eine ausgezeichnete Figur und war eine gute Tänzerin. Am Ende fragte sie gar, ob er denn überhaupt nicht tanze, und er musste eingestehen, dass er nichts davon halte und es nicht könne.
So schnell war die neue Kollegin nicht abzuwimmeln. Sie forderte ihn kurzerhand auf und meinte: "Es ist gar nicht schwer. Wirklich."
Was blieb ihm übrig. Als der Ausflug zu Ende war, war er durchgeschwitzt von der ungewohnten körperlichen Betätigung, die Füße brannten in den verflixten Schuhen, und da Nina noch immer an seiner Seite klebte, fühlte er sich er bemüßigt, ihr die Mitfahrt in seinem Taxi zu ihrer Wohnung anzubieten, zumal sie auch noch in seiner Nähe wohnte. Was er überhaupt nicht für möglich gehalten hatte: Nina lud ihn zu einem Kaffee ein, und er lehnte nicht ab.
"Ich hab' was gegen alles Überflüssige", bemerkte sie, als er eintrat. Die Einrichtung war geschmackvoll und zweckmäßig, es gab wirklich nichts Überflüssiges. Bube dachte an seine Uhren, besonders die, die auseinandergenommen herumlagen.
Während der folgenden Wochen musste er wohl oder übel eingestehen, dass Nina ihm nicht gleichgültig war. Er ihr scheinbar auch nicht, auch wenn sich ein jeder fragte, warum sie ausgerechnet an diesem "Buben" einen Narren gefressen hatte.
Bevor sie zum ersten Mal an seiner Tür klingelte, reduzierte er den sichtbaren Teil der Uhrensammlung auf einige sehenswerte Exemplare und ließ auch einen Großteil des übrigen Chaos hinter Schranktüren verschwinden. Zum ersten Mal machte er sich die Mühe, sein Zuhause kritisch zu betrachten. Er, dessen Lieblingssentenz war: "Lasst uns zum Wesentlichen kommen", hatte sich wirklich in Unmengen von Überflüssigem eingenistet. Auch, dass einige Möbelstücke scheußlich waren, fiel ihm erstmals auf. Was er nicht für möglich gehalten hatte: er stellte sich sozusagen ein paar Schritte neben sich und konnte nichts an sich und um sich mehr kritiklos betrachten.
Nina dagegen fand es "gemütlich". Doch Henri wähnte, das sagte sie nur aus Höflichkeit. Sie kochten gemeinsam, d.h., Henri kramte den Inhalt des Küchenschranks auf den Fußboden, um zu einem Topf vorzustoßen, und Nina kochte. Sie kochte vorzüglich. Was kam noch? Sie war klug, sah blendend aus, konnte sogar kochen. Bube dagegen hatte Mühe, auch nur einen annähernd interessanten Gesprächsstoff zu finden. War sein Horizont wirklich so erbärmlich geschrumpft, dass er sich nicht mit einer einigermaßen intelligenten Person unterhalten konnte?
Später wurde er sich zu allem Überfluss auch noch der Schäbigkeit seiner Unterwäsche bewusst und musste feststellen, dass Nina in das kleingeblümte Bettzeug seiner Großmutter passte, wie ein Pfau in einen Kuhstall.
"Sag mal", fragte sie später, als sie nebeneinander lagen, und Bube sich gerade tröstete, dass doch nicht alles an ihm unzulänglich war, "wann war eigentlich zum letzten Mal eine Frau hier bei dir?"
"Lange her", murmelte er, "das war auch nicht hier. Ich weiß, dass es nicht sonderlich chic bei mir ist. Aber ich setze eben andere Prioritäten."
"Als da wären?"
Sollte er jetzt von den Uhren anfangen? Besser, nur den PC herhalten zu lassen.
"Und das füllt dich aus? In deiner Freizeit, meine ich? Ausgehen tust du ja kaum, oder?"
"Zumindest selten."
"Und Freunde?"
"Zugegeben, sehr gesellig bin ich nicht. Ist ja auch eine Zeitfrage. Du weiß inzwischen selbst, wie eingespannt man in unserer Firma ist."
Nina lehnte den Kopf an seine Schulter: "Na ja, mir würde da was fehlen. Wenn ich nur für mich allein wäre, wie sollte ich wissen, was ich falsch oder richtig mache? Ich glaube, dann verliert man das richtige Maß der Dinge. Langweilig wäre es mir auch. Und die Zeit? Nun, wir finden auch Zeit miteinander."
"Das ist ganz was anderes."
Sie sagte nichts mehr.
Zwei Monate später schickte die Firma Nina in die Londoner Niederlassung. Es lag nahe, weil sie bereits früher zwei Jahre in England gearbeitet hatte. Bube wurde bewusst, wie sehr er schon an sie gewöhnt war. Plötzlich schien ihm seine Freizeit, mit deren Gestaltung er jahrelang zufrieden gewesen war, leer und sinnlos. Unruhe ergriff ihn. Er fieberte den Telefonaten mit der Freundin entgegen. Blieb der gewohnte Anruf aus, ertappte er sich bei dem Verdacht, sie hätte ihn schon abgehakt. Er neidete jedem Briten den Blick auf Nina. Hundertmal konnte er sich sagen, das sei albern, kleinlich, Eifersucht sei ein überflüssiges Gefühl, das bei einem Verstandesmenschen wie ihm nichts zu suchen hatte, er kam nicht dagegen an. Er kramte wieder die Uhren hervor, um sich dann zu fragen: Wozu eigentlich? Er, der allen den Zugang in seine eigene Welt verwehrt hatte, krankte zum ersten Mal an der Einsamkeit. Er vermisste die Gespräche mit Nina. Sie hatte ihn bereits mehr verändert, als er wahrgenommen hatte. Ein schleichender Prozess war das gewesen, der mit dem Wegräumen der Basteluhren begann, ihn seine Garderobe aufbessern und häufiger den Friseur aufsuchen ließ, ihn öfter lachen machte, ihn wach gemacht hatte, mehr von den fröhlichen Farbtupfern des Lebens wahrzunehmen. Gern hätte er Zerstreuung gesucht, andere Menschen um sich gehabt, damit die Zeit nicht so schleichen würde. Doch wie und wen? Alle hatte er so oft abblitzen lassen, bis sie es ein für alle Male aufgaben. Er begann nun zuzuhören, wenn andere erzählten. Was er dereinst als banal, dumm und nebensächlich abgetan hatte, fand er gar nicht mehr so unwichtig. Schließlich können auch die Kümmernisse anderer die eigenen zeitweilig in den Hintergrund drängen.
Bube begann allen Ernstes Bube, seine Lebensweise und seine Ansichten, in Frage zu stellen. Über undenklich lange Zeiten hatte er sich etwas vorgemacht, sich selbstzufrieden und überheblich in der trügerischen Gewissheit gefühlt, nichts und niemanden zu brauchen, als sich selbst. Um die lange Zeit bis zu Ninas Rückkehr irgendwie sinnvoll zu füllen, verpasste er seiner Wohnung einen frischen Anstrich, vervollständigte die Einrichtung, warf schließlich die losen Uhrwerke, Zahnrädchen, Schräubchen, elektronischen Bauteile, einzelnen Zeiger und dergleichen mehr, in eine riesige Kiste, die in den Keller verbannt wurde.
Im Betrieb war Bubes Veränderung natürlich aufgefallen. Alle wussten, dass Nina und der Bube seit etlicher Zeit ein Paar waren. Mit ihm selbst sprach niemand darüber. Es war bekannt, dass man mit Bube über Bube nicht reden konnte. Man wusste, er war jetzt allein, doch das war er immer gewesen. Es war nicht mehr ganz so bequem mit ihm auszukommen, doch auf geheime Weise war er menschlicher geworden.
Bube, den nie Ehrgeiz geplagt hatte, fühlte sich nicht nur verlassen, weil Nina weg war, sondern auch ein wenig minderwertig, weil sie, die Neue, so schnell viel Verantwortung übertragen bekam. Wie sah es für sie aus, dass er, der schon so lange bei der Firma war, es noch nicht weiter gebracht hatte?
So bewarb er sich erstmals bei der innerbetrieblichen Stellenausschreibung um einen besser dotierten, verantwortungsvolleren Posten. Es gab im Kollegenkreis ein erstauntes Raunen und Wundern. Der neue Posten brachte mit sich, dass Bube in nächster Zeit so eingespannt war, dass Ninas Abwesenheit weniger schmerzlich wurde. Sie hatte ihm am Telefon herzlich gratuliert und ehrliche Anerkennung gezeigt. Es war ein völlig neues Gefühl für ihn, berufliche Leistung mit Stolz zu betrachten und bestrebt zu sein, nicht nur das Notwendige, sondern das Bestmöglichste zu leisten. Die neue Position brachte mit sich, dass er sich nicht mehr in den Winkel verkriechen konnte, er musste sich durchsetzen, Meinungen behaupten, Farbe bekennen.
Als Nina nach einem halben Jahr zurückkam, fand sie den Freund und sein Umfeld sichtbar verändert.
"Aber gemütlich war es früher auch", stellte sie fest, als sie die ummodellierte Wohnung sah. "Und all deine Hobbys?" Inzwischen wusste sie natürlich von den Uhren.
"Dazu komme ich jetzt doch nicht mehr. Weiß eigentlich auch nicht, wozu es gut sein soll, Uhren auseinander zu nehmen."
Nina lächelte.
"Nun, meinetwegen kannst du das ruhig. Es ist jedenfalls besser, du versuchst dich an alten Uhren, als das wir späterhin nur noch zerlegte Zeitmesser im Haus haben und überall zu spät kommen."
"Du meinst... , ich meine: wir und zusammen?"
Nina lachte ihr herzhaftes Ninalachen, dem so leicht keiner widerstehen konnte.
"Na klar doch. Wenn ich darauf warte, dass du mich fragst, werde ich noch alt und grau in meiner spartanischen Bude."
"Wird es dir nicht öd mit mir werden, auf die Dauer?"
"Wenn, dann gehe ich für eine Weile wieder nach London. Wie mir scheint, hat das toll auf dich gewirkt."

Copyright© by Yvonne Habenicht 2002
Berlin/Deutschland

Der Eigenbrötler Bube glaubt sein Leben super im Griff zu haben. Dann gerät seine Ordnung durch eine Frau ins Wanken.
Yvonne Habenicht
Yvonne Habenicht, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.08.2002. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Buch von Yvonne Habenicht:

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Entscheidung am Bahnhof Zoo von Yvonne Habenicht



Die Geschichte spielt im Berlin der 90er Jahre.

Den beiden Freundinnen Andrea und Sigrid hat im Laufe weniger Monate das Schicksal übel mitgespielt. Mit dem Weihnachtsfest scheint sich eine positive Wende anzukündigen. Andreas Beziehung zu Wilfried Ruge, die anfangs unter keinem guten Stern zu stehen schien, festigt sich. Auch ihre Freundin glaubt in Wilfried ein verlässlichen Kameraden zu sehen. Beide Frauen nehmen ihr Schicksal optimistisch in die Hand.

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